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	<title>Burg Arras - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Arras&amp;diff=227661&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: Fotoupdate</title>
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		<updated>2026-04-10T06:33:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fotoupdate&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name                   = Burg Arras&lt;br /&gt;
|Bild                   = Burg Arras, Dyckerhoff-Villa.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung       = Außenansicht (2018)&lt;br /&gt;
|Alternativname         =&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit        = um 1100&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand      = Wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung    = Pfalzgrafen, Kurfürsten&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale     = Buckelquader&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname      = [[Alf (Gemeinde)|Alf]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad            = 50/03/09.50/N &lt;br /&gt;
|Längengrad             = 07/06/21/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO             = DE-RP&lt;br /&gt;
|Poskarte               =&lt;br /&gt;
|Höhenordinate          =&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Arras&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine im frühen 12. Jahrhundert errichtete [[Höhenburg]] bei [[Alf (Gemeinde)|Alf]] an der [[Mosel]] im [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] [[Landkreis Cochem-Zell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Während der [[Spätantike]] bestand auf dem Gelände der späteren Höhenburg bereits eine befestigte, römische Pferdestation, wie sie in [[Eifel]] und [[Hunsrück]] vorkam. Von ihr blieb aber nach dem Abzug der Römer über mehrere Jahrhunderte nur eine [[Wüstung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals schriftlich erwähnt wurde die Burg Arras im Jahr 1120, als sie anlässlich der Weihe der [[Burgkapelle]] als „castrum atrebatum“ in einer Urkunde erscheint&amp;lt;!-- Quelle? --&amp;gt;. Angebliche Nennungen aus dem 10. Jahrhundert sind wohl dem Bereich der Sage zuzuordnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich 2008, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt; Spätmittelalterliche Legenden berichten von einer Errichtung der Burg zur Zeit der Ungarneinfälle. Die verbreitete Angabe, der [[Bergfried]] sei vermutlich um das Jahr 936 vollendet worden, ist definitiv falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1140 erscheint die Burg erneut in der schriftlichen Überlieferung. Anlässlich einer Teilung werden mehrere Bauten genannt, darunter ein Tor, die Kapelle und ein [[Burgbrunnen|Brunnen]], die gemeinschaftlich genutzt wurden, sowie die dem Grafen [[Friedrich I. (Vianden)|Friedrich I. von Vianden]] zustehende [[Ringmauer]], der [[Burggraben|Graben]] und ein Turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg war zunächst im Besitz der [[Pfalzgraf]]en, später auch der [[Erzbischof|Erzbischöfe]] und [[Kurfürst]]en von Trier. Nachdem sie 1137 von den Herren von [[Entersburg]] erobert worden war, belagerte Erzbischof [[Albero von Montreuil|Albero]] sie erfolgreich und gewann sie für [[Kurtrier]] zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rittergeschlecht von Arras hatte seit 1179 seinen Wohnsitz auf der Burg Arras, als Hermann von Harras, [[Vogt]] von [[Ediger-Eller|Eller]], in einer Urkunde mitgeteilt wurde, dass er der Besitzer der Burg sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Google Buch&lt;br /&gt;
| BuchID   = 2n4AAAAAcAAJ&lt;br /&gt;
| Seite    = PA451&lt;br /&gt;
| Linktext = Burg Arras 1179, Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel von Johann Friedrich Schannat, Druck und Verlag der Fr. Linz’schen Buchhandlung Trier 1884&lt;br /&gt;
