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	<title>Bulgarisches Exarchat - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2025-01-26T13:31:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorgeschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bulgarian Church Sveti Stefan Istanbul postcard.PNG|mini|Die Kathedrale [[Sankt Stefan (Istanbul)|Sankt Stefan]] im heutigen Istanbul (frühes 20. Jahrhundert).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sultan’s Ferman for the establishment of a Bulgarian Exarchate 1.jpg|mini|Der Ferman zur Errichtung des Exarchats]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bulgarische Exarchat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{BgS|Българска Екзархия}}) war eine unabhängige [[Kirche (Organisation)|kirchliche]] Organisation in [[Bulgarien]] und im [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]], die aufgrund des [[Ferman zur Errichtung des Bulgarischen Exarchats|Fermans zur Errichtung des Bulgarischen Exarchats]] von Sultan [[Abdülaziz]], dem Herrscher des Osmanischen Reichs, am 28. Februar 1870 errichtet wurde. Dadurch erhielt die [[Bulgarisch-Orthodoxe Kirche]] nach einer Jahrhunderte andauernden osmanischen Herrschaft ihre, wenn auch begrenzte, Unabhängigkeit zurück. Das bulgarische Exarchat war eine Kirchenorganisation, die die religiösen Belange der Bulgaren selbst regeln sollte und nur dem Sultan unterstellt war. Zusätzlich regelte sie nach dem osmanischen [[Millet-System]] Belange des täglichen Lebens und das Schulwesen. Die Grenzen der Diözesen wurden im Artikel 10 des Fermans festgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Döpmann&amp;quot; /&amp;gt; Sitz des bulgarischen Exarchen wurde die [[Sankt Stefan (Istanbul)|Sankt-Stefan-Kathedrale]] im [[Istanbul]]er Stadtviertel [[Fener]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einrichtung des bulgarischen Exarchats war eine Vorstufe zur Erringung der nationalen Unabhängigkeit [[Bulgarien]]s. Sie ermöglichte die Abhaltung von Gottesdiensten in [[Bulgarische Sprache|bulgarischer Sprache]] und die Besetzung von zuvor fast ausschließlich durch Griechen verwalteten [[Bischof]]ssitzen durch Bulgaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Errichtung des [[Exarchat (Kirchenwesen)|Exarchats]] war eine Folge der bulgarischen Emanzipationsbewegung (&amp;#039;&amp;#039;[[Bulgarische Wiedergeburt]]&amp;#039;&amp;#039;), die schon im 18. Jahrhundert eingesetzt hatte. Einige der maßgebenden Personen waren [[Païssi von Hilandar|Paisi Hilendarski]], [[Sophronius von Wraza]], der Verleger [[Alexander Exarch]] (Alexander Stoilow), [[Neofit Bozweli]], [[Neofit Rilski]], [[Ilarion Makariopolski]], [[Najden Gerow]] und [[Petko Slawejkow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Schritt wird der 1824 erfolgte Versuch, den Bischof von [[Wraza]] zu ersetzen, angesehen. Weitere Schritte in diese Richtung taten die Einwohner von [[Samokow]] (1829) und [[Skopje]] (1825), indem sie zum Ostergottesdienst die griechischen Priester vertrieben und das [[Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel|Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel]] um eine Weihe von einheimischen Kandidaten ersuchten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Constantin Jireček&amp;quot;&amp;gt;C. Jireček: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Bulgaren&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als Antwort entsandte jedoch der Konstantinopeler Patriarch erneut Griechen. Die Bestrebungen unterstützte auch bald die [[Diözese von Weliko Tarnowo|Eparchie von Tarnowo]], wo unter anderem Ilarion Makariopolski und Neofit Bozweli tätig waren. Ein 1839 unter dem Druck der europäischen Mächte von Sultan [[Abdülmecid I.]] erlassenes Reformdekret änderte jedoch nichts, im Gegenteil, es verstärkte das Streben nach