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	<title>Bundeskleingartengesetz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bundeskleingartengesetz&amp;diff=359235&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: HC: Entferne Kategorie:Rechtsquelle (Deutschland); Ergänze Kategorie:Bundesgesetz (Deutschland)</title>
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		<updated>2026-03-18T09:42:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Rechtsquelle_(Deutschland)&quot; title=&quot;Kategorie:Rechtsquelle (Deutschland)&quot;&gt;Kategorie:Rechtsquelle (Deutschland)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bundesgesetz_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bundesgesetz (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bundesgesetz (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das deutsche Gesetz. Für das österreichische siehe [[Kleingartengesetz]].}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bundeskleingartengesetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BKleingG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein deutsches [[Gesetz]] die [[Kleingarten|Kleingärten]] betreffend. Es bildet [[Definition]]en, regelt unter anderem durch den Begriff der [[Kleingärtnerische Nutzung|Kleingärtnerischen Nutzung]] die [[Zweck]]bestimmung und nennt die Voraussetzungen für die [[Gemeinnützigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Gesetz&lt;br /&gt;
| Titel=Bundeskleingartengesetz&lt;br /&gt;
| Kurztitel=&lt;br /&gt;
| Abkürzung=BKleingG&lt;br /&gt;
| Art=[[Bundesgesetz (Deutschland)|Bundesgesetz]]&lt;br /&gt;
| Geltungsbereich=[[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Rechtsmaterie=[[Verwaltungsrecht (Deutschland)#Besonderes Verwaltungsrecht|Besonderes Verwaltungsrecht]], [[Privatrecht#Allgemeines Privatrecht|Zivilrecht]]&lt;br /&gt;
| FNA=235-12&lt;br /&gt;
| DatumGesetz=28. Februar 1983&amp;lt;br /&amp;gt;({{BGBl|1983n I S. 210}})&lt;br /&gt;
| Inkrafttreten=1. April 1983&lt;br /&gt;
| Neubekanntmachung=&lt;br /&gt;
| Neufassung=&lt;br /&gt;
| InkrafttretenNeufassung=&lt;br /&gt;
| LetzteÄnderung=Art. 11 G vom 19. September 2006&amp;lt;br /&amp;gt;({{BGBl|2006n I S. 2146, 2147}})&lt;br /&gt;
| InkrafttretenLetzteÄnderung=1. Oktober 2006&amp;lt;br /&amp;gt;(Art. 76 Gesetz vom&amp;lt;br /&amp;gt;19. September 2006)&lt;br /&gt;
| Außerkrafttreten=&lt;br /&gt;
| GESTA=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsbestimmungen (§ 1) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kleingarten im Sinne des Bundeskleingartengesetzes (BKleingG) ist gemäß {{§|1|bkleingg|juris}} Abs. 1 BKleingG ein Garten, der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1. dem Nutzer (Kleingärtner) zur nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung, insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf, und zur Erholung dient (kleingärtnerische Nutzung) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2. in einer Anlage liegt, in der mehrere Einzelgärten mit gemeinschaftlichen Einrichtungen, zum Beispiel Wegen, Spielflächen und Vereinshäusern, zusammengefasst sind (Kleingartenanlage).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes ist aus BGH-Urteilen zu berücksichtigen&lt;br /&gt;
* zu 1.: BGH III ZR 281/03 c): In der Regel ist wenigstens ein Drittel der Fläche für den Anbau von Gartenerzeugnissen für den Eigenbedarf zu nutzen,&lt;br /&gt;
