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	<title>Bunderhammrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bunderhammrich&amp;diff=2491005&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matthias Süßen am 16. März 2023 um 14:38 Uhr</title>
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		<updated>2023-03-16T14:38:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bunde&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/14/45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/16/41/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 2.4&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.2&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 653&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1970&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Dollart (Bunde)|Dollart]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26831&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04959&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Rheiderland de.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Karte des Rheiderlands&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bunderhammrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Dorf]] in [[Ostfriesland]]. Politisch gehört es zur [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Bunde]]. Bunderhammrich liegt im [[Rheiderland]], einer der vier [[Historische Landschaft|historischen Landschaften]] des Landkreises Leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Bunderhammrich ist eine [[Reihensiedlung]]. Sie wurde auf einem [[Schlafdeich]] angelegt, der zum Schutz von [[Marienchor]] errichtet wurde. Der Ort liegt auf einer mittleren Höhe von 2,4&amp;amp;nbsp;Metern über [[Normalnull]]. Bedingt durch die Lage auf dem ehemaligen Deich befindet sich östlich des Dorfes [[Marschland|Altmarsch]], westlich hingegen das erst ab 1751 dem [[Dollart]] wieder abgerungene Gebiete von [[Landschaftspolder]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot;&amp;gt;Arbeitsgruppe der Ortschronisten der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]: [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Bunderhammrich.pdf &amp;#039;&amp;#039;Bunderhammrich, Gemeinde Bunde, Landkreis Leer&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 550&amp;amp;nbsp;kB), eingesehen am 15. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Frühester Beweis für die Anwesenheit von Menschen in Bunderhammrich sind Tonscherben, die auf die [[Römische Kaiserzeit]] und das [[Mittelalter]] datiert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt; Das Gebiet des heutigen Dollarts und der dem Meer wieder abgerungenen Gebiete ist altes Siedlungsland, das noch im späten Mittelalter dicht besiedelt war. Die [[Bucht]] ist, ähnlich wie der [[Jadebusen]], das Ergebnis von Meereseinbrüchen im späten Mittelalter, die die ursprüngliche [[Moorlandschaft]] weitgehend ausgeräumt haben. Durch die Entstehung des Dollart und durch Einbrüche des Emsufers sind mindestens 20 Kirchspiele und 10 bis 15 weitere Dörfer sowie drei [[Kloster|Klöster]] untergegangen. Der östliche Dollartbusen bildete sich in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Bereits 1454 hatte man einen Not[[deich]] vom festen Emsufer quer durch das Moorgebiet bis zur hohen Geest bei Finsterwolde gebaut, der das [[Oldambt (Landstrich)|Oldambt]] schützen sollte. Der westliche Busen, auf dessen Gebiet Bunderhammrich liegt, ist vermutlich erst ab den 1460er Jahren entstanden. Weite Teile dieses Gebiets waren noch weitgehend vom Meer unberührt, als 1509 die [[Zweite Cosmas- und Damianflut]] und dann die [[Antoniflut]] 1511 weit ins Innere vordrangen. Im Bereich von Bunderhammrich wurde daraufhin bereits ab 1509 ein Deich Schutz von [[Marienchor]] errichtet. Nachdem die Küstenlinie durch weitere Eindeichungen verschoben wurde, begann die Besiedelung des nun nicht mehr benötigten Deiches in Bunderhammrich. Die weiten Flächen um den Ort wurden dabei entweder in [[Aufstreckrecht]] oder in [[Erbpacht]] vergeben. Daneben siedelten sich in dem Ort viele Landarbeiter an. Im Jahre 1719 gab es neben 24 Herden 27 Haushaltungen von Landarbeitern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt; Politisch wurden die Bewohner bis in das 19. Jahrhundert von einem Schüttmeister vertreten, der von den Stimmberechtigten im Ort gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Schlacht bei Jena und Auerstedt]] 1806 wurde Ostfriesland in das [[Königreich Holland]] und damit in den französischen Machtbereich eingegliedert. Diese Annexion wurde 1807 von Preußen im [[Frieden von Tilsit]] anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deeters167&amp;quot;&amp;gt;Walter Deeters: &amp;#039;&amp;#039;Kleinstaat und Provinz. Allgemeine Geschichte der Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, in Karl-Ernst Behre/Hajo van Lengen: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland. Geschichte und Gestalt einer Kulturlandschaft&amp;#039;&amp;#039;, Ostfriesische Landschaft, Aurich 1995, ISBN 3-925365-85-0, S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter der Herrschaft der Niederlande fand 1807 eine Verwaltungsneugliederung statt und Bunderhammrich der &amp;#039;&amp;#039;Commune Landschapspolder&amp;#039;&amp;#039; angegliedert, der auch Landschaftspolder, [[Heinitzpolder]], [[Böhmerwold]] und [[St. Georgiwold]] angehörten. Damit bildete diese Commune einen Vorläufer der späteren Gemeinde Dollart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Niederlage Napoleons wurden die alten Verwaltungsstrukturen wiederhergestellt und die einzelnen Gemeinden der &amp;#039;&amp;#039;Commune Landschapspolder&amp;#039;&amp;#039; wieder selbstständig. Unter [[Geschichte Ostfrieslands#Die hannoversche Zeit (1815–1866)|Hannoverscher Herrschaft]] war Bunderhammrich Teil des Amtes Weener, nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen im Jahre 1866 ab 1885 eine Kommune im [[Landkreis Weener]], der 1932 im [[Landkreis Leer]] aufging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurde Bunderhammrich in die neue Gemeinde Dollart eingegliedert.&amp;lt;ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 263}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese wurde am 1. November 2011 der Gemeinde Bunde zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Ortsnamens ===&lt;br /&gt;
Der Ort wird im Jahre 1573 als &amp;#039;&amp;#039;nye Hammerick&amp;#039;&amp;#039;, 1645 als &amp;#039;&amp;#039;Niehamrich&amp;#039;&amp;#039;, 1787 als &amp;#039;&amp;#039;der neue Hamrich&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Seit dem Jahre 1818 ist die heutige Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Bunderhammrich&amp;#039;&amp;#039; geläufig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Durch die abseitige Lage des Ortes und durch den Verlust der Bedeutung der Landarbeiter stagnierte die Bevölkerungsentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] lag der Anteil von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|Ostgebieten des Deutschen Reiches]] an der Ortsbevölkerung mit 20,5&amp;amp;nbsp;Prozent nur wenig über dem ostfriesischen Durchschnitt. Bis 1950 nahm ihr Anteil auf 15,1&amp;amp;nbsp;Prozent ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
!  Einwohnerzahl&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1848 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 632&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 647&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 653&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 722&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 718&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 694&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 614&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 510&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 687&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 590&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 639&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 653&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Bunderhammrich.pdf Beschreibung von Bunderhammrich] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bunde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheiderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matthias Süßen</name></author>
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