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	<title>Buffalo Soldier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-24790-61&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-24790-61&quot;&gt;~2026-24790-61&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/265748501&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/265748501&quot;&gt;265748501&lt;/a&gt; von Ted52 wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:BG Benjamin Oliver Davis Sr. 201 File Photo.jpg|mini|Benjamin Oliver Davis Sr. (1877–1970), seit 1940 erster schwarzer US-Brigadegeneral. Foto von 1940.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Captain Charles Young 9th Cavalry 1903 hpc-000569.jpg|mini|Hauptmann Charles Young (1864–1922), 9th Cavalry. Seit 1918 erster schwarzer Oberst der US-Streitkräfte.&amp;lt;ref&amp;gt;Stanford L. Davis: &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.buffalosoldier.net/CharlesYoung.htm |text=Colonel Charles Young |wayback=20100116051832}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Foto um 1903. Ihm zu Ehren wurde 2013 das [[Charles Young Buffalo Soldiers National Monument]] eingerichtet.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Major Martin Delany.jpg|mini|Mit Martin Robison Delany (1812–1885) erreichte 1865 erstmals ein Schwarzer den Majorsrang. Zeitgenössisches Gemälde.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Buffalo soldiers map 1860-1900.jpg|mini|Einsätze der Buffalo Soldiers in den Indianerkriegen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Buffalo soldiers.jpg|mini|Einige der Soldaten des 25th Infantry Regiment tragen Büffelpelze, Fort Keogh, Montana, 1890.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Liberators of Cuba.jpg|mini|Soldaten der 10th Cavalry auf Kuba, [[Spanisch-Amerikanischer Krieg]], 1890]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BuffaloSolderOfElPaso.JPG|mini|Buffalo Soldier Memorial, [[Fort Bliss]], El Paso: The Errand of Corporal Ross’, I Troop, 9th Cavalry]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuskegee Airmen 332nd Fighter Group pilots ppmsca13245u.jpg|mini|Angehörige der 332nd Fighter Group (Tuskegee Airmen) vor einem Briefing, Italien, März 1945,&amp;lt;br /&amp;gt;Fotografie von [[Toni Frissell]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buffalo Soldiers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Büffelsoldaten&amp;#039;&amp;#039;) bezeichneten die [[Indianer]] der Großen Ebenen ([[Great Plains]]) die Soldaten der [[Afroamerikaner|afroamerikanischen]] Einheiten, die die [[Unionsheer im Sezessionskrieg|Unionsarmee]] der [[Nordstaaten]] zum Ende des [[Sezessionskrieg]]es (1861–1865) aufstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufig gelockte Haarpracht der schwarzen Soldaten erinnerte die Indianer an die Mähne eines Büffels, des [[Amerikanischer Bison|nordamerikanischen Bisons]] &amp;#039;&amp;#039;(Buffalo)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;William H. Leckie, Shirley A. Leckie: &amp;#039;&amp;#039;The Buffalo Soldiers: A Narrative of the Black Cavalry in the West&amp;#039;&amp;#039;. University of Oklahoma Press, 2012, ISBN 978-0-8061-8389-3, S. [https://books.google.de/books?id=_V9J8XVvT4cC&amp;amp;pg=PA26 26-27]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Lied &amp;#039;&amp;#039;[[Buffalo Soldier (Lied)|Buffalo Soldier]]&amp;#039;&amp;#039; hat der [[Reggae]]-Musiker [[Bob Marley]] die Absurdität, dass ehemalige Sklaven als Soldaten gegen die amerikanischen Ureinwohner kämpfen mussten, thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstellung und Einsatz im Sezessionskrieg ==&lt;br /&gt;
=== Einsatz in den Streitkräften der Union ===&lt;br /&gt;
