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	<title>Burg Arnstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:21:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Arnstein&amp;diff=191019&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<updated>2026-01-12T23:31:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Burg Arnstein in Sachsen-Anhalt; weitere Bedeutungen unter [[Burg Arnstein (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Arnstein&lt;br /&gt;
|Bild = BurgArnstein201312.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Arnstein&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1130&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Palas, Bergfried&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige, Grafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Sylda]]-[[Harkerode]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/41/3.92/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11/24/38.73/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-ST&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 210&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnstein MF.jpg|mini|hochkant=1.2|Burg Arnstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnstein-Sammlung Duncker (5370125).jpg|mini|Burg Arnstein um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Arnstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] am Rande des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]] und liegt im [[Landkreis Mansfeld-Südharz]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Die Ruine steht auf einer {{Höhe|210|DE-NN|link=1}} hohen Erhebung zwischen den Orten [[Sylda]] und [[Harkerode]] südlich von [[Aschersleben]] und nordwestlich von [[Hettstedt]]. Aus der [[mittelalter]]lichen Befestigung ging im 12. Jahrhundert die Burg der Herren von Arnstein mit ihrem eindrucksvollen, weithin sichtbaren turmartigen Palasbau hervor. Seit dem 19. Jahrhundert ist sie als [[Romantik|romantische]] Ruine überregional bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Burg war der Stammsitz der Herren [[Arnstein (Adelsgeschlecht)|von Arnstein]]. Diese entstammten dem [[Schwaben|schwäbischen]] Geschlecht der Herren von Steußlingen. Walther II. nannte sich 1156 nach der Burg, dies war die erste urkundliche Erwähnung. In dieser Zeit muss die erste romanische Burg entstanden sein. Dieser Bauphase zuzuordnen sind die zwei östlichen Rundtürme und die dazwischen gelegene [[Ringmauer]]. Weitere Bauten aus romanischer Zeit sind bisher nicht nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walther III. von Arnstein]] war durch Heirat mit den [[Askanier]]n und [[Wettiner]]n verbunden. Damit gehörten die Arnsteiner zu den Großen des sächsischen Adels. Sie konnten sich große Besitztümer im Harzvorland zu Eigen machen. Um 1294 trat Walther IX. in den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] ein. Er übergab sein Eigentum seinem Schwager [[Otto von Falkenstein]], der die Burg durch [[Vogt|Vögte]] verwalten ließ. Mit dem Erlöschen der [[Falkenstein (Harzgrafen)|Falkensteiner]] 1334 fiel die Herrschaft an die Grafen von [[Regenstein (Adelsgeschlecht)|Regenstein]], die sie 1387 an die [[Grafen von Mansfeld]] verkauften. Bei der Mansfeldischen Erbteilung 1420 kam die Burg an die Linie Mansfeld-Vorderort. In die Zeit um 1400 ist die Erbauung des [[Gotik|gotischen]] [[wohnturm]]artigen Saalgeschossbaus anzusetzen (vgl. [[Schloss Burgk|Burgk]], [[Ziegenrück]], [[Wasserburg Kapellendorf|Kapellendorf]]). In seiner ursprünglichen Form besaß er vier Geschosse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1442 mussten die Grafen von Mansfeld für die Herrschaft Arnstein die [[Lehnswesen|Lehnshoheit]] des sächsischen Kurfürsten anerkennen. Sie wurden 1486 von Herzog Albrecht von Sachsen mit der Burg Arnstein, gemeinsam mit der halben Burg [[Morungen]] sowie der [[Amt Heldrungen|Herrschaft Heldrungen]] belehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zerstörungen im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] baute Graf [[Hoyer IV. von Mansfeld|Hoyer IV.]] um 1530 die Burg wieder auf. Der nordöstliche Ringmauerturm wurde abgetragen und das Mittelhaus errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1563 ließ [[Johann Albrecht (Mansfeld-Vorderort-Arnstein)|Johann Albrecht]], Gründer der Linie Mansfeld-Vorderort-Arnstein, die Burg weiter wohnlich ausbauen, so dass sie als [[Schloss (Gebäude)|Schloss]] bezeichnet wurde. Der [[Palas]] wurde um zwei Geschosse erhöht und die Burgkirche und das Küchenhaus völlig neu errichtet. Umbauten erfuhren auch das Mittel- und das [[Torhaus]]. Die noch teilweise erhaltenen [[Wendelstein (Treppe)|Wendelsteine]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erlöschen der Arnsteiner Linie des