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	<title>Bunkermuseum Frauenwald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:02:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aschroet am 18. Januar 2026 um 19:12 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-18T19:12:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bunkermuseum frauenwald.jpg|mini|Heutige Dekoration der ehemaligen Kommandozentrale im Bunkermuseum Frauenwald]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bunkermuseum-frauenwald-2.jpg|mini|Kommunikationseinrichtungen im Bunkermuseum Frauenwald]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bunkermuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein unterirdischer Gebäudekomplex im [[Thüringer Wald]] in der Nähe des [[Ilmenau]]er Ortsteils [[Allzunah]] im [[Ilm-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Bunker ist ein eingerichteter, 3600 m² großer [[Bunker|Führungsbunker]] aus der Zeit des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]]. Er wurde gedeckt und in Regie des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] errichtet. Seine Zweckbestimmung:&lt;br /&gt;
# Nutzung als Einrichtung des MfS,&lt;br /&gt;
# Im Kriegsfall, Ausweichführungsstelle des Vorsitzenden der Bezirkseinsatzleitung (BEL) Suhl mit dem engsten Führungsstab.&lt;br /&gt;
Vergleichbare Militäranlagen wurden in allen [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Bezirken errichtet und bis auf einen [[Stasi-Bunker Machern|Bunker in Machern]] bei Leipzig inzwischen zerstört. Das Bunkermuseum wurde 2004 eröffnet und befindet sich im Privatbesitz. Zum Museumskonzept gehören neben Führungen durch die Anlage auch Übernachtungen im Bunker, die als „Zeitreise“ und lebendiger Geschichtsunterricht angeboten werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bunker&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rottenplaces.de/rp/page.php?modul=Article&amp;amp;op=read&amp;amp;nid=316&amp;amp;rub=17 |titel=Museensafari - Bunkermuseum Frauenwald |werk=rottenplaces.de |abruf=2012-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bunker mit dem Decknamen „Trachtenfest“ wurde von 1973 bis 1975 parallel zum [[NVA-Erholungsheim Frauenwald|Armeeerholungsheim (AEH) in Frauenwald]] errichtet. Seine Erstversorgung mit Nachrichtenverbindungen erfolgte über den Abgriff von 10 Doppeladern eines 800-paarigen Fernmeldekabels zum AEH. Als Sonderobjekt war die Führungsstelle [[Frauenwald]] im [[Richtfunknetz der Partei]] angebunden, wie auch weitere Ausweichführungsstellen der BEL im Zentrum sowie außerhalb der Stadt. Die Endstelle war eingemessen und wurde in Bereitschaft gehalten. Ihre periodische Überprüfung erfolgte mit Anschluss so genannter Absorber. Eine Abstrahlung von elektromagnetischer Energie erfolgte somit nicht. Oberirdisch erforderliche technische Anlagenteile wurden unter einer Lagerhalle getarnt, z.&amp;amp;nbsp;B. auch das Antennenträgerfahrzeug für die Arbeit im Richtfunknetz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WELT&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sabine Hahnel |Hrsg=Axel Springer AG |Titel=Wo die Stasi den Atomkrieg überleben wollte |TitelErg=In einem Bunker im Thüringer Wald hätten Stasi-Chefs acht Tage lang einen Atom-Angriff überlebt. Selbst Einheimische ahnten nichts von dem Bauwerk. |Sammelwerk=Die Welt |Datum=2010-12-05 |Online=https://www.welt.de/kultur/history/article11392463/Wo-die-Stasi-den-Atomkrieg-ueberleben-wollte.html |Abruf=2012-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Bunker konnte das Überleben von bis zu 130 Personen durch ein ausgeklügeltes System lebenserhaltender Maßnahmen für ein Jahr, im [[Atomkrieg]]sfall für sechs bis acht Tage gesichert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bunker&amp;quot; /&amp;gt; Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende und friedlichen Revolution in der DDR]] verlor der Bunker seine ursprüngliche Funktion. Teile der technischen Anlagen und die militärische Sicherheitstechnik wurden noch vor der Wiedervereinigung demontiert. Für den als ehemaliges Militärobjekt geführten Gebäudekomplex war zunächst die [[Bundesvermögensverwaltung]] zuständig, die den Verkauf der Anlage abwickeln sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Diverse Filmberichte im MDR-Fernsehen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein benachbarter Hotel-Betreiber fand sich als privater Investor, der ein touristisches Konzept für die Anlage entwickelt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WELT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bunkermuseum-frauenwald.de/ Informationen zum Bunkermuseum]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=q4oDZiV-JWQ Video] auf Youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.untergrund-brandenburg.de/mfs-bunker/A9.26%20Ausweichf%C3%BChrungsstelle%20des%20Leiters%20der%20Bezirksverwaltung%20f%C3%BCr%20Staatssicherheit.php Technische Daten, Dokumente und Grundrisse zum Bunker auf mfs-bunker.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/36/22.5/N |EW=10/50/47.2/E |type=landmark |region=DE-TH |name=Bunkermuseum Frauenwald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung und Forschung in Ilmenau|Bunker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunker in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Ilm-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ilmenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssicherheit (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1970er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Ilmenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 2004]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aschroet</name></author>
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