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	<title>Burg Arlen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:12:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Arlen&amp;diff=766657&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: defekte URL geschichte-tirol.com mit Vorlage GeschichteTirol korrigiert; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-10-23T20:14:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;defekte URL geschichte-tirol.com mit Vorlage GeschichteTirol korrigiert; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Arlberg, Burg Arl&lt;br /&gt;
|Bild = Sankt Anton am Arlberg (Burg Arlen-3).jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Reste der Burg Arlen&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1225 bis 1250&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = [[Burgstall]]&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Buckelquader&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[St. Anton am Arlberg]]-Nasserein&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47/8/10.5/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/15/50/E&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = AT-7&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 1365&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = AT&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Arlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Burg Arlberg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Burg Arl&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Höhenburg]] in der Gemeinde [[St. Anton am Arlberg]] im Land [[Tirol]]. Spärliche Reste der ehemaligen [[Ruine]] finden sich auf dem &amp;#039;&amp;#039;Schloßkopf&amp;#039;&amp;#039; bei Nasserein östlich von St. Anton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde um 1225 bis 1250 von den Herren von Arlen einem Zweig der [[Burg Schrofenstein|Schrofensteiner]] erbaut. Urkundlich ist die Burg erstmals 1279 mit &amp;#039;&amp;#039;Otto de Arlberch&amp;#039;&amp;#039; fassbar; dieser schenkte damals dem [[Stift Stams|Kloster Stams]] den Hof Trams bei Landeck als [[Seelgerät]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Bitschnau]]: &amp;#039;&amp;#039;Arlberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Burgenbuch.&amp;#039;&amp;#039; S. 155–163.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er siegelt dabei als &amp;#039;&amp;#039;Otto von Schrofenstein&amp;#039;&amp;#039; mit dem schrofensteinschen [[Steinbock (Wappentier)|Steinbock]] im Wappen. Er dürfte demnach identisch mit Otto II. von Schrofenstein sein. Diese Burggründung hängt mit der seit 1218 begonnenen Verkehrserschließung über den Arlberg zusammen. Die Schrofensteiner haben durch Rodungstätigkeit und Kolonisation bis über die Passhöhe hinaus auch auf den Raum [[Bludenz]] zugegriffen. Diese Schrofensteiner waren [[Ministeriale]] der [[Meinhardiner|Grafen von Görz und Tirol]]. 1312 ist ein &amp;#039;&amp;#039;Konrad von Arlenberg&amp;#039;&amp;#039; bezeugt, vermutlich ein Brudersohn des erwähnten Ottos. Auch ein &amp;#039;&amp;#039;Ulrich de Arlperge&amp;#039;&amp;#039; wird um 1320 herum genannt. 1338 tritt noch ein &amp;#039;&amp;#039;Schwicker ab dem Arlberge&amp;#039;&amp;#039; auf, wobei sich die Namensbezeichnung auf die Besitzungen am Arlberg und nicht mehr auf die Burg, die damals bereits landesfürstlicher Besitz war, beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1312 und 1315 kam es in dieser Gegend Tirols zu einer verheerenden [[Fehde]] zwischen den Freiherrn von [[Burg Rettenberg|Rettenberg]]-[[Hohenegg (Adelsgeschlecht)|Hohenegg]] zusammen mit [[Montfort (Adelsgeschlecht)|Graf Hugo von Montfort]] auf der einen und [[Heinrich von Kärnten|König Heinrich von Böhmen]], zugleich auch Graf von Tirol, auf der anderen Seite. Der Konflikt ist auf das Zusammentreffen der Hohenegger im [[Lechtal]] und am [[Tannberg (Gerichtsbezirk)|Tannberg]] mit den Schrofensteinern, welche von der Burg Arlberg nordwärts und über das [[Lechtaler Alpen|Almajurjoch]] expandierten, zurückzuführen. 1312 hat &amp;#039;&amp;#039;Konrad von Perjen-Schrofenstein&amp;#039;&amp;#039; sieben Raubzüge gegen die Rettenberger unternommen. 1312/13 brachen dann die Feindseligkeiten offen aus, wobei das [[Stanzer Tal|Stanzertal]] weitgehend verwüstet wurde. Dabei wird ein &amp;#039;&amp;#039;novum castrum factum in monte Arl&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, d.&amp;amp;nbsp;h. die alte Burg ist bei diesen Auseinandersetzungen zerstört und dann wieder aufgebaut worden. Dem Landesherren von Tirol waren diese Auseinandersetzungen willkommen, da damit die Machtbasis der Schrofensteiner geschmälert worden war. Bei den 1316 einsetzenden Friedensverhandlungen war die Burg Arlberg in den Händen der Rettenberger und ihrer Allgäuer Bundesgenossen. Danach wurde die Burg nicht mehr an die Schrofensteiner, sondern an den Landesherren zurückgestellt. 