einer Selbstständigkeit in der kirchlichen Frage. In [[Widin]] gab 1840 die [[Hohe Pforte]] dem Druck der lokalen Bevölkerung nach und schickte auf Empfehlung des örtlichen Gouverneurs den [[Diakon]] Dionys nach Istanbul, doch er starb vor der [[Bischofsweihe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 verfassten Bozweli und Makariopolski ein Schreiben, in dem sie die Hohe Pforte unter anderem um Erlaubnis für die Einsetzung von vom bulgarischen Volk gewählten Bischöfen, Abhaltung der Liturgie auf Bulgarisch, Wahl eines bulgarischen Vertreter in der Regierung, oder die Errichtung einer bulgarischen Kirche in Istanbul forderten. Als Reaktion und vor allem auf Druck des Ökumenischen Patriarchen wurden die beiden Priester in das [[Hilandar]]-Kloster in der Mönchsrepublik [[Athos]] verbannt. Dort starb [[Neofit Bozweli]] im Jahre 1848.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Erfolge in der Errichtung einer eigenen Kirche konnte die in Istanbul lebende bulgarische Kolonie aufweisen. 1848 schrieb [[Stefan Bogoridi]], ein hoher osmanischer Politiker bulgarischer Abstammung, eine Bittschrift an den Sultan, in der er erneut um die Erlaubnis bat, eine bulgarische Kirche in Istanbul zu errichten, in der die Liturgie auf Bulgarisch und von bulgarischen Priestern abgehalten werden soll. 1849 gestattete ihm Sultan Abdülmecid I. in einem Ferman die Errichtung der bulgarischen Kapelle »Sweti Stefan«. Ein weiterer Ferman von 1850 legalisierte die dortigen zahlreichen bulgarischen Gemeinden und erkannte die Bulgaren erstmals als eine Nation innerhalb des Osmanischen Reiches an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche »Sweti Stefan« vollzog Bischof Ilarion Makariopolski an {{JULGREGDATUM|15|4|1860}} beim Ostergottesdienst einen demonstrativen Akt, indem er die liturgisch vorgeschriebene Namensnennung des Konstantinopeler Patriarchen unterließ und stattdessen im Gebet »des Ganzen orthodoxen Episkopats« gedachte. In den kirchlichen Kanones wurde dieser Akt mit der Nichtanerkennung des kirchlichen Oberhauptes, des Konstantinopeler Patriarchen, gleichgesetzt. Auch in Bulgarien folgten zahlreiche Geistliche seinem Beispiel und sagten sich damit faktisch vom Ökumenischen Patriarchat ab. Aus diesem Grund wurde Ilarion Makariopolski erneut (1861–1864) mit weiteren Priestern in das Hilandar-Kloster verbannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hans-Dieter Döpmann&amp;quot;&amp;gt;Döpmann, 2006, S.&amp;amp;nbsp;51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in die sich parallel entfaltende nationale Befreiungsbewegung wurde durch kirchliche Würdenträger unterstützt. Maßgeblich beteiligten sich Klöster und Geistliche, wobei für die letzteren das geistliche Gewand kein Hinderungsgrund war, selbst die Waffe zu ergreifen, um für die nationale Freiheit zu kämpfen. So etwa tat es auch der Mönchsdiakon Ignatij, indem er seit 1868 eine Reihe von Revolutionskomitees (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Innere Revolutionäre Organisation]]&amp;#039;&amp;#039;) gründete und bewaffnete Einheiten organisierte, denen auch Priester und Mönche angehörten. Bekannt wurde er unter dem Namen [[Wasil Lewski]]. Etwa 1870/1871 schuf er das Statut des &amp;#039;&amp;#039;[[Bulgarisches Revolutionäres Zentralkomitee|Bulgarischen revolutionären Zentralkomitees]]&amp;#039;&amp;#039; (BRZK). Er selbst leitete vom Trojan-Kloster aus eines der Komitees, bevor er in die Hände der Türken fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1868 bis 1869 entwarf [[Gawril Krastewitsch]] im Auftrag der osmanischen Regierung mehrere Projekte für eine unabhängige bulgarische Kirche. Alle Projektvorschläge wurden vom Ökumenische Patriarch verworfen. Schließlich diente ein Projekt von Krastewitsch für [[Ferman zur Errichtung des Bulgarischen Exarchats|den Ferman]] (Dekret) von Sultan [[Abdülaziz]] vom 28. Februar 1870 über die Wiedererrichtung Errichtung der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche in Form eines &amp;#039;&amp;#039;Exarchats&amp;#039;&amp;#039;. Krastewitschs Projekt umfasste die makedonische und einen Teil der thrakischen Diözesen. Im endgültigen Text des Fermans wurden diese Diözesen auf Drängen des ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel vom Exarchat abgetrennt, obwohl Artikel 10 ein [[Plebiszit]] der lokalen Bevölkerung für den Betritt vorsah.