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	<title>Bundesautobahn 35 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:52:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bundesautobahn_35&amp;diff=1297802&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rustikal: /* Planungsgeschichte und Bau */</title>
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		<updated>2025-08-23T15:14:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Planungsgeschichte und Bau&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox hochrangige Straße&lt;br /&gt;
|LAND          = DE&lt;br /&gt;
|STRASSENTYP   = A&lt;br /&gt;
|NUMMER        = 35&lt;br /&gt;
|KARTE         = Map D A35 in 1976 planning.svg&lt;br /&gt;
|BETREIBER     = &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE   = &lt;br /&gt;
|REGION        = &lt;br /&gt;
* [[Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* [[Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
|STATUS        = Planung verworfen&lt;br /&gt;
|LISTE         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Autobahn (Deutschland)|Bundesautobahn]] 35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BAB&amp;amp;nbsp;35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) –&amp;amp;nbsp;Kurzform: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Autobahn]] 35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;amp;nbsp;35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;amp;nbsp;– war der Projektname einer geplanten Autobahn, die von [[Nienburg/Weser|Nienburg]] über [[Hannover]], [[Hameln]], [[Lemgo]] und [[Lage (Lippe)|Lage]] nach [[Bielefeld]] verlaufen sollte. Dabei war an der Anschlussstelle (AS) Hannover-Herrenhausen ein [[Autobahnkreuz]] mit der [[Bundesautobahn 2|A&amp;amp;nbsp;2]], bei [[Gehrden]] ein Kreuz mit der geplanten [[Bundesautobahn 30|A&amp;amp;nbsp;30]], südlich Hameln ein [[Autobahndreieck]] mit der geplanten [[Bundesautobahn 36 (frühere Planung)|A&amp;amp;nbsp;36]], bei Lemgo ein Kreuz mit der geplanten [[Bundesautobahn 5|A&amp;amp;nbsp;5]], bei Bielefeld-Ost ein weiteres Kreuz mit der A&amp;amp;nbsp;2 und schließlich im Zentrum von Bielefeld ein Dreieck mit der ebenfalls nicht realisierten [[Bundesautobahn 47|A&amp;amp;nbsp;47]] vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planungsgeschichte und Bau ==&lt;br /&gt;
Der am 30. Juni 1971 verabschiedete Plan des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 sah den Bau einer Bundesautobahn zwischen Nienburg/Weser und Hameln sowie zwischen [[Dörentrup]] östlich von [[Lemgo]] und [[Bielefeld]] zunächst nicht vor. Lediglich zwischen Dörentrup bei Lemgo und Hameln war an die Errichtung einer Autobahn unter der Bezeichnung „A&amp;amp;nbsp;106“ gedacht, die über Alfeld (Leine), [[Bockenem]], [[Goslar]] und [[Bad Harzburg]] zur innerdeutschen Grenze führen sollte (später auch [[Bundesautobahn 36 (frühere Planung)|Bundesautobahn 36]]). Zwischen Nienburg/Weser und Hannover sollte die Bundesstraße 6 vierstreifig neu- und ausgebaut werden, wobei im Wesentlichen die Bestandstrasse erweitert und lediglich die Umgehung Nienburg/Weser neu geschaffen werden sollte. Zwischen Hannover und Hameln war geplant, die [[Bundesstraße 217|B&amp;amp;nbsp;217n]] vierstreifig zu bauen, wie es dann tatsächlich erfolgte. Dabei sollte im Bereich der Stadt [[Springe]] die bereits vorhandene Ortsumgehung ausgebaut werden. Hameln sollte im Zuge der vierstreifigen [[Bundesstraße 1|B&amp;amp;nbsp;1n]] östlich und südlich umgangen werden. Schließlich sollte die B&amp;amp;nbsp;1n die A&amp;amp;nbsp;106 südwestlich Hameln kreuzen. Die &amp;#039;&amp;#039;Autobahn 106&amp;#039;&amp;#039; sollte so angelegt werden, dass sie über [[Extertal]] nach Dörentrup führt und hier in die ebenfalls vierspurig zu errichtende [[Bundesstraße 66|B&amp;amp;nbsp;66]] mündet. Die B&amp;amp;nbsp;66 sollte sodann als Neubau zwischen Dörentrup, Lemgo, Lage, [[Oerlinghausen]] und Bielefeld-Zentrum vierstreifig entstehen. Für die Umsetzung wurden die Strecken in folgende Dringlichkeitsstufen eingeteilt:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kurzform&lt;br /&gt;
! Abschnitt&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
! Dringlichkeitsstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B6&lt;br /&gt;
|Nienburg/Weser–Hannover&lt;br /&gt;
|Bundesstraße 441/Limmerstraße&lt;br /&gt;
|I&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Ausbau zwischen B441 und B3/Ricklinger Kreisel&lt;br /&gt;
|II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B217&lt;br /&gt;
|Tönniesbergkreisel (B65) – Weetzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|I&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B217&lt;br /&gt;
|Weetzen–Springe–Hameln&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B1&lt;br /&gt;
