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	<title>Buea - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T04:48:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buea&amp;diff=369649&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-14T21:07:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Buéa|Für die gleichnamige Krabbengattung siehe [[Buea (Gattung)]], für das deutsche Schnellbootbegleitschiff siehe [[Buea (Schiff)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|BREITE = 4.15617&lt;br /&gt;
|LÄNGE = 9.23181&lt;br /&gt;
|NAME =&lt;br /&gt;
| AMT-NAME      =&lt;br /&gt;
|VE1-NAME      = Sud-Ouest&lt;br /&gt;
|VE1-ART       = Region&lt;br /&gt;
| VE2-NAME      = [[Fako (Département)|Fako]]&lt;br /&gt;
| VE2-ART       = Département&lt;br /&gt;
|VE3-NAME      = Buea&lt;br /&gt;
|VE3-ART       = Arrondissement&lt;br /&gt;
|HÖHE =1095&lt;br /&gt;
|FLÄCHE =&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = 90090&lt;br /&gt;
|STAND = 2005&lt;br /&gt;
|GRÜNDUNG =&lt;br /&gt;
|ISO-CODE = CM-SW&lt;br /&gt;
|WWW =&lt;br /&gt;
|WWW-SPRACHE =&lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER =&lt;br /&gt;
|PARTEI =&lt;br /&gt;
|PARTNER =&lt;br /&gt;
|BILD =Buea from Fako.jpg&lt;br /&gt;
|BILD-TEXT =Buea vom Fuß des Kamerunbergs&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bismarck-Brunnen in Buea.jpg|mini|Bismarck-Brunnen in Buea]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buea&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt in [[Kamerun]]. Sie ist die Hauptstadt der Region [[Sud-Ouest (Kamerun)|Sud-Ouest]]. Sie hat rund 300.000 Einwohner (Schätzung 2025). Bei der Volkszählung 2005 lag die Zahl noch bei 90.090 Einwohnern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;City&amp;quot;/&amp;gt; Zusammen mit ihrem Umland bildet sie die gleichnamige Commune (Arrondissement).&amp;lt;ref name=&amp;quot;RG&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt im Westen des Landes, nahe dem [[Kamerunberg]], auf einer Höhe von 1095 Metern, im Département [[Fako (Département)|Fako]]. Die Stadt liegt im Siedlungsgebiet der [[Kpe]] ([[Bakwiri]], [[Wakweli]]), einer [[bantu]]sprachigen Ethnie am Südosthang des Kamerunbergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Nähe zum Kamerunberg regnet sich feuchte, atlantische Luft über Buea ab. Mit 203 Regentagen im Jahr gehört Buea zu den regenreichsten Orten der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des alten Stadtkerns liegen die Stadtteile Great Soppo und Small [[Soppo]], wo sich zeitweise das Hauptquartier der deutschen Schutztruppe für Kamerun befand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20210822100226/http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Soppo Webarchiv des Deutschen Kolonial-Lexikons (1920), Band III, S. 375, Suchwort Soppo]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vor der deutschen Eroberung war Buea eine große Siedlung der Bakweri, die seit dem 18. Jahrhundert an den fruchtbaren Hängen des Kamerunbergs als Bauern siedelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutschen Kolonialverwaltung erschien der Ort als ernstes Hindernis für die Ausdehnung des Kolonialhandels und der Plantagenwirtschaft an den Berghängen. Im Oktober 1891 unternahm der Offizier [[Karl von Gravenreuth]] eine [[Expedition (Militär)|Militärexpedition]] gegen Buea. Er fiel im Gefecht, aber der Ort wurde durch die Expeditionsteilnehmer zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Gründung der [[Schutztruppe für Kamerun|deutschen Schutztruppe in Kamerun]] wurde Buea erneut Ziel einer Militäraktion. Es wurde im Dezember 1894 vorübergehend militärisch besetzt und von Hauptmann [[Hans Dominik (Offizier, 1870)|Hans Dominik]] dem Erdboden gleichgemacht, um jeden Widerstandswillen zu brechen. Viele Einwohner wurden erschossen. Die Ereignisse um die Feldzüge haben sich bis heute tief in das kollektive Gedächtnis der Bakweri eingegraben. Kuva, der Feldherr von Buea, starb auf der Flucht und wird wegen seines Sieges von 1891 bis heute als Held verehrt. In einem erzwungenen Vertrag wurde die Vertreibung der Bevölkerung aus dem bisherigen Siedlungsgebiet besiegelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freiburg-postkolonial.de/Seiten/Moehle-Kamerun276.htm |titel=Möhle – Kamerun |werk=www.freiburg-postkolonial.de |abruf=2024-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buea pjt1.jpg|mini|links|Buea, ca. 1915]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohnhaus des Gouverneurs in Buea Kamerun.jpg|mini|rechts|Gouvernementshaus in Buea, um 1910]]&lt;br /&gt;
