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	<title>Bundesflottenplan 1865 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Vorgeschichte */ https</title>
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		<updated>2021-07-08T11:04:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorgeschichte: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bundesflotte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flotte des Deutschen Bundes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Plan aus der Zeit des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. [[Preußen]] und [[Kaisertum Österreich|Österreich]] einigten sich im Jahr 1865 mit der [[Gasteiner Konvention]] darauf, gemeinsam im [[Bundestag (Deutscher Bund)|Bundestag]] die Aufstellung von [[Marine|Seestreitkräften]] zu beantragen. Die Konvention regelte ferner die Ausübung der gemeinsamen [[Österreichisch-preußisches Kondominium in Schleswig-Holstein|österreichisch-preußischen Herrschaft in Schleswig-Holstein]] und die Gewalt über den Hafen von [[Kiel]]. Der [[Deutscher Krieg|Deutsche Krieg]] von 1866, der zur [[Auflösung des Deutschen Bundes]] führte, beendete auch den Flottenplan. Statt einer Bundesflotte im Jahre 1865/1866 kam es schließlich im Jahr 1867 zur [[Marine des Norddeutschen Bundes]]. Daraus entwickelte sich die Marine des Kaiserreiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Bund hatte bereits über eine Flotte verfügt: Die [[Reichsflotte]] war vom [[Deutsches Reich 1848/1849|revolutionären Reich 1848/1849]] aufgestellt worden, um [[Schleswig-Holsteinische Erhebung|damals im Krieg gegen Dänemark]] die deutschen Küsten zu schützen. 1852 hatte der wiederhergestellte Deutsche Bundestag die Flotte aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] 1864 wurden die so genannten [[Elbherzogtümer]] [[Herzogtum Schleswig|Schleswig]], [[Herzogtum Holstein|Holstein]] und [[Herzogtum Sachsen-Lauenburg|Lauenburg]] unter die gemeinsame Verwaltung Österreichs und Preußens gestellt. Der preußische Ministerpräsident [[Otto von Bismarck]] benutzte Meinungsverschiedenheiten, die sich vor allem auf die Thronansprüche des [[Friedrich VIII. von Schleswig-Holstein|Herzogs von Augustenburg]] bezogen, um seinem Ziel der Eingliederung [[Schleswig-Holstein]]s nach Preußen näher zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine preußische Kabinettsorder vom 24. März 1865 bestimmte die Verlegung der Marinestation der Ostsee von [[Danzig]] nach [[Kiel]] und damit die Nutzung dieses Hafens für die [[Preußische Marine]]. Diese und andere Maßnahmen führten Preußen und Österreich im Sommer 1865 an den Rand eines Krieges. Mit der Gasteiner Konvention unternahmen die Kontrahenten einen letzten Versuch, diesen abzuwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer&amp;quot;&amp;gt;[https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=104264 Gasteiner Konvention in Meyers Konversationslexikon von 1885–1892, Band 4, S. 898 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marineregelungen der Gasteiner Konvention ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel 1 und 9 der Gasteiner Konvention teilte die Verwaltung Schleswig-Holsteins dergestalt auf, dass die Herzogtümer Schleswig und Lauenburg von Preußen, Holstein hingegen von Österreich verwaltet werden sollten. Bezüglich Flottenfrage und der Nutzung des Hafens Kiel bestimmte Artikel 2:&lt;br /&gt;
: „Die hohen Contrahenten wollen im Bunde die Herstellung einer deutschen Flotte in Antrag bringen, und für dieselbe den Kieler Hafen als Bundeshafen bestimmen. Bis zur Ausführung der desfallsigen Bundesbeschlüsse benützen die Kriegsschiffe beider Mächte diesen Hafen und wird das Kommando und die Polizei über denselben von Preußen ausgeübt. Preußen ist berechtigt, sowohl zur Verteidigung der Einfahrt Friedrichsort gegenüber die nötigen Befestigungen anzulegen, als auch auf dem holsteinischen Ufer der Bucht, die dem Zweck des Kriegshafens entsprechenden Marine-Etablissements einzurichten. Diese Befestigungen und Etablissements stehen gleichfalls unter preussischem Kommando, und die zu ihrer Besatzung und Bewachung erforderlichen preussischen Marinetruppen und Mannschaften können in Kiel und Umgebung einquartiert werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Rudolf Huber]]: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente zur deutschen Verfassungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Kohlhammer, Stuttgart 1961, S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit erhielt Preußen die Möglichkeit, den Hafen Kiel nicht nur weiter zu nutzen, sondern dort sogar die Kommandogewalt auszuüben, obwohl er im österreichisch verwalteten Holstein lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Vereinbarung wurde nach dem Aufbau der [[Reichsflotte]] durch die [[Frankfurter Nationalversammlung]] ab 1848 und ihrer Auflösung 1853 ein neuer Versuch unternommen, eine einheitliche deutsche Flotte aufzubauen. Nach dem Deutschen Krieg 1866 wurde der Deutsche Bund jedoch aufgelöst. Preußen brachte seine Seestreitkräfte in die [[Marine des Norddeutschen Bundes]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Guntram Schulze-Wegener]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland zur See. 150 Jahre Marinegeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1998. ISBN 3-8132-0551-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Reichsflotte]]&lt;br /&gt;
* [[Gasteiner Konvention]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marine (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reform des Deutschen Bundes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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