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	<title>Bundenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-12T10:57:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Bundenthal COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/5/44/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/48/31/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bundenthal in PS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Südwestpfalz&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Dahner Felsenland&lt;br /&gt;
|Höhe              = 190&lt;br /&gt;
|PLZ               = 76891&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06394&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07340502&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE UN3&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Schulstraße 29&amp;lt;br /&amp;gt;66994 Dahn&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.dahner-felsenland.net/vg_dahner_felsenland/Ortsgemeinden/Bundenthal/ www.dahner-felsenland.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Daniel Frey&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsbild von Bundenthal mit Fladenstein und Jüngstberg.jpg|mini|Ortsbild von Bundenthal mit Fladenstein und Jüngstberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bundenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Südwestpfalz]] in [[Rheinland-Pfalz]]. 1969 wurde sie mit dem Nachbarort [[Bruchweiler-Bärenbach]] zur Ortsgemeinde [[Wieslautern]] zusammengelegt, dies wurde 1989 rückgängig gemacht und die Gemeinde Bundenthal in ihrer zuvor bestehenden Form wiederhergestellt. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Dahner Felsenland]] an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt [[Dahn]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Bundenthal liegt im [[Wasgau]], wie der Südteil des [[Pfälzerwald]]es auch genannt wird, im sogenannten [[Dahner Felsenland]]. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – [[Bruchweiler-Bärenbach]], [[Busenberg]], [[Erlenbach bei Dahn]], [[Niederschlettenbach]], [[Nothweiler]], [[Schönau (Pfalz)]] und [[Rumbach]]. Rund wenige hundert Meter südlich der Gemeindegemarkung befindet sich die [[Grenze zwischen Deutschland und Frankreich|Staatsgrenze zu Frankreich]]. Die Gesteinsschichten werden dem Buntsandsteinbereich zugeordnet. Geologisch besteht die Bundenthaler Verwerfung und Weitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen ===&lt;br /&gt;
Im Nordosten der Gemarkung erstreckt sich der [[Jüngstberg]] mit {{Höhe|491|DE-NHN|link=1}}. Unweit der Grenze zu Nothweiler liegt das {{Höhe|412|DE-NHN}} hohe [[Mäuerle (Wasgau)|Mäuerle]]. Westlich von diesem an der Gemarkungsgrenze zu Rumbach erstrecken sich der {{Höhe|475|DE-NHN}} hohe [[Beißenberg]], der Große Heinzenkopf ({{Höhe|309.3|DE-NHN}}) und im Südwesten an der Grenze zu Bobenthal der {{Höhe|455|DE-NHN}} hohe [[Großer Humberg (Wasgau)|Große Humberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Die [[Lauter (Rhein, Neuburg)|Lauter]] durchfließt in Nord-Süd-Richtung das Siedlungsgebiet; zuvor nimmt sie von rechts den [[Rumbach (Lauter)|Rumbach]] auf. An der Lauter liegt auf Rumbacher Gemarkung wohl seit 1348 die Falkenmühle, auch „Bontendalle Müle“ genannt und gegenüber, seit 1641, die Waldenburger Mühle. Beide wurden in eine Ferienanlage umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Petra Würth |Titel=Mythos Mühle – In Bundenthal und um Bundenthal herum |Sammelwerk=Die Rheinpfalz |Verlag=RHEINPFALZ Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=Ludwigshafen |Datum=2022-06-04 |Seiten= |Kommentar=siehe auch Rheinland-Pfälzische Bibliographie Nr 529.087}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Der Ort Bundenthal wurde erstmals am 14. November 1290 in gelehrtem Latein als „valle coloris“ vom Speyerer Bischof Friedrich von Bolanden in einer Lehensurkunde an seinen Kämmerer Walter von Lemberg erwähnt. Bundenthal und