Die Aufstellung der „Farbigenregimenter“ (engl. „Coloured Regiments“) war politischen Rücksichtnahmen auf die mächtige [[Abolitionismus|Sklavenbefreiungsbewegung]] geschuldet. Aufgrund des großen Reservoirs an weißen Rekruten hätte es in den Nordstaaten der Aufstellung von „Farbigenregimentern“ nicht bedurft. In den Streitkräften herrschte von Beginn an das Prinzip der [[Rassentrennung]], d.&amp;amp;nbsp;h. in den Einheiten dienten ausnahmslos Soldaten gleicher Hautfarbe. Die [[Offizier]]e der „Farbigenregimenter“ waren bis auf wenige Ausnahmen Weiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buffalo Soldiers sahen sich [[Rassismus|rassistischen]] Anfeindungen ausgesetzt, weshalb sie oft nur zu Hilfsdiensten herangezogen wurden. Den Vorwurf mangelnder Kampftüchtigkeit widerlegten die wenigen in Schlachten eingesetzten „Farbigenregimenter“ mehrmals. Besonders tat sich das 54. Massachusetts Infanterieregiment unter Colonel [[Robert Gould Shaw]] 1863 beim Kampf um [[Charleston (South Carolina)|Charleston]], insbesondere beim Angriff auf [[Fort Wagner]] hervor. Da die [[Confederate States Army|Truppen der Südstaaten]] „farbige“ Angehörige der [[United States Army im Sezessionskrieg|Armee der Nordstaaten]] nicht als [[Kriegsgefangene]] ansahen und sie oft exekutierten oder in die [[Sklaverei in den Vereinigten Staaten|Sklaverei]] zurückschickten, scheute die Armeeführung vor deren Einsatz zurück. Bekannt ist in diesem Zusammenhang das „[[Massaker von Fort Pillow]]“ (Henning, [[Tennessee]]), bei dem die Südstaatenkavallerie unter [[Nathan Bedford Forrest]] am 12. April 1864 eine große Zahl gefangengenommener afroamerikanischer Soldaten hinrichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;James McPherson: &amp;#039;&amp;#039;Battle Cry of Freedom&amp;#039;&amp;#039;. Penguin Books, 1990, S. 748&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz in den konföderierten Streitkräften ===&lt;br /&gt;
Die Armee der Südstaaten stellte gegen Kriegsende „farbige“ Baukolonnen aus [[Sklaverei in den Vereinigten Staaten|Sklaven]] auf, denen man für ihren Einsatz die Freiheit versprach. Überlegungen zur Aufstellung echter Kampftruppen wurden in den Südstaaten gegen Ende des Bürgerkriegs trotz heftiger Widersprüche aufgrund der militärischen Unterlegenheit diskutiert und im Gesetz &amp;#039;&amp;#039;[[Negro Soldier Bill]]&amp;#039;&amp;#039; ermöglicht. Die Kapitulation stand jedoch unmittelbar bevor, so dass es kaum mehr angewandt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paradoxerweise waren es die [[Konföderierte Staaten von Amerika|Südstaaten]], die 1861 mit der &amp;#039;&amp;#039;1st Louisiana Native Guard&amp;#039;&amp;#039; die erste Einheit des Bürgerkriegs mit schwarzen [[Kompanie (Militär)|Kompanieoffizieren]] aufstellte; diese besaßen jedoch nur [[Miliz (Volksheer)|Milizstatus]] und galten Berufssoldaten gegenüber als nicht ebenbürtig. Die aus freien Afroamerikanern rekrutierte Truppe blieb eine exotische Ausnahme und trat 1862 teilweise auf die Seite der Nordstaaten über.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www2.netdoor.com/~jgh/story.html |text=Louisiana Native Guards |wayback=20101025072721}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indianerkriege ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Sezessionskriegs wurde die Armee weitgehend demobilisiert und die verbleibenden Teile neu strukturiert. Ein Teil der afroamerikanischen Regimenter wurde neu zusammengestellt. Das 9. und 10. [[US-Kavallerie]]regiment wurden ab 1867 in [[Fort Davis National Historic Site|Fort Davis]], [[Texas]] stationiert, wo sie etwa die Hälfte der [[Garnison]] ausmachten. Sie sicherten die Handelswege im Südwesten der Vereinigten Staaten und kämpften in den [[Indianerkriege]]n bis 1890. 