&amp;lt;ref&amp;gt;Wera Bonewa: &amp;#039;&amp;#039;Der Aufklärer Gawril Krastewitsch&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Bulg.: &amp;#039;&amp;#039;Възрожденецът Гаврил Кръстевич&amp;#039;&amp;#039;), Verlag Хелион, Schumen, 2000, S. 190–196, ISBN 954-8741-06-7, {{Internetquelle |url=https://bgv.unibit.bg/files2013/BONEVA_K2.pdf |titel=PDF Version |werk=Digitale Sammlung Bulgarische Wiedergeburt |hrsg=The University of Library Studies and Information Technologies |abruf=2022-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Errichtung des Exarchats ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BulgarianReligiousAssembly1872.jpg|mini|Das Kirchenkonzil von 1871]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Gründung des bulgarischen Exarchats sicherte man der bulgarischen Kirche eine gewisse Autonomie zu, jedoch musste, nach Artikel 3. der Fermans von 1870, der von den Bulgaren gewählte Exarch vom Sultan und vom Patriarchen bestätigt werden. Der Exarch hatte nach Artikel 4 den Namen des Patriarchen im Gottesdienst zu nennen und sollte nach Artikel 7 weiterhin das [[Myron]] ([[Salböl]]) vom Patriarchen entgegennehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger als zwei Wochen später, traf am 13. März eine Versammlung von 39 gewählten Vertreter der Konstantinopeler Bulgaren zu einem provisorischen Rat zusammen, die zehn Personen aus ihren Reihen auswählte. Gemeinsam mit fünf bulgarische Bischöfen des ökumenischen Patriarchats bildeten sie die erste [[Heiliger Synod|Synode]], welche die Verwaltung des Exarchats und die Ausarbeitung des Statuts übernahm. Der Rat und die Synode tagten im Stadtteil [[Ortaköy (Istanbul)|Ortaköy]], wo eine zehnmonatige Diskussion über den von Gawril Krastewitsch ausgearbeiteten Statutenentwurf, welcher die Basis für den Sultansferman wurde, begann. Auf dessen Basis erarbeiteten sie einen Vorschlagstatut für die eigentliche [[Heiliger Synod|Heilige Synode]] (Vertretern von Klerus und Laien) zur Verabschiedung des Exarchatsstatuts ({{lang|bg|устав|ustaw}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;AS91&amp;quot;&amp;gt;Aleka Strezowa: &amp;#039;&amp;#039;Der Letzter seiner Zeit: Dr. Georgi Wălkowitsch&amp;#039;&amp;#039;, S. 91–93&amp;lt;/ref&amp;gt; Als problematisch erweisen sich die Fragen der Wahl und Wiederwahl bzw. der Lebenszeit des Amtes des Exarchen und der Einkünfte der niedrigen Priester.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Das bulgarische Exarchat 1870 - 1879 |Autor=Zina Markowa |Verlag=Verlag der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften |Ort=Sofia |Datum=1989 |Seiten=31 |Sprache=bg |Originaltitel=Българската екзархия 1870 – 1879}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Hauptfrage, die auf die vorbereitenden Tagungen diskutiert wurde, war, ob die Teilnahme von Delegierten an der Heilige Synode aus den so genannten umstrittenen Diözesen, diejenigen die nicht in den Grenzen des Sultansferman explizit erwähnt wurden, rechtmäßig und angemessen war. Sie wurden zunächst nicht zum Konzil eingeladen. Bei den Vorbesprechungen sprach sich die Tarnowo-Rousse-Gruppe um [[Ilarion Makariopolski]] gegen deren Aufnahme aus, da dies die osmanischen Behörden irritieren würde. Gleichzeitig führten die Diskussionen sowohl in den Diözesen als auch bei der Mehrheit