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	<title>Burg Absberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T18:12:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Absberg&amp;diff=1374679&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cavaliere grande am 6. Oktober 2025 um 06:35 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-06T06:35:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = Absberg Burgmauer.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Halsgraben mit Anstieg zum Burgberg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1349&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = [[Niederungsburg]], [[Turmhügelburg]]&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Geländespuren, kaum Mauerreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ritterschaft&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = keine Besonderheiten&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Absberg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49.143594&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10.880035&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 460&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Absberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die Burganlage einer [[Motte (Burg)|Turmhügelburg]] in [[Absberg]]. Absberg ist heute ein [[Marktgemeinde#Bayern|Markt]] im [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] [[Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Burganlagen von Absberg ==&lt;br /&gt;
=== Vorgängerbauten ===&lt;br /&gt;
Ein erster kleiner Herrensitz in Absberg, in Hanglage unterhalb der heutigen Ortsdurchfahrt, ist erstmals 1343 überliefert, war aber zweifellos älter; das [[Absberg (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht der Absberger]] ist schon 1238 nachweisbar. 1349 erhielt der Ritter &amp;#039;&amp;#039;Goswin von Absberg&amp;#039;&amp;#039; die (nachträgliche?) Erlaubnis von Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;IV.]], eine Burg zu errichten. 1372 erhielt Absberg das [[Marktrecht (historisch)|Marktrecht]]. Der Sitz in der Nähe der Kirche und des Marktplatzes wurde im [[Erster Markgrafenkrieg|Ersten Markgrafenkrieg]] 1449 und nach einem Wiederaufbau erneut 1461 durch den Einfall von [[Ludwig IX. (Bayern)|Ludwig dem Reichen]] in markgräfliches Gebiet unter [[Albrecht Achilles]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Größte Burganlage ===&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau erfolgte daraufhin weiter östlich zur bis dahin größten Burganlage der Absberger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entführte der Raubritter [[Hans Thomas von Absberg]] Kaufleute auf ihren Handelsreisen und verlangte ein hohes Lösegeld für ihre Freilassung. Er suchte sich Verbündete, die ihn bei seinen Raubzügen unterstützten, auf deren Burgen er sich bei Gefahr flüchten und auf denen er seine Geiseln verstecken konnte. 1523 sandte der [[Schwäbischer Bund|Schwäbische Bund]] schließlich seine Truppen aus, um insgesamt 23 „Raubnester“ dem Erdboden gleichzumachen. Die Truppen des Bundes, die aus 10.000 Fußsoldaten und 1.000 Reitern bestanden, führten 100 Kanonen und 30 [[Büchse]]n als Bewaffnung mit sich, für die sie 900&amp;amp;nbsp;Zentner [[Schwarzpulver]] bei sich hatten. Am 22.&amp;amp;nbsp;Juli 1523 erreichten sie die Burg Absberg und zerstörten sie völlig, um eine Rückkehr der Absberger zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt der Zerstörung saß der Vater des Hans Thomas auf der Burg, der versuchte, sich von den Aktivitäten seines Sohnes zu distanzieren. Ein erhalten gebliebener Teil diente weiterhin vorübergehend als Unterkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang an den Deutschen Orden ===&lt;br /&gt;
Erst der Enkel des Hans Thomas, Hans Konrad von Absberg, errichtete einen bescheideneren neuen Sitz im Markt nahe dem heutigen Deutschordensschloss in der Zeit von 1593 bis 1595. 1610 wurde es erweitert. 1647 starb das Geschlecht der Absberger mit [[Hans Veit von Absberg]] aus. Nach mehrjährigem Streit mit den Erben fiel der Besitz 1652 an den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]]. Dieser brach den Ansitz ab und erbaute 1723 bis 1726 das heutige [[Schloss Absberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Holzschnitt des Hans Wandereisen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Wandereisen-Holzschnitte von 1523]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Absberg.jpg|mini|links|Die Zerstörung der Burg 1523]]&lt;br /&gt;
