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	<title>Budowo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;J budissin am 22. November 2025 um 10:22 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-22T10:22:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Słupsk&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Słupski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Dębnica Kaszubska&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Dębnica Kaszubska&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 19&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 19&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 23&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 34&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 767&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 30. September 2013&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.debnica.pl/gmina/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=58&amp;amp;Itemid=68 | wayback=20131224114154 | text=Website der Gmina Dębnica Kaszubska, &amp;#039;&amp;#039;Gmina w liczbach&amp;#039;&amp;#039;}}, abgerufen am 30. Juli 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 76-248, 76-249&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.geopostcodes.com/Debnica_Kaszubska |wayback=20140808051706 |text=Budowo in GeoPostcodes |archiv-bot=2023-06-19 13:20:52 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 30. Juli 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 59&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga wojewódzka 210|DW 210]]: [[Ustka]] – [[Słupsk]] ↔ [[Unichowo]]&lt;br /&gt;
| Straße2         = [[Borzytuchom]] ↔ [[Jawory (Dębnica Kaszubska)|Jawory]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = kein Bahnschluss&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = GSL&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Budowo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Budow&amp;#039;&amp;#039;, {{csbS}}&amp;lt;ref name=Naum127 &amp;gt;Im Jahr 1867 gab es unter den Einwohnern des [[Kreis Stolp|Kreises Stolp]] noch 188 [[Kaschuben]] in einigen Dörfern in der Nähe der Küstenseen und im Südosten ([[Rokity (Czarna Dąbrówka)|Groß Rakitt]]); vergleiche [[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographie des Preußischen Staats.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 127–128, Ziffer 4 ([https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA127 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Bùdowò&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]]. Es gehört zur [[Gmina Dębnica Kaszubska|Gemeinde Dębnica Kaszubska]] im [[Powiat Słupski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage  ==&lt;br /&gt;
Das Kirchdorf liegt in [[Hinterpommern]], etwa 29 Kilometer südöstlich der Kreisstadt [[Słupsk]] und 18 Kilometer nordwestlich der Stadt [[Bytów]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Überlieferte Namensformen sind &amp;#039;&amp;#039;Budow&amp;#039;&amp;#039; (1446), &amp;#039;&amp;#039;Budowe&amp;#039;&amp;#039; (1466) und &amp;#039;&amp;#039;Budow&amp;#039;&amp;#039; (1474 bis 1945). Der historischen Dorfform nach war das frühere Budow ein großes [[Angerdorf]]. Es gehörte zu den ältesten Stammsitzen derer &amp;#039;&amp;#039;[[Zitzewitz|von Zitzewitz]]&amp;#039;&amp;#039;. Urkundlich wurde der um 1360 geborene &amp;#039;&amp;#039;Jarislaw von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; als Herr auf Budow und anderen Gütern genannt. Um 1240 war Budow Herrensitz von &amp;#039;&amp;#039;Peter von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039;, der dem ausgestorbenen ersten Budower Zweig der Familie zugerechnet wird. Der um 1460 in [[Motarzyno|Muttrin]] (heute polnisch: Motarzyno) geborene &amp;#039;&amp;#039;Klaus von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; gilt als der Stammvater des zweiten Budower Zweigs der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1523 erscheint in einer Urkunde &amp;#039;&amp;#039;Clawes Czitzeuitze tho Budow&amp;#039;&amp;#039;, und über die Jahrhunderte hinweg bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war Budow ununterbrochen vom Vater auf den Sohn vererbt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang des 16. Jahrhunderts überfielen polnische „Heudamaiken“ das Dorf, raubten, plünderten und legten Feuer, bei dem die Kirche, der Hof, die Pfarre mitsamt dem ganzen Dorf ein Raub der Flammen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum wieder aufgebaut, wurde das Dorf 1550 von einer nächsten Feuersbrunst heimgesucht, und die Zeit nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] brachte weitere Poleneinfälle. Aber auch die Pest forderte ungezählte Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|hier}}&lt;br /&gt;