| Land     = DE&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alfons Friderichs]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;v. Arras, Rittergeschlecht&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;„Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell“&amp;#039;&amp;#039;, Kliomedia, Trier 2004, ISBN 3-89890-084-3, S.&amp;amp;nbsp;31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Oktober 1439 wurde Ludwig Zandt von Merl, Vogt im [[Zell (Mosel)|(Zeller) Hamme]], durch [[Raban von Helmstatt|Erzbischof Raban]] mit einem Burglehen zu Arras belehnt. In einer weiteren Urkunde vom 16. Oktober 1439 erhielt auch Ulrich [[Metzenhausen (Adelsgeschlecht)|von Metzenhausen]] anstelle seines erkrankten Vaters Johann einen Teil der Burg Arras als Lehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rppd-rlp.de/pkd0647 Johann III., Trier, Erzbischof (1492–1540), In der RPPD]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1493 bezeugte Heinrich von Metzenhausen, dass er auch mit einem Teil der Burg Arras durch [[Johann II. von Baden|Erzbischof Johann II.]] belehnt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Google Buch| BuchID   = LCMNAAAAYAAJ| Seite    = PA388| Linktext = Der Moselstrom von Metz bis Coblenz: ein geographisch-historisch-statistisch-topograhisches Handbuch für Reisende und Einheimische, von Georg Bärsch, Trier Verlag von Carl Troschel 1841| Land     = DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sich gegen Ende des 17. Jahrhunderts der kurtrierische Obristleutnant Adam Heinrich Freiherr von Breiten-Landenberg mit Ottilia Anna Zandt von Merl vermählte, erhielt er – mit mehreren Gütern – auch einen Anteil an Arras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1689, während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieges]] schleifte die französische Besatzung der nahegelegenen  Festung [[Mont Royal (Festungsruine)|Mont Royal]] Burg Arras bis auf die [[Grundmauer]]n. Nur der [[Bergfried]] widerstand allen Sprengversuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1794 erklärte die von den französischen Revolutionstruppen eingesetzte Verwaltung die Ruine und die zugehörigen Ländereien zu Staatseigentum. Der Beschluss, sie zu verkaufen, wurde aber erst nach 1815, nach dem Übergang des ehemals kurtrierischen Gebiets an [[Preußen]], umgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1826 erwarb [[Ferdinand Remy]] aus der gleichnamigen [[Bendorf]]er  [[Wilhelm Remy#Familie|Industriellenfamilie]] die Burgruine und den damit verbundenen 70 Hektar großen Wald. Nach Remys Tod erbten seine drei Töchter Burg Arras, die sie um 1850 an den Weingutsbesitzer Barzen aus Alf veräußerten. 1895 kaufte der Bergwerksdirektor Traugott Wilhelm Dyckerhoff aus [[Herne]] die Ruine und ließ die Burg ab 1907 neu aufbauen.  Die Denkmalschutzbehörde der damaligen [[Rheinprovinz]] genehmigte den Wiederaufbau unter der Einbeziehung des Bergfrieds und der noch vorhandenen Mauerreste. Die Baupläne dazu stammten von dem Trierer Kirchenbaumeister Peter Marx (1872–1952)&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre „Burg Arras“ herausgegeben vom Eigentümer 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Dyckerhoff wurde auf dem Gelände der Burg bestattet. Das war möglich, da seit dem Mittelalter ein verbrieftes, burgeigenes Bestattungsrecht existierte, das 1952 behördlich bestätigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1938 verkauften die Erben Dyckerhoffs die Burg an Ernst Rademacher, Kunsthändler aus Bochum († 1979), und den Richter Theo Homburg († 1985). Sie ließen 1954 den Anbau des sogenannten Kavaliersflügels wiedererrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1978 und 1984 erwarb das Ehepaar Maria und Otto Keuthen (1926–2009) aus [[Briedel]] die Burg und richtete ein Hotel sowie ein Restaurant darin ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum, Heinrich-Lübke-Nachlass ==&lt;br /&gt;
