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	<title>Bund der Gerechten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T16:28:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bund_der_Gerechten&amp;diff=114994&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Feelhip: Fehlende Zahl ergänzt</title>
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		<updated>2025-10-03T21:27:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlende Zahl ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bund der Gerechten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, als Selbstbezeichnung auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bund der Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, war ein Vorläufer und die [[Keimzelle]] der späteren [[Sozialismus|sozialistischen]] und [[Kommunismus|kommunistischen]] Parteien Europas und der Welt. [[1836]] ging er auf Initiative des Schneidergesellen und ersten deutschen Theoretikers des Kommunismus [[Wilhelm Weitling]] in [[Paris]] aus dem dort schon seit [[1834]] bestehenden [[Bund der Geächteten]] hervor. 1840 wurde seine Zentrale unter der Ägide von [[Karl Schapper (Arbeiterführer)|Karl Schapper]] nach [[London]] verlegt. Dort wurde der Bund 1847 unter dem Einfluss der neuen Mitglieder [[Karl Marx]] und [[Friedrich Engels]] in [[Bund der Kommunisten]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bund der Gerechten setzte sich vor allem aus frühsozialistischen deutschen Emigranten in [[Frankreich]] zusammen und bekannte sich zum Ziel der „Befreiung Deutschlands von [[Unterdrückung]]“ und der „Entsklavung der [[Menschheit]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorläufer des Bundes der Gerechten, der von [[Jacob Venedey]] geleitete [[Bund der Geächteten]], war ein streng hierarchisch aufgebauter [[Geheimbund]]. Dominiert von [[Intellektuelle]]n aus dem [[Kleinbürger]]tum, verwehrte er „einfacheren“ Mitgliedern, vor allem [[Handwerk]]er&amp;amp;shy;gesellen und [[Arbeiter]]n, ein Mitspracherecht an der Führung. Die damit unzufriedenen Arbeiter und [[Geselle]]n bauten zwischen 1836 und 1838 die neue, politisch deutlich radikalere Organisation des Bundes der Gerechten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WilhelmWeitling.jpg|miniatur|Wilhelm Weitling (1808–1871)]]&lt;br /&gt;
Eines der einflussreichsten Mitglieder und prägender Theoretiker des Bundes war der [[Schneider (Beruf)|Schneidergeselle]] Wilhelm Weitling. Er propagierte nicht nur eine politische, sondern auch eine [[soziale Revolution]] im Sinne eines Umsturzes der herrschenden [[Eigentum]]s&amp;amp;shy;verhältnisse. Nur durch eine solche soziale Umwälzung könne das [[Proletariat]] befreit werden, wohingegen eine bloße politische [[Revolution]] lediglich die Änderung der staatlichen [[Verfassung]] bewirke. Mit seinen Thesen wandte sich Weitling vom humanitären [[Sozialismus]] der französischen [[Frühsozialismus|Frühsozialisten]] ab, die beispielsweise die [[Genossenschaftsbewegung|genossenschaftlichen Ideen]] von [[Henri de Saint-Simon|Saint-Simon]] und [[Charles Fourier]] vertraten. Weitling behauptete dagegen, die Interessen von [[Arbeiterschaft]] (vgl. Proletariat) und [[Bürgertum]] (vgl. [[Bourgeoisie]]) seien unvereinbar. Er sah eine der Aufgaben des Bundes der Gerechten darin, die Arbeiter politisch aufzuklären, damit sie selbständig für ihre eigenen Interessen kämpfen. Weitere bedeutende Mitglieder waren der Schuhmacher [[Heinrich Bauer (Arbeiterführer)|Heinrich Bauer]] und der frühere Student [[Karl Schapper (Arbeiterführer)|Karl Schapper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es dem Bund der Gerechten zeitweise gelang, einige Gruppen in den deutschen Staaten ins Leben zu rufen, blieb der Einfluss des Bundes eher gering. 