|südwestlich Hameln&lt;br /&gt;
|Ausnahme: kurzes einbahniges Teilstück am Ortsausgang Hameln&lt;br /&gt;
|II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A106&lt;br /&gt;
|Hameln–Dörentrup&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|III&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B66&lt;br /&gt;
|Dörentrup–Lemgo–Lage&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B66&lt;br /&gt;
|Lage–Bielefeld&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|I&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit der Neustrukturierung und neuen Nummerierung des Netzes der Bundesautobahnen, die mit Wirkung ab 1. Januar 1975 erfolgte, wurde aus den einzelnen Vorhaben zum Aus- und Neubau von Bundesfernstraßen der einheitliche Streckenzug als Bundesautobahn unter der Bezeichnung „A&amp;amp;nbsp;35“ geschaffen. Die Strecke Bielefeld–Lemgo gehörte jedoch zunächst nicht dazu; ihr Status war noch offen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://autobahn-online.de/gesamtnetz74n.gif |titel=Struktur und Nummerierung der Bundesautobahnen. Vorgesehenes Gesamtnetz |hrsg=Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau |datum=1974-06-15 |abruf=2013-09-18 |kommentar=Kartenausschnitt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurden dabei im Raum Hannover und zwischen Hameln und Lemgo die Streckenführungen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 vom 5. August 1976&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesgesetzblatt Jg. 1976, Teil I, S. 2093&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden die Veränderungen der Streckenführung im Raum Hameln und Hannover übernommen. Zudem wurde die Strecke Bielefeld–Lemgo in den Streckenzug der A&amp;amp;nbsp;35 aufgenommen, wobei im Bedarfsplan immer noch neben „A&amp;amp;nbsp;35“ die Bezeichnung „B&amp;amp;nbsp;66“ enthalten war. Das Projekt zur Realisierung der A&amp;amp;nbsp;35 erhielt jedoch sogleich einen Rückschlag: die Dringlichkeit wurde auf vielen Abschnitten herabgesetzt. Im Einzelnen sah der Plan folgendes vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Abschnitt&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
! Dringlichkeitsstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Marklohe West – Marklohe Ost&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Ib&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|südlich Nienburg/Weser – Neustadt am Rübenberge-Nord&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Ib&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Neustadt am Rübenberge-Nord – Frielingen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Ia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frielingen – Garbsen-Berenbostel&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Ib&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Garbsen-Berenbostel – Hannover-Stöcken&lt;br /&gt;
|sechsstreifiger Ausbau&lt;br /&gt;
|Ia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hannover-Stöcken – Ahlem&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Ia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ahlem–Empelde&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Ib&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Empelde–Springe–Ost&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Ia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Springe Ost – Hameln – Lemgo – Lage-Heiden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|möglicher weiterer Bedarf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Heiden (bei Lage) – Lage (B39n)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Ia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lage – Asemissen&lt;br /&gt;
|2. Fahrbahn als möglich weiterer Bedarf&lt;br /&gt;
|1. Fahrbahn: Ib&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Asemissen – Bielefeld-Zentrum&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Ib&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Bereits das zweite Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 vom 25. August 1980&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesgesetzblatt Jg. 1980, Teil I, S. 1614&amp;lt;/ref&amp;gt; brachte das Aus für die A&amp;amp;nbsp;35. Jedoch blieben einzelne Bestandteile weiterhin in der Planung als Bundesstraßen erhalten. Es handelte sich um folgende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Abschnitt&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
! Dringlichkeitsstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B6&lt;br /&gt;
|OU Marklohe&lt;br /&gt;
|zweistreifig&lt;br /&gt;
|I&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B6&lt;br /&gt;
|OU Nienburg/Weser&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|laufendes Vorhaben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B6&lt;br /&gt;