der Nachbarort [[Finsternheim]] (winsternheym) waren durch die intensive Rodungstätigkeit des Klosters [[Wissembourg|Weißenburg]] im 10./12. Jahrhundert entstanden. Beim „[[Salischer Kirchenraub|Salierraub]]“ wurde wohl Bundenthal zum Reichslehen, das nur der Kaiser vergab. Der Ortsname war bei frühen schriftlichen Belegen Objekt „volksetymologischer“ Deutungsversuche (von Valle Coloris, Wundenthal, Buntendalle, (Biunde= mit Flechtwerk umgebenes Gebiet) bzw. Bonthenthal; Pontenthal, Ponto: Brücke/Übergang). Der Ortsname Bundenthal erscheint im europäischen Sprachbereich nicht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitz des Lehens wechselte häufig. 1342 übergab [[Ludwig IV. (HRR)|Kaiser Ludwig]] der Bayer das „Berwartsteiner Lehen“ und „Wundenthal“ an [[Walram (Sponheim-Kreuznach)|Walram von Sponheim]], dessen Nachfahren Graf [[Johann V. (Sponheim-Starkenburg)|Johann V. von Sponheim]] es 1418 auf dem Konzil von Konstanz durch [[Sigismund (HRR)|Kaiser Sigismund]] erneut bestätigt wurde. Nach dem Aussterben der [[Spanheimer|Sponheimer]] belehnte Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] 1442 den Markgrafen [[Jakob I. (Baden)|Jakob von Baden]] mit Bundenthal. 1462 fiel dessen Sohn Markgraf [[Karl I. (Baden)|Karl]] in Ungnade, der pfälzische Kurfürst erhielt daraufhin Bundenthal. 1480 belehnte Kurfürst [[Ludwig V. (Pfalz)|Ludwig (1478–1544)]] seinen Marschall [[Hans von Trotha]] mit Burg [[Burg Berwartstein|Berwartstein]] und Bundenthal. 1485 erwarb dieser das auch vom [[Kloster Weißenburg (Elsass)|Kloster Weißenburg]] beanspruchte Burg- und Dorflehen käuflich, das 1511 an den Sohn Christoph von Trotha überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1549 erbte Hans von Fleckenstein das Lehen Bundenthal, das nach dem Tod seines kinderlosen Nachfolgers, Wolf Philipp von Fleckenstein (1637), an den Kaiser zurückfiel. 1641 belehnte Kaiser [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]] (1608–1657) den katholischen Freiherrn Gerhard von Waldenburg zu Hilgenhoven mit Bundenthal. Im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 wurde Bundenthal als Waldenburger Erbe erwähnt. Seitdem hatten bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] die Schenken von [[Waltembourg|Waldenburg]] die [[Grundherrschaft|Ortsherrschaft]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 begannen die Revolutionskämpfe am Mäuerle und die Franzosenzeit. 1797 wurde Josef Leidner Maire/Bürgermeister von Bundenthal. 1814–1816 wurde Bundenthal unter österreichische Verwaltung gestellt und 1818 ernannte [[Franz II. (HRR)|Kaiser Franz I.]], Carl Leibinger zum Ritter von Bundenthal. 1816 wurde Bundenthal bayerisch; Forstbeamte ordneten die Waldwirtschaft und König Ludwig I. ernannte 1825 Friedrich Breiner zum Bürgermeister. Bundenthaler verdienten sich im Winter durch Handel von Kleinmaterial im Elsass ein Zubrot. Über dreihundert Personen wanderten infolge von Armut nach [[Amerika]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 war der Ort ein Bestandteil des [[Landkommissariat Pirmasens|Landkommissariats Pirmasens]], das 1862 in ein Bezirksamt umgewandelt wurde. 1939 wurde Bundenthal in den [[Landkreis Pirmasens]] (ab 1997 [[Landkreis Südwestpfalz]]) eingegliedert. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Gemeinde innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] ein Teil des neu gebildeten Landes [[Rheinland-Pfalz]]. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] verlor Bundenthal am 7. Juni 1969 seine Selbständigkeit und der Ort wurde mit [[Bruchweiler-Bärenbach]] zur neuen Gemeinde [[Wieslautern]] vereinigt. Nach Protesten der Bundenthaler Bevölkerung wurde Wieslautern am 17. Juni 1989 per Landesgesetz aufgelöst und Bundenthal wieder selbständig.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=161|Kommentar=siehe auch S. 183&amp;amp;nbsp;f., Fußnoten 11 und 13}} Seither gehört die Ortsgemeinde der 1972 geschaffenen [[Verbandsgemeinde Dahner Felsenland]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finsternheim (winsternheym = von winstern, links der lauter liegend) ===&lt;br /&gt;