der bulgarischen Kirchengemeinde in Konstantinopel zu großem Aufruhr; die provisorische Synode lud nun auch Delegierte aus den umstrittenen Diözesen in Makedonien und Thrakien ein, um die Situation in ihnen zu erklären. Ihre Teilnahme wurde von Krastewitsch und [[Todor Kuschew]], der selbst aus [[Prilep]] stammte, befürwortet. Kuschew zufolge waren die [[Makedonische Bulgaren|makedonischen Bulgaren]] von Anfang am bulgarischen Kirchenkampf beteiligt und hatten das Recht, über die Struktur des Exarchats abzustimmen, dem sie beitreten würden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Как да не ги приемеш сега като са дошли? Да ги изпъдим ли? Не! Народът ще ни похвали. Те са българи, затова трябва да ги приемем. Самото им дохождане показва, че са българи, и че искат да са българи; ако ни каже някой, че не са българи, ний ще кажем: ето ги, на ги&lt;br /&gt;
 |Autor=Todor Kuschew&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Protokolle des bulgarischen Konzils in Konstantinopel 1871|Autor=Synode der Bulgarischen Orthodoxen Kirche |Ort=Sofia |Datum=1911 |Sprache=bg |Originaltitel=Протоколи на Българския народен събор в Цариград през 1871 година}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Sprache=bg&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Wie könnt ihr sie jetzt, wo sie gekommen sind, [sie] nicht akzeptieren? Sollen wir sie hinauswerfen? Nein! Das Volk wird uns loben. Sie sind Bulgaren, also müssen wir sie akzeptieren. Allein ihr Kommen [als Vertreter der bulgarischen Kirchengemeinden] zeigt, dass sie Bulgaren sind und dass sie Bulgaren sein wollen; wenn uns jemand sagt, dass sie keine Bulgaren sind, werden wir sagen: Hier sind sie.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich konnten sich Krastewitsch und Kuschew durchsetzen und die umstrittenen Delegierten wurden zum Rat zuzulassen, damit er als eine Vertretung aller Bulgaren die Statuten der neuen Kirchenorganisation erarbeiten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später, trat am 23. Februar Anfang 1871 trat in Konstantinopel die Synode zusammen. Die Synode bestand aus 39 Leien und 11 Vertreter des Klerus und war in ihrer Ansichten für den Aufbau der Kirch zweigeteilt. Die &amp;#039;&amp;#039;Moderaten&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Jungen&amp;#039;&amp;#039;) suchten einen demokratischen Aufbau einer Kircheninstitution die näher am Volke ist und eine wichtige Rolle im nationalen Freiheitskampf einnehmen sollte. Die &amp;#039;&amp;#039;Alten&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Weißen&amp;#039;&amp;#039; genannt) vertraten eine konservative Linie und suchten die Nähe des [[Kanonisches Recht|Kirchenkanons]] bestehender orthodoxen Kirchen im osmanischen Reich, welches jedoch nicht die Interessen der Mehrheit des Volkes entsprach. Als Sprachorgan der Ersten galt die von [[Petko Slawejkow]] herausgegebene Zeitung [[Makedonija (Zeitung)|Makedonija]], der Konservativen die Zeitung [[Prawo (1869-1873)|Prawo]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;AS91&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{JULGREGDATUM|12|2|1872}} wählte das [[Konzil|Kirchenkonzil]] den Metropolit (Bischof) der [[Diözese von Lowetsch|Diözese Lowetsch]] [[Ilarion I. (Exarch)|Ilarion I.]] zum Exarchen. Als er jedoch nicht vom Ökumenischen Patriarchen bestätigt wurde, trat die Synode erneut zusammen und einigte sich auf einen neuen Kandidaten, der dann auch vom Patriarchen akzeptiert wurde. Am {{JULGREGDATUM|16|2|1872}} wählte das Konzil den [[Metropolit]]en von Widin [[Anthim I. (Exarch)|Antim I.]] zum ersten bulgarischen Exarchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AS91&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grenzen des Exarchats ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bulgarian-Exarchate-1870-1913.jpg|mini|links|Das