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	<title>Bumannsburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bumannsburg&amp;diff=2392490&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-10637 am 7. Januar 2026 um 09:19 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten|Grund=Falsch abgeschriebene Angaben und andere Ungenauigkeiten, siehe Diskussionsseite}}{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Bergkamen Bummannsburg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Teil der Bumannsburg (2007)&lt;br /&gt;
|Alternativname = Bummannsburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vermutlich 8. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Wallreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Bergkamen]]-[[Rünthe]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51.653966&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7.678737&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bumannsburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Bummannsburg&amp;#039;&amp;#039;, ist der Rest einer frühen [[Wallburg]]anlage auf der südlichen [[Lippe (Fluss)|Lippeseite]] des [[Bergkamen]]er Stadtteils [[Rünthe]] in [[Nordrhein-Westfalen]], die bis in die Zeit um 800 zurückreicht. Sie wird in keiner Quelle genannt. Ausgrabungen fanden 1898 und 1978 statt. Die Vegetationsentwicklung des 1. Jahrtausends im Umfeld der Bumannsburg lässt nach einer Pollenuntersuchung des Jahres 2006 drei Abschnitte hervortreten, nämlich einen [[Römische Kaiserzeit|kaiserzeitlichen]] mit zunächst eher römischer, dann [[Rhein-Weser-Germanen|rhein-weser-germanischer]] Landnutzung, danach die Wiederbewaldung nach 300, schließlich den [[frühmittelalter]]lichen [[Landesausbau]] ab 700 n. Chr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Geografische Lage ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bei der „Bumannsburg“, die nach einem alten Bauernhof, der bis 1847 in der Wallanlage stand, benannt wurde, handelt es sich um eine [[Vorromanik|karolingisch]]-[[Ottonische Renaissance|ottonische]] fünf Hektar große Wallburganlage, die vermutlicherweise ihren Ursprung in den [[Sachsenkriege (Karl der Große)|Sachsenkriegen]] [[Karl der Große|Karls des Großen]] (772–802) hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der preußische Offizier, Historiker und Numismatiker [[Ludwig Hölzermann]] (1830–1870) auf der Burg ein [[Römisches Militärlager|Römerlager]] vermutet hatte, wurde vergebens nach römischen Artefakten gesucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jutta Meurers-Balke]], Arie J. Kalis: &amp;#039;&amp;#039;Mannstreu und Römer an der Bumannsburg? Ein Pollendiagramm aus der Lippeaue.&amp;#039;&amp;#039; In: Archäologie in Westfalen-Lippe 2010, S. 221–225, hier: S. 221.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedoch ließen sich in einer Profilsäule aus dem Jahr 2006 Pflanzen nachweisen, die erst die Römer in die Region gebracht hatten. Zu den Funden gehörten Pollen vom [[Walnussbaum]] und [[Koriander]]. Auch Pollen zweier Wildpflanzen, nämlich von [[Spitzklette]] und [[Feldmannstreu]] lassen sich in Nordrhein-Westfalen vor allem in römischer Zeit nachweisen. Besondere Bedeutung hat die Nahrungspflanze und Medizinalie [[Mannstreu]], die schon die Griechen verzehrten. Auch sie wurde möglicherweise von den Römern mitgebracht und konnte sich in Flusstälern halten. Ob allerdings Römer als Bauern anwesend waren – darauf deuten Pollen von Getreide, Ackerwildkräutern wie etwa [[Ackerspörgel]], [[Gänsefussgewächse|Gänsefuß]] sowie [[Rittersporne|Rittersporn]] hin – oder ob dortige Germanen deren Gebräuche übernommen haben, lässt sich auf diese Art nicht nachweisen. Um 100 lässt sich eine erneute Veränderung nachweisen, denn nun herrschte Viehwirtschaft vor, dazu ein eichenreicher Nutzwald, während die Ackerkräuter zurückgehen. Dies weist auf die Landnutzung der Rhein-Weser-Germanen hin. Im 4. und 5. Jahrhundert verschwinden nach und nach die Belege für menschliche Wirtschaftsformen, und Buchen- und Eichen-Hainbuchenwälder dominieren wieder, dazu Eschen und Ulmen, was dem natürlichen, wenig von Menschen beeinflussten Bewuchs entsprach. Die größte Ausdehnung erreichten die besagten Buchen- und Hainbuchenwälder um 650. Um 700 weist das Pollenspektrum