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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burenwurst</id>
	<title>Burenwurst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:59:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burenwurst&amp;diff=320246&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-31312-4: Grammatikfehler korrigiert (auf &quot;besteht aus&quot; folgt der Dativ, nicht der Nominativ!)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burenwurst&amp;diff=320246&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-02T10:33:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatikfehler korrigiert (auf &amp;quot;besteht aus&amp;quot; folgt der Dativ, nicht der Nominativ!)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur gleichnamigen Wurst im südlichen Afrika siehe [[Boerewors]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burenwurst.jpg|mini|Burenwurst mit süßem [[Senf]] und [[Kaisersemmel]].]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burenwurst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Dialekt|mundartlich]] &amp;#039;&amp;#039;Haße&amp;#039;&amp;#039; = „Heiße“, &amp;#039;&amp;#039;Burenheidl&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Burenhäutl&amp;#039;&amp;#039; = „Burenhaut“, oder &amp;#039;&amp;#039;Klobasse&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Klobassa&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Klobassi&amp;#039;&amp;#039;, Plural &amp;#039;&amp;#039;Klobassen&amp;#039;&amp;#039;) ist eine grobe österreichische [[Brühwurst]], die seit dem 19. Jahrhundert zum Standardangebot österreichischer [[Würstelstand|Würstelstände]] gehört. Erhältlich ist sie als Einzelwurst, manchmal aber auch als Meterware; in diesem Fall wird sie nach Gewicht oder in Zentimeter bestellt und nach Gewicht bezahlt. Im Original wird die Burenwurst niemals gebraten oder gegrillt, sondern ausschließlich [[Kochen|gesotten]].&lt;br /&gt;
Die Wurstmasse der Burenwurst besteht, laut Österreichischem Lebensmittelbuch (Sorte 3b), aus 37 Teilen Rindfleisch II&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fleischpruefring.de/leistungen/klassifizierung/rinderschlachtk-rpern/ |titel=Kategorien bei Rinderschlachtkörper |abruf=2023-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und/oder Schweinefleisch II, 25 Teilen Speck I, 20 Teilen [[Salzstoß]] und 18 Teilen Trinkwasser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lebensmittelbuch.at/lebensmittelbuch/b-14-fleisch-und-fleischerzeugnisse/b-14-b-fleischerzeugnisse/b-4-herstellungsrichtlinien-fuer-wuerste/b-4-2-bruehwuerste/b-4-2-1-braetwuerste.html |titel=Lebensmittelbuch, B14 Fleisch und Fleischerzeugnisse, B Fleischerzeugnisse, B.4 Herstellungsrichtlinien für Würste, B.4.2 Brühwürste, B.4.2.1 Brätwürste |abruf=2023-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das [[Synonymie|Synonym]] für eine Variante der Burenwurst ist &amp;#039;&amp;#039;Klobasse&amp;#039;&amp;#039; (i.&amp;amp;nbsp;d. Regel bezogen auf die &amp;#039;&amp;#039;Meterware&amp;#039;&amp;#039;, stückweise von einer in der Produktion langen Wurst abgeschnitten), wohl abgeleitet von [[Slawische Sprachen|slawisch]]en Bezeichnungen, wie etwa dem tschechischen und slowakischen &amp;#039;&amp;#039;klobása&amp;#039;&amp;#039;, wobei es sich allerdings um eine [[Bratwurst]] handelt. Das gemeinslawische &amp;#039;&amp;#039;kъlbasa&amp;#039;&amp;#039; bedeutet Wurst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pohl&amp;quot;&amp;gt;[[Heinz-Dieter Pohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die österreichische Küchensprache. Ein Lexikon der typisch österreichischen kulinarischen Besonderheiten (mit sprachwissenschaftlichen Erläuterungen)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studia interdisciplinaria Ænipontana.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Praesens-Verlag, Wien 2007, ISBN 978-3-7069-0452-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses kommt vom osttürkischen &amp;#039;&amp;#039;kül bassı&amp;#039;&amp;#039; (‚gegrilltes [[Kotelett]]‘), dieses wiederum vom türkischen &amp;#039;&amp;#039;külbastı&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;kül&amp;#039;&amp;#039; ‚Kohlen, Asche‘ + &amp;#039;&amp;#039;bastı&amp;#039;&amp;#039; ‚gedrücktes (Fleisch)‘ von &amp;#039;&amp;#039;basmak&amp;#039;&amp;#039; ‚drücken‘).