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	<title>Bundesautobahn 555 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-21530-09 am 7. April 2026 um 12:03 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-07T12:03:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox hochrangige Straße&lt;br /&gt;
|LAND               = DE&lt;br /&gt;
|STRASSENTYP        = A&lt;br /&gt;
|NUMMER             = 555&lt;br /&gt;
|ENUMMER            = &lt;br /&gt;
|AHNUMMER           = &lt;br /&gt;
|KARTE              = &lt;br /&gt;
|BETREIBER          = &lt;br /&gt;
|BEGINN-NAME        = Verteilerkreis [[Köln]]&lt;br /&gt;
|BEGINN-REGION      = DE-NW&lt;br /&gt;
|BEGINN-LAT         = 50.89239&lt;br /&gt;
|BEGINN-LON         = 6.96725&lt;br /&gt;
|ENDE-NAME          = [[Bonn]]-Zentrum&lt;br /&gt;
|ENDE-REGION        = DE-NW&lt;br /&gt;
|ENDE-LAT           = 50.74332&lt;br /&gt;
|ENDE-LON           = 7.07744&lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE        = 20&lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE-ZUSATZ = &lt;br /&gt;
|BETRIEBLÄNGE       = &lt;br /&gt;
|BAULÄNGE           = &lt;br /&gt;
|PLANLÄNGE          = &lt;br /&gt;
|BAUHINTERGRUND     = &lt;br /&gt;
|PLANHINTERGRUND    = &lt;br /&gt;
|REGION             = * [[Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
|AUSBAUZUSTAND      = [[Straßenquerschnitt#Fahrstreifen|sechsstreifig]]&lt;br /&gt;
|BILD               = &lt;br /&gt;
|BILD-GRÖSSE        = &lt;br /&gt;
|BILD-BESCHREIBUNG  = &lt;br /&gt;
|LISTE              = &lt;br /&gt;
{{AB|DE|Region||Land [[Nordrhein-Westfalen]]}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE|Strich}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE|Leer||&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;small&amp;gt;ab hier 5-streifig&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE/A|KV|1|[[Köln]]-[[Bayenthal]] {{RSIGN|DE|B|51}} {{RSIGN|Symbol|Autohof}}}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE/A|KN|2|[[Autobahnkreuz Köln-Süd|Kreuz Köln-Süd]] (Straßenbrücke 50 m) {{RSIGN|DE|A|4|5=40}} ([[Kölner Autobahnring]])}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE|Strich}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE|Leer||&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;small&amp;gt;ab hier 6-streifig&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE/A|AS|3|[[Köln-Rodenkirchen]]}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE/A|AS|4|[[Köln-Godorf]]}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE/A|AS|5|[[Wesseling]]}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE|WC||{{RSIGN|Symbol|Links}} Parkplatz Im Eichkamp}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE/A|AS|6|[[Bornheim (Rheinland)|Bornheim]]}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE/A|AS||Bonn-Rheindorf|FARBE=plan}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE|Strich}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE|Leer||&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;small&amp;gt;ab hier 4-streifig&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE/A|KN|7|[[Autobahnkreuz Bonn-Nord|Kreuz Bonn-Nord]] {{RSIGN|DE|A|565}}}}&lt;br /&gt;
{{AB|DE/A|KV|8|Bonn-Zentrum}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Autobahn (Deutschland)|Bundesautobahn]] 555&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BAB&amp;amp;nbsp;555&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) –&amp;amp;nbsp;Kurzform: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Autobahn]] 555&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;amp;nbsp;555&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;amp;nbsp;– ist die älteste deutsche Autobahn. Sie verbindet seit ihrer Einweihung im Jahr&amp;amp;nbsp;1932 die Städte [[Köln]] und [[Bonn]], daher wird sie auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Köln-Bonner Autobahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten |2=Der Abschnitt |grund=Hier herrscht [[WP: Theoriefindung]], der tendenziöse Spiegel-Artikel zum 75-Jährigen wurde ungeprüft übernommen; inoffiziell wurde die Privatstraße AVUS bereits ein Jahr nach Eröffnung „Autobahn“ genannt, also [[Reichsautobahn #Weimarer Republik |1922]]&amp;amp;nbsp;(!); Konzept und Begriff „Autobahn“ wurden ab 1929 bekannter, siehe [[Autobahn (Deutschland) #Geschichte]], folglich nannte der Volksmund die spätere A&amp;amp;nbsp;555 auch schon 1932 „Autobahn“; die AVUS wurde 1940 ins öffentliche Autobahnnetz eingegliedert, die von den Nazis degradierte A&amp;amp;nbsp;555 aber erst 1958; für die heutige Bezeichnung „erste deutsche Autobahn“ fehlen fachlich qualifizierte Quellen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der ältesten deutschen Autobahn begann im Oktober&amp;amp;nbsp;1928, ihre Einweihung durch den [[Kölner Oberbürgermeister]] [[Konrad Adenauer]] erfolgte am 6.&amp;amp;nbsp;August&amp;amp;nbsp;1932.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Richard Heister |url=https://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,498157,00.html |titel=A 555 Europas erste Autobahn wird 75 |werk=Spiegel Online |datum=2007-08-04 |abruf=2014-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Gutzmer et al. |Hrsg=Bodo Harenberg |Titel=Chronik der Stadt Bonn |Verlag=Chronik-Verlag |Ort=Dortmund |Datum=1988 |ISBN=3-611-00032-9 |Seiten=176}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Deshalb ließ nicht – wie die spätere [[Nationalsozialistische Propaganda|NS-Propaganda]] behauptete – [[Adolf Hitler]], sondern Adenauer die erste Autobahn bauen. Formal galt sie als „Kraftwagenstraße“ und hieß „Landstraße 185“ als südliche Verlängerung der [[Bonner Straße (Köln)|Bonner Straße]] in Köln. Eine eigens hierfür in Kraft getretene „Polizeiverordnung über die Benutzung und den Ausbau an der Kraftwagenstraße Köln–Bonn“ vom 2. August 1932 bestimmte, dass die ursprünglich als vierspurige und kreuzungsfreie, 12 Meter breite und 18,5 Kilometer lange Straße nur dem Verkehr der Kraftwagen vorbehalten sein sollte. Sie regelte zudem, dass auf dieser Straße Wenden, Halten und Parken verboten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt wurde von Adenauer angeregt, der nach Abschluss der Arbeiten am [[Kölner Grüngürtel]] ein Anschlussprojekt zur Arbeitsbeschaffung für den Kölner Raum suchte. Verantwortlich war die Provinzialverwaltung der [[Rheinprovinz]] in [[Düsseldorf]] unter dem Landeshauptmann [[Johannes Horion]] aus [[Sinnersdorf (Pulheim)|Sinnersdorf]] bei Köln. Bei der Ausschreibung des Projektes wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Bagger und andere Großgeräte nicht erlaubt seien. Insgesamt wurden für diese [[Arbeitsbeschaffung]] 5540 „Notstandsarbeiter“ von den lokalen Arbeitsämtern vermittelt. Dazu gab es auch Zuschüsse der Reichsregierung in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist die erste unter dieser Bezeichnung eröffnete deutsche „Autobahn“, während die schon mindestens seit &amp;lt;!--GmbH-Gründung--&amp;gt;1909, also zwei Jahrzehnte früher geplante kreuzungsfreie Straße mit getrennten Fahrbahnen und zwei Fahrstreifen pro Richtung und 1921 eröffnete [[AVUS]] im Berliner [[Grunewald (Forst)|Grunewald]] als „Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße“ bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1932 galt die Straße mit einem Verkehrsaufkommen von rund 3.000 Kraftwagen täglich als die verkehrsreichste Straße im Deutschen Reich. Die Baukosten lagen bei rund 8,6 Millionen Reichsmark und sie verhalf als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme im „[[Freiwilliger Arbeitsdienst|Freiwilligen Arbeitsdienst]]“ ab Herbst 1931 vielen bis dato Erwerbslosen zu Arbeit und Brot.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „kreuzungsfreie Kraftfahr-Straße“ (so die offizielle Bezeichnung) wurde ein halbes Jahr nach Eröffnung von den inzwischen regierenden Nationalsozialisten zur [[Außerortsstraße|Landstraße]] herabgestuft. Sie war in dieser Zeit Teil der Trasse der [[Bundesstraße 9|Reichsstraße 9]]. Erst ab dem 1. April 1958 wurde sie zu einer [[Autobahn (Deutschland)|Bundesautobahn]] erklärt. Die Herabstufung hatte propagandistische Gründe. So behaupteten die Nationalsozialisten, dass Autobahnen „einmalig in der Welt“ und „Beton gewordener Wille eines Mannes“ seien. Hombach und Telgenbüscher weisen jedoch darauf hin, dass seit 1924 die erste reine Autostraße Mailand mit den norditalienischen Seen verbinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GEO&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marion Hombach und [[Joachim Telgenbüscher]] |url=http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_epoche/das-maerchen-von-der-autobahn-73113.html |titel=Das Märchen von der Autobahn, S. 85 |werk=[[Geo (Zeitschrift)|GEO EPOCHE Nr. 57 - 10/12 - Deutschland unter dem Hakenkreuz - Teil 1]] |datum=2012-09-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121109050837/http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_epoche/das-maerchen-von-der-autobahn-73113.html |archiv-datum=2012-11-09 |abruf=2013-01-23 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide schreiben zudem in Hinblick auf die [[Reichsautobahn]]en im Allgemeinen und die Reichsautobahn Köln–Bonn im Speziellen: „Um die Schnellwege dennoch als eigene Idee verkaufen zu können, stufen die Nationalsozialisten die 18&amp;amp;nbsp;Kilometer lange Strecke zwischen Bonn und Köln kurzerhand als Landstraße zurück.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;GEO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:KölnBonnAutobahn.jpg|mini|ADAC-Medaille anlässlich der Eröffnung im August 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu ihrer Erweiterung auf drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zwischen 1964 und 1966 ([[Planfeststellungsbeschluss]] vom 6. April 1964) besaß sie keine bauliche Trennung der Richtungsfahrbahnen (mit der unten beschriebenen Ausnahme). Die beiden Fahrbahnen wurden nur durch einen breiten farblich hervorgehobenen Mittelstreifen getrennt. An Anfang und Ende befindet sich jeweils ein großer Kreisverkehr. Die Straße war auf Geschwindigkeiten bis zu 120&amp;amp;nbsp;km/h ausgelegt, die damals nur von den wenigsten Kraftfahrzeugen erreicht wurden. Zur Einweihung durch Konrad Adenauer am 6. August 1932 hatte der [[ADAC]] eine [[Sternfahrt]] zum Kölner Verteilerkreis organisiert. Wer an der Eröffnungsfahrt teilnehmen wollte, musste fünf [[Reichsmark]] (heute inflationsbereinigt etwa {{Inflation|DE|5|1932}} €) bezahlen. 2.000 Autofahrer nahmen teil. Der normale Verkehr war erst ab 8. August zugelassen. Die Strecke wurde gut angenommen. Im ersten Jahr nach Eröffnung befuhren täglich etwa 4.000 Fahrzeuge die Straße. Heute sind es an Werktagen durchschnittlich rund 80.500 Kraftfahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte der 1940er Jahre verlief die A555 auf ganzer Strecke parallel zur alten Reichsstraße 9 (Köln-Bonner Landstraße, später Bundesstraße 9). Als Anfang der 1940er Jahre das Autobahnkreuz Köln-Süd gebaut wurde, war die alte Streckenführung der Landstraße dort nicht mehr möglich. Auf sie verzichten wollte man auch nicht. Sie wurde daher auf rund 2,5&amp;amp;nbsp;km, ausgehend vom Verteiler Köln, zwischen die Richtungsfahrbahnen der A555 gelegt. Damit hatte man eine einmalige Autobahnkonstruktion aus drei getrennten Fahrbahnen südlich des Verteilers im Grüngürtel: Eine Fahrbahn für alle Fahrzeuge, Fuhrwerke und Fußgänger aus und nach Godorf, die durch einen Tunnel auf Höhe der heutigen Abfahrt Rodenkirchen mit der heutigen L186 verbunden war, sowie seitlich davon je eine nur für den motorisierten Verkehr nach Süden sowie den von Süden. Von diesem Sonderstreifen in der Mitte machten auch Autofahrer Gebrauch, welche nur nach Hahnwald wollten. Es gab bis 1964 nämlich nur eine einzige Ausfahrt-/Einfahrtmöglichkeit im ferneren Wesseling. Mit dem Ausbau der A555 Mitte der 1960er Jahre wurde die eingebettete Landstraße stillgelegt und teilweise beseitigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ksta.de/koeln/sote-zwischen-spuren-der-a555-die-geisterbahn-23057144 |titel=Spurensuche in Köln: Eine Geisterbahn zwischen den Spuren der A555 |datum=2015-11-08 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig|KLD-318942 |„Geisterbahn“-Abschnitt der Köln-Bonner Landstraße auf der A 555}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweimal, 1948 und 1949, waren Teile der A555 und A4 Austragungsort für das Auto- und Motorradrennen &amp;#039;&amp;#039;[[Kölner Kurs]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig|O-119147-20150325-2 |Motorsport-Rennstrecke „Kölner Kurs“ auf der Autobahn A 