Hauses Mansfeld-Vorderort 1615 wurde das Schloss bis 1637 durch die Linie Mansfeld-Vorderort als Wohnschloss genutzt. In Inventaren des 17. und 18. Jahrhunderts wird die Reparaturbedürftigkeit der Gebäude wiederholt beklagt, 1723 in einem Bericht an den [[Kurfürst]]en von [[Sachsen]] von einem „überall in ruinösem Stande“ geschrieben. Durch Pächter, die das Burggelände wirtschaftlich nutzten, wurden immer wieder notdürftige Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt, die aber nicht verhinderten, dass viele Gebäude weiter verfielen. Die Herrschaft Arnstein – mit Ausnahme der Burg selbst – wurde von den Grafen von Mansfeld-Vorderort ab 1678 an das Adelsgeschlecht [[Knigge (Adelsgeschlecht)|Knigge]] verpfändet, einschließlich der Rittergüter [[Pfersdorf (Arnstein)]], [[Endorf (Falkenstein)|Endorf]] und [[Harkerode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1780 verstarben die letzten Angehörigen der Grafenlinie und die Herrschaft fiel an Kursachsen und 1815 an das Königreich [[Preußen]]. Im Jahre 1812 – im [[Königreich Westphalen]] unter [[Jérôme Bonaparte]] – kamen die Knigges in den endgültigen Besitz der Herrschaft Arnstein. Mitte des 19. Jahrhunderts begann man der Burg als Baudenkmal größere Aufmerksamkeit zu schenken. Durch die Besitzer, die Freiherren Knigge, wurden Sicherungsmaßnahmen ergriffen und eine touristische Erschließung eingeleitet. Bis in die 1930er Jahre erfolgten weitere Reparaturarbeiten. Bis zur Enteignung 1945 besaß die Familie Knigge die Burgruine, ebenso wie die Güter Harkerode und Endorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 nimmt sich ein Heimatverein der Sicherung der Ruine an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von [[Hermann Wäscher]] und Helmut Wolf aufgestellte These, dass es sich bei der romanischen Burg um ein [[Kastellburg|Kastell]] mit vier Ecktürmen gehandelt hat, ist eher unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benutzung der Autobahn [[Bundesautobahn 14|A14]] bis Abfahrt [[Könnern]]. Weiterfahrt nach Hettstedt auf der [[Bundesstraße]]. In Hettstedt Richtung [[Harzgerode]] orientieren. Nach 5 km auf die Landstraße nach [[Ritterode]] abbiegen. Über Ritterode, [[Willerode]] und [[Sylda]] erreicht man die Burg nach ca. weiteren 5 km. Vom Parkplatz aus führt ein Fußweg links am Burgberg entlang zur Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung der Burganlage wurde 1970 in dem Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;Der Panzerkommandant&amp;#039;&amp;#039;, Regie: [[Ursula Schmenger]], als Motiv verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burganlage diente als Kulisse der [[Till Eulenspiegel (1975)|Till-Eulenspiegel-Verfilmung]] von 1975 durch [[Rainer Simon (Regisseur)|Rainer Simon]] mit [[Winfried Glatzeder]] in der Hauptrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurden unterhalb der Ruine einige Szenen zum britischen Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Black Death (Film)|Black Death]]&amp;#039;&amp;#039; gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte und Baugeschichte der Burg Arnstein, Kreis Mansfelder Land.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;, 10/2001, S. 33–135.&lt;br /&gt;
* Reinhard Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Burg Arnstein, Ldkr. Mansfelder Land. Ein Nachtrag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;, 11/2002, S. 195–198.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Unterschloss Arnstein |Blatt=313 |zlb=59}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://harz-saale.de/harkerode-die-burgruine-arnstein-im-unterharz/ Geschichte der Burg Arnstein.] harz-saale.de&lt;br /&gt;
* [https://jimdo-storage.freetls.fastly.net/image/147992067/6a0c66ed-8d09-4463-be6f-fedc521d853f.jpg?/ Rekonstruktionszeichnung im mittelalterlichen Zustand.] fastly.net&lt;br /&gt;
* [https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=43570&amp;amp;cachesLoaded=true Burg Arnstein von Nordwesten, um 1890.] st.museum-digital.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7734832-1|VIAF=236182832}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Sachsen-Anhalt|Arnstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) der Romanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Arnstein (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Mansfeld-Südharz|Arnstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arnstein (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Arnstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Harz|Arnstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Arnstein (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Sachsen-Anhalt|Arnstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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