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	<title>Bunker Kolkwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T18:12:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bunker_Kolkwitz&amp;diff=1865613&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-09-09T10:57:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bunker Kolkwitz - Eingang.jpg|mini|Eingang in den Bunker Kolkwitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang Bunker Kolkwitz.JPG|mini|Eingangsbereich im Bunker]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bunker Kolkwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei [[Cottbus]] wurde in etwa gleichzeitig mit dem Bunker Cölpin bei [[Neubrandenburg]] in der Mitte der [[1960er]]-Jahre errichtet. Es darf davon ausgegangen werden, dass wesentliche Erkenntnisse aus dem Bau des ersten in der [[DDR]] errichteten [[Bunker Kagel|Bunkers Kagel]] in der Projektierung Eingang fanden. Beide Bunker sind sowohl baulich als auch in Funktion und Zweckbestimmung identisch. Sie fungierten als [[Gefechtsstand|Gefechtsstände]] der [[Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee|Luftstreitkräfte/Luftverteidigung (LSK/LV) der DDR]].&lt;br /&gt;
Die Maße der Bunker betrugen 42,5 × 18 m, sie bestanden aus drei [[Untergeschoss]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kolkwitz, Am Technologiepark (Bunkermuseum, Gefechtsstand 1 LVD).png|mini|Wegweiser am Eingang]]&lt;br /&gt;
Sein Standort befindet sich etwa 12 Kilometer westlich von Cottbus in der Gemeinde [[Kolkwitz]], am Rande des Gewerbegebietes „Am Technologiepark“. Die Anfahrt erfolgt über die [[Bundesautobahn 15|A 15]] bis zur Anschlussstelle Cottbus-West oder über die [[Bundesstraße 115|B 115]] Vetschau–Cottbus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung bis 1990/DDR-Zeit ==&lt;br /&gt;
Der Bunker Kolkwitz wurde 1967 als Gefechtsstand (GS-31) der [[1. Luftverteidigungsdivision (NVA)|1. Luftverteidigungsdivision]] der LSK/LV der DDR in Betrieb genommen. Seine Hauptaufgabe bestand in der Sicherstellung der [[Luftaufklärung]]- und [[Luftraumüberwachung|Überwachung]] des südlichen [[Luftraum]]es der DDR und in der Führung von [[Jagdgeschwader|Jagdfliegerkräften]], [[Flugabwehrraketentruppen (NVA)|Raketen]]- und [[Funktechnische Truppen|Funktechnischen Truppen]]. Im Rahmen der Luftaufklärung- und Überwachung erstreckte sich der Luftraum südlich der Linie Salzwedel–Schwedt, in westlicher Richtung bis in den Raum Meppen–Münster, östlich und südlich bis nach Polen und in die ČSSR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Militärisch geführt wurden:&lt;br /&gt;
* die [[Jagdfliegergeschwader 1]] (JG-1) in [[Cottbus]] und ab November 1982 in [[Holzdorf (Jessen)|Holzdorf]], [[JG-3]] in [[Preschen]], [[JG-7]] in [[Drewitz (Jänschwalde)|Drewitz]] und [[JG-8]] in [[Marxwalde]] (heute Neuhardenberg),&lt;br /&gt;
* das Fla-Raketen-Regiment 31 in [[Straßgräbchen]],&lt;br /&gt;
* die Fla-Raketen-Brigaden 41 in [[Ladeburg (Bernau bei Berlin)|Ladeburg]] und 51 in [[Sprötau]],&lt;br /&gt;
* die Funktechnischen Bataillone 31 in [[Döbern]], 41 in Holzdorf, 51 in Sprötau und 61 in [[Müncheberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:FmBereich.JPG|mini|Nachrichtenzentrale (NZ), Teilbereich &amp;#039;&amp;#039;Schaltzentrale&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FsZentrale.JPG|mini|NZ, Teilbereich &amp;#039;&amp;#039;Fernschreibzentrale&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