|Neustadt am Rübenberge – Frielingen&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|laufendes Vorhaben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B6&lt;br /&gt;
|AS Hannover-Herrenhaus – Hannover-Stöcken&lt;br /&gt;
|sechsstreifig&lt;br /&gt;
|I&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B 217&lt;br /&gt;
|Ronnenberg–Völksen&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|I&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B66n&lt;br /&gt;
|östlich Hameln – Voßheide bei Lemgo&lt;br /&gt;
|zweistreifig&lt;br /&gt;
|II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B66n&lt;br /&gt;
|Voßheide bei Lemgo – Lage (B239n)&lt;br /&gt;
|zweistreifig&lt;br /&gt;
|I&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B66n&lt;br /&gt;
|Lage (B239n) – Bielefeld-Zentrum&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|I&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Gesetz zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes vom 21. April 1986&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesgesetzblatt Jg. 1986, Teil I, S. 537&amp;lt;/ref&amp;gt; blieb die A 35 gestrichen. Zudem wurden die vorgesehenen Bundesstraßenneubauten reduziert. Vorgesehen waren lediglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Abschnitt&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
! Dringlichkeitsstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B6&lt;br /&gt;
|OU Marklohe&lt;br /&gt;
|teilweise vierstreifig&lt;br /&gt;
|weiterer Bedarf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B6&lt;br /&gt;
|OU Frielingen&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|laufendes Vorhaben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B6&lt;br /&gt;
|AS Hannover-Herrenhaus – Hannover-Stöcken&lt;br /&gt;
|sechsstreifig&lt;br /&gt;
|laufendes Vorhaben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B217&lt;br /&gt;
|Ronnenberg–Völksen&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|vordringlicher Bedarf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B217/B1&lt;br /&gt;
|OU Hameln&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|weiterer Bedarf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B66&lt;br /&gt;
|OU Barntrup&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|weiterer Bedarf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B66&lt;br /&gt;
|OU Lemgo&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|vordringlicher Bedarf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B66&lt;br /&gt;
|Lemgo–Lage&lt;br /&gt;
|zweistreifig&lt;br /&gt;
|weiterer Bedarf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B66&lt;br /&gt;
|Lage–Asemissen&lt;br /&gt;
|zweistreifig&lt;br /&gt;
|weiterer Bedarf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B66&lt;br /&gt;
|Umgehung Bielefeld Stieghorst&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|vordringlicher Bedarf&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Streichung der A 35 änderte sich auch nach dem Vierten Gesetzes zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes vom 15. November 1993&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesgesetzblatt Jg. 1993, Teil I, S. 1877&amp;lt;/ref&amp;gt; nichts. Hingegen wurden die Planungen hinsichtlich der Bundesstraßenneubauprojekte erneut modifiziert. Nunmehr waren enthalten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Abschnitt&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B6&lt;br /&gt;
|OU Marklohe&lt;br /&gt;
|teilweise vierstreifig&lt;br /&gt;
|weiterer Bedarf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B6&lt;br /&gt;
|OU Frielingen&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|laufendes Vorhaben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B6&lt;br /&gt;
|AS Hannover-Herrenhaus – Hannover-Stöcken&lt;br /&gt;
|sechsstreifig&lt;br /&gt;
|laufendes Vorhaben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B217&lt;br /&gt;
|Ronnenberg – Völksen&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|vordringlicher Bedarf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B217/B1&lt;br /&gt;
|OU Hameln&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|weiterer Bedarf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|OU Barntrup&lt;br /&gt;
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|weiterer Bedarf&lt;br /&gt;
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|B66&lt;br /&gt;
|OU Lemgo&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|vordringlicher Bedarf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B66&lt;br /&gt;
|Lemgo–Lage&lt;br /&gt;
|zweistreifig&lt;br /&gt;
|weiterer Bedarf&lt;br /&gt;
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|Umgehung Bielefeld Stieghorst&lt;br /&gt;
|vierstreifig&lt;br /&gt;
