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	<title>Bunker Harnekop - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T05:08:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bunker_Harnekop&amp;diff=786940&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knoerz am 27. Januar 2026 um 17:05 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bunker Harnekop-1.JPG|miniatur|Wache und Eingangstor zur &amp;#039;&amp;#039;P-Zone&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bunker Harnekop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Unterirdische Führungsanlage|Bunkeranlage]] bei [[Harnekop (Prötzel)|Harnekop]] in der Gemeinde [[Prötzel]] in [[Brandenburg]]. Der [[Bunker]] – auch als SBW 16/102 (SBW: Schutzbauwerk) und im Nachrichtensystem der [[Nationale Volksarmee|NVA]] aus Tarnungsgründen als HNZ-8 (Hilfsnachrichtenzentrale 8) bezeichnet – wurde in den 1970er Jahren als Hauptführungsstelle des [[Ministerium für Nationale Verteidigung|Ministeriums für Nationale Verteidigung]] (MfNV) der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] gebaut. Das Gesamtareal des Geländes war in Zonen unterteilt, die P-Zone entsprach dem Bunkergelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein dreigeschossiges Schutzbauwerk der [[Schutzklasse (Bunker)#Schutzklassen der NVA|Schutzklasse&amp;amp;nbsp;A]] von ca. 63&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;40&amp;amp;nbsp;m. Mit über 7500&amp;amp;nbsp;m² Fläche gehört er zu den größten Bunkern auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Schutzbauwerke dieser Art waren so konstruiert, dass selbst bei Kern- und Chemiewaffeneinsatz mehrere hundert Menschen für ca. drei bis vier Wochen Schutz in ihnen hätten finden können. Die technische Ausstattung hierzu umfasste eine Energieversorgungsanlage, die bei Ausfall des Landesnetzes mit Hilfe von vier Schiffsdieselaggregaten (je ca. 570&amp;amp;nbsp;PS) die Stromversorgung garantierte, spezielle Lüftungs- und Filtersysteme zur Frischluftversorgung (auch bei kontaminierter Außenluft) inklusive Großklimaanlage, ein Schleusensystem zur Aufnahme, Entgiftung und Entaktivierung kontaminierter Personen und Gegenstände, eine interne Wasserver- und -entsorgungsanlage mit [[Tiefbrunnen]], Lebensmittellager, Küche, Sanitär- und Schlafräume sowie Einrichtungen zur medizinischen Versorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Damalige Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GenStab.jpg|miniatur|Einbindung der HNZ 8 in das Führungssystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Unterirdische Führungsanlage|unterirdische Führungsstelle]] in Harnekop war die für einen möglichen Krieg vorbereitete Hauptführungsstelle des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR. Sie wurde von einer Wartungseinheit in ständiger Bereitschaft zur Belegung gehalten. Bis zur Herstellung der Arbeitsbereitschaft im Falle der Auslösung einer höheren Stufe der [[Gefechtsbereitschaft (NVA)|Gefechtsbereitschaft]], z.&amp;amp;nbsp;B. „Gefechtsbereitschaft bei Kriegsgefahr“, war die Überführung der NVA und des Landes in den Kriegszustand sichergestellt durch das [[Operatives Führungszentrum des Ministeriums für Nationale Verteidigung|Operative Führungszentrum]] des Ministeriums für Nationale Verteidigung in [[Strausberg]]. Nachrichtenpersonal wurde bis zur vollen Auffüllung des Personalbestandes der Wartungseinheit von der [[Hauptnachrichtenzentrale des Ministeriums für Nationale Verteidigung]] zugeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im strategischen [[Troposphären-Nachrichtensystem „BARS“|Troposphärenfunksystem BARS]] der Staaten des [[Warschauer Pakt]]s nur wenige Kilometer von der Hauptführungsstelle Harnekop entfernt errichtete Troposphärenfunkstation [[Bunker Wollenberg|301 in Wollenberg]] diente als Stütznachrichtenzentrale. Über sie war Harnekop auch mit den anderen Troposphärenfunkstationen [[Bunker Eichenthal|302]] in der Gemeinde [[Lindholz]] und [[Bunker Königsbrück|303 bei Königsbrück]] verbunden. Die Funkverbindungen aus der Hauptführungsstelle Harnekop wurden sichergestellt über die abgesetzte [[Bunker Kunersdorf|Funksendezentrale Kunersdorf]]. Diese wiederum arbeitete eng mit der Funksendezentrale der Hauptnachrichtenzentrale im [[Bunker Kagel]] zusammen. Alle von der [[Hauptnachrichtenzentrale des Ministeriums für Nationale Verteidigung]] betriebenen Auslandsverbindungen zu den [[Generalstab|Generalstäben]] der anderen Warschauer Vertragsstaaten waren über die Hauptführungsstelle Harnekop geschaltet. Im Falle ihrer Belegung konnten diese Verbindungen in der Hauptführungsstelle genutzt werden. Neben den drahtgebundenen Fernmeldelinien war die Aufnahme von Verbindungen in das [[Richtfunknetz der Partei|Schmalbandrichtfunknetz]] und das mobile Richtfunksystem der NVA sowie von Satellitenverbindungen vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Der Bunker ist als [[Militärgeschichte|militärhistorisches]] Denkmal geschützt und kann besichtigt werden. Von 2017 bis 2023 ermöglichte der &amp;#039;&amp;#039;Verein für Erinnerung und Bewahrung von Zeitgeschichte e. V.&amp;#039;&amp;#039; Begehungen und veranstaltete Führungen. Seit 2023 ist der Bunker durch ein Berliner Bauunternehmen gepachtet, das ihn seit Ende 2025 als &amp;#039;&amp;#039;Atombunker Museum&amp;#039;&amp;#039; vermarktet.&amp;lt;!-- Laut Impressum: Cavator GmbH | Erd - und Abbrucharbeit | Berlin --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Werner Deim, Hans-Georg Kampe, Joachim Kampe, Wolfgang Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die militärische Sicherheit der DDR im Kalten Krieg. Inhalte, Strukturen, verbunkerte Führungsstellen, Anlagen.&amp;#039;&amp;#039; Meißler, Hönow 2008, ISBN 978-3-932566-80-6.&lt;br /&gt;
* Joachim Kampe: &amp;#039;&amp;#039;Wostok – die Nachrichtenzentrale im Zentrum der militärischen Macht der DDR.&amp;#039;&amp;#039; CD im PDF-Format. Projekt und Verlag Meißler, Hönow 2004, ISBN 3-932566-60-2.&lt;br /&gt;
* Joachim Kampe: &amp;#039;&amp;#039;Das Troposphären-Nachrichtensystem BARS und die Bunkeranlage Wollenberg&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 978-3-932566-90-5.&lt;br /&gt;
* Helmut Kirchner: &amp;#039;&amp;#039;Atombunker Harnekop – Die ehemalige Hauptführungsstelle des MfNV der DDR.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://harnekop-bunker.bplaced.net Baudenkmal Verein für Erinnerung und Bewahrung von Zeitgeschichte e. V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.nva-harnekop.de/ NVA-Ausstellung Harnekop e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/41/39.11/N |EW=13/59/01.04/E |type=landmark |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strategischer Bunker|Harnekop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunker im Landkreis Märkisch-Oderland|Harnekop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Prötzel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knoerz</name></author>
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