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	<title>Burchan Chaldun - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T08:20:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tozina: /* Geographie */ wikilink</title>
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		<updated>2024-11-10T21:06:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt; wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD=Burkhan Khaldun mount2.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|HÖHE=2445&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=MN&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Chentii-Aimag]], [[Mongolei]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Chentii-Gebirge]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=48/47/00/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=109/10/00/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=MN-039&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=Heiliger Berg Dschingis Khans&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burchan Chaldun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{mnS-Cyrl|Бурхан Халдун}}) ist ein {{Höhe|2445}} hoher Berg in der [[Mongolei]]. Er wird als [[heiliger Berg]] verehrt und gilt als mögliche Grabstätte des [[Dschingis Khan]], der der Überlieferung zufolge auch nahe dem Burchan Chaldun geboren wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radiofrance.fr/franceinter/podcasts/la-tete-au-carre/la-tombe-de-gengis-khan-le-secret-devoile-3382786 |titel=La Tombe de Gengis Khan, le secret dévoilé |datum=2018-09-13 |sprache=fr |abruf=2024-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 wurde der Burchan Chaldun und die umgebende Landschaft in die Liste des [[UNESCO-Welterbe]]s eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://whc.unesco.org/en/list/1440 |titel=Great Burkhan Khaldun Mountain and its surrounding sacred landscape |hrsg=UNESCO World Heritage Centre |zugriff=2017-06-12 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Welterbe&lt;br /&gt;
| Name = Heiliger Berg Burkhan Khaldun und umliegende heilige Landschaft&lt;br /&gt;
| Bild = &lt;br /&gt;
| Beschriftung = &lt;br /&gt;
| Staats-Gebiet = Mongolei&lt;br /&gt;
| Typ = Kultur und Natur&lt;br /&gt;
| Kriterien = (iv) (vi)&lt;br /&gt;
| Fläche = 443.739&lt;br /&gt;
| Puffer = 271.651&lt;br /&gt;
| Referenz-Nr = 1440&lt;br /&gt;
| Link = &lt;br /&gt;
| Region = Asien und Pazifik&lt;br /&gt;
| Jahr = 2015&lt;br /&gt;
| Sitzung = &lt;br /&gt;
| Erweiterung = &lt;br /&gt;
| Gefährdung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Burchan Chaldun ist der höchste Berg im östlichen Teil des [[Chentii-Gebirge]]s im Norden der Mongolei. Er ist Bestandteil der Wasserscheide zwischen dem [[Nördliches Eismeer|nördlichen Eismeer]] und dem [[Pazifik]]. An seinen Flanken entspringen mehrere Flüsse, darunter [[Onon]], [[Cherlen (Fluss)|Cherlen]] und [[Tuul]], die wie der Berg als heilig betrachtet wurden. Die Landschaft am Burchan Chaldun weist eine reichhaltige Flora auf und ist bis in eine Höhe von 2.000 Meter von üppiger, sumpfiger [[Borealer Nadelwald|Taiga]] geprägt. Oberhalb der [[Waldgrenze]] überwiegen felsiger Boden und Schotterfelder, unterhalb des Gipfels flache Wiesen. Der Gipfelaufbau wird von einer zehn Meter hohen Schotterpyramide gebildet. Aufgrund seiner Abgeschiedenheit in weglosem Gelände und der steilen Hänge ist der Gipfel nur schwer und mühsam erreichbar. Der Berg ist Bestandteil des [[Chan-Chentii-Schutzgebiet|Chan-Chentii-Naturschutzgebietes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Burchan Chaldun&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „Göttliche [[Weiden (Botanik)|Weide]]“ und verweist auf die lange Verehrung, die dem Berg bereits vor den Zeiten Dschingis Khans entgegengebracht wurde. Hier lebten Geister, die den Menschen Wasser und Fruchtbarkeit brachten und denen zu bestimmten Anlässen und Festtagen geopfert wurde. Die [[Borjigin]], die Sippe Dschingis Khans, bestattete hier ihre Toten. Die Ahnen wurden mit den Geistern gleichgesetzt, sie sollten durch die Bestattung an diesem heiligen Ort innerhalb der Sippe bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung erfuhr die Verehrung des Burchan Chaldun, als Dschingis Khan, nahe dem Berg am Ononfluss geboren, hier auf der Jagd Rast hielt und verfügte, dass er hier begraben werden solle. Der [[Die Geheime Geschichte der Mongolen|Geheimen Geschichte der Mongolen]] zufolge soll er am Berg, nachdem er sich hier vor seinen Feinden versteckt und entkommen war, in einer mystischen Vision die Kraft des Berges gespürt und gelobt haben:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Burchan Chaldun will ich&lt;br /&gt;