Budow hatte um 1784 zwei adlige Höfe oder [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]] – Budow A und Budow B –, einen Prediger, einen Küster, zehn Bauern, einen Halbbauern, zwei Krüge, eine Schmiede, die Kolonie Mittelfelde und eine Holzfällerwohnung bei insgesamt 50 Haushaltungen. In Budow A, &amp;#039;&amp;#039;der alte Hof&amp;#039;&amp;#039; genannt, gab es um diese Zeit ein Vorwerk, fünf [[Vollbauer]]n, einen [[Halbbauer]]n und ein Wirtshaus und in Budow B, &amp;#039;&amp;#039;der neue Hof&amp;#039;&amp;#039; genannt, ein Vorwerk, fünf Bauern, eine Schmiede und ein Wirtshaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=yZRLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA946 S. 946–947, Nr. 12.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. September 1815 versank Budow erneut in Schutt und Asche. Dank der Hilfe von überall in Pommern und Brandenburg gelang ein Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1910 zählten Gemeinde und Gutsbezirk Budow zusammen 553 Einwohner. Ihre Zahl stieg bis 1933 auf 604 und betrug 1939 noch 574. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1927 hatte das Gut Budow eine Flächengröße von 1211 Hektar, und am 16. Juni 1925 hatte der Gutsbezirk 317 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Albrecht&amp;quot;&amp;gt;Kurt Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Die preußischen Gutsbezirke&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Preussischen Statistischen  Landesamts&amp;#039;&amp;#039;, 67. Jahrgang, Berlin 1927, S. 344–477, insbesondere S. 400 ([http://books.google.com/books?id=BKgvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA400 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Budow in die Landgemeinde Budow eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/pommern/stolp/budow.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Budow&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre hatte die Gemarkung der Landgemeinde Budow eine Fläche von 14,7 km². Innerhalb der Gemeindegrenzen standen insgesamt 59 bewohnte Wohnhäuser an drei verschiedenen Wohnstätten:&amp;lt;ref name=stuebs &amp;gt;[https://web.archive.org/web/20130929020852/http://gemeinde.budow.kreis-stolp.de/ &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Budow im ehemaligen Kreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;] (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Budow&lt;br /&gt;
# Forsthaus b. Budow&lt;br /&gt;
# Mühle&lt;br /&gt;
Das Rittergut umfasste zuletzt eine Fläche von 1160 Hektar bei 1468 Hektar Gesamtfläche der Gemeinde Budow. Letzter Gutsherr war &amp;#039;&amp;#039;Hans Adolf von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039;, letzter deutscher Bürgermeister &amp;#039;&amp;#039;Alwin Halbeck&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Budow gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Stolp]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Pommern]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]]. Budow war Sitz eines nach ihm benannten Amts- und [[Standesamt]]sbezirks, in den auch [[Jawory (Dębnica Kaszubska)|Gaffert]], [[Gałęzów (Dębnica Kaszubska)|Gallensow]] und [[Niepoględzie|Nippoglense]] eingegliedert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde am 6. März 1945 die Räumung des Dorfes vor den herannahenden Truppen der [[Rote Armee|Roten Armee]] angeordnet. Unter Führung von Gutsbesitzer &amp;#039;&amp;#039;Hans Adolf von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; brach der Treck auf. Er kam noch bis [[Oskowo|Wutzkow]]. Einigen Dorfbewohnern gelang ein Entkommen über [[Gdynia|Gotenhafen]], andere wurden von den Truppen überrollt und mussten umkehren. Budow wurde am 8. März 1945 von [[sowjetisch]]en Truppen besetzt. Nach Beendigung der Kampfhandlungen wurde die Region zusammen mit ganz [[Hinterpommern]] seitens der sowjetischen Besatzungsmacht&lt;br /&gt;
