<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bunker_Strausberg</id>
	<title>Bunker Strausberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bunker_Strausberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bunker_Strausberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T18:10:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bunker_Strausberg&amp;diff=1609628&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bunker_Strausberg&amp;diff=1609628&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-02T20:37:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Bunker Strausberg des Ministeriums für Nationale Verteidigung, zum Objekt der Deutschen Post in der Garzauer Straße siehe [[Bunker Strausberg (Deutsche Post)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lageplan2.jpg|mini|Geländeübersicht zur Lage von Elementen der HptNZ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PriNetz.jpg|mini|Auszug aus dem Schema des Primägruppen-Netzes/Führungsnetz der NVA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bunker Strausberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im Rahmen des ersten Bunkerbauprogramms der DDR von 1968 in den 1970er Jahren in der Liegenschaft der Hauptnachrichtenzentrale innerhalb der Grenzen des damaligen [[Ministerium für Nationale Verteidigung|Ministeriums für Nationale Verteidigung]] errichtet und Ende 1979 in Betrieb genommen, seine offizielle Indienststellung durch den [[Minister für Nationale Verteidigung]] erfolgte am 13. Juni 1980. Er stellte mit dem [[Bunker Kagel]] die technische Basis der [[Hauptnachrichtenzentrale des Ministeriums für Nationale Verteidigung|Hauptnachrichtenzentrale des MfNV]] dar. Im Bunker waren wesentliche Einrichtungen der [[Hauptnachrichtenzentrale des Ministeriums für Nationale Verteidigung|Nachrichtenzentrale &amp;quot;Wostok&amp;quot;]] des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR installiert. Im „Integrierten Stabsnetz der Partei- und Staatsführung der DDR und der bewaffneten Organe“, im allgemeinen Sprachgebrauch als &amp;#039;&amp;#039;Sondernetz 1&amp;#039;&amp;#039; oder [[Integriertes Stabsnetz der NVA]] bezeichnet, bestand ein enges Zusammenwirken mit der Hauptvermittlungsstelle 2 dieses Netzes im [[Bunker Strausberg (Deutsche Post)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Siehe dazu auch:&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hauptnachrichtenzentrale des Ministeriums für Nationale Verteidigung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweckbestimmung ==&lt;br /&gt;
Der Bunker in Strausberg, ein Bauwerk mit zwei Etagen und den Grundmaßen von 70&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;30&amp;amp;nbsp;m, sicherte als Knoten- und Endvermittlungszentrale alle Arten von Nachrichtenverbindungen für das MfNV, eingeschlossen das Operative Führungszentrum (OFZ). Im Rahmen des Warschauer Pakts wurde die Nachrichtenzentrale zu einem Musterbeispiel deklariert. Aus operativ-strategischer Sicht wurde die Bunkeranlage in Kagel abgesetzt vom Stammobjekt Strausberg betrieben. Er stellte alle für das Betreiben von [[Funkverbindung]]en erforderlichen Funksender mit einer Leistung bis 5&amp;amp;nbsp;kW zur Verfügung. Dazu standen insgesamt, einschließlich der unterirdischen Erdantennen, 40 verschiedene Antennensysteme auf einer Fläche von ca. 40&amp;amp;nbsp;ha zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptnachrichtenzentrale war ein Nachrichtentruppenteil der direkt dem MfNV unterstellt war. Der Bunker entsprach der [[Schutzklasse (Bunker)|Schutzklasse]] „E“, hatte eine Grundfläche ohne die Nebenanlagen von 70&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;30&amp;amp;nbsp;Meter und zwei Etagen. Das [[Operatives Führungszentrum des Ministeriums für Nationale Verteidigung|Operative  Führungszentrum des MfNV]] war unterirdisch über ein Gangsystem mit dem Nachrichtenbunker verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprach- und Datenkommunikationsanbindung ==&lt;br /&gt;
Im Nachrichtensystem der NVA nahm der Bunker Strausberg als Nachrichtenzentrale eine dominierende Stellung ein. Er stellt nicht nur das Zentrum des Systems als Endvermittlungsstelle für das Ministerium dar, sondern fungierte zugleich als Knotenvermittlungsstelle im Nachrichtensystem der NVA. In dieser Eigenschaft betrieb er eine Vielzahl von direkten Nachrichtenverbindungen zu anderen Nachrichten- (NZ), Hilfs (HNZ)- und Stütznachrichtenzentralen (StNZ) in der zentralen Führungsebene, den [[Teilstreitkraft|Teilstreitkräften]] der NVA, Kommandos der Teilstreitkräfte und Militärbezirke mit ihren gedeckt vorbereiteten Führungsstellen. Nur wenige sind hier gelistet:&lt;br /&gt;