auf den frühmittelalterlichen Landesausbau hin, zunächst in Form von Viehwirtschaft mit Hudewäldern. Um 800 findet man fast nur noch reine Eichenwälder. Die der Burg vorgelagerte Lippeaue blieb weiterhin weitgehend unberührt. Erst um 850 wurden weite Teile der Auenbruchwälder gerodet. Feuchtes Grünland mit Gräsern und Seggen dominiert zunehmend mit einem Höhepunkt um 950. Kornblumen als Wintergetreide deuten auf die Einführung der Dreifelderwirtschaft hin. Die gesamte Aue am Fuße der Burganlage wurde nunmehr viehwirtschaftlich genutzt. Weitere Vegetationsveränderungen in der Kulturlandschaft, die das Gebiet nunmehr darstellte, weisen auf die Errichtung der Wallanlagen der Burmannsburg in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 9. bis 10. Jahrhundert hatte die Burg für das sie umgebende Umland eine zivile und militärische Bedeutung und diente im 13. Jahrhundert, belegt durch Bodenfunde, als [[Fliehburg]] für die Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Heutige Nutzung ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das etwa rechteckige [[Kernburg|Kernwerk]] (etwa 120 mal 80 Meter) an der Nordseite der zweiteiligen [[Ringwall]]anlage zeigt nur noch an ihrer östlichen Seite einen drei Meter hohen Erdwall. Im Nordwesten befand sich die wesentlich größere [[Vorburg]] (etwa 4,9 ha) mit einem Bachdurchlass im Südosten und zwei [[Burgbrunnen|Brunnen]] (1898 freigelegt) im südlichen Teil. Die Vorburg war mit einem Hauptwall und zwei Vorwällen ausgestattet, allesamt mit vorgelagerten [[Burggraben|Gräben]]. Im Nordosten befand sich wohl eine Toranlage. Der östliche Hauptwall setzt sich gegen Norden fort und endet am Prallhang eines Lippearmes. Im Südosten fließt ein heute kanalisierter Bach in die Anlage. Die Gestalt der Befestigung ist an dieser Stelle unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgrabungen fanden 1898, unter Leitung von [[Carl Schuchhardt]], und 1978 statt. Im Jahr 1898 fanden sich im Süden der Vorburg zwei Brunnen, die freigelegt wurden. Bei der Ausgrabung im Jahr 1978 trat ein gut erhaltenes hölzernes Kastenwerk unter einem Wall zu Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde zeigen Keramikfragmente von rheinischen [[Pingsdorfer Keramik|Pingsdorfer Gefäßen]] (um 900), zahlreiche Scherben von sogenannten [[Kugeltopf|Kugeltöpfen]] (10. bis 12. Jh.) und an der Stelle, wo der Wasserverlauf die Walllinie schneidet, wurden 1936 in einer 2,5 Meter starken  Moorschicht guterhaltene Hölzer gefunden. Am 5. Juli 1990 wurde das [[Bodendenkmal]] „Bumannsburg“ in die Denkmalliste der Stadt Bergkamen eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anna Helena Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Bergkamen, Kr. Unna – Bumannsburg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz Günter Horn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Theiss Archäologieführer Westfalen-Lippe.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2008, S.&amp;amp;nbsp;35–36.&lt;br /&gt;
* [[Jutta Meurers-Balke]], Arie J. Kalis: &amp;#039;&amp;#039;Mannstreu und Römer an der Bumannsburg? Ein Pollendiagramm aus der Lippeaue.&amp;#039;&amp;#039; In: LWL-Archäologie für Westfalen, [[Altertumskommission für Westfalen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologie in Westfalen-Lippe]] 2010.&amp;#039;&amp;#039; Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2011, ISBN 978-3-941171-64-0, S.&amp;amp;nbsp;221–225, [[doi:10.11588/aiw.2011.86062]].&lt;br /&gt;
* [[Philipp R. Hömberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen an frühgeschichtlichen Wallanlagen Westfalens.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Universität Münster 1972, S.&amp;amp;nbsp;46–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|4208||Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bergkamen.de/bumannsburg.html Bodendenkmal „Bumannsburg“, bergkamen.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1065459475|VIAF=313440764}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Nordrhein-Westfalen|Bumannsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bergkamen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Unna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-10637</name></author>
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