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	<title>Burg Are - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Leuni: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-10-29T15:01:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name               = &lt;br /&gt;
|Alternativname     = &lt;br /&gt;
|Bild               = Burg Are qtl1.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung   = Burgruine Are&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit    = Von 1095 bis 1105&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand  = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname  = [[Altenahr]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad        = 50/31/2.5/N&lt;br /&gt;
|Längengrad         = 06/59/41/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO         = DE-RP&lt;br /&gt;
|Höhenordinate      = 240&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug         = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Are&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die denkmalgeschützte [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] auf {{Höhe|240|DE-NHN|link=1}} oberhalb der Gemeinde [[Altenahr]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie wurde von 1095 bis 1105 von Graf [[Dietrich I. (Are)|Dietrich I. von Are]] erbaut und 1121 erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1965 trägt das [[Are-Gymnasium Bad Neuenahr-Ahrweiler]] den Namen in Anlehnung an die [[Burg]] und das gleichnamige [[Grafen von Are|Adelsgeschlecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Grundriss der Burg ist ein Viereck. Neben Teilen der [[Vorburg]] und eines Tores – die sogenannten Gymnicher Porz – sind auch Reste der [[Wehrmauer]] erhalten. Außerdem steht an der Südseite der Anlage ein alter [[Torturm]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Schellenturm&amp;#039;&amp;#039; genannt), daneben die Ruine des [[Palas]], der einst eine beheizbare Bischofskammer besaß. Auf der spitzen Felskuppe in der Nordecke stand vermutlich der erste [[Bergfried]]. Nördlich davon sind umfangreiche Reste der [[Romanik|romanischen]] [[Burgkapelle]] aus dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Torhaus Gymnicher Porz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgruine-Are-Altenahr-044.JPG|mini|links|hochkant|Gymnicher Porz (links unten) mit der Ruine des Burghauses]]&lt;br /&gt;
Unterhalb der Burg Are liegen die Reste der Gymnicher Porz, wobei Porz für Pforte steht. Es handelte sich um eine untere Toranlage am Zuweg zur Burg, die den Burgberg in Verbindung mit einer Mauer abriegelte. Die Anlage bestand aus einem [[Torhaus]] über dem Zuweg, einem daran angesetzten Burghaus mit einem Kellergeschoss und zwei Stockwerken mit Wohnräumen sowie einem sich anschließenden Burgturm. Die Benennung beruht auf dem Geschlecht derer von [[Schloss Gymnich|Gymnich]]. Einige Angehörige waren im 14. und 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zeitweise Pfandnehmer der Burg. Es wird vermutet, dass die Toranlage in dieser Zeit entstand. Zeitweise diente die Gymnicher Porz als eigenständiges [[Burglehn|Burglehen]] derer [[Gymnich (Adelsgeschlecht)|von Gymnich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierung ==&lt;br /&gt;
Von 1997 bis 1999 wurde die Ruine mit hohem finanziellen Aufwand gesichert und unter [[Denkmalschutz]] gestellt. Seither ist sie für die Öffentlichkeit wieder zugänglich. Die im März 1997 begonnene Sanierung diente vor allem der [[Verkehrssicherungsmittel|Verkehrssicherung]]. Es bestand die Gefahr, dass Steine der Anlage auf die unterhalb vorbeiführende Bundesstraße herabstürzen. Das Baumaterial transportierte ein Hubschrauber des Typs [[Hughes OH-6|Hughes 500]] an einem Lastseil zur Burgruine. Nach 30&amp;amp;nbsp;Flügen stürzte der beladene Hubschrauber am 9.