{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Finsternheim&lt;br /&gt;
|4=Bundenthal#Finsternheim_(winsternheym_=_von_winstern,_links_der_lauter_liegend)&lt;br /&gt;
|12=f|2=April 2023|1=[[Benutzer:AF666|AF666]] ([[Benutzer Diskussion:AF666|Diskussion]]) 22:33, 19. Apr. 2023 (CEST)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Finsternheim]] – nur durch die Lauter von Bundenthal getrennt – wurde 1348 erstmals als „winsternheymer mark“ erwähnt. Es gehörte zum Kloster Weißenburg, ab 1524 zum [[Hochstift Speyer]] und war den Fürstbischöfen von Speyer untertan. Zwischen beiden Landesherrschaftsbereichen kam es oft zu Streitigkeiten. 1797 kam Finsternheim durch ein französisches Dekret zu Bundenthal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl-Heinz Jung u. a. |Hrsg=Ortsgemeinde Bundenthal |Titel=Ortsgeschichte Bundenthal – Von den Anfängen bis ins 21. Jahrhundert |Ort=Leimen |Datum=2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengeschichte/Religion ==&lt;br /&gt;
Bundenthal war in vorreformatorischer Zeit eine Filiale der Pfarrei [[Niederschlettenbach]], dem dortigen Gericht unterstellt und gehörte zum Landdekan [[Wissembourg|Weißenburg]] im [[Bistum Speyer]]. Eine spätere Kirche [[St. Peter und Paul (Bundenthal)|Peter und Paul]] dürfte wohl erst im 16./17. Jahrhundert errichtet worden sein. Im Jahre 1628 wurde ein Bundenthaler Gotteshaus erwähnt, das durch ein kaiserliches Regiment, die sogenannten Kratzischen Reiter, ausgeplündert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem am 6. März 1629 von [[Liste der Herrscher namens Ferdinand|Kaiser Ferdinand II]]. erlassenen Restitutionsedikt (Rückgabe aller von Protestanten nach 1552 eingezogenen katholischen Kirchengüter), kam es in Bundenthal im Auftrag des Speyerer Bischofs, [[Philipp Christoph von Sötern]], 1629 zum Verschließen der Kirchentür für lutherische Predigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1648) lebten in Bundenthal noch drei Hausbesitzer mit ihren Familien. Zugezogen sind anschließend Katholiken aus der [[Schweiz]] und [[Österreich]]. 1731 wurde die Wendelinus-Kapelle gegen den Willen des Pfarrers von Niederschlettenbach und des Bischofs erbaut. In der 1743 und 1835 erweiterten Kirche (neu: Byzantinischer Stil) wurden schon um 1685 katholische Messen gelesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Petra Würth |Titel=Erfolgreiche Spurensuche – Die Bundenthaler und ihre Wurzeln |Sammelwerk=Die Rheinpfalz |Verlag=RHEINPFALZ Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=Ludwigshafen |Datum=2022-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vielen Bittschreiben Bundenthaler Bürgermeister und [[Schultheiß]]en um eigene Pfarrei, erklärte Bischof [[Franz Christoph von Hutten zum Stolzenberg|Franz Christoph von Hutten]] (1743–1770) mit Schreiben vom 4. November 1755 Bundenthal zur Pfarrei und ernannte Mattheus Weis zum ersten Pfarrer von Bundenthal, Finsternheim und Bärenbach. Im Jahre 1786 erbaute die Propstei [[Wissembourg|Weißenburg]] das Pfarrhaus in Bundenthal. 1951 errichtete die Gemeinde einen Glockenturm und stiftete diesen der Pfarrei Peter und Paul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 waren 76,6&amp;amp;nbsp;Prozent der Einwohner katholisch und 11,7&amp;amp;nbsp;Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ewois.de/Statistik/user/anzeigen.php?ags=0734001502 KommWis, Stand: 31. Dezember 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Katholiken gehören zum [[Bistum Speyer]] und unterstehen dort dem Dekanat Pirmasens, die Evangelischen zur [[Protestantische Landeskirche Pfalz|Protestantischen Landeskirche Pfalz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Bundenthal besteht aus 16&amp;amp;nbsp;Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dahner-felsenland.net/vg_dahner_felsenland/Verwaltung/Wahl/Zahl%20der%20zu%20waehlenden%20Ratsmitglieder%20bei%20den%20Kommunalwahlen%20202.pdf |titel=Zahl der zu wählenden Ratsmitglieder in der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland bei den Kommunalwahlen am 09.06.2024 |titelerg=Bundenthal |format=PDF; 83,5 kB |hrsg=Verbandsgemeinde Dahner Felsenland |abruf=2025-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3400150200 |titel=Bundenthal, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Bundenthal |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Daniel Frey wurde am 2.