1317 ist hier der landesfürstliche Richter von Landeck, Rudolf von Prutz, tätig. Der Aufbau der Burg verzögerte sich wegen eines 1330 wieder aufgeflammten Krieges gegen die Schrofensteiner. 1332/38 wird die Burg als &amp;#039;&amp;#039;nova domus in Arlperch&amp;#039;&amp;#039; und 1339 als &amp;#039;&amp;#039;novum castrum factum in monte Arl&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, wobei Gelder für den Berthold von Rubein, Richter in [[Schloss Landeck|Landeck]], für die [[Burgmann|Burghut]] angewiesen werden. Danach verschwindet die Burg aus den Raitbüchern (= Rechnungsbüchern), vermutlich weil die Burg von einem Amts- zu einem Erblehen wurde. Als Lehensnehmer kommen Angehörige des &amp;#039;&amp;#039;Geschlechts der Überrhein&amp;#039;&amp;#039; in Frage. Die verkehrswichtige Funktion der Burg tritt nochmals 1385 zum Vorschein, damals erwirkte ein [[Heinrich Findelkind|Heinrich, ein Findelkind]] aus [[Kempten]] und späterer Schwertträger des Jakobs von Überrhein, die Erlaubnis von [[Leopold III. von Habsburg|Herzog Leopold III.]], das [[Hospiz St. Christoph am Arlberg|St.-Christophorus-Hospiz]] zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1406 kam es während der [[Appenzellerkriege]] zur endgültigen Zerstörung der Burg durch die Appenzeller. Der Burgherr Jakob von Überrhein wurde von den Appenzeller gefangen genommen und im Turm zu [[Pettneu]] gehängt. Brandspuren bei den neuzeitlichen Grabungen bestätigen die gewaltsame Einnahme und Zerstörung von Burg Arlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Die [[Burgstelle]], der Schloßkopf, ist eine wenig ausgeprägte Rückfallkuppe oberhalb von Nasserein. Im Nordwesten ist ein künstlich angelegter [[Burggraben#Grabenarten|Spitzgraben]] zu erkennen. Am Westfuß des Burghügels liegt der nach einem Brand 1946 wieder aufgebaute &amp;#039;&amp;#039;Bauhof&amp;#039;&amp;#039;, der frühere zur Burg gehörende [[Meierhof]], heute &amp;#039;&amp;#039;Schlosshof&amp;#039;&amp;#039;. Hin und wieder ist man zwischen 1950 und 1970 (?) bei Bauarbeiten auf die unterirdischen Gänge der Burg gestoßen, welche angeblich bis weit nach Nasserein und St. Jakob hinunter führten. Eine genauere Erforschung dieser Gänge wurde jedoch nicht vorgenommen; da sich diese bei der Notgrabung von 1974 nicht haben finden lassen, dürfte es sich wie so oft um eine [[Legende]]nbildung handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 wurden große Teile des [[Ruine]]nbestandes wegen eines geplanten Kaffeehausbaues zerstört. Erhalten blieb ein 2,15&amp;amp;nbsp;m starkes Mauerstück, das als Ostwand des ehemaligen [[Bergfried]]s interpretiert wird. Dieser hatte einen quadratischen Grundriss von 10,5&amp;amp;nbsp;m Seitenlänge und eine lichte Weite von 5,7&amp;amp;nbsp;m. Ein Rest einer [[Futtermauer]] der ehemaligen [[Ringmauer]] ist noch erhalten. Bei der Notgrabung von 1974 wurden drei aus [[Tuffstein]] gearbeitete Gewände- und Bogenfragmente mit Brandspuren gefunden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt Anton am Arlberg (Lourdeskapelle-1).jpg|mini|Lourdeskapelle mit einer Futtermauer der Burg Arlen]]&lt;br /&gt;
Auf dem Burghügel wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine [[Marienerscheinungen und Wallfahrt in Lourdes|Lourdeskapelle]] errichtet, deren Ecksteine ehemalige [[Buckelquader]] von der Burg Arlen sind. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gehört der Burgplatz der Familie Alber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Krahe: &amp;#039;&amp;#039;Burgen des deutschen Mittelalters. Grundriss-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Weidlich/Flechsig, Würzburg 1994, ISBN 3-8035-1372-3.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = [[Oswald Trapp]]; Magdalena Hörmann-Weingartner (Mitarbeiterin)&lt;br /&gt;
|Titel = Tiroler Burgenbuch. VII. Band – Oberinntal und Ausserfern&lt;br /&gt;
|Verlag = Verlagsanstalt Athesia&lt;br /&gt;
|Ort = Bozen&lt;br /&gt;
|Jahr = 1986&lt;br /&gt;
|ISBN = 88-7014-391-0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Arlen|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{GeschichteTirol|ort|St. Anton am Arlberg}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|24259|Burg Arl}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=1564|name=Arl – Arlen – Arlberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser Tirols}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Tirol|Arlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in St. Anton am Arlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lechtaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Österreich|Arlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Arlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in den Alpen|Arlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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