Gebiet des bulgarischen Exarchats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu den [[Balkankriege]]n 1912/1913 umfasste das bulgarische Exarchat 23 [[Eparchie]]n ([[Diözese]]n) in [[Bulgarien]], [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]] und [[Nordmazedonien|Mazedonien]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Diözese von Widin|Widin]], [[Diözese von Wraza|Wraza]], [[Diözese von Lowetsch|Lowetsch]], [[Diözese Tarnowo|Weliko Tarnowo]], [[Diözese von Russe|Russe]], [[Diözese von Silistra|Silistra]], [[Diözese von Warna und Weliki Preslaw|Warna und Preslaw]], [[Diözese von Sliwen|Sliwen]], [[Diözese Stara Sagora|Stara Sagora]], [[Diözese von Plowdiw|Plowdiw]], [[Diözese von Sofia|Sofia]], [[Diözese von Samokow|Samokow]], [[Diözese von Kjustendil|Kjustendil]], [[Diözese von Skopje|Skopje]], [[Diözese von Debar|Debar]], [[Diözese von Bitola|Bitola]], [[Diözese von Ohrid|Ohrid]], [[Diözese von Veles|Veles]], [[Diözese von Strumiza|Strumiza]] und [[Diözese Newrokop|Newrokop]]. Weitere Gebiete konnten nach Artikel 10 des Fermans von 1870 hinzugefügt werden, wenn dort die bulgarische Bevölkerung eine 2/3-Mehrheit der Gesamtbevölkerung darstellte. Die Leiter der Eparchien, die Metropoliten (Erzbischöfe) wurde durch einen Erlass des osmanischen Sultans, ein so genannter [[Berât]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 8 Eparchien konnte aufgrund des Drucks der [[Griechen|griechischen]] und [[Serben|serbischen]] Bevölkerungsteile, die dem Patriarchat von Konstantinopel angehörten, nur ein bulgarischer Geistlicher die kirchlichen Interessen vertreten. Die Errichtung der Diözesen in den makedonischen Ohrid, Veles, Bitola, Newrokop und Skopje, abgesichert durch [[Berât|Sultansberate]], erfolgte jedoch erst 1890, als Folge der gemäßigter Politik gegenüber dem Osmanischen Reich des bulgarischen Ministerpräsidenten [[Stefan Stambolow]]. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte das Patriarchat von Konstantinopel dieses verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;R. J. Crampton: &amp;#039;&amp;#039;A Concise History of Bulgaria&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Cambridge University Press, 9. Januar 2006, ISBN 978-0-521-61637-9, S.&amp;amp;nbsp;137ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Geschichte ==&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren war die bulgarische Kirche fast ohne jede gebildete nationale Geistlichkeit und besaß sehr wenige Gotteshäuser. Noch vor der Befreiung Bulgarien wurde 1874 im Peter und Paul Kloster bei der Stadt Ljaskowez die erste [[Geistliche Akademie Sofia|theologische Schule]] eröffnet. Das Exarchat eröffnete weiter 1885 eine Priesterschule in [[Prilep]], die 1886 nach [[Ohrid]] verlegt wurde. Eine geistliche Schule entstand 1883 in [[Edirne|Adrianopel]], wurde 1893 als geistliches Seminar nach Konstantinopel und 1915 nach [[Plowdiw]] verlegt. 1895 wurde eine weitere geistliche Schule in [[Samokow]] eröffnet, die bald als geistliches Seminar nach [[Sofia]] verlegt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Döpmann&amp;quot;&amp;gt;Döpmann, 2006, S. 55 - S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Errichtung des bulgarischen Exarchats und insbesondere eines bulgarischen Schul- und Bildungssystems führte aber auch zu schweren Spannungen mit dem bis dahin bestimmenden, griechischen Patriarchat von Konstantinopel. Am {{JULGREGDATUM|23|5|1872}}, am [[Kyrill und Method]] Gedenktag, erklärte der Exarch Antim I. in der bulgarischen Kirche in Konstantinopel die Unabhängigkeit von dem Ökumenischen Patriarchat. Als Antwort darauf erklärte das Konstantinopeler Patriarchat auf einer Synode im Jahr 1872 das Bulgarische Exarchat für [[Schisma|schismatisch]] und bezichtigte es der [[Häresie]] des [[Phyletismus]]. Zudem wurde der bulgarischen Kirche