* zu 2.: BGH III ZR 31/05: Neben Gemeinschaftseinrichtungen müssen mindestens fünf Gärten vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß § 1 Abs. 2 BKleingG ist ausdrücklich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Kleingarten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein Eigentümergarten (bei dem die Bewirtschaftung durch den Grundeigentümer oder seine Haushaltsangehörigen i.&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;v. {{§|18|wofg|juris}} Wohnraumförderungsgesetz erfolgt; für den Eigentümergarten gelten jedoch die baulichen Beschränkungen des § 3 BKleingG),&lt;br /&gt;
* ein Wohnungsgarten (ein Garten, der einem zur Nutzung einer Wohnung Berechtigten im Zusammenhang mit der Wohnung überlassen wird),&lt;br /&gt;
* ein Arbeitnehmergarten (ein Garten, der einem Arbeitnehmer im Zusammenhang mit dem Arbeitsvertrag überlassen wird),&lt;br /&gt;
* ein Grundstück, auf dem vertraglich nur bestimmte Gartenbauerzeugnisse angebaut werden dürfen,&lt;br /&gt;
* ein Grundstück, das vertraglich nur mit einjährigen Pflanzen bestellt werden darf ([[Grabeland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist ein &amp;#039;&amp;#039;[[Dauerkleingarten]]&amp;#039;&amp;#039; ein durch eine Festsetzung als Dauerkleingarten in einem [[Bebauungsplan (Deutschland)|Bebauungsplan]] abgesicherter Kleingarten (§ 1 Abs. 3 BKleingG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleingärtnerische Gemeinnützigkeit (§ 2) ==&lt;br /&gt;
Ergänzend zu den Gemeinnützigkeitsregelungen im Steuerrecht regelt § 2 BKleingG die kleingärtnerische Gemeinnützigkeit von Kleingärtnerorganisationen. Das sind fast immer Vereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen für die Gemeinnützigkeit sind:&lt;br /&gt;
* Eintragung ins Vereinsregister&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Prüfung der Geschäftsführung&lt;br /&gt;
* Das Ziel des Vereins ist ausschließlich oder überwiegend die Förderung des Kleingartenwesens sowie die fachliche Betreuung ihrer Mitglieder,&lt;br /&gt;
* Die erzielten Einnahmen werden kleingärtnerischen Zwecken zugeführt&lt;br /&gt;
* Bei der Auflösung des Vereins ist dessen Vermögen für kleingärtnerische Zwecke zu verwenden.&lt;br /&gt;
Die Anerkennung der kleingärtnerischen Gemeinnützigkeit ist Voraussetzung dafür, dass mit&lt;br /&gt;
dem Verein oder Verband ein Zwischen[[Pachtvertrag (Deutschland)|pachtvertrag]] – ein Kleingartenpachtvertrag – wirksam abgeschlossen werden kann (§ 4 Abs. 4 BKleingG) und dass die Kleingärtner als Pächter in den Genuss der Vorteile des BKleingG kommen (§ 5 Pachtpreisbindung, §§ 9ff Kündigungsschutz und Entschädigungsregelungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleingarten und Gartenlaube (§ 3) ==&lt;br /&gt;
* Ein Kleingarten soll nicht größer als 400 Quadratmeter sein.&lt;br /&gt;
* Die Belange des [[Umweltschutz]]es, des [[Naturschutz]]es und der [[Landschaftspflege]] sollen bei der Nutzung und Bewirtschaftung des Kleingartens berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
* Eine [[Gartenlaube|Laube]] ist mit höchstens 24 m² Grundfläche einschließlich überdachtem Freisitz zulässig.&lt;br /&gt;
* Die Laube darf nicht zum dauerhaften Wohnen geeignet sein.&lt;br /&gt;
Vorstehendes gilt auch für Eigentümergärten (§ 1 Abs. 2 BKleingG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleingartenpacht (§§ 4 bis 13) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem zweiten Abschnitt des Gesetzes werden die Regelungen über Kleingartenpachtverträge getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleingartenpachtverträge&lt;br /&gt;
* bedürfen (wie auch die Kündigung) der [[Schriftform]],&lt;br /&gt;
* sind bei Dauerkleingärten nicht befristet, sondern nur auf unbestimmte Zeit zu schließen (§ 6 BKleingG); bei sonstigen Kleingärten können befristete Verträge geschlossen werden&lt;br /&gt;