&amp;amp;nbsp;Februar 2021 Ortsbürgermeister von Bundenthal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Petra Würth |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-suedwestpfalz_artikel,-antritt-mit-abstand-_arid,5164370.html?reduced=true |titel=Antritt mit Abstand |werk=Die Rheinpfalz |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2021-02-03 |abruf=2021-02-13 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 10.&amp;amp;nbsp;Januar 2021 war er mit einem Stimmenanteil von 76,4 % gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mechthild Treusch |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/pirmasens_artikel,-daniel-frey-ist-neuer-ortsb%C3%BCrgermeister-_arid,5154793.html |titel=Daniel Frey ist neuer Ortsbürgermeister |werk=Die Rheinpfalz |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2021-01-10 |abruf=2021-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 wurde Frey ohne Gegenkandidat mit 86,7 % der Stimmen für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3400150200 |titel=Bundenthal, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuwahl im Jahr 2021 war erforderlich geworden, weil Freys Vorgänger Wolfgang Morio das Amt zum 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 2020 aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mechthild Treusch |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-suedwestpfalz_artikel,-b%C3%BCrgermeister-gibt-amt-auf-_arid,5114436.html?reduced=true |titel=Bürgermeister gibt Amt auf |werk=Die Rheinpfalz |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2020-09-25 |abruf=2020-11-14 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte es seit 1989 ausgeübt und war zuletzt bei der Direktwahl am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 mit einem Stimmenanteil von 72,01 % in seinem Amt bestätigt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Holger Keller |url=https://www.rheinpfalz.de/startseite_artikel,-erinnerung-an-einen-freiheitskampf-_arid,255788.html |titel=Erinnerung an einen Freiheitskampf |werk=Die Rheinpfalz |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2014-12-27 |abruf=2020-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3400000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |offline=ja |abruf=2020-04-07 |kommentar=siehe Dahner Felsenland, Verbandsgemeinde, letzte Ergebniszeile |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210204152834/https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3400000000000.html |archiv-datum=2021-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = DEU Bundenthal COA.svg&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Von Blau und Gold geteilt, oben ein schwebender dreilätziger silberner Turnierkragen, unten ein schrägrechts gelegter roter Schlüssel.&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Es wurde 1952 vom [[Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz|Mainzer Innenministerium]] genehmigt.&lt;br /&gt;
 |Quelle = Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.&lt;br /&gt;