der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung überlassen. Bis Mitte Juni 1945 richteten dann die Polen im Dorf ein Verwaltungsbüro ein. Budow wurde unter der polonisierten Ortsbezeichnung ‚Budowo‘ verwaltet. Als am 14. Juni 1945 Gutsbesitzer &amp;#039;&amp;#039;von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; mit seiner Frau zurückkehrte, wurde er niedergeschossen. Die einheimische Bevölkerung geriet zwischen die sowjetischen und polnischen Behörden, für die sie – zum Teil jahrelang – Zwangsarbeit verrichten musste. Die Dorfbewohner wurden in der Folgezeit von der polnischen Administration [[Vertreibung|vertrieben]]. Später wurden in der [[Bundesrepublik Deutschland]] 310 und in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] 132 Dorfbewohner aus Budow ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 419 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Budow_Pagel.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Budow&amp;#039;&amp;#039;, PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist heute Ortsteil der [[Gmina]] [[Dębnica Kaszubska]] im [[Powiat Słupski]] in der [[Woiwodschaft Pommern]] (1975 bis 1998 [[Woiwodschaft Słupsk]]). Hier leben jetzt mehr als 800 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bùdowò - kościół NMP Królowej Polski.JPG|mini|Dorfkirche, bis 1945 Gotteshaus der evangelischen Gemeinde Budow]]&lt;br /&gt;
Nach einem alten Aktenstück aus der Zeit um 1600 bestand die Kirche in Budow seit 300 Jahren, also aus [[Gotik|gotischer]] Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Böttger: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungs-Bezirks Köslin&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Heft 1: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Stolp&amp;#039;&amp;#039;, Saunier, Stettin 1894, S. 2-4 ([https://www.google.com/books?id=bppOTbPjeiwC&amp;amp;pg=PA2 Google Books]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie brannte mehrfach bis auf die Grundmauern nieder und wurde immer wieder aufgebaut. 1646 erhielt sie auch einen massiven Turm als Ersatz für das vorherige hölzerne Glockengerüst. Im Jahre 1923 wurde der Innenraum neu gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 war die Kirche seit der [[Reformation]] ein [[evangelisch]]es Gotteshaus. Die Kirche wurde dann von der polnischen Administration zugunsten der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|polnischen katholischen Kirche]]  zwangsenteignet und vom polnischen katholischen Klerus ‚neu geweiht‘.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiel/Pfarrei bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Schon in vorreformatorischer Zeit war Budow ein Kirchdorf. Noch bis Ende des 18. Jahrhunderts wurde hier auch [[kaschubische Sprache|kaschubisch]] gepredigt. Früher war es zu Auseinandersetzungen zwischen den deutschen Lutheranern und den polnischen Katholiken gekommen. Um 1650 gehörten zum Kirchspiel Budow nur etwa 1100 Gemeindeglieder, im Jahre 1802 waren es dann schon 2062, und für 1873 werden etwa 4000 genannt. Im Jahre 1940 zählte das Kirchspiel 4357 Gemeindeglieder (neben 133 [[Altlutheraner]]n, 30 Katholiken und 35 Sonstigen). Der Bestand an Kirchenbüchern reichte bis 1643 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Wehrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchenbücher in Pommern&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Studien&amp;#039;&amp;#039;, Band 42, Stettin 1892, S. 201–280, insbesondere&lt;br /&gt;
S. 221 ([https://www.google.de/books?id=cXVJxsYCJukC&amp;amp;pg=PA221 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1945 gehörten zum Pfarrsprengel von Budow die Ortschaften:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;40%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Budow &lt;br /&gt;
* [[Świelubie (Kołczygłowy)|Friedrichsthal]]&lt;br /&gt;
* [[Jawory (Dębnica Kaszubska)|Gaffert]]&lt;br /&gt;
* [[Gałęzów (Dębnica Kaszubska)|Gallensow]]&lt;br /&gt;
* [[Goszczyno (Dębnica Kaszubska)|Goschen]]&lt;br /&gt;
* [[Gałąźnia Wielka|Groß Gansen]] &lt;br /&gt;
* [[Gałąźnia Mała|Klein Gansen]] &lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;40%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* [[Kotowo (Dębnica Kaszubska)|Kottow]] &lt;br /&gt;
* [[Krępnica|Krampnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Motarzyno|Muttrin]] &lt;br /&gt;
* [[Niemczewo (Dębnica Kaszubska)|Nimzewe]] (1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Roden&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Niepoględzie|Nippoglense]]&lt;br /&gt;
