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	<title>Buntdolomit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-07-16T10:30:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buntdolomit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] Einheit in den Nördlichen Kalkalpen. Er tritt häufig verzahnt mit der [[Gutenstein-Formation]] und der [[Steinalm-Formation]] auf. Seinen Namen hat er nach der stark variierenden, durch deutliche [[Bankung]] hervortretenden Struktur. In der stratigraphischen Tabelle von Österreich ist der Buntdolomit nicht als eigene Einheit ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stratigraphische Tabelle von Österreich 2004 {{Webarchiv|url=http://www.geologie-ist-alles.at/PDFs/03_C_Stratigraphische_Tabelle_von_Oesterreich_2004.pdf |wayback=20180424072415 |text=PDF-File |archiv-bot=2019-08-28 13:01:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise handelt es sich beim Buntdolomit um [[Diagenese|diagenetisch]] veränderte [[Hallstätter Kalk]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Scheidleder u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Projekt Karstwasser Dachstein. Band 2: Karsthydrologie und Kontaminationsrisiko von Quellen.&amp;#039;&amp;#039; Archiv für Lagerstättenforschung, Band 21, Wien 2001, Seite 26. [https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=AL0021_001_A.pdf PDF-File]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Buntdolomit ist ein grobkörniger, kieseliger, grau bis brauner Dolomit, der massig oder grob gebankt sein kann. Die Tone des Buntdolomits sind ausgeprägt farbig und verteilen sich in feinen Linsen oder schmierigen Lagen mit grüner, türkiser, hellroter, rostbrauner oder violetter Farbe. Sie dominieren die gesamte Gesteinsfarbe gerade wegen ihrer feinen Verteilung. Der Kieselgehalt und die bunten Tone können nach [[Alexander Tollmann|Tollmann]] &amp;amp; Schlager als [[tuff]]ige Einstreuungen des [[Vulkanismus]] in der Zeit des [[Anisium|Illyriums]] gedeutet werden. Die Schichtmächtigkeiten betragen einige Zehnermeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Buntdolomit hat muschelige bis glatte [[Bruchfläche]]n und verwittert nicht grusig, sondern wie bei der dunklen Variante des [[Gutensteiner Dolomit]] in zerfurchten, klotzigen Formen, die bei hellerer Verwitterung aus den Hängen optisch hervorstechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikroskopisch im [[Dünnschliff]] betrachtet, wechseln die Kristalle in einem verzahnten [[Gefüge (Geologie)|Gefüge]] zwischen fein- und grobkörnigen Ausbildung. Oft sind sie von Säumen aus [[Brauneisen]] umrandet, die für rötliche Farbtöne sorgen. Die wenigen Klüfte können mit [[Calcit]] oder ebenfalls mit braunem oder rotem Material gefüllt sein, das als faserig-verfilzte Kristalle in die Dolomitmatrix hineinragt. Eine Detailuntersuchung am [[Gosaukamm]] zeigt nur wenige eingeschlossene Fossilien, am ehesten solche von [[Kalkalgen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungsbedingungen ==&lt;br /&gt;
Der Buntdolomit ist wie der Gutensteiner Dolomit ein in der [[Trias (Geologie)|Trias]] am Boden von [[Flachmeer]]en entstandenes Sediment. Die Ablagerung erfolge bei Meerestiefen bis zu maximal 200 m und vorwiegend im [[Anisium]]. Das damalige [[Paläoklima|Klima]] war warm, der Bildungsraum war ein [[Riff (Geographie)|Riff]]komplexen vorgelagertes flaches Becken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dachsteinmassiv|Dachsteingebiet]] (Oberösterreich-Salzburg) sind die beiden Dolomitarten eng verzahnt und [[Lithologie|lithologisch]] ähnlich, unterscheiden sich aber in der Färbung der eingebundenen dünnen [[Tonmineral|Ton]]schichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ramsaudolomit]]&lt;br /&gt;
* [[Hauptdolomit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Benno Plöchinger (mit Beiträgen von Heinz A. Kollmann) (Gosauablagerungen im Becken von Gosau), Walter Kollmann (Hydrogeologie), Gerhard Schäfer (Hallstätter Zone westlich Plassen) und Dirk van Husen (Quartär): &amp;#039;&amp;#039;[[Geologische Karte der Republik Österreich]] 1 : 50.000 Erläuterungen zu Blatt 95 Sankt Wolfgang im Salzkammergut.&amp;#039;&amp;#039; 74 S., Wien 1982 [https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=095_Sankt_Wolfgang_im_Salzkammergut.pdf PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithostratigraphie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Trias]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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