Die Enteignung und Vertreibung der Bevölkerung schuf die Voraussetzung für die 1901 unter Gouverneur [[Jesko von Puttkamer]] erfolgte Verlegung des Verwaltungssitzes der [[Deutsche Kolonien|deutschen Kolonie]] [[Kamerun (deutsche Kolonie)|Kamerun]] nach Buea. Als Sitz des Gouvernements erfuhr es einen raschen Ausbau, u.&amp;amp;nbsp;a. durch Errichtung des Gouverneurspalastes (sog. „[[Puttkamer-Schlößchen]]“). Während der deutschen Kolonialzeit war in Buea das &amp;quot;[[Gerichtsorganisation der ehemaligen deutschen Kolonien|Kaiserliche Obergericht der Schutzgebiete von Kamerun und Togo]]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/diedeutschekolo05gersgoog/page/n6 Die deutsche Kolonial-Gesetzgebung] (Berlin 1893, digitalisierte Kopie auf archive.org), Seite 187; §2,2 der &amp;quot;Dienstanweisung, betreffend der Ausübung der Gerichtsbarkeit in den Schutzgebieten von Kamerun und Togo&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; belegen, das in zweiter Instanz für die Angelegenheiten der Weißen in den beiden Kolonien Kamerun und Togo zuständig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kamerun im Ersten Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Buea von britischen Truppen besetzt und war ab 1919 Sitz der britischen Mandatsverwaltung. 1924 konnten die enteigneten deutschen Unternehmen ihre Pflanzungen auf einer Londoner Auktion zurückkaufen. Nach 1933 wurden Plantagen am Kamerunberg zum Versuchsfeld einer zukünftigen [[Deutscher Kolonialismus in der Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Kolonialwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:University of Buea campus.jpg|mini|Hauptgelände der Universität von Buea]]&lt;br /&gt;
Der [[Tee]]anbau bildet einen wichtigen Zweig der lokalen Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Universität Buea]] war bis zur Gründung der Universität von Bamenda die einzige [[anglophon]]e Universität Kameruns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Buea sitzt der von der [[Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit|GIZ]] unterstützte gemeinnützige Verein Pro Climate International&amp;lt;ref&amp;gt;proclimate-international.org: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Description of the tour &amp;quot;Climb The Fako&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.proclimate-international.org/tourism/fako.htm |wayback=20140515085547 }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;, der u.&amp;amp;nbsp;a. Ökotourismus (z.&amp;amp;nbsp;B. geführte Wanderungen) anbietet. Er hat das Ziel, der lokalen Bevölkerung durch einen nachhaltigen Tourismus alternative Einnahmequellen anzubieten und damit zur Armutsminderung und zum Naturschutz beizutragen. Weiterhin ist Buea Haupteinsatzort der [[Naigahelp|Naigahelp – Organisation für Afrikahilfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Commune hatte während der letzten Volkszählung (2005) 131.325 Einwohner, davon 90.090 im Stadt Buea selbst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RG&amp;quot;&amp;gt;[https://ins-cameroun.cm/document/repertoire-actualise-des-villages-du-cameroun-troisieme-recensement-general-de-la-population-et-de-lhabitat-du-cameroun/ &amp;#039;&amp;#039;Troisième recensement général de la population et de l&amp;#039;habitat&amp;#039;&amp;#039; (3. RGPH, 2005)], Bureau central des recensements et des études de population du Cameroun (BUCREP), 2010, Seite 387.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;City&amp;quot;&amp;gt;[https://www.citypopulation.de/Cameroon-Cities_d.html (Historische) Einwohnerzahlen der Regionen und Städte Kameruns] citypopulation.de, siehe Tabelle &amp;#039;&amp;#039;Die größten Städte&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; width=100px | Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1976 (Zensus) || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 24.584&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 (Zensus) || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 32.871&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 (Zensus) || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 90.090&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2025 (Schätzung) || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 300.000&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Der frühere &amp;#039;&amp;#039;Gouverneurspalast&amp;#039;&amp;#039; dient heute als Nebenresidenz des kamerunischen Staatspräsidenten.&lt;br /&gt;
* [[Otto von Bismarck|Bismarckbrunnen]] (1899) vor dem [[Postamt]]&lt;br /&gt;
* Deutscher Friedhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Victor Anomah Ngu]] (1926–2011), Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Kurt Raaflaub]] (1941–2023), Schweizer Althistoriker&lt;br /&gt;
* [[Clinton N’Jie]] (* 1993), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Robert Ndip Tambe]] (* 1994), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Nelvie Tiafack]] (* 1999), deutscher Boxer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Kamerun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kamerun (Kolonie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buea| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschul- oder Universitätsstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptort einer Verwaltungseinheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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