vorgeworfen, dass sie in Gestalt des in Konstantinopel residierenden Exarchen den unkanonischen Zustand herbeiführe, dass zwei Bischöfe in ein und derselben Stadt amtierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den darauffolgenden Jahren sich entfaltende nationale Befreiungsbewegung wurde auch kirchlicherseits unterstützt. So sind mehr als vierzig Namen von Geistlichen bekannt, die am misslungenen [[Stara Sagora Aufstand|Aufstand von Stara Sagora]] 1875 teilnahmen. Auch an der Vorbereitung und Durchführung des [[Bulgarischer Aprilaufstand 1876|Aprilaufstands]] von 1876 war eine ganze Reihe von Klöstern beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ilarion-of-Nevrokop-appointment-1895.jpg|mini|Ernennungsurkunde ([[Berât]]) für Ilarion, Metropolit von [[Newrokop|Nevrokop]] (1894)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Exarch Antim I. trat entscheidend für die Interessen seines Volkes ein. So überreichte er den Gesandten der Großmächte in Konstantinopel mehrere Denkschriften über türkische Gewalttaten. Auch während der internationalen [[Konferenz von Konstantinopel]] 1876/1877 versuchte er mehrmals auf die Rechte des bulgarischen Volkes hinzuweisen. Dieses Auftreten und seine prorussische Haltung kostete ihn vor dem [[Russisch-Osmanischer Krieg (1877–1878)|Russisch-Osmanischen Krieg]] den Exarchenthron. Am {{JULGREGDATUM|24|4|1877}} wurde er entthront und nach Kleinasien in die Verbannung geschickt, weitere bulgarische Bischöfe [[anathema]]tisiert. Anstelle Antims wurde am {{JULGREGDATUM|4|5|1877}} der damaligen Metropolit von Lowetsch zum Exarch [[Josef I. (Exarch)|Josef I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Berliner Vertrag hatte Russland beschlossen, den Sitz des Exarchats von Konstantinopel in die befreiten Gebiete zu verlegen. Auf Druck von Fürst [[Alexander Michailowitsch Dondukow-Korsakow|Dondukow-Korsakow]], Leiter der [[Provisorische russische Verwaltung in Bulgarien|Provisorischen russischen Verwaltung in Bulgarien]], war der Exarch Josef I nach Plowdiw gereist und hatte den Status und die Existenz der bulgarischen kirchlichen und Bildungseinrichtungen in dem verbliebenen Teil des osmanischen Reiches in Makedonien und Thrakien in Frage gestellt. Im Sommer 1879 reiste [[Archimandrit]] [[Todor Kuschew|Methodius Kusew]] nach Konstantinopel, um den russischen Absichten entgegenzuwirken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MK01&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pravoslavieto.com/life/bg_ierei/1838_mitr_Metodi_Kusev/index.htm |titel=Митрополит Методи Кусев |abruf=2023-12-08 |werk=Kirchenportal pravoslavieto.com |sprache=bg |titelerg=Biografie von Metropolit Methodius Kusew}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf seine Initiative hin hatten die Vertreter der Bulgaren aus Makedonien zur Rückkehr des Exarchen aufgerufen und gedroht, dass andernfalls die Bevölkerung erneut die Union mit der katholischen Kirche suchen würde (→ [[Bulgarisch-katholische Kirche]]). Die Bedrohung hatte sich nicht gegen den Exarchen gerichtet, sondern gegen die russische Diplomatie, und hatte darauf abgezielt, die Stärkung des griechisch dominierenden ökumenischen Patriarchat in Makedonien und Thrakien zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Literatur |Titel=Das bulgarische Exarchat in Thrakien und Makedonien nach dem Befreiungskrieg 1877-1878 |Autor=[[Kiril (Patriarch)|Kiril Patriarch]] von Bulgarien |Band=1 |Verlag=Verlag der heiligen Synode der bulgarischen Kirche |Ort=Sofia |Datum=1970 |Seiten=61-63 |Originaltitel=Българската екзархия в Одринско и Македония след Освободителната война 1877-1878 |Originalsprache=bg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis dieser Maßnahmen und eines persönlichen Ultimatums von Methodius im Januar 1880 kehrte der Exarch Josef mit der Zustimmung Russlands nach