 |Begründung = Der Turnierkragen entstammt dem Wappen der Schenken von Waldenburg, welche die Ortsherrschaft ausübten. Der Schlüssel steht für das [[Kloster Weißenburg (Elsass)|Kloster Weißenburg]], das Ortsherr in Finsternheim war. Aus dem 15. Jahrhundert weisen noch 15 „Mundatsteine – mit dem Peterschlüssel“ auf diese Zeit hin.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1990 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde [[Horgau]] in Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundenthal-Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul-12-2019-gje.jpg|mini|Denkmalgeschützte Kirche in der Ortsmitte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Im Ort existieren [[Liste der Kulturdenkmäler in Bundenthal|20&amp;amp;nbsp;Objekte]], die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter die Kirchenmauer seit 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im [[Naturpark Pfälzerwald]], der zum [[Biosphärenreservat Pfälzer Wald-Vosges du Nord]] gehört. Mit den sieben Fladensteinfelsen und dem Kanzelfelsen existieren Felsformationen, die als [[Liste der Naturdenkmale in Bundenthal|Naturdenkmale]] ausgewiesen sind. Im Süden der Gemarkung befindet sich der [[Liste der Rittersteine|Ritterstein&amp;amp;nbsp;302]]; er trägt die Bezeichnung „Anno&amp;amp;nbsp;1793 Schlacht am Mäuerle“ und weist auf eine [[Schlacht bei Bundenthal|Schlacht]] hin, die während der [[Koalitionskriege]] auf dem Gemeindegebiet stattfand. Weiter befindet sich am Denkmalsbereich der Kirche eine Stele, welche an die Gefallenen erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisationen ===&lt;br /&gt;
Die Freiwillige Feuerwehr Bundenthal wurde 1993 bei den [[Deutscher Feuerwehrverband#Deutsche Weltmeister der Feuerwehren|Traditionellen Feuerwehrwettbewerben ohne Alterspunkte]] Weltmeister. Insgesamt gestalten 20 Vereine das kulturelle Leben des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der geographischen Gegebenheiten dominierte jahrhundertelang die Feld-, Forst- und [[Holzwirtschaft]] mit [[Pferdefuhrwerk]]en. Auch die dafür notwendigen Handwerker waren dort tätig. Im 19. Jahrhundert begannen die Steinbrucharbeiten und ab 1934 waren etwa 100 Arbeitnehmer in der [[Josef Seibel Schuhfabrik|Schuhfabrik Seibel]] beschäftigt. Heute arbeiten viele im [[Mercedes-Benz-Werk Wörth]]. Die Handwerkstradition von Versorgung und Bau hat sich noch erhalten und ist auch über die Region hinaus aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Historische Lokomotive bei der 75 Jahrfeier.jpg|mini|Historische Lokomotive bei der 75 Jahrfeier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 erhielt die Gemeinde Anschluss an das Eisenbahnnetz, als die in [[Bahnhof Hinterweidenthal Ost|Hinterweidenthal]] beginnende und in Bundenthal endende [[Wieslauterbahn]] eröffnet wurde. Der Bahnhof erhielt die Bezeichnung [[Bahnhof Bundenthal-Rumbach|Bundenthal-Rumbach]], da er als gemeinsame Bahnstation mit dem benachbarten Rumbach ausgelegt war. Nachdem der Personenverkehr im Jahr 1966 eingestellt worden war, wird sie seit 1997 im Ausflugsverkehr wieder betrieben. Neuere Überlegungen der DB im Jahre 2022 lassen hoffen, dass eine Wiederbelebung der Strecke vorgenommen wird. Zeitweise war die Trasse jedoch wieder in Gefahr, da sie von der nahen Stadt Dahn für eine innerörtliche Entlastungsstraße beansprucht wurde. Von 1921 bis 1930 war Bundenthal Ausgangspunkt der schmalspurigen [[Wasgauwaldbahn|Wasgenwaldbahn]], die für französische Besatzungskräfte gebaut worden war und über [[Rumbach]], [[Fischbach bei Dahn|Fischbach]] zum Übungsplatz [[Ludwigswinkel]] verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort führen die Landesstraßen&amp;amp;nbsp;[[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 478|478]] und [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 489|489]]; Erstere verläuft von der saarländischen Landesgrenze bis zur französischen Staatsgrenze bei [[Wissembourg]] und Letztere von [[Reichenbach (Dahn)|Reichenbach]] über Bruchweiler-Bärenbach bis nach Bundenthal. Die von Rumbach nach Niederschlettenbach verlaufende [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Südwestpfalz#K 46|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;46]] führt an zwei Stellen durch