555}}&amp;lt;/ref&amp;gt; welches heute unter diesem historischen Namen im Rahmen einer Oldtimer-Veranstaltung auf dem Nürburgring ausgetragen wird. Bei den Rennen 1948 und 1949 wurde die Landstraßenspur auf Höhe des Autobahnkreuzes für Tribünen genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ksta.de/koeln/spurensuche-als-das-autobahnkreuz-koeln-sued-zur-rennstrecke-wurde-24353866 |titel=Spurensuche: Als das Autobahnkreuz Köln-Süd zur Rennstrecke wurde |datum=2016-07-08 |abruf=2018-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1974 trug die Autobahn die Bezeichnung „A 72“. Da im Juni 1974 die systematische Nummerierung aller Autobahnen in ein-, zwei- und dreistellige Zahlen für bundesweite, landesweite und regionale Verbindungen und gerade Zahlen für Ost-West- und ungerade für Nord-Süd-Streckenführung geändert wurde, erhielt die Köln-Bonner Autobahn mit „A 555“ eine ungerade und dreistellige Nummer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach wurde die Straße zu Testzwecken benutzt: In den 1930er Jahren wurden unterschiedliche Lampentypen installiert, um verschiedene Modelle hinsichtlich der Blendwirkung für die Autofahrer zu erproben. In den 1990er Jahren wurde auf der A&amp;amp;nbsp;555 ein Feldversuch zur automatischen Erhebung von Autobahn-Benutzungsgebühren ([[Maut]]) durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;75J&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://strassen.nrw.de/thema/a555-75jahre.html |titel=&amp;quot;Diplomatenrennbahn&amp;quot; wird 75 |hrsg=Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150119114049/http://strassen.nrw.de/thema/a555-75jahre.html |archiv-datum=2015-01-19 |abruf=2014-01-12 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende November 2009 war die Strecke auf einem sechs Kilometer langen Teilstück zwischen Godorf und Wesseling beleuchtet. Nachdem die 600 Leuchten, die an 170 Masten befestigt waren, aus Altersgründen eines Austauschs bedurft hätten, wurde die Anlage zunächst probehalber, dann endgültig abgeschaltet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.koeln.de/koeln/die_erste_autobahn_europas_verliert_ihre_lichter_340081.html |titel=Auf der A555 wird die Beleuchtung abmontiert |titelerg=150.000 Euro Energiekosten im Jahr |werk=koeln.de |datum=2010-07-21 |abruf=2014-01-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140112145424/http://www.koeln.de/koeln/die_erste_autobahn_europas_verliert_ihre_lichter_340081.html |archiv-datum=2014-01-12 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, und schließlich im Januar 2014 demontiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.strassen.nrw.de/service/presse/meldungen/2014/140117-04.html |titel=A555: Engpässe zwischen Godorf und Kreuz Bonn-Nord |hrsg=Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen |datum=2014-01-17 |abruf=2014-01-19 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140201215340/http://www.strassen.nrw.de/service/presse/meldungen/2014/140117-04.html |archiv-datum=2014-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem Teilstück befindet sich beidseitig der Fahrbahn das Raffinerie-Gelände der ehemaligen [[Rheinische Olefinwerke|Rheinischen Olefinwerke]], heute eine Betriebsstätte der [[Lyondellbasell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Gestalt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Koeln-Bonner-Autobahn.jpg|mini|Im Abschnitt unmittelbar hinter dem Beginn der A&amp;amp;nbsp;555 in Köln zwischen Verteilerkreis und A&amp;amp;nbsp;4 befindet sich ein kurzes Stück der Fahrbahn der alten Bonner Landstraße]]&lt;br /&gt;
{{panoViewer|Verteilerkreis Köln – Kugelpanorama aus der Luft 2020.jpg|Verteilerkreis Köln, wo die A555 im Norden beginnt}}&lt;br /&gt;