Konstantinopel zurück. Unmittelbar danach wurde die Initiative zur Union mit der katholischen Kirche eingestellt. Methodius wurde zum [[Protosingel]] des Exarchats ernannt, eine Position, die er in den nächsten sechs Jahren innehatte. Von 1881 bis 1883, während der Exarch sich im Ausland zur Behandlung aufhielt, verwaltete Methodius vorübergehend das Exarchat, arbeitete für die Anerkennung der bulgarischen kirchlichen Gemeinden im Osmanischen Reich, deren Funktionen während des Russisch-Türkischen Krieges ausgesetzt worden waren, und legte den Grundstein für ein flächendeckendes bulgarisches Bildungswesen in den makedonischen und thrakischen Eparchien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MK01&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung Bulgariens 1878 teilte das Exarchat seine Aufgaben. Während der Exarch in Konstantinopel weiter für die Gebiete Ostrumeliens und Makedoniens zuständig war, war die Heilige Synode für das nach dem [[Berliner Kongress]] erschaffene Fürstentum Bulgarien zuständig. In der von der konstituierenden Volksversammlung 1879 verabschiedeten [[Verfassung von Tarnowo]] bezeichnet die Bulgarisch-Orthodoxe-Kirche (BOK) als vorherrschende Kirche, die Heilige Synode als oberste geistliche Gewalt der BOK (Artikel 38 und 39).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.verfassungen.eu/bg/verf79-i.htm |titel=Test der Verfassung von Tarnowo |abruf=2023-12-10 |werk=verfassungen.eu |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Niederlagen und territorialen Einbußen Bulgariens im 2. Balkankrieg und im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde das Exarchat auf die nationalen Grenzen Bulgariens verkleinert. Die nationalen Strömungen »[[Russophilie]]« (pro-russisch) und »Russophobie« (pro-westlich) fanden sich auch in den Reihen der Würdenträger. In den innerkirchlichen Konflikten versuchten sich die beiden Gruppen gegenseitig auszuspielen, um eine größere Einflussnahme in der Bevölkerung zu erziehen. Durch diese internen Konflikte gelang es der kirchlichen Synode zwischen 1915 und 1953 nicht (mit einer Ausnahme von Exarch [[Stefan I. (Exarch)|Stefan I.]]) einen Exarchen zu bestimmen. In diesem Zeitraum regierten die Vorsitzenden der kirchlichen Heiligen Synode als Oberhaupt des Exarchats, jedoch nicht in dem Rang eines Exarchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste orthodoxe Kirche nahm die [[Rumänisch-Orthodoxe Kirche|Rumänische]] 1922 die volle sakramentale Gemeinschaft mit der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche auf, was einer Anerkennung gleichgesetzt wird. Die anderen folgten nach. 1945 hob der Ökumenische Patriarch das 1872 erklärte Schisma nach Druck der [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxen Kirche]] auf. Wegen interner Konflikten konnte aber erst 1953 nach der Wahl von [[Kiril (Patriarch)|Kiril]] der Rang des Exarchen in den eines [[Patriarch]]en erhoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bulgarische Exarchat ging 1953 in dem wiederhergestellten selbstständigen [[Bulgarisch-Orthodoxe Kirche|Bulgarischen Patriarchat]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Sankt Stefan (Istanbul)|Bulgarische Wiedergeburt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exarchen ==&lt;br /&gt;
* [[Ilarion I. (Exarch)|Ilarion I.]] (12. Februar – 16. Februar 1872)&lt;br /&gt;
* [[Anthim I. (Exarch)|Antim I.]] (16. Februar 1872 – 24. April 1877)&lt;br /&gt;
* [[Josef I. (Exarch)|Josef I.]] (24. April 1877 – 20. Juni 1915)&lt;br /&gt;
* [[Stefan I. (Exarch)|Stefan I.]] (21. Januar 1945 – 6. September 1948)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Patriarchen von Bulgarien#Exarchen von Bulgarien|Liste der Exarchen und Vorsitzenden des Bulgarischen Exarchats]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aleka Strezowa: &amp;#039;&amp;#039;Der Letzter seiner Zeit: Dr. Georgi Wălkowitsch&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Bulg.: &amp;#039;&amp;#039;Последен по рода си: Д-р Георги Вълкович (1833 - 1892)&amp;#039;&amp;#039;), Verlag Фабер, 2022, ISBN 978-619-00-1475-1; S. 91–110&lt;br /&gt;
