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	<title>Burg Andechs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Leuni am 20. April 2026 um 11:54 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Forstenrieder Kreuz Andechs Ausschnitt.jpg|mini|Idealtypische Darstellung von &amp;quot;Schlos&amp;amp;nbsp;Andex&amp;quot;&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; auf einem Gemälde in [[Heilig Kreuz (Forstenried)|Heilig Kreuz, Forstenried]] (Ausschnitt).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Andechs.PNG|mini|Lageplan von Burg Andechs auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Andechs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine mittelalterliche [[Burg]] in [[Stammesherzogtum Baiern|Baiern]]. Sie war im 12. und 13. Jahrhundert Sitz der [[Andechs (Adelsgeschlecht)|Grafen von Andechs]], eines der bedeutendsten bayerischen [[Adelsgeschlecht|Adelsgeschlechter]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]]. Das Gelände der [[Abgegangene Burg|abgegangenen Burg]] liegt in der Gemeinde [[Andechs]] im [[Landkreis Starnberg]] und ist als [[Bodendenkmal]] in die [[Bayerische Denkmalliste]] als „Burgstall des hohen Mittelalters (&amp;quot;Burg Andechs&amp;quot;) sowie untertägige spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich von Kloster Andechs und der Kath. Wallfahrts- und Benediktiner-Prioratskirche St. Maria sowie ihrer Vorgängerbauten“ eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|188117|Andechs}}. Abgerufen am 27. Dezember 2021 (Denkmalnummer [[Liste der Bodendenkmäler in Andechs#D-1-8033-0025|D-1-8033-0025]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Höhenburg]] stand auf einem etwa zwei Kilometer östlich des [[Ammersee|Ammersees]] gelegenen Berg auf einer Höhe von etwa {{Höhe|700|DE-NHN}}. Westlich des Berges schneidet sich die Schlucht des [[Kienbach (Amper)|Kienbachs]] etwa 50 Meter tief in die Umgebung ein. Auf dem Gelände des [[Burgstall|Burgstalls]] befindet sich seit dem 15. Jahrhundert das [[Kloster Andechs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Andechs wurde 1080 als &amp;#039;&amp;#039;Andehse&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Hier stand auf der Dießen gegenüberliegenden Seite des Ammersees bereits Ende des 11. Jahrhunderts eine Burg im Besitz der [[Grafschaft Dießen|Grafen von Dießen]] (als Andechs 2 bezeichnet), von der noch der [[Burgstall Andechs]] verblieben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/andechs-die-verschwundene-burg-1.3086164 |titel=Andechs - Die verschwundene Burg |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2016-07-19 |abruf=2022-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Berthold II. (Andechs)|Berthold II.]] († 1151), [[Grafschaft Dießen|Graf von Dießen]], erbaute etwas weiter südlich eine neue Burg. In diese Burg verbrachte er den Reliquienschatz der Familie und begründete 1128 eine jährliche Wallfahrt dorthin. 1132 verlegte er seinen Hauptsitz auf die Burg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.andechs.de/kloster/geschichte/11-jahrhundert.html |titel=Die Andechs-Meranier |werk=andechs.de |hrsg=Kloster Andechs |abruf=2021-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem wird er als Graf von Andechs bezeichnet und das Adelsgeschlecht als [[Andechs (Adelsgeschlecht)|Andechs]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1176 wurde auf der Burg die heilige [[Hedwig von Andechs|Hedwig]] als Tochter des Grafen [[Berthold IV. (Andechs)|Berthold IV.]] geboren, 1186 heiratete sie hier den [[Herzogtum Schlesien|schlesischen Herzog]] [[Heinrich I. (Polen)|Heinrich I.]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.starnbergersee-info.de/kloster-andechs/ |titel=Kloster Andechs |werk=starnbergersee-info.de |hrsg=Bayerische Seen Info |abruf=2021-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hedwigs Bruder [[Heinrich (Istrien)|Heinrich IV.]] geriet 1208 in Verdacht, in die Ermordung von König [[Philipp von Schwaben]] verwickelt gewesen zu sein. Er fiel in [[Reichsacht]] und Burg Andechs wurde zerstört. Nach seiner Rehabilitierung ließ er die Burg wiederaufbauen. Als mit dem Tod von [[Otto VIII. (Meranien)|Otto VIII.]] 1248 das Andechser Grafengeschlecht in männlicher Linie ausstarb, wurden ihre Besitzungen von den [[Wittelsbach|Wittelsbachern]] übernommen, und Burg Andechs wurde erneut zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gemeinde-andechs.de/?id=10:geschichte |titel=Geschichte |werk=gemeinde-andechs.de |hrsg=Gemeinde Andechs |abruf=2026-01-05 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burgkapelle war dem heiligen [[Nikolaus von Myra]] geweiht. Sie wurde nicht zusammen mit der Burg zerstört, sondern blieb erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1388 wurde der in einem Versteck unter dem Altar vergrabene Reliquienschatz wiederentdeckt. Er wurde zunächst nach München gebracht und später nach und nach wieder nach Andechs zurückgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Auch das [[Forstenrieder Kruzifix]] soll der Legende nach ursprünglich für die Andechser Burgkapelle geschaffen worden und 1229 nach [[Forstenried]] gekommen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Hartig |Titel=Pfarr- und Wallfahrtskirche Forstenried |Auflage= |Verlag=Schnell &amp;amp; Steiner |Ort=München |Datum=1951 |Reihe=Kleine Kunstführer |NummerReihe=542 |Seiten=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reliquien machten Andechs zu einem Wallfahrtsort und führten in den 1420er Jahren zum Neubau einer dreischiffigen [[Hallenkirche]] an der Stelle der Nikolauskapelle und 1438 zur Gründung eines [[Kanoniker|Chorherren]]stifts, das 1455 in das [[Kloster Andechs|Benediktinerkloster Andechs]] umgewandelt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Lankes |url=https://www.hdbg.eu/kloster/index.php/pdf?id=KS0009 |titel=Andechs - Der Heilige Berg |werk=Klöster in Bayern |hrsg=Haus der Bayerischen Geschichte |seiten=2 |format=pdf |abruf=2021-12-28 |abruf-verborgen=j}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Reste der alten Burgkapelle werden in der Allerheiligenkapelle und der Unteren Heiltumskammer der [[Klosterkirche Andechs|Klosterkirche St. Nikolaus und Elisabeth]] vermutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alleburgen.de/bd.php?id=3558 |titel=Burg Andechs in Andechs |werk=Alle Burgen |abruf=2021-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Andechs}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|3558|verschwundene Burg Andechs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Starnberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47.97514 |EW=11.18233 |elevation=679|name=Burg Andechs| type=building |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Oberbayern|Andechs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Starnberg|Andechs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Andechs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Andechs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andechs (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Andechs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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