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	<title>Burg Alt-Dernbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:00:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;H2OMy: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2024-09-17T10:24:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Alt-Dernbach&lt;br /&gt;
|Alternativname = &amp;#039;&amp;#039;Theyrinbach&amp;#039;&amp;#039;, Burschel, Butschel, Purzel, Burg Dernbach, Alt-Dernbach&lt;br /&gt;
|Bild = Alt-Dernbach Burgstall 02.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgstall At-Dernbach - Turmhügelrest&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1050, 1263 urkundlich&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg, Motte, Ortsrandlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Reste des Turmhügels, geringe Wall- und Grabenreste, Steinhaufen&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige, Ritter&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =  Fachwerk&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Herborn]]-[[Seelbach (Herborn)|Seelbach]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/41/49/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/20/2/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 222&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alt-Dernbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, mittelalterlich &amp;#039;&amp;#039;Theyrinbach&amp;#039;&amp;#039; genannt, später auch &amp;#039;&amp;#039;Burg Dernbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Butschel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Purzel&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Abgegangene Burg|abgegangene]] kleine [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]] rund 800 m südwestlich der Dorfmitte von [[Seelbach (Herborn)|Seelbach]], einem heutigen Stadtteil von [[Herborn]] im [[Lahn-Dill-Kreis]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der [[Burgstall]] liegt am Zufluss des Dernbachs in die [[Aar (Dill)|Aar]] links ihres Flusstales an einer [[Furt]] an der alten Querverbindung &amp;#039;&amp;#039;Hohe Straße&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Rennweg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Alt-Dernbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird 1263 erstmals in einer Urkunde des [[Abtei Marienstatt|Klosters Marienstatt]] erwähnt. Darin überlässt ein Ritter Bernhard von Dernbach dem Kloster einen Zehnten. Die kleine Burg war vermutlich nie dauerhaft bewohnt, da im Burgbereich dafür kein Platz war. Die adligen Familien wohnten außerhalb. Den Burgsitz im Aartal muss man daher eher als Ortschaft bezeichnen. Bei dem Vergleich 1333 mit den Grafen von [[Haus Nassau|Nassau]] verblieben den Dernbachern ausdrücklich ihre „5 Höfe in Dernbach“. Zudem wird bereits in einer Urkunde vom 12. März 1281 ein [[Leutpriester|Pleban]] Albertus zu Dernbach genannt, was auch auf einen Ort schließen lässt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappenseelbach.jpg|miniatur|links|hochkant|Wappen von [[Herbornseelbach]]: das goldene Schild mit den Seeblättern stellt das Wappen der Herren von Dernbach dar]]&lt;br /&gt;
Alt-Dernbach war der ursprüngliche [[Stammsitz]] der Herren von Dernbach, dann im Besitz der Dernbacher [[Ganerben]] (diese hatten ein eigenes Siegel), die von etwa 1230 an über ein Jahrhundert mit den Grafen von Nassau im Streit lagen. Dabei ging es um die Vorherrschaft in der [[Herborner Mark]]. Neben Alt-Dernbach besaßen die Ganerben noch die [[Burg Vetzberg]] bei [[Gießen]]; dort nannten sie sich mal von Dernbach, mal &amp;#039;&amp;#039;von Vetzberg&amp;#039;&amp;#039;, auch mit Beinamen wie: &amp;#039;&amp;#039;Rode, Krig, Holzappel, Mul und Graul.&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlaufe der [[Dernbacher Fehde]] zerstörte Nassau 1306 die Burg. Die Ganerben verkauften ihre Burg &amp;#039;&amp;#039;Theyrinbach&amp;#039;&amp;#039;, um einen besseren Rückhalt gegen die Nassauer zu haben, 1309 an den Landgrafen [[Otto I. (Hessen)|Otto I.]] von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]], den [[Lehnswesen|Lehnsherren]] der Herborner Mark. Der versprach, sie wieder aufzubauen und eine Stadt bei ihr anzulegen. Zugleich gab er sie als Erbburglehen an die Ganerben zurück. In den Jahren 1326/27 zerstörten die Nassauer die noch nicht fertige neue Burg in einem wieder heftig ausbrechenden Streit. Sie wurde danach nicht mehr aufgebaut. Die Herren von Dernbach verkauften 1333 nach dem Ende der [[Fehde]] ihre gesamten Rechte, z.