jeden Morgen durch Opfer ehren,&lt;br /&gt;
jeden Tag will ich ihn anbeten!&lt;br /&gt;
Meiner Kinder Kinder seien dessen eingedenk!&lt;br /&gt;
|Dschingis Khan&lt;br /&gt;
|Die geheime Geschichte der Mongolen §103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod soll er tatsächlich hier bestattet worden sein. Die genaue Lage des Grabes ist jedoch unbekannt, da solche Gräber zumeist versteckt und verheimlicht und angeblich manchmal sogar alle Eingeweihten getötet wurden. Wissenschaftler verorten das Grab nach einer 2016 durchgeführten Expedition direkt auf dem Gipfel des Berges.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bienpublic.com/edition-dijon-ville/2018/09/13/dijon-des-drones-pour-localiser-la-tombe-de-gengis-khan |titel=Côte-d&amp;#039;Or - archéologie. Dijon : des drones pour résoudre une énigme vieille de huit siècles |sprache=fr |abruf=2024-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurden jedoch keine Ausgrabungen durchgeführt, sondern lediglich Luftaufnahmen durch Drohnen erstellt. Auch Dschingis Khans Sohn [[Tolui Khan]] und dessen Nachkommen sind hier begraben, insgesamt wurden rund um den Berg mehr als 800 Gräber gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://whc.unesco.org/en/tentativelists/936/ |titel=Mongolia Sacred Mountains: Bogd Khan, Burkhan Khaldun, Otgon Tenger |hrsg=UNESCO |zugriff=2009-05-09 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kublai Khan]], Sohn von Tolui Khan führte einen umfangreichen Dschingis-Khan-Kult ein. Unter [[Timur Khan]], Enkel und Nachfolger Kublai Khans, wurde dieser Kult noch ausgeweitet und auf dem Gipfel ein Tempel errichtet. Kamala, der Bruder Timur Khans, der in dessen Auftrag den Kult verwaltete, ließ weiters acht [[Jurte]]n aufstellen, in denen persönliche Gegenstände des Dschingis Khan als [[Reliquie]]n aufbewahrt wurden. Hier vor diesen Jurten wurden an Festtagen Kulthandlungen vorgenommen, hier fanden auch die Inaugurationen der neuen [[Großkhan]]e statt. Im Lauf dieser Entwicklung wurde der Berg vom Heiligtum einer lokalen Sippe zu Zentrum eines gesamtmongolischen identitätsstiftenden Kultes. Im 15. Jahrhundert verlor das Heiligtum an Bedeutung, das Zentrum der Dschingis-Khan-Verehrung verlagerte sich nach Süden hin und&lt;br /&gt;
die acht Jurten wurden am [[Ordos-Plateau]] neu errichtet. Von dort und anderen Orten aus wird der Berg bis heute sogar in Form von Staatsakten verehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mongolia-web.com/content/view/419/2/ |titel=Khentii&amp;#039;s Sacred Burkhan Khaldun Mountain to be worshipped |hrsg=mongolia-web.com |datum=2006-04-24 |zugriff=2024-03-15 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150115202009/http://www.mongolia-web.com/content/view/419/2/ |archiv-datum=2015-01-15 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Renate Bormann |url=http://www.mongolei.info/news/2006mai4.htm |titel=Opferzeremonie auf dem Burkhan Khaldun im Khentiigebirge |hrsg=Deutsche Mongolei-Agentur |datum=2006 |zugriff=2009-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Burchan Chaldun selbst blieb in erster Linie ein nur lokal bedeutsamer Kult bestehen, der sich nicht auf Dschingis Khan und den Sippenkult der Borjigin bezieht. Insbesondere wurden [[vajrayana]]-[[Buddhismus|buddhistische]] Berggötter verehrt. Bis heute ist am Gipfel ein [[Obo (Bauwerk)|Obo]], ein kultisches [[Steinmännchen]], mit alten Opfergaben zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Käthe Uray-Köhalmi |Hrsg=Karl Gratzl |Titel=Der Burhan Haldun |Sammelwerk=Die heiligsten Berge der Welt |Verlag=Verlag für Sammler |Ort=Graz |Datum=1990 |ISBN=3-85365-083-X |Seiten=129-142}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karl Gratzl |Titel=Mythos Berg. Lexikon der bedeutenden Berge aus Mythologie, Kulturgeschichte und Religion |Verlag=Hollinek |Ort=Purkersdorf |Datum=2000 |ISBN=3-85119-280-X |Seiten=59-61}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Mongolei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Mongolei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chentii-Aimag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemischte Welterbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in der Mongolei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tozina</name></author>
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