Die A&amp;amp;nbsp;555 verläuft zwischen dem Verteilerkreis Köln (ugs.: Bonner Verteiler oder Süd-Verteiler) und Verteilerkreis [[Bonn]] (ugs.: Kölner Verteiler, Nord-Verteiler oder ebenfalls Bonner Verteiler; offiziell: Potsdamer Platz). Sie führt in Köln vorbei an den Orten  [[Köln-Rondorf|Rondorf]],  [[Köln-Hahnwald|Hahnwald]] und  [[Köln-Godorf|Godorf]] und danach über [[Wesseling]] und [[Bornheim (Rheinland)|Bornheim]] nach Bonn. Sie ist heute über die Autobahnkreuze [[Autobahnkreuz Köln-Süd|Köln Süd]] und [[Bundesautobahn 565|Bonn-Nord]] an das Autobahnnetz angeschlossen. Ihr Verlauf ist relativ eben und im Vergleich zu anderen Autobahnen der Region sehr gerade. Das verführt dazu, schnell zu fahren. Die einzige bemerkenswerte Kurve bei Wesseling verfügt über eine deutliche [[Querneigung]]. Bis 2004 verfügte sie, abgesehen von Bremstrichtern an den Enden, über keinerlei Geschwindigkeitsbegrenzung. Seither wird die Möglichkeit zum schnellen Fahren durch ein lärmschutzbedingtes Tempolimit bei Bonn-Tannenbusch/Buschdorf und bei Wesseling deutlich eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich sollte sie in den 1960er Jahren als [[Kölner Stadtautobahn]] bis zur Neustadt geführt werden, um dort an ein heute als Kreisstraße 4 gewidmetes Teilstück der [[Bundesautobahn 57|A&amp;amp;nbsp;57]] angeschlossen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Wesseling und Bornheim befindet sich im Bereich des Waldes &amp;#039;&amp;#039;Eichkamp&amp;#039;&amp;#039; ein ehemaliger Rasthof, der den Namen &amp;#039;&amp;#039;Im Eichkamp&amp;#039;&amp;#039; trug. Heute befindet sich auf dem Gelände ein Verkehrssicherheitszentrum des [[TÜV Rheinland]]. Die Richtungsfahrbahn Bonn ist bis heute an das Gelände angeschlossen. In Gegenrichtung wurde jedoch eine durchgehende Leitplanke installiert. Auch Feldversuche für die Lkw-Maut wurden teilweise auf dem Rasthof-Gelände durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 wurde die neue [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] [[Bornheim (Rheinland)]] gebaut und freigegeben, um in Verbindung mit mehreren [[Umgehungsstraße]]n das Straßennetz im Bonner Westen (insbesondere die Ortsdurchfahrten von [[Duisdorf]], [[Lessenich/Meßdorf]] und [[Dransdorf]]) zu entlasten und das Vorgebirge bei Bornheim und [[Alfter]] an die Autobahn anzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende 2007 findet auf der alten Maut-Teststrecke wieder ein neuer Feldversuch mit der nächsten Generation der Mauterfassungssysteme statt. Die Aufbauten sind deutlich kleiner, dabei ist aber die Bilderfassung größer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Durchschnitt wird sie täglich von 71.000 Kraftfahrzeugen genutzt, an Werktagen sind es durchschnittlich 80.500 täglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.a555.nrw.de/ |titel=Autobahn 555 |titelerg=Ein Service von Straßen.NRW |hrsg=Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen |abruf=2014-01-12 |kommentar=Stand 2011 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140112144914/http://www.a555.nrw.de/ |archiv-datum=2014-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Diplomatenrennbahn“ ==&lt;br /&gt;
Im Kölner Raum wird die A&amp;amp;nbsp;555 bis heute mit dem Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Diplomatenrennbahn&amp;#039;&amp;#039; versehen: Da es zur Zeit der [[Bonner Republik]] auf der A&amp;amp;nbsp;555 keine Geschwindigkeitsbegrenzungen gab, konnten Regierungsbeamte, die in Köln wohnten, mit hohen Geschwindigkeiten zur Arbeit in die damalige Bundeshauptstadt Bonn gelangen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ksta.de/tiere-zu-treiben-war-strengstens-untersagt-13533942 |titel=Tiere zu treiben war strengstens untersagt |werk=Kölner Stadt-Anzeiger |datum=2007-07-31 |abruf=2017-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem sollen ausländische Diplomaten und Staatsbesucher bei ihren Aufenthalten in der damaligen Hauptstadt Bonn mit ihren [[Limousine]]n den Weg nach Köln und zurück mit Höchstgeschwindigkeit zurückgelegt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;75J&amp;quot; /&amp;gt; Begünstigt wurde die Entstehung dieses Spitznamens durch die hohen Motorleistungen der damaligen Regierungsfahrzeuge und den geringen Lkw-Anteil auf der Städteverbindung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lars-Broder Keil |url=https://www.welt.de/motor/article1083628/75-Jahre-Autobahn-eine-Legende-aus-Beton.html |titel=75 Jahre Autobahn – eine Legende aus Beton |werk=Die Welt - Online Ausgabe |datum=2007-08-06 |abruf=2014-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bonn wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Diplomatenrennbahn&amp;#039;&amp;#039; auch