&amp;amp;nbsp;T. hoheitliche (u.&amp;amp;nbsp;a. Vogteirechte, Gerichtsrechte, Patronatsrechte, Bergrechte, Zölle, Fischerei und Wildbann) in der Herborner Mark und im [[Schelderwald]] und den größten Teil ihrer Besitzungen, bis auf die genannten fünf Höfe bei Alt-Dernbach, für einen stolzen Preis an die Grafen von Nassau. Sie zogen sich aus dem nun endgültig gefestigten Herrschaftsbereich der Nassauer zurück und bauten vor 1350 mit Unterstützung des hessischen Landgrafen und der Herren von [[Bicken (Mittenaar)|Bicken]] zu [[Burg Hainchen|Hainchen]] die [[Burg Neu-Dernbach]], westlich von [[Gladenbach]] und nördlich von [[Wommelshausen]] in der Landgrafschaft Hessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Die Burg Alt-Dernbach war vor 1300 eine kleine [[Turmhügelburg]] (Motte) mit einem wehrhaften Holz- oder Steinturm, für den Notfall der Verteidigung. Sie stand auf einem künstlich angelegten Hügel im Aartal umgeben mit Erdwall und [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergraben]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein mit Hilfe von Landgraf Otto von Hessen ab 1309 begonnener Neubau wurde nie fertig und in einer weiteren Fehde von Nassau zerstört. Als der Geometer Johann Georg Schäfer die Anlage 1780 im Auftrag der Grafen von Nassau vermaß, fand er einen annähernd ovalen Grundriss einschließlich [[Burggraben]] von ca. 83 m Länge und ca. 60 m Breite vor. Bei Ausgrabungen Anfang der 1950er Jahre war der Hügel noch ca. 22 m mal 16 m groß und das Turmfundament hatte eine Grundfläche von 3 m mal 3 m. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist nur noch ein kleiner Erdhügel im Wiesengrund zu sehen. Diese Reste der Burg werden im Seelbacher Volksmund „Butschel“ genannt. Anfang 2014 war vor dem Hügelrest ein Steinhaufen mit behauenen Steinen, die wohl zu den [[Grundmauer]]n der Turmburg gehörten, zu sehen. Das Gelände ist eingezäunt und nicht begehbar. Auf dem alten Burggelände befindet sich heute eine Schäferei. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Alt-Dernbach Burgstall 03.JPG|Turmhügelrest und Steinhaufen mit behauenen Steinen&lt;br /&gt;
 Alt-Dernbach Burgstall 01.JPG|Geländeblick zum Burgstall - im Hintergrund Stallungen der Schäferei&lt;br /&gt;
 Alt-Dernbach Burgstall 04.JPG|Burgstall Alt-Dernbach - Turmhügelrest&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste deutscher Turmhügelburgen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S.&amp;amp;nbsp;416.&lt;br /&gt;
* Horst W. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Dernbach und die „von Dernbach“&amp;#039;&amp;#039;. Hinterländer Geschichtsblätter, Nr. 3 und Nr. 4, 2005 sowie Nr. 1 und Nr. 2, 2006, Mitteilungsblatt des &amp;#039;&amp;#039;Hinterländer Geschichtsvereins&amp;#039;&amp;#039; e.&amp;amp;nbsp;V., Biedenkopf.&lt;br /&gt;
* Walter Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Grabungen und Funde auf dem Burghügel von Dernbach/Dillkreis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Heimatblätter&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 49, 1959, S. 22–52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Burg Alt-Dernbach, Lahn-Dill-Kreis |DB=OL |ID=14631 |zugriff=2012-11-01 |ref=nein }} &lt;br /&gt;
* [http://www.heimatverein-seelbach.de/seiten/seelbach.htm Heimatverein Seelbach]: &amp;#039;&amp;#039;Herborn-Seelbach im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039; mit Bild des Rekonstruktionsversuches der Burg von &amp;#039;&amp;#039;Theodor Claas&amp;#039;&amp;#039;. Das Model steht im [[Heimatmuseum]] Herborn-Seelbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Lahn-Dill-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Lahn-Dill-Kreis|Alt-Dernbach, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg im Lahn-Dill-Kreis|Alt-Dernbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Herborn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserburg in Hessen|Alt-Dernbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Herborn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Alt-Dernbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;H2OMy</name></author>
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