1869 wurden vier schwarze [[Infanterie]]-Regimenter zum 24. und 25. Infanterieregiment zusammengefasst. Auch sie wurden für rund zehn Jahre in Texas stationiert, dienten dem Schutz der Grenze mit Mexiko und wurden in den Indianerkriegen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuba und die Philippinen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Indianerkriege kamen sie im [[Spanisch-Amerikanischer Krieg|Spanisch-Amerikanischen Krieg]] (1898) und bei der anschließenden [[Philippinisch-Amerikanischer Krieg|Invasion der Philippinen]] (1898–1902) zum Einsatz. Die 10. Kavallerie kämpfte auf Kuba an der Seite der „[[Rough Riders]]“ des späteren Präsidenten [[Theodore Roosevelt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr wurde das 9. Kavallerie-Regiment im [[Presidio (San Francisco)|Presidio von San Francisco]] stationiert und war bis zur Gründung des [[National Park Service]] 1916 für die Kontrolle der ersten [[Nationalparks in den Vereinigten Staaten|Nationalparks]] in der kalifornischen [[Sierra Nevada (Vereinigte Staaten)|Sierra Nevada]], [[Yosemite-Nationalpark|Yosemite]] und [[Sequoia-&amp;amp;-Kings-Canyon-Nationalparks|Sequoia und General Grant]] zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|92nd Infantry Division (Vereinigte Staaten)#Erster Weltkrieg|titel1=92nd Infantry Division#Erster Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
Nachdem sich eine große Zahl Afroamerikaner nach dem [[Eintritt der Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg|Kriegseintritt der USA]] im Jahr 1917 zu den Fahnen gemeldet hatten, stellte das US-Kriegsministerium eher widerwillig zwei afroamerikanische Divisionen ([[92nd Infantry Division (Vereinigte Staaten)|92. Division]], [[93rd Infantry Division (Vereinigte Staaten)|93. Division]]) auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:14&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=John F. Votaw |Titel=The American Expeditionary Forces in World War I |Reihe=Osprey Battle Orders |BandReihe=6 |Verlag=Osprey Publishing |Datum=2005 |ISBN=1-4728-0246-2 |Seiten=62}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Kabinett Wilson|Wilson-Administration]] (1913–1921) war (selbst im zeitgenössischen Kontext der 1910er-Jahre) sehr rassistisch, stark von weißen [[Südstaaten|Südstaatlern]] (inklusive Präsident [[Woodrow Wilson]] selbst) geprägt und hatte ab 1913 Schwarze praktisch von der Aufnahme in den Beamtenstand ausgeschlossen sowie Versuche unternommen, schwarze Regierungsangestellte aus ihren Berufen zu verdrängen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:15&amp;quot; /&amp;gt; In den 1910ern gab es besonders in den Südstaaten viele rassistische Lynchmorde, ohne dass die Behörden viel unternahmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:16&amp;quot; details=&amp;quot;S. 20–24.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arthur E. Babeau, Florette Henri |Titel=The Unknown Soldiers: Black American Troops in World War I |Verlag=Temple University Press |Ort=Philadelphia |Datum=1974 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele weiße Rassisten fürchteten nach dem Kriegseintritt 1917, dass eine Teilnahme schwarzer Verbände an den Kampfhandlungen das soziopolitische Selbstbewusstsein der Afroamerikaner stärken und ihnen eine moralische Basis für Forderungen nach größeren Rechten geben könnte. Aus genau diesem Grund befürworteten viele prominente Schwarze wie [[W. E. B. Du Bois]] (im Jahr 1909 Mitbegründer der [[National Association for the Advancement of Colored People|NAACP]]) mit Nachdruck die Teilnahme schwarzer Soldaten am Kriegseinsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:15&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul G. Pierpaolini Jr., Spencer C. Tucker |Hrsg=Spencer C. Tucker |Titel=African Americans |Sammelwerk=World War I: The Definitive Encyclopedia and Document Collection |Verlag=ABC Clio |Datum=2014 |ISBN=978-1-85109-965-8 |Seiten=16–19 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier bereits vor Kriegsbeginn aktiven schwarzen Regimenter der US-Armee (Infanterieregimenter 24 und 25 sowie Kavallerieregimenter 9 und 10) wurden jedoch nach einem Beschluss der Armeeführung nicht für den Kriegsdienst in Frankreich ausgewählt, wo sich nur die neuen schwarzen Verbände beweisen sollten. Die vier regulären Regimenter stellten jedoch eine beträchtliche Zahl von Offizieren und spezialisierten Unteroffizieren ab, um die zwei neuen Divisionen zu verstärken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:16&amp;quot; details=&amp;quot;S. 26–28.&amp;quot; /&amp;gt; Die schwarzen Wehrpflichtigen wurden wie ihre weißen Kameraden Intelligenztests unterzogen, die zur Freude weißer Rassisten starke Disparitäten zwischen Weißen und Schwarzen zeigten. Bereits im Jahr 1921 konnte der weiße US-Oberst Robert M. Yerkes jedoch statistisch aufzeigen, dass Schwarze aus den Nordstaaten in ihren Ergebnissen Weiße aus den Südstaaten übertroffen hatten, sodass der Vergleich der Intelligenztests zu großen Teilen ein Vergleich der Schulsysteme war, der hauptsächlich durch die starke Konzentration von Schwarzen in den Südstaaten so stark zuungunsten der Afroamerikaner ausgefallen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:16&amp;quot; details=&amp;quot;S. 44–47.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter General [[John Pershing]] wurden die 9. und 10. Kavallerie und die 24. Infanterie 1916 wieder gemeinsam eingesetzt und nach [[Mexiko]] entsandt, um an der [[Strafexpedition]] gegen [[Pancho Villa]] teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die beiden [[US-Kavallerie|Kavallerieregimenter]] aufgelöst. Ihre Angehörigen wurden vorwiegend Versorgungseinheiten zugeteilt, die nicht unmittelbar am Kampfgeschehen beteiligt waren. Die 24. und 25. Infanterie wurden im [[Pazifikkrieg]] eingesetzt. Die 25. Infanterie wurde nach Kriegsende 1946 demobilisiert und aufgelöst. Andererseits wurden ab 1941 im Umfeld der prominentesten Universität für Schwarze, der [[Tuskegee University]] in [[Tuskegee (Alabama)|Tuskegee]], Alabama, die [[Tuskegee Airmen]] ausgebildet, rund 1000 schwarze Piloten, die an allen Fronten des Zweiten Weltkriegs eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskriminierung und Kampf um Gleichberechtigung ==&lt;br /&gt;
Gerade in der Zeit nach dem Bürgerkrieg bildete der Dienst in den Streitkräften für viele Schwarze die Möglichkeit eines sozialen Aufstiegs.&amp;lt;ref&amp;gt;Chuck Hunt, National Park Service, Superintendent of Fort Davis National Historic Site: „An immensely significant civil rights story unfolded on the post as African-Americans assumed their first federal jobs as soldiers at the frontier.“ {{Webarchiv |url=http://home.nps.gov/foda/parkmgmt/upload/FODA-_Centennial_Strategy.pdf |text=Fort Davis, Centennial Strategy |wayback=20080222081927}} (PDF; 237&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Aufstieg in die Offiziersränge war indes selten. Die Gründe waren vielfältig. Im 19. Jahrhundert erschwerten oft noch dem [[Rassismus|rassistischen]] Schulsystem geschuldete Bildungsdefizite vieler Schwarzer eine erfolgreiche Militärkarriere. Häufig aber behinderten rassistische weiße Vorgesetzte den Aufstieg schwarzer Soldaten in das exklusive [[Offizierskorps]]. Erst seit dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gelangten Afroamerikaner vermehrt auch in Ränge oberhalb der [[Kompanie (Militär)|Kompanieebene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielhaft für die Widrigkeiten, denen schwarze Offiziere innerhalb der [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|Streitkräfte]] anfangs ausgesetzt waren, ist der Fall Henry Ossian Flippers (1856–1940). Flipper war der erste Schwarze, der an der elitären [[United States Military Academy|US-Militärakademie in West Point]] die Ausbildung zum Offizier erfolgreich abschloss. Infolge einer Intrige seines rassistischen Kommandeurs wurde er 1881 unehrenhaft aus dem Militärdienst entlassen. Ihm gegenüber steht der Aufstieg Charles Youngs (1864–1922) bis zum ersten schwarzen [[Oberst|Obristen]] der [[United States Army|US-Army]] im Jahr 1918; die Beförderung zum Brigadegeneral scheiterte indes wohl ebenfalls an Vorurteilen innerhalb der militärischen Führungsriege. In der [[United States Navy]] sollte erst 50 Jahre später, im Jahr 1966, dem Militärgeistlichen Thomas David Parham (1920–2007) mit der Beförderung zum [[Kapitän zur See]] eine vergleichbare Karriere gelingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sich ihre Lage ab Mitte des 20. Jahrhunderts allmählich besserte, sahen sich schwarze Soldaten auch außerhalb der Streitkräfte massiven Diskriminierungen ausgesetzt. Uniformierte Schwarze, ob einzeln oder in Gruppen, wurden wiederholt Opfer von Ausschreitungen rassistischer Zivilisten. Als exemplarisch dafür können Pogrome in drei Städten des US-Bundesstaates Texas gelten: 1899 in [[Rio Grande City]] ([[Fort Ringgold Aufstand]]), 1906 in [[Brownsville (Texas)|Brownsville]] ([[Brownsville Affäre]]) und 1917 in [[Houston]] ([[Houston Aufstand von 1917]]&amp;lt;ref&amp;gt;19 Soldaten wurden gehängt, davon 13 auf einmal die einzige Massenhinrichtung in den USA&amp;lt;/ref&amp;gt;). Landesweite Empörung provozierte die Misshandlung des uniformierten US-Army-Sergeanten [[Isaac Woodard]], den 1946 weiße Polizisten in [[South Carolina]] bis zur Erblindung misshandelt hatten. Sein Fall führte zu einer landesweiten Debatte über die Diskriminierung der schwarzen US-Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstieg in Generalität und Admiralität ==&lt;br /&gt;
Seit dem Zweiten Weltkrieg fassten schwarze Offiziere auch in den [[Generalität|Generalsrängen]] Fuß. 1940 wurde [[Benjamin O. Davis, Sr.|Benjamin O. (Oliver) Davis, Sr.]] (1877–1970) der erste schwarze US-Brigadegeneral; sein Sohn [[Benjamin O. Davis, Jr.|Benjamin O. (Oliver) Davis, Jr.]] (1912–2002) erlangte 1954 als erster Schwarzer den Rang eines Brigadegenerals der [[United States Air Force|US-Luftwaffe]]. In der [[United States Navy|US-Navy]] gelang Vergleichbares erst im Jahr 1971 mit der Beförderung von [[Samuel Lee Gravely, Jr.]] (1922–2004) zum [[Konteradmiral]]; der Seeoffizier war schon 1961 der erste schwarze Kommandant eines US-Kriegsschiffes gewesen. Als letzte [[Teilstreitkraft]] zog das [[United States Marine Corps]] nach, als [[Frank E. Petersen]] (1932–2015) 1979 zum Brigadegeneral und 1986 zum Generalleutnant aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten schwarzen [[General]] stieg 1975 der US-Luftwaffenoffizier [[Daniel James Jr.|Daniel „Chappie“ James Jr.]] (1920–1978) auf; die US-Army zog 1982 mit der Beförderung von [[Roscoe Robinson Jr.]] (1928–1993) nach. Wieder folgte die US-Navy mit bemerkenswerter Verspätung: Erst 1996 gelangte mit [[J. Paul Reason|J. (Joseph) Paul Reason]] (* 1941) ein Schwarzer in den Rang eines &amp;#039;&amp;#039;Full Admiral&amp;#039;&amp;#039;. Im Marine Corps steht die Beförderung eines Afro-Amerikaners zum &amp;#039;&amp;#039;Full General&amp;#039;&amp;#039; bis heute aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Colin Powell]] (1937–2021) versah zwischen 1989 und 1993 der erste schwarze [[Armee-Inspektion|Generalinspekteur]] der US-Streitkräfte ([[Joint Chiefs of Staff|Chairman of the Joint Chiefs of Staff]]) seinen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ende der Rassentrennung in den Streitkräften ==&lt;br /&gt;