* [[Ochodza (Dębnica Kaszubska)|Wocholz]] (1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Waldesruh&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Unichowo|Wundichow]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Bis 1945 war das [[Kirchenpatronat]] auf die Rittergutsbesitzer &amp;#039;&amp;#039;von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; (Budow A und B), &amp;#039;&amp;#039;von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; (Muttrin und Kottow), &amp;#039;&amp;#039;von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; (Groß Gansen und Goschen), &amp;#039;&amp;#039;von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; (Klein Gansen), &amp;#039;&amp;#039;von der Marwitz&amp;#039;&amp;#039; (Wundichow) und &amp;#039;&amp;#039;von Puttkamer&amp;#039;&amp;#039; (Nippoglense und Gallensow) aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchspiel Budow gehörte zum [[Kirchenkreis]] [[Bytów|Bütow]] im Ostsprengel der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polnisches Kirchspiel seit 1945 ===&lt;br /&gt;
Die seit 1945 und Vertreibung der einheimischen Dorfbewohner anwesende polnische Einwohnerschaft ist überwiegend [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]. Der Ort ist Pfarrsitz. Die Pfarrei Budowo gehört zum [[Dekanat]] [[Łupawa (Potęgowo)|Łupawa]] (&amp;#039;&amp;#039;Lupow&amp;#039;&amp;#039;) im [[Bistum Pelplin]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]]. Eingepfarrt sind neben der Filialkirche [[Motarzyno]] (&amp;#039;&amp;#039;Muttrin&amp;#039;&amp;#039;) die Orte [[Gałąźnia Mała]] (&amp;#039;&amp;#039;Klein Gansen&amp;#039;&amp;#039;), [[Gałąźnia Wielka]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Gansen&amp;#039;&amp;#039;), [[Gałęzów]] (&amp;#039;&amp;#039;Gallensow&amp;#039;&amp;#039;), [[Goszczyno]] (&amp;#039;&amp;#039;Goschen&amp;#039;&amp;#039;), [[Jawory]] (&amp;#039;&amp;#039;Gaffert&amp;#039;&amp;#039;), Kotowo (&amp;#039;&amp;#039;Kottow&amp;#039;&amp;#039;), [[Niemczewo]] (&amp;#039;&amp;#039;Nimzewe&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Roden&amp;#039;&amp;#039;), [[Niepoględzie]] (&amp;#039;&amp;#039;Nippoglense&amp;#039;&amp;#039;), Ochodza (&amp;#039;&amp;#039;Wocholz&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Waldesruh&amp;#039;&amp;#039;) und Świelubie (&amp;#039;&amp;#039;Friedrichsthal&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelischen Kirchenglieder in Budowo gehören jetzt zur [[Kreuzkirche (Słupsk)|Kreuzkirche in Słupsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrer bis 1945 ===&lt;br /&gt;
In der Zeit von der [[Reformation]] bis 1945 amtierten in Budow zwanzig evangelische Geistliche:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;40%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Johann Stojentin, vor 1546 (konvertierte vom katholischen zum lutherischen Glauben)&lt;br /&gt;
* Johann Lembke&lt;br /&gt;
* Simon Lull&lt;br /&gt;
* Nathanael Hecht, 1564–1606&lt;br /&gt;
* Peter Hecht, 1606–1610&lt;br /&gt;
* Johann Markisius, 1610–1634&lt;br /&gt;
* Bernhard Crüger, 1621–1654&lt;br /&gt;
* David Jaschius (Jaasche, Jeskyus), 1655–1665&lt;br /&gt;
* Daniel Rosenow, 1665–1671&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;40%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Martin Dreisow sen., 1673–1725&lt;br /&gt;
* Martin Dreisow jun., 1706–1748&lt;br /&gt;
* Georg Beyer, 1748–1755&lt;br /&gt;
* Johann Jakob Homann, 1756–1799&lt;br /&gt;
* [[Georg Gotthilf Jacob Homann]], 1800–1842&lt;br /&gt;
* Eduard Gottlieb Wilm, 1843–1857&lt;br /&gt;
* Gustav Hermann Louis Schulz, &amp;lt;br /&amp;gt;1858–1883&lt;br /&gt;
* Julius Georg Hermanni, 1883–1907&lt;br /&gt;
* Martin Hermann Albert Gloatz, 1907–1920&lt;br /&gt;
* Walter Bielenstein, 1920–1945&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Die Volksschule in Budow war 1932 dreistufig. In den drei Klassen unterrichteten zwei Lehrer 102 Schulkinder. Als letzte deutsche Lehrer werden &amp;#039;&amp;#039;Ewald Müller&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Alfred Röske&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Waldemar Strauß&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Ort hat Anschluss an das Verkehrsnetz über die nicht weit entfernte [[Droga wojewódzka 210|Woiwodschaftsstraße 210]], die von [[Ustka]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolpmünde&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Ostsee]] über [[Słupsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;) bis nach [[Unichowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Wundichow&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Droga