1839 versuchte der Bund gemeinsam mit der von [[Auguste Blanqui]] geleiteten „[[Société des saisons|Gesellschaft der Jahreszeiten]]“ einen Aufstand gegen die seit der [[Julirevolution von 1830|Julirevolution 1830]] in Frankreich regierende [[Monarchie]] unter [[Ludwig Philipp (Frankreich)|Bürgerkönig Louis-Philippe]] zu organisieren. Nach dessen Scheitern wurde die Zentrale des Bundes noch 1839 von Paris nach London verlegt. Unter dem Einfluss von Karl Marx und Friedrich Engels wurde der Bund der Gerechten 1847 in „[[Bund der Kommunisten]]“ umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Kongress des Bundes der Kommunisten, der vom 29. November bis 8. Dezember 1847 mit Teilnehmern aus 30 Ortsgruppen aus [[Julimonarchie|Frankreich]], den [[Königreich der Niederlande|Niederlanden]], Belgien, den Staaten des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]], [[Schweden]], der [[Schweiz]], dem [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Vereinigten Königreich]] und den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] tagte, beauftragte Marx und Engels, &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kommunistische Manifest]]&amp;#039;&amp;#039; zu verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Manifest wurde schließlich Ende Februar 1848 in London herausgegeben und europaweit verbreitet. Das Kommunistische Manifest beeinflusste zwar nicht die im selben Jahr ausgelösten bürgerlichen [[Europäische Revolutionen 1848/1849|Revolutionen in Frankreich, Deutschland und anderen Staaten Europas]], es bildete jedoch die programmatische Grundlage für das spätere Entstehen linksrevolutionärer sozialistischer und kommunistischer Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Büsch: &amp;#039;&amp;#039;Die frühsozialistischen Bünde in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Colloquium Verlag, Berlin 1975, ISBN 3-7678-0386-0.&lt;br /&gt;
* [[Werner Kowalski (Historiker)|Werner Kowalski]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte und Entstehung des Bundes der Gerechten. Mit einem Quellenanhang.&amp;#039;&amp;#039; Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1962.&lt;br /&gt;
* Werner Kowalski: &amp;#039;&amp;#039;Vom kleinbürgerlichen Demokratismus zum Kommunismus. Zeitschriften aus der Frühzeit der deutschen Arbeiterbewegung (1834–1847).&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1967 (= &amp;#039;&amp;#039;Archivalische Forschungen zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039; 5,1).&lt;br /&gt;
* Werner Kowalski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom kleinbürgerlichen Demokratismus zum Kommunismus. Die Hauptberichte der Bundeszentralbehörde in Frankfurt am Main von 1838 bis 1842 über die deutsche revolutionäre Bewegung.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag 1978 (= &amp;#039;&amp;#039;Archivalische Forschungen zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039; 5,2).&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Ruckhäberle]]: &amp;#039;&amp;#039;Frühproletarische Literatur. Die Flugblätter der deutschen Handwerksgesellenvereine von Paris 1832–1839&amp;#039;&amp;#039;. scriptor, Kronberg i. Ts. 1977.&lt;br /&gt;
* Joachim Höppner, Waltraud Seidel-Höppner: &amp;#039;&amp;#039;Der Bund der Geächteten und der Bund der Gerechtigkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Helmut Reinalter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Politische Vereine, Gesellschaften und Parteien in Zentraleuropa 1815–1848/49.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe der Internationalen Forschungsstelle „Demokratische Bewegungen in Mitteleuropa 1770–1850“, Bd. 38. Frankfurt/Main u.&amp;amp;nbsp;a. 2005, ISBN 3-631-54138-4, S. 89–153 (Der Aufsatz erschien erstmals im &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft III/2002).&lt;br /&gt;
* [[Waltraud Seidel-Höppner]]: &amp;#039;&amp;#039;Unter falschem Namen. Der Bund der Gerechtigkeit und sein Namenswandel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung,&amp;#039;&amp;#039; Heft I/2013, NDZ Verlag, Berlin 2013, S. 47–57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.trend.infopartisan.net/trd0805/t170805.html &amp;#039;&amp;#039;Deutsche revolutionäre Vereinigungen im Ausland&amp;#039;&amp;#039; (Vom Bund der Geächteten über den Bund der Gerechten zum Bund der Kommunisten)]; Kapitel aus [[Max Beer (Publizist)|Max Beer]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geschichte des Sozialismus und der sozialen Kämpfe&amp;#039;&amp;#039;, mit Ergänzungen von [[Hermann Duncker]], Seiten 504–515.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2065723-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxismus in der Arbeiterbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Arbeiterbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frühsozialismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Feelhip</name></author>
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