In seiner Funktion als Gefechtsstand wurde der Bunker fernmeldetechnisch sichergestellt durch das Nachrichtenbataillon 31 der LSK/LV der DDR in Cottbus, von welchem auch die Nachrichtenzentrale bedient wurde. In ihrer Eigenschaft als Nachrichtenzentrale des Gefechtsstandes war sie in das Nachrichtenverbindungssystem der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] (NVA) integriert, sicherte die Kommunikation nicht nur mit dem [[Ministerium für Nationale Verteidigung]] über die [[Hauptnachrichtenzentrale des Ministeriums für Nationale Verteidigung|Hauptnachrichtenzentrale]], sondern auch mit dem [[Kommando LSK/LV|Kommando der LSK/LV]] in Eggersdorf, dem [[Bunker Fuchsbau|Zentralen Gefechtsstand]] in [[Fürstenwalde/Spree|Fürstenwalde]] sowie zu allen [[Teilstreitkraft|Teilstreitkräften]] der NVA, den [[Grenztruppen der DDR]], den zivilen Einrichtungen der [[Interflug]] der DDR und den Gefechtsständen von Luftstreitkräften/Luftverteidigung der [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland]] (GSSD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftlage.JPG|mini|Luftlagezentrum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkaufseinrichtung.jpg|mini|Verkaufseinrichtung]]&lt;br /&gt;
Organisiert waren alle Arten von Nachrichtenverbindungen. Zu ihnen gehörten die drahtgebundenen – sowohl des [[S1-Netz DDR|Sondernetzes 1]] als auch die eigenständig organisierten – Funk-, [[Richtfunk]]- und [[Troposphären-Nachrichtensystem „BARS“|Troposphärenverbindungen]]. Sie alle wurden überwiegend im gedeckten ([[Verschlüsselung|verschlüsselten]]) Regime betrieben und sicherten die schnelle und zuverlässige Übermittlung von Meldungen und Kommandos der Führung, zur Übertragung der Luftlage und von Datenströmen an den zentralen Gefechtsstand, die Vorgesetzten- und Nachgeordneten sowie zusammenwirkenden Stäbe. Der Gefechtsstand war integrierter Bestandteil des [[Diensthabendes System der Luftverteidigung|Diensthabenden Systems]] der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung nach 1990 ==&lt;br /&gt;
Der Bunker wurde nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] außer Dienst gestellt und blieb sich selbst überlassen, bis die Kolkwitzer Bunkerfreunde den Bunker zu einem militärhistorischen Museum gestalteten. Ein im Jahre 2004 gegründeter Verein „Kolkwitzer Bunkerfreunde GS-31 e.V.“ betreibt heute den Bunker und bietet Führungen an. Der Verein ist Mitglied in der Bunkerallianz Berlin-Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffnungszeiten ==&lt;br /&gt;
Führungen an jedem 2. Samstag im Monat um 9:30 Uhr mit Anmeldung per E-Mail, Kontaktformular oder telefonisch (bei starker Nachfrage wird noch eine weitere Führung angeboten, Informationen dazu auf www.bunker-kolkwitz.de). Sonderführungen sind nach Absprache möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Werner Deim, Hans-Georg Kampe, Joachim Kampe, Wolfgang Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die militärische Sicherheit der DDR im Kalten Krieg. Inhalte, Strukturen, verbunkerte Führungsstellen, Anlagen.&amp;#039;&amp;#039; Meißler, Hönow 2008, ISBN 978-3-932566-80-6.&lt;br /&gt;
* Beiträge zur Geschichte der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung der NVA der DDR – Sammlung von Beiträgen 2009 / [http://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2009/09/das-buch-zur-lsklv-erschienen.html Erlebtes und Geschaffenes].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gefechtsstand 1. LVD|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bunker-kolkwitz.de/ Bunker Kolkwitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.731078|EW=14.220214|type=building|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung (NVA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftstreitkräfte (NVA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunker in Brandenburg|Kolkwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kolkwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
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