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	<title>Budike - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T07:37:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Budike&amp;diff=1495794&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Deirdre: /* Siehe auch */ Assoziationsblaster</title>
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		<updated>2022-07-27T10:39:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; Assoziationsblaster&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zille Der-Budiker GDR-66-101.jpg|mini|Ein Berliner &amp;#039;&amp;#039;Budiker&amp;#039;&amp;#039; vor seiner im [[Souterrain]] gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Budike&amp;#039;&amp;#039;, gezeichnet von [[Heinrich Zille]] (1916)]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Budike&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viktualienkeller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: [[Viktualien]]: historische Bezeichnung für Lebensmittel, vgl. den [[Viktualienmarkt]] in München.&amp;lt;/ref&amp;gt;) wird regional, vor allem im [[Berlin]]er Raum, eine kleine [[Kneipe]] oder ein als [[Trinkhalle (Verkaufsstelle)|Trinkhalle]] dienender [[Kiosk]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurden damit Verkaufseinrichtungen (&amp;#039;&amp;#039;Kramladen&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet, die ein umfangreicheres Angebot an Lebensmitteln (Fleisch, Backwaren, Spirituosen und Bier) hatten als Tabakgeschäfte und „Materialläden“. Heute ist der Begriff in seiner veränderten Bedeutung als Bezeichnung für eine einfache [[Gaststätte]] („Kneipe“) oder einen vorwiegend auf Getränkeverkauf ausgerichteten Kiosk („Trinkhalle“) vor allem noch im Berliner Raum anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Regionen Deutschlands bezeichnet man damit kleine, schäbige Häuser und Hütten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uni-Jena&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://ulblin01.thulb.uni-jena.de/indogermanistik/dokumente/PDF/Budike.pdf | wayback=20070927202914 |text=Erklärung des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;Budike&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 87&amp;amp;nbsp;kB) bei der [[Universität Jena]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort ist eine an den Begriff „Bude“ angelehnte [[Verballhornung]] des französischen Begriffs [[Boutique]]. Dieser bezeichnete im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, als er durch vertriebene französische [[Hugenotten]] Verbreitung im deutschen, besonders im preußischen Raum fand, allgemein einen [[Speicher]] oder ein [[Lagerhaltung|Magazin]]. In seiner verballhornten Form gewannen aber bald die pejorativen Bedeutungen „schlechtes Haus“ bzw. „billige Gastwirtschaft“ die Oberhand. Heute wird das Wort nicht mehr abschätzig, sondern eher salopp-familiär gebraucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uni-Jena&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert fasste&amp;amp;nbsp;– im Zuge der französischen Sprachmode&amp;amp;nbsp;– der Begriff „Boutique“ ein zweites Mal Fuß im deutschen Sprachgebrauch, diesmal jedoch in seiner Originalschreibweise und in seiner heute gebräuchlichen Bedeutung „gepflegtes Kleidungs- oder Schmuckgeschäft“. Die beiden heute nebeneinander existierenden Begriffe mit zweierlei Bedeutungen sind also Produkte zweier Importwellen desselben französischen Lehnworts in zwei verschiedenen Epochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uni-Jena&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Budiker ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Budiker.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Budiker&amp;#039;&amp;#039;, aus dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Berliner Kinder. Bilder aus der Kaiserstadt&amp;#039;&amp;#039;, um 1870]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Budiker&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man im Berliner Raum Inhaber von Gaststätten. Typischerweise sind dies einfache Lokale und Kneipen, dadurch erklärt sich die negative [[Konnotation]], wenn Besitzer höherpreisiger Restaurants und Bars damit bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walther Kiaulehn]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin. Schicksal einer Weltstadt.&amp;#039;&amp;#039; 91.–93.&amp;amp;nbsp;Tausend der Gesamtauflage. C.&amp;amp;nbsp;H.&amp;amp;nbsp;Beck, München 1997, ISBN 3-406-41634-9, S.&amp;amp;nbsp;217–219 ({{Google Buch|BuchID=2IUsqYa2NEQC|Seite=217|Hervorhebung=Budike}}).&lt;br /&gt;
* Hans Schulz, Otto Basler, Gerhard Strauß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Fremdwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Band 3: Baby – Cutter. Walter de Gruyter, Berlin 1997, ISBN 3-11-015741-1, S. 464 ({{Google Buch|BuchID=i9QbKi5xiNcC|Seite=464|Hervorhebung=Budike Budiker}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Budiker}}&lt;br /&gt;
* [http://berlintypisch.wordpress.com/2013/05/18/wort-des-monats-mai-budike/ &amp;#039;&amp;#039;Wort des Berlinerisch: Budike&amp;#039;&amp;#039;]&amp;amp;nbsp;– Beitrag im [[Blog]] &amp;#039;&amp;#039;Da kiekste, wa?&amp;amp;nbsp;– Der Blog Uff Berlinerisch&amp;#039;&amp;#039; (im [[Berliner Dialekt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kneipe| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laden (Geschäft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier (Berlin)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Deirdre</name></author>
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