<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Budwischken</id>
	<title>Budwischken - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Budwischken"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Budwischken&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T02:20:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Budwischken&amp;diff=2402452&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: vorlage gov</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Budwischken&amp;diff=2402452&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-11T11:26:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;vorlage gov&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der bis zum Jahr 1938 als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Budwischken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und von 1938 bis 1946 als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberndorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Ort ist eine Wüstung im [[Rajon Prawdinsk]] der [[Russland|russischen]] [[Oblast Kaliningrad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Wüstung Budwischken/Oberndorf liegt rund 25 Kilometer östlich der Rajonshauptstadt [[Prawdinsk]] &amp;#039;&amp;#039;(Friedland (Ostpr.))&amp;#039;&amp;#039; und rund 20 Kilometer nördlich der früheren Kreisstadt [[Gerdauen]] (Schelesnodoroschny).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Budwischken vorbei verläuft direkt der Fluss [[Aschwöne]] ([[Putilowka|Swine]], russisch: &amp;#039;&amp;#039;Putilowka&amp;#039;&amp;#039;). Der Ort erstreckte sich südlich des Flusses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Budwischken war über eine rund 500 Meter lange Nebenstraße an die nunmehr russische [[R508 (Russland)|Fernstraße R 508]] im Streckenabschnitt zwischen [[Osjorsk (Kaliningrad)|Osjorsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Darkehmen&amp;#039;&amp;#039;, 1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Angerapp&amp;#039;&amp;#039;) und [[Snamensk (Kaliningrad)|Snamensk]] (&amp;#039;&amp;#039;Wehlau&amp;#039;&amp;#039;) angebunden. Diese Nebenstraße existiert heute allerdings nicht mehr. Darüber hinaus bestand eine direkte Straßenverbindung in das benachbarte [[Linjowo (Kaliningrad)|Schönlinde]], der heute noch als einfacher Weg existent ist und über den die Wüstung noch erreicht werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine direkte Bahnanbindung bestand nicht. Genutzt wurde der rund 13 Kilometer entfernte Bahnhof [[Mosyr (Kaliningrad)|Klein-Gnie]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Mosyr&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Bahnstrecke Toruń–Tschernjachowsk|Bahnstrecke Thorn–Insterburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliches ==&lt;br /&gt;
Budwischken wurde erstmals im Jahr 1560 erwähnt. Im Jahr 1625 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Budtwetzschen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1698 als &amp;#039;&amp;#039;Budwetschen&amp;#039;&amp;#039;. Der Name könnte laut Heimatforschungen auf das pruzzische Wort &amp;#039;&amp;#039;buda&amp;#039;&amp;#039;, was soviel bedeutet wie &amp;#039;&amp;#039;Hütte&amp;#039;&amp;#039;, zurückgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Altpreußische Forschungen: Das Siedlungswerk des Deutschen Ordens im Lande Gerdauen von Martin Rouselle, 6. Jahrgang (1929), S. 220–255&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere namentlichen Erwähnungen aus dieser Zeit waren &amp;#039;&amp;#039;Budewegschen&amp;#039;&amp;#039; (um 1601) sowie &amp;#039;&amp;#039;Budischken&amp;#039;&amp;#039; (um 1662). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 1928 erfolgte der Zusammenschluss der Landgemeinden Budwischken, Jodeglienen und Schönlinde zur neuen Landgemeinde Schönlinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Budwischken, Oberndorf, Быстрянка |val=BUDKENKO04QM |abruf=2025-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso wie Schönlinde wurde auch die kleine Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Budwischken&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=58027 Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Oberndorf]&amp;lt;/ref&amp;gt; in den [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] [[Perewalowo (Kaliningrad)|Muldszen]] (1936–1938 &amp;#039;&amp;#039;Muldschen&amp;#039;&amp;#039;, 1938–1946 &amp;#039;&amp;#039;Mulden&amp;#039;&amp;#039;, russisch: Perewalowo) eingegliedert und gehörte somit bis 1945 zum [[Landkreis Gerdauen]] im [[Regierungsbezirk Königsberg]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Ostpreußen]]. Im Jahre 1910 zählte Budwischken 87 Einwohner. Das Dorf bildete bis 1945 zusammen mit Jodeglienen (1938–1946 &amp;#039;&amp;#039;Wiedenau&amp;#039;&amp;#039;) die neuen Landgemeinde Schönlinde. Am 3. Juni 1938 wurde Budwischken in „Oberndorf“ [[Umbenennung von Orten in Ostpreußen im Jahr 1938|umbenannt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kam das nördliche Ostpreußen und mit ihm das Dorf Budwischken 1945 zur [[Sowjetunion]] und wurde 1947 in „Bystrjanka“ umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR &amp;quot;Über die Umbenennung der Orte des Gebiets Kaliningrad&amp;quot; vom 17. November 1947)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Budwischken/Oberndorf wurde in den Nachkriegsjahren gänzlich aufgegeben und existiert bereits seit einigen Jahrzehnten nicht mehr. Die Ortsbezeichnung „Bystrjanka“ blieb jedoch erhalten und bezeichnete später die drei Kilometer weiter nordöstlich gelegene &amp;#039;&amp;#039;[[Siedlung Mulden]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Regionalatlas Kaliningradskaja oblast&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 2008, S. 41&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Areal der Wüstung Budwischken/Oberndorf gehört heute zur russischen Siedlung [[Linjowo (Kaliningrad)|Linjowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Schönlinde)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu welchem Zeitpunkt das Dorf aufgegeben wurde, ist bislang nicht nachvollziehbar. Durch die erfolgte Umbenennung im Jahr 1947 kann zwar zunächst von einem Fortbestand dieser Siedlung ausgegangen werden, inwieweit jedoch eine Neubesiedlung durch sowjetische Zuwanderer stattfand, ist nicht belegt. Im Jahr 1990 existierte der Ortsteil augenscheinlich bereits seit längerer Zeit nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Budwischken heute ==&lt;br /&gt;
Vom Ort selbst ist nahezu nichts mehr erhalten. Auf Grund des noch vorhandenen Baumbestandes und der noch teils existenten Wege innerorts der Wüstung kann die einstige Größe des Ortes noch in etwa ausgemacht werden. Sämtliche Gebäude und Bauwerke sind abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Mit seiner mehrheitlich [[evangelisch]]en Bevölkerung war Bundwischken bis 1945 in das [[Kirchspiel]] Muldszen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mogk.homepage.t-online.de/Mogk/muldszen.htm Kirchspiel Muldszen]&amp;lt;/ref&amp;gt; (1936–1938 &amp;#039;&amp;#039;Muldschen&amp;#039;&amp;#039;, 1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Mulden&amp;#039;&amp;#039;, seit 1947: Perewalowo) eingepfarrt. Es gehörte zum [[Kirchenkreis]] [[Schelesnodoroschny (Kaliningrad)|Gerdauen]] (seit 1946: Schelesnodoroschny) innerhalb der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54.48075|EW=21.43660|type=city|region=RU-KGD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wüstungen im Rajon Prawdinsk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in der Oblast Kaliningrad|Budwischken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Ostpreußen|Budwischken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rajon Prawdinsk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
	</entry>
</feed>