das Bundenthaler Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise auf dem Gemeindegebiet befindet sich das [[Segelfluggelände Bundenthal-Rumbach]] auf dem zwischen Bundenthal und Rumbach gelegenen Söller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Bundenthal ist staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort mit vielen Ferienwohnungen, Ferienhäusern und Komfortpools. Hotelbauten sind in Planung. Die Gemeinde ist östlicher Endpunkt des [[Hornbach-Fleckenstein-Radweg]]s, der bis nach Hornbach führt. Mit der [[Biosphärentour]] und dem [[Pamina-Radweg Lautertal]] verlaufen zwei weitere Radwege durch Bundenthal; der eine verläuft im Kreis zwischen [[Dahn]], [[Fischbach bei Dahn]] sowie [[Rumbach]] und der andere verbindet die Gemeinde mit [[Hinterweidenthal]] sowie [[Neuburg am Rhein]]. Zudem ist die Gemeinde Startpunkt der Tour&amp;amp;nbsp;14 im [[Mountainbikepark Pfälzerwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Bundenthal verläuft außerdem die [[Pfälzer Jakobswege#Südroute|Südroute der Pfälzer Jakobswege]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Geopfad“ an den [[Fladenstein (Wasgau)|Fladensteinen]] und [[Wanderwege im Pfälzerwald|Wanderwege]] zu Burgen, Felsen und [[Pfälzerwaldhütten-Kultur|Pfälzerwald-Hütten]] laden zur Information, Erholung und Erbauung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Friedrich „Fritz“ Frankfurter (1928–2016), von 1964 bis 1969 und 1989 bis 1999 Mitglied im Ortsgemeinderat, für „sein herausragendes Engagement in einer Vielzahl von Vereinen in der Gemeinde Bundenthal, deren Geschicke und Entwicklung er aktiv geprägt und mitgestaltet hat“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://trauer.rheinpfalz.de/todesanzeige/fritz-frankfurter |titel=Fritz Frankfurter |abruf=2020-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Morio |url=https://www.dahner-felsenland.net/vg_dahner_felsenland/Verwaltung/Amtsblatt/2016/KW%2051%20WAZ_amtlich.pdf |titel=NACHRUF – Die Ortsgemeinde Bundenthal trauert um ihren Ehrenbürger Friedrich Frankfurter |format=PDF |abruf=2020-03-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210927122604/https://www.dahner-felsenland.net/vg_dahner_felsenland/Verwaltung/Amtsblatt/2016/KW%2051%20WAZ_amtlich.pdf |archiv-datum=2021-09-27 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Kneiss]] (1830–1900), Sänger und Schauspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die im Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Philip Schulz (Radsportler)|Philip Schulz]] (* 1979), Radsportler, wurde am 4.&amp;amp;nbsp;Mai 2008 in Bundenthal bei einem Dopingtest gestellt.&lt;br /&gt;
Weitere Bürger und Nachkommen aus Bundenthal sind bei der Berliner Philharmonie, als Professor einer Universität und als Behördenleiter bei rheinland-pfälzischen und Bundesbehörden tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bundenthal-pfalz.de/ Tourist-Information Bundenthal-Pfalz]&lt;br /&gt;
* [https://www.dahner-felsenland.net/vg_dahner_felsenland/Ortsgemeinden/Bundenthal/ Bundenthal auf den Seiten der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland]&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |date=2023-04-06 |url=http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/hauptstrasse-bundenthal/-/id=100766/did=10734000/nid=100766/q71c1i/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße in Bundenthal&amp;#039;&amp;#039;}} aus der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz, abgerufen am 14. Februar 2014.&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o34001502}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Südwestpfalz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4511146-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Südwestpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1290]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1989]]&lt;/div&gt;</summary>
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