|vordringlicher Bedarf&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesverkehrswegepläne seit 2003 sehen die A 35 nicht mehr vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschnitt Nienburg/Weser – Hannover ===&lt;br /&gt;
In diesem Abschnitt wurde noch vor einer Autobahnplanung zunächst 1961 die Ortsumgehung von Neustadt am Rübenberge geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.neustadt-geschichte.de/wp-content/uploads/2017/04/Neustadt-bis-1974-von-alte-HP-Stadt.pdf |titel=800 Jahre Neustädter Geschichte – von der ersten Erwähnung bis zur Gebietsreform 1974 |hrsg=Stadt Neustadt am Rübenberge |abruf=2018-04-02 |format=PDF; 16 kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1960er Jahren erfolgte sodann der vierstreifige Ausbau der B&amp;amp;nbsp;6 zwischen Frielingen und Berenbostel, allerdings ohne Mittelstreifen und Standspuren. Ab 1975 wurde an der Ortsumgehung von Nienburg/Weser (Marklohe-Ost – [[Langendamm (Nienburg/Weser)|Langendamm]]) gearbeitet, deren Bau als einzige Teilstrecke dieses Abschnittes in den Straßenbauberichten der Bundesregierung der Jahre 1975 bis 1979 unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;A&amp;amp;nbsp;35&amp;#039;&amp;#039; geführt wurde, jedoch 1982 unter der Widmung als B&amp;amp;nbsp;6 die Fertigstellung erfuhr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesregierung |url=https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/07/056/0705677.pdf |titel=Unterrichtung durch die Bundesregierung: Straßenbaubericht 1975. BT-Drs 7/5677, S. 26 |hrsg=Deutscher Bundestag, 7. Wahlperiode |datum=1976-08-06 |abruf=2013-11-18 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesregierung |url=https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/007/0800713.pdf |titel=Unterrichtung durch die Bundesregierung: Straßenbaubericht 1976. BT-Drs 8/713, S. 25 |hrsg=Deutscher Bundestag, 8. Wahlperiode |datum=1977-07-04 |abruf=2013-11-17 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesregierung |url=https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/020/0802017.pdf |titel=Unterrichtung durch die Bundesregierung: Straßenbaubericht 1977. BT-Drs 8/2017, S. 23 |hrsg=Deutscher Bundestag, 8. Wahlperiode |datum=1978-07-28 |abruf=2013-11-17 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesregierung |url=https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/031/0803116.pdf |titel=Unterrichtung durch die Bundesregierung: Straßenbaubericht 1978. BT-Drs 8/3116, S. 23 |hrsg=Deutscher Bundestag, 8. Wahlperiode |datum=1979-08-15 |abruf=2013-11-17 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesregierung |url=https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/041/0804129.pdf |titel=Unterrichtung durch die Bundesregierung: Straßenbaubericht 1979. BT-Drs 8/4129, S. 23 |hrsg=Deutscher Bundestag, 8. Wahlperiode |datum=1980-05-27 |abruf=2013-11-17 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesregierung |url=https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/10/003/1000361.pdf |titel=Unterrichtung durch die Bundesregierung: Straßenbaubericht 1982. BT-Drs 10/361, S. 14 |hrsg=Deutscher Bundestag, 10. Wahlperiode |datum=1983-09-07 |abruf=2013-11-18 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 8,4&amp;amp;nbsp;Kilometer lange Strecke ist durchgängig kreuzungsfrei und im Autobahnquerschnitt errichtet. Mit der Streichung der A&amp;amp;nbsp;35 aus dem Bedarfsplan mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen 1980 wurde bei den weiteren Baumaßnahmen an der B&amp;amp;nbsp;6 der Autobahnquerschnitt weitgehend aufgegeben. Entsprechend erfolgte Anfang der 1980er Jahre der Ausbau der B&amp;amp;nbsp;6 zwischen Neustadt am Rübenberge und Frielingen, der in zwei Bauabschnitten in den Jahren 1982 und 1984 unter Verkehr gebracht wurde (jeweils 2,5 km, 4-streifig, planfrei mit Mittelstreifen, ohne Standstreifen). Erst 1987 konnte die Ortsumgehung Frielingen mit einer Länge von 2,8&amp;amp;nbsp;Kilometern (4streifig, planfrei mit Mittelstreifen, ohne Standstreifen, als Bundesstraße 6 gewidmet) fertiggestellt werden. 1994 wurde die Ortsumgehung Marklohe-Lemke eingeweiht, die das nördliche Ende der A&amp;amp;nbsp;35-Trasse ursprünglich bilden sollte (4,2 km, davon 2,3 km 4-streifig im Autobahnquerschnitt). 2009 wurden der 8,9&amp;amp;nbsp;Kilometer lange Abschnitt Nienburg/Weser – Eilvese und der 8,1&amp;amp;nbsp;Kilometer lange Abschnitt [[Eilvese]] – Neustadt am Rübenberge freigegeben, die beide von zwei auf vier Fahrspuren erweitert worden waren (Neubau einer Richtungsfahrbahn; ohne Standspuren, mit Mittelstreifen, nur teilweise planfrei). Letztlich wurde mit den genannten Arbeiten die durchgängige vierstreifige Befahrbarkeit der B&amp;amp;nbsp;6 zwischen Nienburg/Weser und Hannover hergestellt, jedoch nicht durchgängig kreuzungsfrei und nicht im Regelquerschnitt einer Autobahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Streckenführung im Raum Hannover ===&lt;br /&gt;