&amp;amp;nbsp;April 1997 ab, weil sich das Lastenseil in den Kufen verfangen hatte. Der Pilot erlitt tödliche Verletzungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kempenich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1997 war die 22&amp;amp;nbsp;Meter lange Palaswand mit den beiden Seitenwänden [[Restaurierung|restauriert]]. Um die Standsicherheit der Wände zu gewährleisten, wurden 65&amp;amp;nbsp;Anker bis zu 14 Meter tief in den [[Schiefer]]fels getrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2005 bis 2012 wurde der [[Brunnen]] der Burg freigelegt, nachdem dieser im Jahre 1713 mit dem Schutt der zerstörten Burg verfüllt worden war. Der Brunnenschacht erreicht heute wieder eine [[Teufe]] von 29 Metern und ist mit einem Metallgitter gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altenahr 1900.jpg|mini|Altenahr und Burg Are um 1900]]&lt;br /&gt;
1246 schenkte Graf [[Friedrich von Hochstaden]], [[Propst]] zu [[Xanten]], unter Zustimmung seines Bruders [[Konrad von Hochstaden|Konrad von Are-Hochstaden]] die Grafschaft mit den Burgen Are, [[Hardtburg|Hardt]] und Hochstaden dem [[Kurköln|Erzstift Köln]]. Die Erweiterungsbauten mit umfassender Wehrmauer wurden in [[kurköln]]ischer Zeit während des 14. und 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zum Schutz der kurkölnischen Besitzungen im Ahrgebiet errichtet. Im 16. und 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gab es nur geringe Veränderungen der Bausubstanz durch Reparaturen und Ersatzbauten. Zeitweise diente die Burg auch als Gefängnis, in dem die [[Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Köln|Kölner Erzbischöfe]] unliebsame Gegner einkerkern ließen, um sie gefügig zu machen. Lange Zeit war Burg Are geistiges und kulturelles Zentrum für das gesamte Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erzbischöfe von Köln verpfändeten die Burg Are mit dem Amt Altenahr häufiger. Die Pfandnehmer wurden jeweils als [[Amtmann|Amtmänner]] eingesetzt und bewohnten auch vielfach die Burg. Über größere Zeiträume war der bauliche Zustand der Burganlage schlecht, da die Pfandnehmer die notwendigen Reparaturen nicht durchführen ließen. Eine Ausnahme mit einem baulich sehr guten Zustand war die Zeit von Heinrich von der Horst, der 1625 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1690 wurde die Burg nach neunmonatiger [[Belagerung]] durch französische Truppen erstmals erobert. Durch den Beschuss war sie stark beschädigt worden. 1697 zogen die Franzosen ab, besetzen die Burg aber ab dem 1701 einsetzenden [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] erneut. 1706 übernahmen kurkölnische Truppen die Burg. 1714 ließ [[Kurfürst]] [[Joseph Clemens von Bayern]] die Mauern im Einvernehmen mit den Dorfbewohnern sprengen. Seither ist die Burg eine Ruine. Noch verwertbare Materialien, wie Holz und Steine, dienten als Baustoff für den Neubau des Amtshauses am Fuße des Burgberges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Johann Wilhelm Schirmer Burg Are bei Altenahr.jpg|Burg und Toranlage Gymnicher Porz um 1830&lt;br /&gt;
 Burg Are und Gymnch Porz.jpg|Burg und Tor heute aus ähnlicher Blickrichtung&lt;br /&gt;
 Burg Are Hauptburg.jpg|Hauptburg&lt;br /&gt;
 Gymnich Porz Ruine innen.jpg|Ruine des Burghauses der Gymnicher Porz mit Kaminrest&lt;br /&gt;
 Altenahr.JPG|Burgkapelle&lt;br /&gt;
 Burg Are 013-.jpg|Burg Are, Luftaufnahme (2015)&lt;br /&gt;
 Burg Are 019-.jpg|Burg Are, Senkrechtansicht (2015)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Grafen von Are-Hochstaden ==&lt;br /&gt;
[[Sigebode I.|Sigebodo&amp;amp;nbsp;I.]], ein Vasall des Trierer Erzbischofs, war der Begründer des Geschlechts von Are. Er wurde 956 erstmals urkundlich erwähnt und war von 964 bis 992 Graf von Are. Die Grafenfamilie nannte sich nach dem Flusslauf der [[Ahr]], deren Umland sie im Besitz hatte. 1140 teilen sich die Linien Are-Hochstaden und Are-Nürburg. Söhne der Familie waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gerhard von Are]], von 1124 bis 1169 Propst des Bonner Cassius-Stifts, der die Bonner Münsterkirche erweitern ließ&lt;br /&gt;