wojewódzka 212|Woiwodschaftsstraße 212]] (ehemalige deutsche [[Reichsstraße 158]] von [[Berlin]] nach [[Lębork|Lauenburg in Pommern]]) verläuft. Bei Budowo kreuzt eine Nebenstraße, die von [[Borzytuchom]] (&amp;#039;&amp;#039;Borntuchen&amp;#039;&amp;#039;) über [[Krosnowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Krossnow&amp;#039;&amp;#039;) weiter nach [[Jawory (Dębnica Kaszubska)|Jawory]] (&amp;#039;&amp;#039;Gaffert&amp;#039;&amp;#039;) führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1945 bestand eine Bahnanbindung, als die [[Stolper Bahnen|Stolpetalbahn]] [[Bahnstrecke Stolp–Budow|von Stolp kommend]] nach 37,7 Kilometern in Budow endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Leopold Nicolaus George von Zitzewitz]] (1761–1818), Landrat des Stolpeschen Kreises&lt;br /&gt;
* [[Georg Gotthilf Jacob Homann]] (1774–1851), evangelischer Pastor, Botaniker und Volkskundler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Ort verbunden ===&lt;br /&gt;
* Johann Jakob Homann (1730–1799), von 1756 bis 1799 Pfarrer in Budow und Vater von Georg Gotthilf Jacob Homann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Budow, Dorf und Rittergut, Kreis Stolp, Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Budow ([https://www.meyersgaz.org/place/10266032 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* Ludwig Böttger: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungs-Bezirks Köslin&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Heft 1: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Stolp&amp;#039;&amp;#039;, Saunier, Stettin 1894, S. 2-4 ([https://www.google.com/books?id=bppOTbPjeiwC&amp;amp;pg=PA2 Google Books]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pommersches Güter-Adressbuch&amp;#039;&amp;#039;, Friedrich Nagel (Paul Niekammer), Stettin 1892, S. 154–155 ([https://www.google.de/books?id=_MXGwYhfYdEC&amp;amp;pg=PA154 Google Books]).&lt;br /&gt;
* P. Ellerholz: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage,  Nicolai (Stricker), Berlin 1884, S. 84–85 ([https://www.google.de/books?id=YiqtX9-DJUUC&amp;amp;pg=PA84 Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2, Band 2, Stettin 1784, S. 946–947, Ziffer 12 ([http://books.google.de/books?id=yZRLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA946 Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 413–419 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Budow_Pagel.pdf Download &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Budow&amp;#039;&amp;#039;.] PDF, 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Ernst Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2, Stettin 1912.&lt;br /&gt;
* Hans Glaeser-Swantow: &amp;#039;&amp;#039;Das Evangelische Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2, Stettin 1940.&lt;br /&gt;
* Walter Bielenstein: &amp;#039;&amp;#039;Das Kirchspiel Budow&amp;#039;&amp;#039;. In: Heimatbuch des Landkreises Stolp.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Budow. Die Dorfgeschichte in Stichworten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Pommersche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 28. Januar 1967.&lt;br /&gt;
* Alfred Dreyfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Von Pastor Homann in Budow. Wie das Franzosenkraut (Galinsoga parvi-flora) im Jahre 1807 nach Pommern kam und seinen Namen erhielt&amp;#039;&amp;#039;. In: Ostpommersche Heimat 1932, Nr. 20.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte des Dorfes Budow&amp;#039;&amp;#039;. In: Ostpommersche Heimat 1933, Nr. 17.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der große Brand in Budow&amp;#039;&amp;#039;. In: Ostpommersche Heimat 1933, Nr. 30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/pommern/stolp/budow.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Budow&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20130929020852/http://gemeinde.budow.kreis-stolp.de/ &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Budow im ehemaligen Kreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;] (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)&lt;br /&gt;
* [http://www.hinterpommern-info.de/kirchspiel_budow.html Das Kirchspiel Budow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Dębnica Kaszubska}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Dębnica Kaszubska]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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