Mit der Einordnung des Streckenzuges der B&amp;amp;nbsp;6 in den als Bundesautobahn 35 bezeichneten Streckenzug stellte sich das Problem der Linienführung im Raum Hannover. Bisher war die Bundesstraße 6 im Bereich des Stadtgebietes schrittweise vierstreifig aus- oder neugebaut worden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Neubau zwischen Stadtteil [[Herrenhausen]] (alte B&amp;amp;nbsp;6, Herrenhäuser Straße) und Anschlussstelle [[Limmerstraße]]/[[Bundesstraße 441]] (bis Anfang der 1960er Jahre fertiggestellt)&amp;lt;ref&amp;gt;Shell Atlas, 29. Auflage, Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1962/63, Bl. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Neubau zwischen AS Limmerstraße und Kreisverkehr Deisterplatz (bis Mitte der 1960er Jahre fertiggestellt)&amp;lt;ref&amp;gt;Der Große Shell Atlas, 11. Auflage, Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1965/66, Bl. 198&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausbau der Göttinger Straße und der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Deisterplatz und Ricklinger Kreisel (zweite Hälfte der 1960er Jahre)&amp;lt;ref&amp;gt;Der Große Shell Atlas, 11. Auflage, Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1965/66, Bl. 198&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Große Shell Atlas, 14. Auflage, Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1968/69, Bl. 198&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Neubau zwischen der Kreuzung Stöckener Straße und der Anschlussstelle bei Herrenhausen/Herrenhäuser Straße (4,8 km, 1974 fertiggestellt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fertigstellung des zuletzt genannten Abschnittes wurde im Straßenbaubericht des Jahres 1974 der Bundesregierung sogar unter der Bezeichnung „A&amp;amp;nbsp;35“ geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesregierung |url=https://dipbt.bundestag.de/doc/btd/07/038/0703822.pdf |titel=Unterrichtung durch die Bundesregierung: Straßenbaubericht 1974. BT-Drs 7/3822, S. 27 |hrsg=Deutscher Bundestag, 7. Wahlperiode |datum=1975-06-26 |abruf=2013-11-17 |format=PDF; 4,8&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichwohl erfüllte keiner der im Stadtgebiet gelegenen Streckenabschnitte der B&amp;amp;nbsp;6 die Trassierungsanforderungen einer Bundesautobahn. Zwar waren einige Anschlussstellen geschaffen worden, doch die Strecke war nach wie vor über Kreuzungen mit dem übrigen Straßennetz an vielen Stellen verbunden. Zudem wiesen die Teilabschnitte nicht durchgängig einen Querschnitt auf, der die Aufstufung zur Autobahn zuließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Variante zur Umsetzung der A&amp;amp;nbsp;35 sah trotzdem noch 1976 den Aus- bzw. teilweisen Neubau der Bundesstraßen 6, 65 und 217 im Stadtgebiet vor, so dass die A&amp;amp;nbsp;35 von der Anschlussstelle Herrenhausen ([[Bundesautobahn 2|A&amp;amp;nbsp;2]]) über die Straßenzüge „Am Leineufer“, „[[Westschnellweg]]“, „Göttinger Straße“ und „Friedrich-Ebert-Straße“ zum Ricklinger Kreisel (alle im Zuge der B&amp;amp;nbsp;6), sodann über die „Bückeburger Allee“ (B&amp;amp;nbsp;65) nördlich und westlich Empelde und schließlich über Ronnenberg, Weetzen, [[Bredenbeck]] weiter nach Springe geführt worden wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.autobahn-online.de/karten/76_06.jpg |titel=Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Stand 1. Januar 1976 |hrsg=Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau |abruf=2013-03-31 |kommentar=Kartenausschnitt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Straßenbauberichten der Bundesregierung aus den Jahren 1976 bis 1979 wurde der Bau der Ortsumgehung Empelde als Abschnitt der A&amp;amp;nbsp;35 mit einer Gesamtlänge von 5,6 km geführt, von der bis Ende 1975 1,2 km und im Jahre 1978 weitere 1,4 km fertiggestellt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesregierung |url=https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/007/0800713.pdf |titel=Unterrichtung durch die Bundesregierung: Straßenbaubericht 1976. BT-Drs 8/713, S. 25 |hrsg=Deutscher Bundestag, 8. Wahlperiode |datum=1977-07-04 |abruf=2013-11-17 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesregierung |url=https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/020/0802017.pdf |titel=Unterrichtung durch die Bundesregierung: Straßenbaubericht 1977. BT-Drs 8/2017, S. 23 |hrsg=Deutscher Bundestag, 8. Wahlperiode |datum=1978-07-28 |abruf=2013-11-17 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesregierung |url=https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/031/0803116.pdf |titel=Unterrichtung durch die Bundesregierung: Straßenbaubericht 1978. BT-Drs 8/3116, S. 23 |hrsg=Deutscher Bundestag, 8. Wahlperiode |datum=1979-08-15 |abruf=2013-11-17 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesregierung |url=https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/08/041/0804129.pdf |titel=Unterrichtung durch die Bundesregierung: Straßenbaubericht 1979. BT-Drs 8/4129, S. 23 |hrsg=Deutscher Bundestag, 8. Wahlperiode |datum=1980-05-27 |abruf=2013-11-17 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Alternative knüpfte an eine Planung an, die bereits zu Beginn der 1960er Jahre bestand und 1974 sich erstmals in den Plänen wieder befand:&amp;lt;ref&amp;gt;Shell Atlas, 29. Auflage, Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1962/63, Bl. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://autobahn-online.de/gesamtnetz74n.gif |titel=Struktur und Nummerierung der Bundesautobahnen. Vorgesehenes Gesamtnetz |hrsg=Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau |datum=1974-06-15 |abruf=2013-09-18 |kommentar=Kartenausschnitt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Trasse sollte demnach in der Nähe des Continental-Werkes [[Hannover-Stöcken]] von der B&amp;amp;nbsp;6 abzweigen, östlich [[Letter (Seelze)|Letter]] und westlich Ahlem verlaufen, sowie östlich [[Harenberg (Seelze)|Harenberg]] und westlich [[Badenstedt (Hannover)|Badenstedt]] geführt werden. Westlich Empelde entspricht die Planung der Trasse der heute als B&amp;amp;nbsp;65 realisierten Ortsumgehung. Südlich der B&amp;amp;nbsp;65 sollte Ronnenberg westlich bzw. Gehrden östlich umgangen werden (Kreuz mit der A&amp;amp;nbsp;30). Weiter sollte die Trasse westlich Weetzen, östlich [[Evestorf]] und Bredenbeck sowie westlich [[Steinkrug (Wennigsen)|Steinkrug]] angelegt werden. Bei der Anschlussstelle [[Völksen]] der B&amp;amp;nbsp;217 sollte die Autobahn schließlich eingebunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Große Shell Atlas, Neuausgabe, Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1980/81, Bl. 204&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ortsumgehung Empelde, deren westlicher Teil (ca. 1,5 km) identisch mit der ursprünglichen A&amp;amp;nbsp;35-Planung war, wurde in den Jahren 1988 und 1989 fertiggestellt (vierspurig, mit Mittelstreifen, aber ohne Standspur). Später wurden im Zuge des Ausbaus der B&amp;amp;nbsp;217 die Ortsumgehungen Weetzen, Evestorf und Steinkrug realisiert (insgesamt 6,9 km, 2 + 1 Fahrstreifen, OU Steinkrug 4-streifig; 2002, 2003 und 2000).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschnitt Hannover – Hameln ===&lt;br /&gt;
Zwischen Völksen und westlich Springe (Landesstraße 421) sollte die vorhandene, bereits vierstreifig in der ersten Hälfte der 1960er ohne Mittelstreifen und Standspuren ausgebaute Bundesstraße 217 zum Autobahnquerschnitt erweitert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.autobahn-online.de/karten/76_06.jpg |titel=Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Stand 1. Januar 1976 |hrsg=Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau |abruf=2013-03-31 |kommentar=Kartenausschnitt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen westlich Springe und Hameln war hingegen an eine vollständig neue Linienführung gedacht: die Autobahn sollte zunächst nördlich [[Altenhagen I]] und [[Hachmühlen]] verlaufen und damit näher an [[Bad Münder]]. Zwischen [[Flegessen]] und [[Rohrsen (Hameln)|Rohrsen]] war die Führung westlich parallel zur bestehenden Bundesstraße 217 geplant. Bei Rohrsen sollte die Autobahn die B&amp;amp;nbsp;217 kreuzen und in südlicher Richtung an Hameln östlich vorbei verlaufen. Dabei war eine Querung der B&amp;amp;nbsp;1 östlich [[Afferde]] vorgesehen. Im Raum [[Hastenbeck]] südöstlich von Hameln sollte die A&amp;amp;nbsp;35 auf die Ost-West-Linie Bielefeld–Hameln–Goslar treffen und ein Autobahndreieck mit der A&amp;amp;nbsp;36 bilden. Damit war die ursprüngliche Planung geändert worden, mit einer äußerst stadtnahen Variante Hameln östlich und südlich zu umgehen, um dann durch Ausbau der B&amp;amp;nbsp;1 weiter südwestlich bis [[Groß Berkel]] zu führen und dort an die „Autobahn 106“ (bzw. A&amp;amp;nbsp;36) anzubinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.autobahn-online.de/karten/1972_06.jpg |titel=Bauleistungen auf Bundesfernstraßen im Jahre 1972. Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985. Anlage zum Straßenbaubericht 1972 |hrsg=Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau |abruf=2013-03-31 |kommentar=Kartenausschnitt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesgesetzblatt Jg. 1971, Teil I, S. 873&amp;lt;/ref&amp;gt; Von diesen Plänen wurde jedoch nichts verwirklicht. Bereits vor der Entwicklung des Autobahnprojektes einer A&amp;amp;nbsp;35 war Anfang der 1970er ein weiterer Abschnitt der B&amp;amp;nbsp;217 zwischen Hachmühlen und Rohrsen vierstreifig ausgebaut worden, jedoch ebenfalls ohne Mittelstreifen, nicht kreuzungsfrei und ohne Standspuren.