* [[Friedrich II. von Are]], 1152 bis 1168 Bischof von Münster&lt;br /&gt;
* [[Lothar von Hochstaden]], 1192/93 Bischof von Lüttich&lt;br /&gt;
* [[Dietrich II. von Ahr|Dietrich II. von Are]], 1197 bis 1212 Bischof von Utrecht&lt;br /&gt;
* [[Konrad von Hochstaden]], von 1238 bis 1261 Kölner Erzbischof und Erbauer des Kölner Doms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Bechstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gefangenen auf Altenahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Bechstein: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Märchen und Sagen&amp;#039;&amp;#039;, Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1983, DDR, Sage &amp;#039;&amp;#039;Die Gefangenen auf Altenahr&amp;#039;&amp;#039; S. 338&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Görtz]]: &amp;#039;&amp;#039;„Wo sie am höchsten ragen, die Felsen der Ahr …“ Beitrag zur Baugeschichte der Burg Are&amp;#039;&amp;#039;. In: Kreisverwaltung Ahrweiler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler 1961&amp;#039;&amp;#039;. Schiffer, Rheinberg 1961, {{ISSN|0342-5827}}, S. 94–98 ([https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1961/hjb1961.40.htm online]).&lt;br /&gt;
* Ignaz Görtz: &amp;#039;&amp;#039;Inventaraufnahme auf Burg Altenahr im Jahre 1625&amp;#039;&amp;#039;. In: Kreisverwaltung Ahrweiler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch  für den Kreis Ahrweiler 1963&amp;#039;&amp;#039;. Schiffer, Rheinberg 1963, {{ISSN|0342-5827}}, S. 133–135 ([https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1963/hjb1963.57.htm online]).&lt;br /&gt;
* Christine Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Millionen für die Burg Are&amp;#039;&amp;#039;. In: Kreisverwaltung Ahrweiler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2000&amp;#039;&amp;#039;. Bad Neuenahr-Ahrweiler 1999, {{ISSN|0342-5827}}, S. 47–50 ([https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2000/hjb2000.12.htm online]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--*[[Johann Christian von Stramberg]], Rheinischer Antiquarius, Abteilung III, Band 10, Koblenz 1864, S. 171–173 u. 228-230.&lt;br /&gt;
* Dr. Jul. Wegeler: &amp;#039;&amp;#039;Bad Neuenahr und seine Umgebungen. Für Kurgäste und Geschichtsfreunde&amp;#039;&amp;#039;, Bonn, Verlag von T.Habicht, 1862, S. 99–108.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Joachim Gerhardt, Heinrich Neu: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler des Kreises Ahrweiler&amp;#039;&amp;#039;. 1. Halbband. L. Schwann, Düsseldorf 1938, S. 146–156.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|suffix=-}}&lt;br /&gt;
* [https://jimdo-storage.freetls.fastly.net/image/147982623/693a8d8b-5f55-4713-becd-389a12402b77.gif? Historische Rekonstruktionszeichnung] aus [https://www.burgrekonstruktion.de/ Burgrekonstruktion.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kempenich&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Kempenich: &amp;#039;&amp;#039;Sanierung endete tödlich&amp;#039;&amp;#039;. In: Kreisverwaltung Ahrweiler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1998&amp;#039;&amp;#039;. Bad Neuenahr-Ahrweiler 1999, {{ISSN|0342-5827}}, S. 10 ({{Webarchiv|url=https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1998/hjb1998.3.9.htm |wayback=20211209092314 |text=online}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Ahrweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=108184289X|VIAF=29145424476586831064}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Ahrweiler|Are, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Altenahr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Altenahr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Eifel|Are]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ahr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haus Are]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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