für die [[Bundesstraße 9|B&amp;amp;nbsp;9]] verwendet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sylvia Schmitz |url=http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&amp;amp;itemid=10034&amp;amp;detailid=94131&amp;amp;katid=1957 |titel=Aus der Region - Mehr Weg als Ziel |titelerg=Auf der Bundesstraße 9 von Termin zu Termin |werk=General-Anzeiger (Bonn) |datum=1999-12-31 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110920074828/http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&amp;amp;itemid=10034&amp;amp;detailid=94131&amp;amp;katid=1957 |abruf=2014-01-12 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die das [[Bundesviertel|damalige Regierungsviertel]] mit der Innenstadt zur einen und die &amp;#039;&amp;#039;Diplomatenstadt&amp;#039;&amp;#039; [[Bad Godesberg]] zur anderen Seite verband.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.godesberg.de/index.php?mod=stadtrundgang&amp;amp;rub=hoch&amp;amp;posx=110&amp;amp;posy=60 |titel=Stadtrundgang Hochkreuz |werk=www.godesberg.de – Aktiv in Bad Godesberg |hrsg=Thomas von Pfetten-Arnbach |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150205173500/http://godesberg.de/index.php?mod=stadtrundgang&amp;amp;rub=hoch&amp;amp;posx=110&amp;amp;posy=60 |abruf=2014-01-12 |kommentar=Private Website |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst an der Autobahn ==&lt;br /&gt;
Der Künstler [[Lutz Fritsch]] installierte am 12. und 13. September 2008 an den Endpunkten der Autobahn jeweils eine rote Stahl-[[Stele]], um  Bonn und Köln in einen künstlerischen Dialog zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eveline Kracht |url=http://www.rundschau-online.de/skulpturbau-staedte-im-kuenstlerischen-dialog-11449478 |titel=Städte im künstlerischen Dialog |titelerg=Rote Stahl-Stelen von Lutz Fritsch ist ein Projekt zur Regionale 2010 |werk=Kölnische Rundschau |datum=2008-08-07 |abruf=2017-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stele am Kölner Verteilerkreis wurde am 12., die Stele am Potsdamer Platz in Bonn am 13. September 2008 aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Meurer |url=https://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/Es-leuchtet-rot-zwischen-Bonn-und-K%C3%B6ln-article178371.html |titel=Es leuchtet rot zwischen Bonn und Köln |titelerg=Projekt &amp;quot;Standortmitte&amp;quot; des Künstlers Lutz Fritsch verbindet jetzt beide Städte |werk=General-Anzeiger (Bonn) |datum=2008-09-15 |abruf=2017-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind jeweils 50 Meter hoch, 48 Tonnen schwer und haben einen Durchmesser von 90 Zentimetern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonn-489-Potsdamer Platz.jpg|mini|Bonn, Potsdamer Platz. Die A555 zweigt nach vorne rechts ab.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Soénius|Ulrich S. Soénius:]] &amp;#039;&amp;#039;Nur Autostraße und Diplomatenrennbahn – Zur Geschichte der A 555.&amp;#039;&amp;#039; In: Lutz Fritsch (Hrsg.): Standortmitte. Vision und Wirklichkeit, Nürnberg 2009, S. 13–17 [in Engl.: Car-only Road and Diplomats&amp;#039; Racetrack – The History of the A 555, S. 100–103]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Ulrich Soénius|Ulrich S. Soénius]] |url=http://www.rundschau-online.de/lokales/rueckblick-80-jahre--autobahn--von-koeln-nach-bonn,15185494,16787222.html |titel=80 Jahre „Autobahn“ von Köln nach Bonn. |werk=Kölnische Rundschau |datum=2012-08-02 |abruf=2014-01-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{Autobahnatlas|555}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Richard Heister |url=https://web.archive.org/web/20070718111649/http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/131/europas_erste_autobahn.html |titel=A555 Europas erste Autobahn |titelerg=Einestages – Zeitgeschichten auf Spiegel Online |werk=Spiegel Online |datum=2007-08-04 |abruf=2014-01-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Bundesautobahn|555]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Verkehr (Bonn/Rhein-Sieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße im Rhein-Sieg-Kreis]]&lt;/div&gt;</summary>
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