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=kielbasa |Sammelwerk=The American Heritage. Dictionary of the English Language |Auflage=4 |Verlag=Houghton Mifflin Company |Datum=2009 |Sprache=en |JahrEA=2000 |Online=[http://www.thefreedictionary.com/Klob%C3%A1sa thefreedictionary.com] |Abruf=2013-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herkunft der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Burenwurst&amp;#039;&amp;#039; ist ungeklärt, Sprachwissenschaftler bieten dafür verschiedene Theorien an, denen allen gemein ist, direkt oder indirekt zu einer Bezeichnung für „Bauernwurst“ aus dem (ursprünglichen) nördlichen Bereich der [[Westgermanische Sprachen|westgermanischen Sprachen]] zu führen.&lt;br /&gt;
* Möglich wäre die Benennung nach den [[Buren]] ([[afrikaans]]: &amp;#039;&amp;#039;Boere&amp;#039;&amp;#039; ‚Bauern‘) in [[Südafrika]], da sie zur Zeit des [[Zweiter Burenkrieg|Burenkrieges]] (1899–1902) in Österreich populär wurde. Der Krieg wurde auch in Wien heftig diskutiert und fand vor allem bei [[Deutschnationale Bewegung|Deutschnationalen]] Zustimmung. Man sammelte Geld zur Unterstützung der Buren, man komponierte Burenmärsche und -lieder und es kamen neben der Wurst Burenhüte und Burenheringe in Mode.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Peter Payer (Historiker)|Peter Payer]] |Hrsg=Elisabeth Limbeck-Lilienau, Roswitha Muttenthaler, [[Gabriele Zuna-Kratky]] |Titel=Der Geschmack der Stadt. Der Wiener Würstelstand – Nahversorger und Imageproduzent |Sammelwerk=Geschmacksache. Was Essen zum Genuss macht |Ort=Wien |Datum=2008 |Seiten=74–81 |Fundstelle=im PDF S. 2 |Online=[https://stadt-forschung.at/wp-content/uploads/2022/01/Der-Geschmack-der-Stadt.pdf stadt-forschung.at] |Format=PDF |KBytes=307 |Abruf=2023-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eventuell ist der Name auch aus dem norddeutschen Dialekt übernommen worden als Bezeichnung für eine „Bauernwurst“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pohl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Diskutiert wird auch die Herleitung von [[Boerewors]], die ursprünglich aus den Niederlanden stammen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kolbász&amp;#039;&amp;#039; wird für eine Reihe verwandter Wurstwaren mittel- und osteuropäischer Provenienz verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Burenwurst in der Musik ==&lt;br /&gt;
1977 veröffentlichte der Medienexperte und Politikberater [[Hans Pusch]] die [[Single (Musik)|Single]] &amp;#039;&amp;#039;Burenwurst&amp;#039;&amp;#039;, das [[Schallplattenhülle|Cover]] stammte von [[Manfred Deix]], der Text von [[Gerhard Bronner]] und [[Lore Krainer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.discogs.com/de/Burenwurst-Burenwurst/release/1424493 Eintrag auf Discogs.com], abgerufen am 20. Oktober 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die österreichische Band [[S.T.S.]] beschwert sich in ihrem Hit „[[Fürstenfeld (Lied)|Fürstenfeld]]“ über die Qualität der Wiener Burenhäutl&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sts.cc/texte/text.aspx?18 |titel=STS-Page - Texte - Fürstenfeld |abruf=2021-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der österreichische Liedermacher und einer der Begründer des Austropops, [[Wolfgang Ambros]], besingt 1975 im Lied „A Gulasch und a Seitl Bier“ die positive Wirkung. &amp;#039;&amp;#039;A Kracherl und a Burnhaut / Des hot mi oft scho viereghaut / Auf d&amp;#039; Nocht!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://genius.com/Wolfgang-ambros-a-gulasch-und-a-seitl-bier-lyrics |titel=A Gulasch und a Seitl Bier |abruf=2023-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{TradLebensmittel|Fleisch/Fleischprodukte/burenwurst||157}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brühwurst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traditionelles österreichisches Lebensmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-31312-4</name></author>
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