* können durch den Verpächter gekündigt werden&lt;br /&gt;
** ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist (§ 8 BKleingG) bei&lt;br /&gt;
*** Nichtzahlung der Pacht,&lt;br /&gt;
*** schwerwiegenden Pflichtverletzungen oder&lt;br /&gt;
** durch ordentliche Kündigung für den 30. November eines Jahres (§ 9 BKleingG)&lt;br /&gt;
*** wegen Pflichtverletzungen nach § 9 Abs. Nr. 1 sowie&lt;br /&gt;
*** nach den in § 9 Abs. 1 BKleingG genannten Sonderfällen der Nrn. 2 bis 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle der Kündigung nach den genannten Sonderfällen durch den Verpächter hat der Pächter einen Anspruch auf eine Kündigungsentschädigung (§ 11 BKleingG) für Anpflanzungen und Laube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin darf als Pacht höchstens der vierfache Betrag der ortsüblichen Pacht im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüsebau verlangt werden ({{§|5|bkleingg|juris}} BKleingG). Nach einer Studie des BMVBS lag die Pacht 2007 mit durchschnittlich 17 Cent/m² erheblich unterhalb des Pachtpreises für Wochenenddomizile und Campingplätze. Hierdurch wird auch für Menschen mit geringerem Einkommen die Möglichkeit geschaffen, einen eigenen Platz in naturnaher Umgebung in einer Kleingartenanlage zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Regelungen für Dauerkleingärten (§ 14, § 15) ==&lt;br /&gt;
* § 14: Bereitstellung und Beschaffung von Ersatzland&lt;br /&gt;
** durch die Gemeinde bei Kündigung  nach BKleingG §  9 Abs. 1 Nr. 5 oder 6&lt;br /&gt;
* § 15: Begründung von Kleingartenpachtverträgen durch Enteignung&lt;br /&gt;
** bei entsprechendem Bedarf Enteignung nach Landesenteignungsrecht möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überleitungs- und Schlussvorschriften (§§ 16 bis 22) ==&lt;br /&gt;
* § 16: Für bestehende Kleingärten über Pachtverhältnisse mit dem Stichtag 31. März 1983&lt;br /&gt;
* § 17: Für kleingärtnerische Gemeinnützigkeit des Vereins mit dem Stichtag 31. März 1983&lt;br /&gt;
* § 18: Für Lauben&lt;br /&gt;
** Vor dem 1. April 1983 rechtmäßig errichtete Lauben, die größer als 24 m² sind, können unverändert genutzt werden&lt;br /&gt;
** Lauben auch zu Wohnzwecken können weiter genutzt werden&lt;br /&gt;
* § 19: Stadtstaatenklausel für Hamburg&lt;br /&gt;
** Hamburg gilt für das BKleingG als Bundesland und als Gemeinde&lt;br /&gt;
* § 20: Aufhebung bisheriger Vorschriften der Bundesländer&lt;br /&gt;
* § 20 a: Überleitungsregelungen (ab 3. Oktober 1990) aus Anlass der Herstellung der Einheit Deutschlands für das Beitrittsgebiet DDR&lt;br /&gt;
* § 20 b: Sonderregelungen für Zwischenpachtverhältnisse im Beitrittsgebiet&lt;br /&gt;
** §§ 8 bis 10 und § 19 des Schuldrechtsanpassungsgesetzes sind entsprechend anzuwenden&lt;br /&gt;
* § 21: 2006 aufgehoben&lt;br /&gt;
* § 22: Inkrafttreten am 1. April 1983 (Änderungen bis 1. Oktober 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/bkleingg/index.html Text des Bundeskleingartengesetzes]&lt;br /&gt;
* [http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=en&amp;amp;sid=fd2277d290d1fb97542ec6ea05dec06d&amp;amp;client=%5B%273%27%2C+%273%27%5D&amp;amp;client=%5B%273%27%2C+%273%27%5D&amp;amp;nr=29606&amp;amp;pos=0&amp;amp;anz=1 Urteil des BGH] vom 17. Juni 2004 – Az. III ZR 281/03 –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4112861-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesgesetz (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (20. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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