Das Burgmuseum präsentiert neben Rüstungen und Waffen sowie Archivalien [[Kurtrier]]s die mit etwa 200 Bildern größte Privatsammlung alter Moselansichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1989/12/da-kommt-ja-keiner-hin Da kommt ja keiner hin!], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; vom 17. März 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ahgz.de/regional-und-lokal/wohnen-wie-weiland-die-alten-rittersleut,110124778.html Wohnen wie weiland die alten Rittersleut], in: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 20. Oktober 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160305184828/http://kulturland.rlp.de/einrichtungen/e/museum-burg-arras/ Museum Burg Arras bei &amp;#039;&amp;#039;Kulturland Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;], (abgerufen am 21. Februar 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Gedenkzimmer des Museums hat Keuthen, der Neffe von [[Wilhelmine Lübke]] geb. Keuthen (1885–1981), einen Teil des Nachlasses des Bundespräsidenten [[Heinrich Lübke]] (1894–1972) zur Verfügung gestellt, darunter einen Wandbehang aus dem Besitz von [[Madame de Pompadour]], den der französische Staatspräsident [[Charles de Gaulle]] in den 1960er Jahren Lübke geschenkt hatte. Im [[Heinrich-Lübke-Haus (Sundern)|Heinrich-Lübke-Haus]] an seinem Geburtsort sind weitere Erinnerungsstücke zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergfried ==&lt;br /&gt;
Der [[Bergfried]] besitzt einen rechteckigen Grundriss und ist 20 Meter hoch. Es handelte sich um einen [[Wehrturm|Wehr-]] und [[Wohnturm]] aus der [[Salier|salischen Zeit]]. Die Mauern des Turms sind vier Meter dick und aus sorgfältig geschichtetem Mauerwerk aufgeführt. Er hatte ursprünglich nur einen [[Hocheingang]] im Obergeschoss, dieser führte in das obere Stockwerk des Wohnbaues. Diese Öffnung ist heute vermauert. Unter dem Turm befindet sich eine [[Zisterne]] mit einem Fassungsvermögen von 3,6 m³, die aus den Dächern mit Regenwasser gespeist wurde. Diese war notwendig, da der 34 Meter tiefe [[Burgbrunnen]] außerhalb der Mauern liegt. &lt;br /&gt;
Nach den Ergebnissen der jüngsten Burgenforschung durch Stefan Ulrich ist es aufgrund der [[Buckelquader]] wesentlich wahrscheinlicher, den Bergfried „als Neubau des mittleren 13. Jahrhunderts zu betrachten, wobei sich die Periode unter dem baufreudigen Erzbischof [[Arnold II. von Isenburg|Arnold II.]] (1242 bis 1259) als Entstehungszeitraum anböte“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich 2008, S.&amp;amp;nbsp;154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einem der Mauertürme befand sich das zweistöckige [[Verlies|Burgverlies]], das gut erhalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Burg Arras2.jpg|Innenansicht (1999)&lt;br /&gt;
  Alf (Mosel), Burg Arras, 2012-08 CN-01.jpg|Burgmauern und Bergfried (2012)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ruine Heideburg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruine Heideburg.JPG|miniatur|Ruine Heideburg nahe der Burg Arras (2014)]]&lt;br /&gt;
Nördlich der Burg Arras befindet sich die Burgruine der ehemaligen Heideburg. Einige Mauern sind erhalten. Die Ruine ist von einem [[Burggraben]] umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;„Von den Schauern der Vorwelt umweht…“ Burgen und Schlösser an der Mosel&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Verlag Schnell und Steiner, Regensburg 2007, ISBN 978-3-7954-1926-4, S.&amp;amp;nbsp;12–15.&lt;br /&gt;
* Stefan Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Arras, Beilstein, Bernkastel, Cochem und Thurandt. Beobachtungen an einigen Moselburgen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Zeitschrift für Burgenforschung und Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039; 49 Heft 3, 2008, {{ISSN|0007-6201}}, S.&amp;amp;nbsp;154–160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|490}}&lt;br /&gt;
* [https://www.arras.de/ Burg Arras]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Cochem-Zell|Arras]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg an der Mosel|Arras, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Alf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Arras]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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