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Große Shell Atlas, 14. Auflage, Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1968/69, Bl. 198&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Große Shell Atlas, Neuausgabe, Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1971/72, Bl. 204&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte der 1970er Jahre folgte schließlich auch noch der Abschnitt zwischen Hachmühlen und westlich Springe (mit Ausnahme der Ortsdurchfahrt Altenhagen I).&amp;lt;ref&amp;gt;Der Große Shell Atlas, Neuausgabe, Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1977/78, Bl. 204&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit standen dem Verkehr fast durchgängig zwischen Steinkrug und Hameln zwei Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung, allerdings nicht in Gestalt einer Bundesautobahn oder autobahnähnlichen Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschnitt Hameln – Bielefeld ===&lt;br /&gt;
Während der 1971 aufgestellte Bedarfsplan des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 eine Streckenführung der A&amp;amp;nbsp;106 von Hameln über Extertal und Dörentrup nach Lemgo vorsah, wurde bereits 1974 mit der Einführung der Neustrukturierung und neuen Nummerierung der Bundesautobahnen eine andere Trassierung von Groß Berkel entlang der B&amp;amp;nbsp;1 (nördlich [[Bad Pyrmont]]) und südlich [[Barntrup]] nach Lemgo erwogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://autobahn-online.de/gesamtnetz74n.gif |titel=Struktur und Nummerierung der Bundesautobahnen. Vorgesehenes Gesamtnetz |hrsg=Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau |datum=1974-06-15 |abruf=2013-09-18 |kommentar=Kartenausschnitt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch noch 1976 fand sich in der Netzkarte des zuständigen Bundesministeriums die Linie über Extertal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.autobahn-online.de/karten/76_06.jpg |titel=Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Stand 1. Januar 1976 |hrsg=Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau |abruf=2013-03-31 |kommentar=Kartenausschnitt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1977 fand sich in Straßenkarten noch die Planung einer autobahnähnlichen Ortsumgehung von Lemgo, die südlich bei [[Hardissen]] an der Landstraße nach Lage-Heiden beginnen, südlich [[Hörstmar]] sowie [[Brake (Lemgo)|Brake]] um Lemgo führen und östlich der Stadt an die B&amp;amp;nbsp;66 anknüpfen sollte. Sie entsprach der ursprünglichen Trasse über Extertal.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Große Shell Atlas, Neuausgabe, Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1977/78, Bl. 33&amp;lt;/ref&amp;gt; 1980 hingegen enthielten die Straßenkarten nunmehr eine projektierte durchgängige Autobahn von [[Grießem]] bei [[Aerzen]] und Bielefeld-Zentrum (geplantes Dreieck mit [[Bundesautobahn 47|A&amp;amp;nbsp;47]]). Demnach sollte die A&amp;amp;nbsp;35 südlich Grießem und [[Sonneborn (Barntrup)|Sonneborn]] verlaufen, südlich Barntrup die B&amp;amp;nbsp;1 kreuzen, weiter über [[Selbeck (Barntrup)|Selbeck]], [[Sommersell (Barntrup)|Sommersell]] und [[Voßheide]] verlaufen, Lemgo auf der heute als [[Bundesstraße 66n]] errichteten Strecke umgehen, um im Bereich der heutigen Kreuzung der [[Bundesstraße 238|B&amp;amp;nbsp;238]]/B&amp;amp;nbsp;66n nördlich [[Loßbruch]] das Autobahnkreuz mit der [[Bundesautobahn 5|A&amp;amp;nbsp;5]] auszubilden. Sodann sollte die Autobahn nördlich Heiden und südlich [[Lage (Lippe)|Lage]], nördlich [[Billinghausen]], südlich [[Kachtenhausen]] und [[Helpup]], nördlich [[Oerlinghausen]] und südlich [[Asemissen]] sowie nördlich [[Ubbedissen]]. Zwischen Asemissen und [[Stieghorst]] entspricht die Planung der heute realisierten Trasse der Bundesstraße 66. Im Stadtgebiet von Bielefeld sollte die Autobahn südlich parallel zur Bahnstrecke Bielefeld–Lage geführt werden, um nördlich des Hauptbahnhofes in die A 47 zu münden.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Große Shell Atlas, Neuausgabe, Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1980/81, Bl. 33 und 34&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aufgabe der Autobahnplanung wurde zwischen Bielefeld und Hameln der Ausbau der Bundesstraßen 66 und 1 forciert. 1989 wurde bereits ein Neubauabschnitt zwischen Bielefeld und Asemissen dem Verkehr übergeben (3,9 km, vierstreifig). 1994 wurde im Zuge der [[Bundesstraße 61|B&amp;amp;nbsp;61]] der [[Ostwestfalendamm#Ostwestfalentunnel|Ostwestfalentunnel]] in der Innenstadt von Bielefeld mit einer Länge von 535 Metern vierstreifig realisiert, der ursprünglich einen Bestandteil der A 35 bilden sollte. Im [[Bundesverkehrswegeplan 2003]] fanden sich folgende Projekte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Abschnitt&lt;br /&gt;