Im Juni 1941 wurde per Präsidentenerlass die [[Rassendiskriminierung]], nicht aber die [[Rassentrennung]], in allen US-Regierungsbehörden verboten. Damit stand Schwarzen das [[United States Marine Corps|US Marine Corps]] offen, das bis dahin als einzige Teilstreitkraft Weißen vorbehalten war. Gleichzeitig wurde bei den [[United States Army Air Forces]] mit der Ausbildung afroamerikanischer Piloten begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich auch unter dem Eindruck des Isaac-Woodard-Skandals (siehe oben) verfügte im Juli 1948 US-Präsident [[Harry S. Truman]] per [[Executive Order|Executive Order 9981]] die Aufhebung der Rassentrennung ([[Segregation (Soziologie)|Segregation]]) in den US-Streitkräften. Die schwarzen Truppenteile wurden schrittweise aufgelöst, das Personal auf andere Militäreinheiten verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte rein schwarze Formation war bis zu seiner Auflösung im November 1954 das 94. Pionierbataillon. Der letzte lebende Soldat aus der Epoche der Buffalo Soldiers war Mark Matthews. Er wurde am 7. August 1894 geboren und trat im Alter von 16 Jahren der Kavallerie bei. Er starb am 6. September 2005 in Washington DC und wurde auf dem [[Nationalfriedhof Arlington]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Washington Post: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2005/09/12/AR2005091201663.html Sgt. Mark Matthews Dies; at 111, Was Oldest Buffalo Soldier]&amp;#039;&amp;#039;, 13. September 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;CNN: &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://articles.cnn.com/2005-09-17/us/buffalo.soldier_1_buffalo-soldiers-oldest-man-indian-wars?_s=PM:US |text=Oldest Buffalo Soldier to be buried at Arlington |wayback=20120808233355}}&amp;#039;&amp;#039;, 19. September 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rolle der Buffalo Soldiers und speziell die von Captain Charles Young wurde 2013 gewürdigt, als Präsident [[Barack Obama]] das [[Charles Young Buffalo Soldiers National Monument]] in [[Ohio]] einrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung in den Medien ==&lt;br /&gt;
* Der Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Glory (1989)|Glory]]&amp;#039;&amp;#039; handelt vom 54. Massachusetts Infanterieregiment, einem „Farbigenregiment“.&lt;br /&gt;
* Die Spielfilme &amp;#039;&amp;#039;[[Die Ehre zu fliegen]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Red Tails]]&amp;#039;&amp;#039; handeln von der &amp;#039;&amp;#039;99th Pursuit Squadron&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;332d Fighter Group&amp;#039;&amp;#039;, die sich aus den &amp;#039;&amp;#039;Tuskegee Airmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;US Air Force Museum: &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.nationalmuseum.af.mil/factsheets/factsheet.asp?id=1356 |text=Fact Sheet: Tuskegee Airmen |wayback=20120114174554}}&amp;#039;&amp;#039; (englisch, abgerufen am 16. Mai 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; rekrutierten. Sie wurden ausschließlich aus schwarzen Piloten gebildet. Die Einheiten verloren bei 179 Einsätzen nur 25 der Bomber, die sie beschützten, durch gegnerische Jagdflugzeuge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;USA Today 20070401&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Buffalo Soldiers ’44 – Das Wunder von St. Anna]]&amp;#039;&amp;#039; handelt von vier Buffalo Soldiers einer US-amerikanischen Infanteriekompanie während des Zweiten Weltkriegs in Italien, die einen italienischen Jungen retten. Neben der Rassenproblematik wird im Film Bezug auf Verbrechen der deutschen Wehrmacht an italienischen Zivilisten genommen.&lt;br /&gt;
