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	<title>Buderus Edelstahl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:52:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buderus_Edelstahl&amp;diff=850431&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-03-29T07:43:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Buderus Edelstahl GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = Buderus Edelstahl logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1920&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Wetzlar]], {{DE-HE}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = * Zeljko Vuksanovic&lt;br /&gt;
                     * Christof Barklage&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 1.080 (2023/24)&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 362 Mio. Euro (2023/24)&lt;br /&gt;
| Stand            = 2024-03-31&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Stahlindustrie]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.buderus-steel.com/ www.buderus-steel.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buderus Edelstahl&amp;amp;nbsp;GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Wetzlar]] ist ein Hersteller von Halbzeug, Warmband, Kaltband, geschmiedetem Stabstahl (Werkzeugstahl und Baustahl), Freiformschmiedestücken sowie Gesenkschmiedestücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war bis zum Oktober 2024 Teil des österreichischen [[voestalpine]] Konzerns und gehört seither der [[Private-Equity]]-Gesellschaft [[Mutares|Mutares SE &amp;amp; Co. KGaA]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ooe ORF at red |url=https://ooe.orf.at/stories/3278363/ |titel=Voestalpine verkauft Buderus Edelstahl |datum=2024-10-23 |sprache=de |abruf=2024-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Unternehmen befindet sich in [[Wetzlar-Niedergirmes]], am [[Lahn]]-Zufluss [[Dill (Fluss)|Dill]] gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stahlwerke Röchling-Buderus AG 1926.jpg|mini|Aktie über 1000 RM der Stahlwerke Röchling-Buderus AG vom 25. November 1926]]&lt;br /&gt;
Buderus basiert auf dem 1731 von [[Johann Wilhelm Buderus II]] gegründeten Unternehmen, welches zwischen 1870 und 1872 das Hochofenwerk [[Sophienhütte (Wetzlar)|Sophienhütte]] in Wetzlar errichtete, Roheisen erzeugte und 1884 mit dem Namen Buderus’sche Eisenwerke AG an die Börse ging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.buderus-steel.com/de/unsere-geschichte/ |titel=Unsere Geschichte |abruf=2023-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1920 wurde das Gemeinschaftsunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Stahlwerke Buderus-Röchling Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Vier Jahre später folgte die Umbenennung des Unternehmens in &amp;#039;&amp;#039;Stahlwerke Röchling-Buderus AG&amp;#039;&amp;#039;. Im Dritten Reich war Buderus stark in die Rüstungsproduktion eingebunden. Die Stahlwerke Röchling-Buderus besaßen 1939 das modernste Stahlwerk Europas und produzierten Baustahl, Hochleistungs- und Schnellarbeitsstähle, Kugellager, Hartmetall sowie nicht rostenden Stahl. Zwischen 1943 und 1945 unterhielt Buderus mehrere Arbeitslager.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wetzlar-erinnert.de/wp-content/uploads/2020/04/Tafel-3-Buderus-Hermannsteiner-Str-13.pdf |titel=Zwangsarbeiterlager 1939 – 1945 |abruf=2023-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1960er Jahre konzentrierte sich Buderus auf Heizungs- und Klimatechnik, Bauerzeugnisse und Guss sowie Küchen- und Laboreinrichtungen. 1965 erwarben die Buderus’schen Eisenwerke den Anteil von Röchling-Buderus und firmierten danach als Edelstahlwerke Buderus AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 erreichte die Rohstahlerzeugung mit 414.700 Tonnen den höchsten Stand seit Firmengründung. Im selben Jahr übernahm die [[Robert Bosch GmbH]] die Buderus AG, bestehend aus der Edelstahlwerke Buderus AG, Buderus Heiztechnik GmbH und [[Buderus Guss]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nachgang zur Übernahme und Integration der Buderus&amp;amp;nbsp;AG in die Robert Bosch GmbH wurden die Edelstahlwerke Buderus&amp;amp;nbsp;AG 2005 vom österreichischen Stahlkonzern [[Böhler Uddeholm]] in Kapfenberg, Steiermark – später ein Teil des Linzer [[voestalpine]]-Konzerns – übernommen und umstrukturiert. Es folgte die Umbenennung in Buderus Edelstahl GmbH sowie die Abspaltung der [[Gesenkschmiede]] (zwischenzeitlich &amp;#039;&amp;#039;Buderus Edelstahl Schmiedetechnik&amp;#039;&amp;#039;) und des [[Walzwerk]]s (zwischenzeitlich &amp;#039;&amp;#039;Buderus Edelstahl Band&amp;#039;&amp;#039;) in neue Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwischenzeitlich erworbene ARRK Zerspanungstechnik in [[Bischoffen]]-[[Niederweidbach]] wurde Ende 2009 vollständig in das Unternehmen integriert, ebenso 2010 die &amp;#039;&amp;#039;Buderus Edelstahl Band&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;GmbH und im März 2013 die &amp;#039;&amp;#039;Buderus Edelstahl Schmiedetechnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;GmbH, die nun wieder zur Buderus Edelstahl GmbH gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 wurde das Unternehmen von der Voestalpine an die Beteiligungsgesellschaft [[Mutares]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ooe.orf.at/stories/3278363/ | titel=Voestalpine verkauft Buderus Edelstahl|datum=2024-10-23|abruf=2024-10-23|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktionsprozess ==&lt;br /&gt;
Große Teile der Produktion bei Buderus Edelstahl erfolgen aus einer Hand.&lt;br /&gt;
In einigen Prozessen wird auf zugekaufte Materialien und externe Firmen zurückgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stähle werden gemäß Kundenspezifikation im Elektro-[[Lichtbogenofen]] (EAF) aus Schrott und Legierungen bei 1.600 bis 1.700 Grad Celsius erschmolzen. Das Standardschmelzgewicht beträgt 100&amp;amp;nbsp;t. Die wesentliche metallurgische Behandlung erfolgt in der [[Pfannenofen]]- und [[Vakuumanlage]]&amp;amp;nbsp;(LF). Im nächsten Fertigungsschritt, dem [[Schmieden]] (ausgelegt auf die Bearbeitung von Rohblöcken bis zu 190&amp;amp;nbsp;t), werden die Schmiedeblöcke in automatisch geregelten Herdwagenöfen bzw. einem Drehherdofen erwärmt und auf programmgesteuerten und auf hohe Hubzahlen ausgelegten hydraulischen Freiformschmiedepressen mit 20&amp;amp;nbsp;MN, 55&amp;amp;nbsp;MN und 80&amp;amp;nbsp;MN Presskraft verschmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ECSC Financial report 1980 Wetzlar Edelstahlwerke Buderus.jpg|mini|850-mm-Duo-Reversierwarmwalzwerk, Edelstahlwerke Buderus in Wetzlar, in 1980.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Warmwalzwerk]] werden die Blöcke in drei Herdwagendurchstoßöfen erwärmt. Anschließend werden die Blöcke an einem 900er Duo-Reversiergerüst – der sogenannten automatisierten Blockstraße – zu Brammen gewalzt, die dann am Halbzeuggerüst zu Halbzeug ausgewalzt werden. Die Warmbandstraße wurde zum 31. Juli 2020 stillgelegt. Die vorgewalzten Brammen werden in einem anderen Walzwerk zu Band ausgewalzt und wieder zu Buderus Edelstahl zurück geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Warmband kann im Kaltwalzwerk an einem Quarto- und einem Duo-Walzgerüst zu Kaltband weiterverarbeitet werden. Mittels der anhängenden Längsteilanlage kann Warm- und Kaltband zudem in definierte Breiten geschnitten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gesenkschmiede werden erwärmte Knüppel-Halbzeuge auf hydraulischen Vorstauchpressen, Schmiedepressen und Abgratpressen zu Schmiedestücken verarbeitet, die ihre Abnehmer vorwiegend in der Nutzfahrzeugindustrie, aber auch in hochwertigen Bauteilen für Bau- und Landmaschinen, den Offshorebereich, die Bergbautechnik sowie für den Armaturen- und den allgemeinen Maschinenbau finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.buderus-steel.com/ Buderus Edelstahl GmbH ]&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116370955|GND=16056397-5}}&lt;br /&gt;
* Uwe Niggemeier: [http://www.stahlseite.de/buderus-edelstahl.htm Fotodokumentation des Werkes Wetzlar] auf stahlseite.de, abgerufen am 5. Januar 2011&lt;br /&gt;
* Viktor Mácha: [https://viktormacha.com/galerie/buderus-edelstahl-wetzlar-238/ Fotodokumentation des Werkes Wetzlar] auf viktormacha.com, abgerufen im Jahr 2015&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/007370|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.57|EW=8.49525|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|GND=16056397-5|TYP=k}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Montanunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Lahn-Dill-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Wetzlar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Voestalpine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1920]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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