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	<title>Bumster - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:24:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bumster&amp;diff=1372310&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;W. Edlmeier: Paywall-Workaround mit Webarchiv</title>
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		<updated>2025-02-13T10:22:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paywall-Workaround mit Webarchiv&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bumster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (‚Schnorrer‘) werden in verschiedenen, insbesondere afrikanischen Touristenorten junge Einheimische bezeichnet, die den Kontakt zu [[Tourist]]en, vor allem zu Frauen, suchen, um von ihnen wirtschaftlich zu profitieren. Ein Schwerpunkt ist [[Gambia]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthew Quaife, Mareme Diallo, Assan Jaye, Melisa Martinez-Alvarez |Titel=Partnership preferences, economic drivers, and health consequences of Gambian men’s interactions with foreign tourists: A mixed methods study |Sammelwerk=PLOS Global Public Health |Band=3 |Datum=2023-02-28 |ISSN=2767-3375 |DOI=10.1371/journal.pgph.0001115 |PMID=36962966 |Seiten=e0001115 |Online=https://dx.plos.org/10.1371/journal.pgph.0001115 |Abruf=2025-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; weitere Touristenziele sind Kenia, Tunesien und Marokko.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In der Dominikanischen Republik werden die entsprechenden Akteure „Sanky panky“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pressreader.com/canada/montreal-gazette/20070106/281943128402292 |titel=‘Sanky panky’ strategies include looking for older, overweight women |werk=PressReader.com |hrsg=Montreal Gazette |datum=2007-01-06 |sprache=en |abruf=2025-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsweise und Motive ==&lt;br /&gt;
Bumster bieten sich ungefragt und beharrlich als Hilfe und Begleitung für Touristen an. Dafür erhalten sie Provisionen und erwarten vom Reisenden spätestens bei dessen Abreise Geld, oft auch Einladungen nach [[Europa]]. Sie sprechen zwar gut Englisch, oft sogar Deutsch, doch zum echten [[Fremdenführer]] fehlt ihnen fast immer die Qualifikation.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kai Althoetmar |url=http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,AB185F2D49DF6BDBE0340003BA17F124,,,,,,,,,,,,,,,.html |titel=Tourismus in Gambia |werk=[[Planet Wissen|planet-wissen.de]] |datum=2002-09-30 |archiv-url=https://archive.today/20130225051710/http://web.archive.org/web/20080212114036/http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,AB185F2D49DF6BDBE0340003BA17F124,,,,,,,,,,,,,,,.html |archiv-datum=2013-02-25 |zugriff=2018-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bumsterwesen ist für die Tourismusbranche in Gambia zum Problem geworden, da 2004 jeder zweite Tourist angab, sich durch die Bumster belästigt zu fühlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Günter Ermlich |url=https://www.zeit.de/2004/03/Gambia_neu |titel=Kunta Kintes Erbe |werk=zeit.de |datum=2004-01-08 |abruf=2025-02-11 |kommentar=Paywall}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Fällen jedoch sind die Dienste der Bumster oder „Beachboys“ durchaus erwünscht und die Kontaktaufnahme mit ihnen der eigentliche Zweck einer Reise.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Roland Mischke |url=https://www.welt.de/lifestyle/article7306125/Reife-Frauen-auf-einem-erotischen-Trip.html |titel=Weiblicher Sextourismus: Reife Frauen auf einem erotischen Trip - WELT |werk=Die Welt |datum=2010-04-29 |sprache=de |abruf=2025-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So bildet das Bumsterwesen auch eine verkappte Form des [[Sextourismus]], bei der die jungen Männer keine direkte Entlohnung für Sex erhalten. Die Frauen zahlen meist nur das Hotel und die gemeinsamen Essen und schenken ihrem Urlaubsliebhaber Konsumgüter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anna Windhorst |url=http://www.faz.net/aktuell/reise/fern/sextourismus-schwarzer-mann-weisse-frau-1435629.html |titel=Schwarzer Mann, weiße Frau |werk=[[faz.net]] |datum=2007-06-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120416041301/http://www.faz.net/aktuell/reise/fern/sextourismus-schwarzer-mann-weisse-frau-1435629.html |archiv-datum=2012-04-16 |abruf=2025-02-13 |kommentar=Paywall im Original; Volltext im Webarchiv}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiblicher Sextourismus ==&lt;br /&gt;