* Christian Jansen/Henning Borggräfe: &amp;#039;&amp;#039;Nation – Nationalität – Nationalismus&amp;#039;&amp;#039;. Band 1 von Historische Einführungen, Campus Verlag, 2007, S. 167ff&lt;br /&gt;
* Edgar Hösch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Balkanländer: von der Frühzeit bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, C.H.Beck, 2008, S. 152/53, S. 175ff&lt;br /&gt;
* Ernst Reinhardt: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung des bulgarischen Exarchats&amp;#039;&amp;#039;, R. Berger Verlag, 1912&lt;br /&gt;
* [[Fikret Adanir]]: &amp;#039;&amp;#039;Die makedonische Frage: ihre Entstehung u. Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;, 1979, S. 57 ff&lt;br /&gt;
* Fikret Adanır: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung des bulgarischen Exarchats&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Die makedonische Frage&amp;#039;&amp;#039;, Band 20 von Frankfurter historische Abhandlungen, S. 42 ff&lt;br /&gt;
* Gerhard Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Theologische Realenzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;, Band 10, Ausgaben 1–2, Walter de Gruyter, 1977, S. 436 ff&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dieter Döpmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirche in Bulgarien von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, München, Biblion Verlag, 2006, ISBN 3-932331-90-7&lt;br /&gt;
* [[Gunnar Hering]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Konflikt des Ökumenischen Patriarchats und des bulgarischen Exarchats mit der Pforte 1890.&amp;#039;&amp;#039; (1988)&lt;br /&gt;
* [[Ioannis Zelepos]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ethnisierung griechischer Identität, 1870-1912: Staat und private Akteure vor dem Hintergrund der „Megali Idea“&amp;#039;&amp;#039;, Band 113 von Südosteuropäische Arbeiten, Verlag Oldenbourg, Wissenschaftsverlag, 2002, S. 271&lt;br /&gt;
* [[Kirche im Osten]] Band 24/1981, Verlag Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, S. 68ff&lt;br /&gt;
* [[Konstantin Jireček|Constantin Jireček]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Bulgaren&amp;#039;&amp;#039;, Georg Olm Verlag, 1977 (Orig.: Verlag von F. Tempsky, Prag, 1876)&lt;br /&gt;
* [[Lexikon zur Geschichte Südosteuropas]], S. 141, S. 225&lt;br /&gt;
* Petar Angelow: &amp;#039;&amp;#039;Istorija na Balgarija&amp;#039;&amp;#039; (aus dem bulg. Geschichte Bulgariens). SOFI-R, Sofija 2003, Band 1: ISBN 954-638-121-7, Band 2: ISBN 954-638-122-5&lt;br /&gt;
* Nikolaj Owtscharow: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Bulgariens. Kurzer Abriss&amp;#039;&amp;#039;, Lettera Verlag, Plowdiw, 2006, ISBN 954-516-584-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pravoslavieto.com/docs/eng/history_of_the_bulgarian_orthodox_church.htm#gen3 Geschichte des Bulgarischen Exarchats (eng.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.svstefan.com Offizielle Website] der Kirche Sweti Stefan in Istanbul (englisch, bulgarisch, türkisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|LCCN=n81038613|VIAF=136049442}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgarische Geschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgarische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgarisch-orthodoxe Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgarische Wiedergeburt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osmanisches Reich (Balkan)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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