Der nachträglich kolorierte und beschriftete [[Holzschnitt]] des [[Hans Wandereisen]] besagt: &amp;#039;&amp;#039;XXII. Asperg hatt Herr Hanns Jorgen von asperg zu gehort / Ist verbrent vom Schwebischenn Bundt. •1523•&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Holzschnitt sieht man die umfangreiche Burganlage sich auf einem Berg über dem Dorf erhebend. Turm- und Gebäudeanlagen gehen in einem Flammenmeer unter: Dachbalken sind in sich zusammengefallen, Gebäude haben tiefe Risse im Mauerwerk. Es gibt zwei Eingänge in die [[Hauptburg]]. Der dem Dorf näher gelegene Eingang ist durch ein vorgelagertes [[Zinne|zinnenbewehrtes]] [[Torhaus]] zusätzlich gesichert. Die Hauptburg ist durch eine massive [[Ringmauer]] mit überdachtem [[Wehrgang]] und [[Wehrturm|Wehrtürmen]] verstärkt, die dahinter gelegenen Gebäude sind gedrängt dargestellt und von Flammen verdeckt. Im Vordergrund stehen sich in der Mitte auf einem Platz zwei Reiter gegenüber, wobei der linke Reiter, offenbar ein [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]], sich als Motiv auf zahlreichen anderen Holzschnitten wiederholt. Links hinter [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäusern]] und der Kirche samt [[Rundturm]] die überdimensional vergrößerte [[Kavallerie|Reiterei]] des Bundes mit [[Spieß]]en und einer [[Fahne]] des Bundes. Auf der Fahne ist ein [[Wappenschild]] mit dem [[Andreaskreuz]] in Silber und Rot zu sehen. Rechts hinter einem [[Zaun|eingezäunten]] einzelnen Fachwerkgebäude stehen die [[Infanterie|Fußtruppen]], ebenfalls mit Spießen bewaffnet und mit einer weiteren bündischen Fahnen mit roten und weißen Streifen.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand der Burg von 1523 ==&lt;br /&gt;
Entgegen den anzunehmenden Entfernungen des Holzschnittes ist die Burg nur wenige Meter vom Dorf entfernt. Das Gelände senkt sich insgesamt herab bis zum [[Brombachsee]]. Die Burg erhebt sich auf einem vorgelagerten [[Bergsporn]], liegt aber tiefer als das Dorf. Ein breiter [[Halsgraben]] schirmt die Burg zur Dorfseite hin ab. Sichtbar ist außerdem der Burgberg, der &amp;#039;&amp;#039;Pfarrbuck&amp;#039;&amp;#039;, dem die Bearbeitung von Menschenhand anzusehen ist. Die auf dem Holzschnitt äußerste rechte Mauer könnte in Teilen im Boden noch erhalten sein, der Abschnitt ist allerdings stark bewachsen. Ausgrabungen hat es noch nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Areal ist vom [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege]] (BLfD) als [[Bodendenkmal]] (D-5-6831-0084) ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/searchResult.html?objtyp=boden&amp;amp;koid=154706|titel=BLfD Denkmaldatenbank D-5-6831-0084|hrsg=[[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|BayLfD]]|zugriff=2025-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Bodendenkmäler in Absberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burgberg Absberg.jpg|Halsgraben in Richtung Dorf&lt;br /&gt;
Christuskirche Absberg.jpg|[[Christuskirche (Absberg)|Christuskirche]] – 1558 erbaut&lt;br /&gt;
Bauernhof in Absberg.jpg|Bauernhof nahe dem Gelände der ehemaligen Burg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* Walter Bauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Absberg – eine tausendjährige Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Wendelsheim 1993.&lt;br /&gt;
* {{Gröber Bezirksamt Gunzenhausen|SEITE=15}}&lt;br /&gt;
* Helmut Rischert: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen im Anlautertal (2).&amp;#039;&amp;#039; In: Sammelblatt des Historischen Vereins Eichstätt 76 (1983), Eichstätt 1984, insbes. S.&amp;amp;nbsp;14f. (Familie von Absberg).&lt;br /&gt;
* Thomas Steinmetz: &amp;#039;&amp;#039;Conterfei etlicher Kriegshandlungen von 1523 bis in das 1527 Jar – Zu Burgendarstellungen über die &amp;quot;Absberger Fehde&amp;quot; oder den &amp;quot;Fränkischen Krieg&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Erforschung des Odenwaldes und seiner Randlandschaften IV&amp;#039;&amp;#039;. Breuberg-Neustadt 1986. S.&amp;amp;nbsp;380f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://absberg.de/index.php/kultur-und-geschichte/geschichtliches-zu-absberg Geschichte von Absberg auf der Homepage der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|3284|Burg Absberg}}&lt;br /&gt;
* [[Topographische Karte]]: [https://atlas.bayern.de/?c=637064,5445148&amp;amp;z=18&amp;amp;r=0&amp;amp;l=tk,6f5a389c-4ef3-4b5a-9916-475fd5c5962b&amp;amp;cnids=-1112904634&amp;amp;mid=1 Lage der ehemaligen Burg Absberg] im {{GeoQuelle|DE-BY|BV|ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen|Absberg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Absberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Absberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absberg (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Mittelfranken|Absberg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Absberg, Burg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cavaliere grande</name></author>
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