Seit den 1970er Jahren reisen Frauen wegen Prostitutionstourismus zuerst in die [[Karibik]], z. B. nach [[Jamaika]] oder [[Haiti]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jeff Heinrich |Titel=Women Seeking Beach Boys |Sammelwerk=[[The Gazette (Montreal)|Montreal Gazette]] |Datum=2007-01-06 |Sprache=en |Seiten=B3 |Online=[https://www.pressreader.com/canada/montreal-gazette/20070106/281934538467700 pressreader.com] |Abruf=2020-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (vgl. [[In den Süden]]), später auch nach Asien z. B. [[Thailand]] oder [[Indonesien]] ([[Bali]]) und dann nach [[Kenia]], [[Gambia]] und [[Tunesien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernadette Schausberger |url=http://www.schattenblick.de/infopool/sozial/sozio/ssges177.html |titel=&amp;quot;I give you some real good lovin&amp;quot; Touristinnen auf der Suche nach sexuellen (Liebes-)Abenteuern |werk=99 |hrsg=Frauensolidarität |datum=2007-01 |seiten=16–17 |zugriff=2010-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1982 bis 2007 sind nach Schätzungen 600.000 westliche Frauen als Sextouristen gereist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.canada.com/ottawacitizen/news/arts/story.html?id=6f1d0124-af59-431a-b9eb-f75a5aa47882 |titel=Sex tourism: When women do it, it&amp;#039;s called &amp;#039;romance travelling&amp;#039; |hrsg=CanWest MediaWorks Publications Inc. |datum=2007-01-27 |zugriff=2010-04-18 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071018171110/http://canada.com/ottawacitizen/news/arts/story.html?id=6f1d0124-af59-431a-b9eb-f75a5aa47882 |archiv-datum=2007-10-18  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die jährliche Zahl nordamerikanischer und europäischer Frauen, die als Sextouristen nach Jamaika reisen, wird auf 80.000 geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theguardian.com/travel/2006/jul/23/jamaica.theatre.theobserver |titel=Sex, sand and sugar mummies in a Caribbean beach fantasy |hrsg=[[The Observer]] |datum=23 July 2006 |zugriff=2010-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Risiken ==&lt;br /&gt;
Eine Studie unter Bumstern in Gambia deutet auf vorsichtiges Risikoverhalten in Bezug auf [[Sexuell übertragbare Erkrankung|sexuell übertragbare Krankheiten]] hin, aber hohe Prävalenz sonstiger gesundheitlicher Probleme, die teils auf den niedrigen Lebensstandard der Bumsters zurückzuführen sind, der auch Anlass für die Tätigkeitsaufnahme ist. Zugang zu Gesundheitseinrichtungen und die Verfügbarkeit von HIV-Tests werden als Problem beschrieben. In derselben Studie wird auch beschrieben, dass die Kundinnen in der Regel auf Kondomnutzung bestehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das Verhältnis zwischen Bumstern und Touristinnen zumeist als romantisch, aber abgeklärt beschrieben wird,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=30 10 2009 um 16:57 von Ingrid Thurner |url=https://www.diepresse.com/518501/cherchez-lhomme |titel=Cherchez l&amp;#039;homme! |datum=2009-10-30 |sprache=de |abruf=2025-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heiner Hoffmann |Titel=Gambia: Wie das Land sein Image als Sextourismus-Ziel loswerden will |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2024-12-08 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/ausland/gambia-wie-das-land-sein-image-als-sextourismus-ziel-loswerden-will-a-0c218c76-af6e-4434-b1cf-36b9ac9ee04d |Abruf=2025-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; werden die Kundinnen auch vor emotionalen Erpressungsversuchen gewarnt: sowohl für das Ziel, ein Auslandsvisum zu bekommen als auch für die Geldbeschaffung vor Ort würden teils aufwändige Inszenierungen verschiedener Notlagen des Bumsters oder seiner Familie ausgerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dr1.com/articles/sankies_1.shtml |titel=Dominican Republic Sanky Panky |werk=DR1.com - Dominican Republic News &amp;amp; Travel Information Service |sprache=en |abruf=2025-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption in der Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Michel Houellebecq]] verarbeitete das Thema des Sextourismus in mehreren seiner Romane. Insbesondere in [[Plattform (Roman)|&amp;#039;&amp;#039;Plattform&amp;#039;&amp;#039;]] wird es ausführlich behandelt. Im Roman wird die kontroverse These vertreten, dass wohlhabende Ältere beiderlei Geschlechts aus dem reichen Norden mit jüngeren Personen aus dem armen, globalen Süden die jeweils erotischen bzw. monetären Defizite in einem beiderseitig zufriedenstellenden geschäftlichen Handel beheben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus (Gambia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Gambia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Alter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prostitution]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;W. Edlmeier</name></author>
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