* Hilfsnachrichtenzentrale 33 / Prenden – [[Bunker Komplex 5000|Führungsstelle des Nationalen Verteidigungsrates]]&lt;br /&gt;
* StNZ 301 / Wollenberg – [[Bunker Wollenberg|Troposphärenfunkstation 301]]&lt;br /&gt;
* HNZ 34 / Tessin – [[Hauptgefechtsstand Tessin|Hauptgefechtsstand der Volksmarine der DDR]]&lt;br /&gt;
* NZ     / Garzau – [[Bunker Garzau|Operatives Rechenzentrum des MfNV]]&lt;br /&gt;
* HNZ  2 / Streganz – Rückwärtige Führungsstelle des MfNV&lt;br /&gt;
* HNZ  4 / Hennickendorf – Ausweichführungsstelle (zuletzt zuständig Ministerrat)&lt;br /&gt;
* HNZ  7 / Niederlehme – Führungsstelle der Politischen Hauptverwaltung des MfNV&lt;br /&gt;
* HNZ  8 / Harnekop – [[Bunker Harnekop|Hauptführungsstelle des MfNV]]&lt;br /&gt;
* HNZ 40 / Blankenfelde – Führungsstelle des [[Kommando Landstreitkräfte|Kommandos Landstreitkräfte]]&lt;br /&gt;
* HNZ-21 / Fürstenwalde – [[Zentraler Gefechtsstand 14]] der NVA-Luftstreitkräfte im [[Bunker Fuchsbau]]&lt;br /&gt;
* HNZ 22 / Eggersdorf – Hilfsführungsstelle des [[Kommando LSK/LV|Kommandos der LSK/LV]] in der &amp;#039;&amp;#039;Barnim-Kaserne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* NZ     / Bad Saarow – Militärmedizinische Akademie&lt;br /&gt;
* NZ     / Berlin – Wehrbezirkskommando&lt;br /&gt;
* NZ     / Frankfurt (O)- Wehrbezirkskommando&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Verbindungen bestanden über die HNZ der zentralen Führungsebene in den Norden und Süden der Republik z.&amp;amp;nbsp;B. zu (zur):&lt;br /&gt;
* HNZ 51 / Altrehse – Führungsstelle des Militärbezirkes V Neubrandenburg&lt;br /&gt;
* HNZ 63 / Söllichau – [[Bunker Kossa-Söllichau|Führungsstelle des Territorialen Militärbezirkes III Leipzig]]&lt;br /&gt;
* HNZ-121     / Kolkwitz – [[Gefechtsstand]], [[1. Luftverteidigungsdivision (NVA)]] (GS-31), [[Bunker Kolkwitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ministerium des Innern der DDR, Grenzübergangsstellen, Übertragungsstellen der Deutschen Post usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Einblicke in den Bunker Strausberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:BuSRB(7).jpg|Bunkeroberfläche (links im Bild), im Hintergrund das OFZ&lt;br /&gt;
Datei:BuSRB(8).jpg|Zugang zum Treppenabgang&lt;br /&gt;
Datei:BuSRB(1).jpg|Treppenabgang in den Bunker&lt;br /&gt;
Datei:BuSRB (6).jpg|Schleusenbereich&lt;br /&gt;
Datei:BuSRB (3).jpg|Nach Betreten des Bunkers&lt;br /&gt;
Datei:BuSRB (4).jpg|Saal der ehemaligen automatischen Telefonzentrale&lt;br /&gt;
Datei:BuSRB (2).jpg|Rohrpostzentrale&lt;br /&gt;
Datei:BuSRB (5).jpg|Netzersatzanlage (Dieselgeneratoraggregate sind entfernt)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Richtfunknetz der Partei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Werner Deim, Hans-Georg Kampe, Joachim Kampe, Wolfgang Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die militärische Sicherheit der DDR im Kalten Krieg. Inhalte, Strukturen, verbunkerte Führungsstellen, Anlagen.&amp;#039;&amp;#039; Meißler, Hönow 2008, ISBN 978-3-932566-80-6.&lt;br /&gt;
* Joachim Kampe:  &amp;#039;&amp;#039;Wostok – die Nachrichtenzentrale im Zentrum der militärischen Macht der DDR.&amp;#039;&amp;#039; CD im [[Portable Document Format]] (PDF). Projekt und Verlag Meißler, Hönow 2004, ISBN 3-932566-60-2.&lt;br /&gt;
* Joachim Kampe: [https://www.meissler.de/bunkeranlagen_des_kalten_krieges.html &amp;#039;&amp;#039;Bunkeranlagen des Kalten Krieges&amp;#039;&amp;#039;]. Videodokumentation.&lt;br /&gt;
* Joachim Kampe: &amp;#039;&amp;#039;Das Troposphären-Nachrichtensystem &amp;quot;BARS&amp;quot; und die Bunkeranlage Wollenberg&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-932566-90-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://hptnzmfnv.hier-im-netz.de/ Nachrichtenzentrale „Wostok“]&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/geschichte/deutsche-annaeherung-a-949713.html Spiegel Online „einestages“: &amp;#039;&amp;#039;In der Zentrale des Klassenfeindes&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=GmLlcoinxuY „Wostok“, die Nachrichtenzentrale des MfNV - ein Videorundgang]&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.593561|EW=13.921355|type=landmark|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunker im Landkreis Märkisch-Oderland|Strausberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung (NVA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Strausberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>