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	<title>Burg Alt-Morungen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RonMeier: Kleinkram</title>
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		<updated>2024-12-04T14:43:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Alt-Morungen&lt;br /&gt;
|Bild = Alt-Morungen 6.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Reste von Ringmauer und Ringgraben&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1030&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Mauer- und Grabenreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen, Kaiser&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Morungen]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51.51688&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11.22246&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-ST&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt-Morungen 1.JPG|mini|hochkant=1.2|Halsgraben]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Alt-Morungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] etwa 500 Meter westlich des Dorfes [[Morungen]], einem Stadtteil von [[Sangerhausen]], im Bundesland [[Sachsen-Anhalt]]. Die Burg war eine kleine [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbare]] [[Ministeriale]]nburg. Seit dem 13. Jahrhundert ist sie Ruine. Sie galt lange Zeit als die ursprüngliche Burg Morungen und als Geburtsort des Minnesängers [[Heinrich von Morungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich bei der Höhenburg um eine annähernd trapezförmige Anlage von nur etwa 20 mal 30 Meter Ausdehnung auf einer Felsnase über dem Bettelmannsbach. Mit dem östlich befindlichen Bergrücken verbindet sie ein Grat, der von zwei unfertigen [[Burggraben|Gräben]] durchschnitten wird. Das zentrale Burggelände ist von einem tiefen, in den Fels gehauenen Graben umgeben und wird im Norden, Osten und Süden von den Resten der [[Ringmauer]] umgrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burgstelle ist frei zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Nachricht über die Burg stammt aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Ein Graf Goswin der Ältere von Leige (Großleinungen) wurde als Besitzer von Morungen genannt. Er übergab etwa 1030 die Burg mit allem Zubehör als Mitgift seiner Tochter [[Sigena von Leinungen]] anlässlich ihrer Heirat mit Wiprecht, dem Herren des [[Balsamer Land]]es. Beider Sohn hieß ebenfalls Wiprecht und ging als [[Wiprecht von Groitzsch]] in die Geschichte ein. Als Parteigänger [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrichs IV.]] und später [[Heinrich V. (HRR)|Heinrichs V.]] gewann Wiprecht von Groitzsch zunächst großen Einfluss am Kaiserhof. Später gerieten aber er und sein gleichnamiger Sohn in Konflikt mit dem Kaiserhaus. Um seinen seit 1110 gefangenen Sohn auszulösen, musste Wiprecht unter anderem seine Besitzungen in Morungen 1112 an [[Kaiser]] Heinrich den V. zurückgeben. Der belehnte den [[Hoyer I. von Mansfeld|Grafen Hoyer von Mansfeld]] mit der Burg. Erst nach der [[Schlacht am Welfesholz]] 1115, in der die sächsische Adelsopposition die Kaiserlichen besiegte und Hoyer fiel, erhielt Wiprecht seine Besitzungen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1157 verkaufte die Familie der Grafen von Groitzsch die [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] an [[Friedrich I. (HRR)|Kaiser Friedrich I.]] Etwa seit dieser Zeit sind die Herren von Morungen als [[Burgmann]]en bekannt. Aus diesem Geschlecht entstammt der Minnesänger Heinrich von Morungen (1150–1220). Es ist ungeklärt, ob seine Person mit Alt- oder Neu-Morungen oder beiden Anlagen in Verbindung zu bringen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1200 wurde die Burg zugunsten der neu errichteten [[Burg Neu-Morungen]] aufgegeben und verfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Forschungen, die eine Belagerungsschanze in der Nähe sowie Keramikfunde von der Burg berücksichtigen, legen nahe, dass die Burg im 13. Jahrhundert als Nebenburg zur Burg Neu-Morungen geplant war. Wahrscheinlich wurde sie noch während der Bauarbeiten aufgegeben, vielleicht nach einer Belagerung durch den Landgrafen Albrecht von Thüringen 1266.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt unterhalb der Burg, etwa 80&amp;amp;nbsp;m westlich an dem dort vorbeifließenden Bach, befindet sich eine größere Eisenschmelzstelle mit zahlreichen Schlacken. Im Bachbett lässt sich der Verhüttungsbereich in Nord-Süd-Richtung auf 20&amp;amp;nbsp;m verfolgen, die Ausdehnung nach Osten lässt sich ohne Grabung nicht feststellen, nach Westen wird sie durch einen Berghang begrenzt. Am Fuß des Hanges finden sich kleinere Erzreste die aus Brauneisenstein bestehen. Nach weiterem Absuchen konnte der Erzabbau ungefähr 1,5&amp;amp;nbsp;km nördlich der Burg lokalisiert werden. Auf Grund der Beschaffenheit der Schlacken und geschmolzener Wandungsreste ist ein Zusammenhang der Verhüttungsstätte mit der Burg sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Auf dem Gelände der kleinen Vorburg befinden sich größere Mengen Kalkmörtel. Es macht den Eindruck, das Um - oder Ausbauarbeiten an der Burg plötzlich unterbrochen wurden. Dem vorgefundenen Zustand nach war der Mörtel bereits angerührt und wurde dann unverarbeitet dort verstürtzt. - Bitte belegen!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|8|326|spezialkapitel=Heinrich von Morungen}}&lt;br /&gt;
* [[Hermann Wäscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Feudalburgen in den Bezirken Halle und Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1962.&lt;br /&gt;
* Friedrich Stolberg: &amp;#039;&amp;#039;Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Quellen zur Geschichte des Harzgebietes..&amp;#039;&amp;#039; Band 9). 2., unveränd. Auflage. Lax, Hildesheim 1983, {{Falsche ISBN|3-7848-1002-X}}.&lt;br /&gt;
* Thomas Küntzel: &amp;#039;&amp;#039;„Unter Beschuß“. Die Belagerung von Burgen im Harz während des 11. bis 14. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Sachsen-Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Heft 16, 2007, {{ISSN|0944-4157}}, S. 265–284, hier S. 274 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Sachsen-Anhalt|Alt-Mohrungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Mansfeld-Südharz|Alt-Morungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Sangerhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Sangerhausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RonMeier</name></author>
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