! km&lt;br /&gt;
! Stand&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B1&lt;br /&gt;
|Südumgehung Hameln&lt;br /&gt;
|7,3&lt;br /&gt;
| Planfeststellungsbeschluss und Planänderungsbeschluss&lt;br /&gt;
|Klage beim Oberverwaltungsgericht anhängig&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.strassenbau.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=21025&amp;amp;article_id=78303&amp;amp;_psmand=135 |titel=Südumgehung Hameln im Zuge der Bundesstraße 1 |hrsg=Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr |abruf=2013-11-19 |kommentar=Internetbeitrag}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B1&lt;br /&gt;
|Ortsumgehung Aerzen&lt;br /&gt;
|3,4 km&lt;br /&gt;
|fertiggestellt (2013)&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.strassenbau.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=21025&amp;amp;article_id=78596&amp;amp;_psmand=135 |titel=Ortsumgehung Aerzen im Zuge der Bundesstraße 1 |hrsg=Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr |abruf=2013-11-19 |kommentar=Internetbeitrag}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B 66&lt;br /&gt;
| OU Barntrup&lt;br /&gt;
|6,6 km&lt;br /&gt;
|zweispuriger Neubau&lt;br /&gt;
|geplante Fertigstellung Ende 2023&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lz.de/lippe/barntrup/23324847_Verbindung-von-B66-und-L-758-ist-auf-der-Zielgeraden.html |titel=Verbindung von B66 und L 758 ist auf der Zielgeraden |hrsg=Lippische Landeszeitung |datum=2022-08-08 |abruf=2022-09-22 |kommentar=Internetbeitrag}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B 66&lt;br /&gt;
|Blomberg/Großenmarpe - Barntrup&lt;br /&gt;
|4,1 km&lt;br /&gt;
| zweispuriger Neubau&lt;br /&gt;
| vordringlicher Bedarf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bvwp-projekte.de/strasse/B1_B66-G20-NW-T3-NW/B1_B66-G20-NW-T3-NW.html |titel=Projektnummer B1/B66-G20-NW-T3-NW |hrsg=PRINS |datum=2011-09-19 |abruf=2022-09-22 |kommentar=Internetbeitrag}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B 66n&lt;br /&gt;
|OU Lemgo&lt;br /&gt;
|5,2 km&lt;br /&gt;
|zweispuriger Neubau&lt;br /&gt;
|fertiggestellt (2004)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B 66&lt;br /&gt;
|Lage–Lemgo&lt;br /&gt;
|4,8 km&lt;br /&gt;
|Voruntersuchung zur Linienbestimmung&lt;br /&gt;
|zweistreifiger Neubau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mbwsv.nrw.de/presse/_container_presse/Prio-Liste-Bund_22-9-2011.pdf |titel=Bedarfsplanmaßnahmen des Bundes. Priorisierungsliste NRW |hrsg=Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen |datum=2011-09-19 |abruf=2013-11-19 |format=PDF; 483&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B 66&lt;br /&gt;
|OU Lage-Kachtenhausen&lt;br /&gt;
|2,0 km&lt;br /&gt;
|zweispuriger Neubau&lt;br /&gt;
|Voruntersuchung zur Linienbestimmung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mbwsv.nrw.de/presse/_container_presse/Prio-Liste-Bund_22-9-2011.pdf |titel=Bedarfsplanmaßnahmen des Bundes. Priorisierungsliste NRW |hrsg=Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen |datum=2011-09-19 |abruf=2013-11-19 |format=PDF; 483&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B 66 OU&lt;br /&gt;
|Oerlinghausen-Helpup&lt;br /&gt;
|2,2 km&lt;br /&gt;
|zweispuriger Neubau&lt;br /&gt;
|Voruntersuchung zur Linienbestimmung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mbwsv.nrw.de/presse/_container_presse/Prio-Liste-Bund_22-9-2011.pdf |titel=Bedarfsplanmaßnahmen des Bundes. Priorisierungsliste NRW |hrsg=Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen |datum=2011-09-19 |abruf=2013-11-19 |format=PDF; 483&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B 66n&lt;br /&gt;
|Bielefeld-Hillegossen – Asemissen&lt;br /&gt;
|1,9 km&lt;br /&gt;
|vierstreifiger Neubau&lt;br /&gt;
|geplante Fertigstellung 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://leopoldshoehernachrichten.de/2021/10/29/b66-der-verkehr-fliesst-2023-aber-nicht-ueberall |titel=B66: Fertigstellung wie geplant |hrsg=Leopoldshöher Nachrichten |datum=2021-10-29 |abruf=2022-09-22 |kommentar=Internetbeitrag}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Autobahnatlas|35}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bundesautobahnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bundesautobahn 035}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nicht realisiertes Bundesautobahnprojekt|035]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesautobahn in Niedersachsen|035]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesautobahn in Nordrhein-Westfalen|035]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rustikal</name></author>
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