* Der Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Der schwarze Sergeant]]&amp;#039;&amp;#039; (1960) ist ein Gerichtsdrama von [[John Ford]], in dem ein schwarzer Kavalleriesoldat des Mordes an einer weißen Frau beschuldigt wird und sich als unschuldig und militärischer Held herausstellt.&lt;br /&gt;
* Der Song &amp;#039;&amp;#039;[[Buffalo Soldier (Lied)|Buffalo Soldier]]&amp;#039;&amp;#039;, gemeinsam geschrieben von [[Bob Marley]] und King Sporty, erschien auf dem Album [[Confrontation (Album)|Confrontation]] 1983. Der US-amerikanische Aktivist [[Dick Gregory]] äußerte bereits 1979 Kritik an der Darstellung Marleys, mutmaßlich anhand eines 1978 aufgenommenen Demo-Tape.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=kWOiZV0zWn0 |titel=Dick Gregory – Selma, Marley and Fearlessness |werk=Reelblack Podcast Series |datum=2015-10-03 |abruf=2025-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Lied hat viel Interesse und Forschung geweckt und zur differenzierten Aufarbeitung beigetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jo-Ann Greene: {{Internetquelle |url=https://www.allmusic.com/song/buffalo-soldier-mt0011989038 |titel=Buffalo Soldier: Song Review |werk=AllMusic |datum=1983-05-23 |abruf=2025-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die US-amerikanische Sängerin [[Beyoncé]] hat im Juni 2025 aufgrund eines Buffalo-Soldier-Shirts bei einem Konzert in Paris eine Kontroverse ausgelöst; ihr wurde unter anderem Verherrlichung kolonialer Gewalt vorgeworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bazonline.ch/buffalo-soldiers-wie-beyonce-mit-einem-t-shirt-eine-historische-wunde-der-usa-wieder-aufriss-956237372319 |titel=Kontroverse um US-Superstar: Beyoncés Shirt löst heftige Debatte aus |werk=Basler Zeitung |datum=2025-06-29 |abruf=2025-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Buffalo soldiers}}&lt;br /&gt;
* [http://www.buffalosoldiermuseum.com/ Buffalo Soldiers National Museum] – Houston, Texas&lt;br /&gt;
* [http://www.buffalosoldier.net/ Buffalo Soldiers &amp;amp; Indian Wars] – detailreiche Darstellung der schwarzen Regimenter in den Indianerkriegen&lt;br /&gt;
* [http://www.classbrain.com/artteenst/publish/article_71.shtml Präsidentenerlass zur Aufhebung der Rassendiskriminierung in US-Regierungsbehörden: Exekutive Order 8802] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.geocities.com/nubiansong/montford.htm |text=Afroamerikaner im United States Marine Corps |wayback=20071126045032}} (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Alexander Weinen&lt;br /&gt;
   |Titel=Buffalo soldiers: die Rolle der Schwarzen in den amerikanischen Streitkräften des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag für Amerikanistik&lt;br /&gt;
   |Ort=Wyk auf Föhr&lt;br /&gt;
   |Datum=1992&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-924696-70-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;USA Today 20070401&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.usatoday.com/news/nation/2007-04-01-tuskegee-airmen_N.htm&lt;br /&gt;
 |titel=Report: Tuskegee Airmen lost 25 bombers&lt;br /&gt;
 |hrsg= [[USA Today]]&lt;br /&gt;
 |datum=2007-04-01&lt;br /&gt;
 |abruf=2014-04-24}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sezessionskrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte der Vereinigten Staaten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arabsalam</name></author>
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