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	<title>Buddhistischer Tempel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T03:36:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buddhistischer_Tempel&amp;diff=1041160&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikiman123455: Entschuldige, ich habe mich verdrückt.</title>
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		<updated>2026-02-13T12:14:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Entschuldige, ich habe mich verdrückt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Mahabodhitemple.jpg|mini|hochkant|Mahabodhi-Tempel in Bodha-Gaya, [[Bihar]], Indien.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NaraTodaiji0195.jpg|mini|[[Haupthalle (Buddhistischer Tempel Japan)|Haupthalle]] des Tempels Tôdaiji in [[Nara]], [[Japan]].]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buddhistische Tempel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort der [[Buddhismus|buddhistischen Religion]], der die so genannten [[Drei Schätze]], das heißt &amp;#039;&amp;#039;[[Buddha]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Dharma]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Sangha]]&amp;#039;&amp;#039;, vereint. Buddhistische [[Tempel]] unterscheiden sich baulich nach Region und umfassen einen Gebäudekomplex einschließlich Gelände.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Seckel: &amp;#039;&amp;#039;Buddhistische Tempelnamen in Japan&amp;#039;&amp;#039;. MOS 37. Stuttgart: Steiner 1985, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zentrum befindet sich ein Heiligtum ([[Stupa]] oder [[Buddha-Statue|Kultbild des Buddha]]). Tempel dienen häufig als [[Kloster]] [[buddhistischer Mönch]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe und Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
Die europäische Bezeichnung als &amp;#039;&amp;#039;Tempel &amp;#039;&amp;#039; gibt nicht den gesamten Begriffsinhalt des buddhistischen Tempels wieder. So umfasst der buddhistische Tempel neben den verschiedenen Gebäuden auch die auf dem Tempelgelände befindlichen Gärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnungen eines buddhistischen Tempels im Allgemeinen und der einzelnen Gebäude im Besonderen unterscheiden sich nach regionalen Traditionen und Sprachen. Für den Tempel als Ganzes lassen sich unterschiedliche Bezeichnungen nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
* Chinesisch: &amp;#039;&amp;#039;sì&amp;#039;&amp;#039; {{zh|kurz=1|c=寺}}, &amp;#039;&amp;#039;sìyuàn&amp;#039;&amp;#039; {{zh|kurz=1|c=寺院}}&lt;br /&gt;
* Japanisch &amp;#039;&amp;#039;ji/dera&amp;#039;&amp;#039; {{lang|ja|寺}}, &amp;#039;&amp;#039;in&amp;#039;&amp;#039; {{lang|ja|院}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im chinesischen und [[Buddhismus in Japan|japanischen]] Buddhismus können verschiedene Gebäude wie folgt differenziert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Glockenpavillon (jap. {{lang|ja|鐘楼}}, &amp;#039;&amp;#039;shurō&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;shōrō&amp;#039;&amp;#039;) oder Paukenpavillon ({{lang|ja|鼓楼}}, &amp;#039;&amp;#039;korō&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Haupthalle (Buddhistischer Tempel Japan)|Haupthalle]] (jap. {{lang|ja|本堂}}, &amp;#039;&amp;#039;hondō&amp;#039;&amp;#039;) oder Goldene Halle (jap. {{lang|ja|金堂}}, &amp;#039;&amp;#039;kondō&amp;#039;&amp;#039;): hier befindet sich das Hauptheiligtum (jap. {{lang|ja|本尊}}, &amp;#039;&amp;#039;[[honzon]]&amp;#039;&amp;#039;) des Tempels. &lt;br /&gt;
* Lehrhalle (jap. {{lang|ja|講堂}}, &amp;#039;&amp;#039;kōdō&amp;#039;&amp;#039;): Mönche versammeln sich in der Lehrhalle, um sich Wissen anzueignen, zu meditieren, Riten auszuführen, Buddha anzurufen oder um [[Sutra|Sutren]] zu rezitieren. Die Lehrhalle ist ein Ort der Auslegung des Buddhagesetzes ([[Sanskrit]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Dharma]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Mönchsdormitorium (jap. {{lang|ja|僧坊}}, &amp;#039;&amp;#039;sōbō&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Pagode]] (jap. {{lang|ja|塔}}, &amp;#039;&amp;#039;tō&amp;#039;&amp;#039;): die Pagode ist ein [[Reliquiar]] und entstammt dem indischen [[Stupa]]. Sie wird nicht betreten und ist in der Regel mehrstöckig.&lt;br /&gt;
* Sutraspeicher (jap. {{lang|ja|経蔵}}, &amp;#039;&amp;#039;kyōzō&amp;#039;&amp;#039;): im Sutraspeicher werden die heiligen Schriften des Buddhismus aufbewahrt.&lt;br /&gt;
* Tor (jap. {{lang|ja|門}}, &amp;#039;&amp;#039;mon&amp;#039;&amp;#039;): auf das Tempelgelände können ein oder mehrere Tore führen. Neben dem Haupttor (jap. {{lang|ja|山門/三門}}, &amp;#039;&amp;#039;sanmon&amp;#039;&amp;#039;) kann ein Mitteltor (jap. {{lang|ja|中門}}, &amp;#039;&amp;#039;chūmon&amp;#039;&amp;#039;) in den inneren Tempelbereich führen. Es können sich noch weitere Tore mit besonderen Namen auf einem Tempelgelände befinden.&lt;br /&gt;
* Wirtschaftsräume und Speisesäle (jap. {{lang|ja|食堂}}, &amp;#039;&amp;#039;jikidō&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Weitere Gebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionale Bautraditionen ==&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinne werden, unabhängig von ihrer Bauform oder Größe, alle Gelände, Gebäude oder Räumlichkeiten als Tempel einer buddhistischen Schule betrachtet, die durch eine Einweihungszeremonie, den Regeln der jeweiligen Schule entsprechend, diesen Status verliehen bekommen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte buddhistische Tempel sind unter anderem der [[Mahabodhi-Tempel]] in [[Bodhgaya]] (2. Jahrhundert), der [[Tōdai-ji|Tôdaiji]] in [[Japan]] aus dem 8. Jahrhundert, der [[Borobudur]] auf [[Java (Insel)|Java]] aus dem 9. Jahrhundert und die [[Bagan (Myanmar)|Bagan]]-Tempelanlagen von [[Myanmar]] aus dem 11. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Indien ===&lt;br /&gt;
Der [[Vihara]] ist die Versammlungshalle der Mönche, um welche die Wohnzellen der Mönche gruppiert sind. Diese versammeln sich dort zur Rezitation der [[Sutra]]s, zu den [[Buddhistische Ordensregeln|traditionellen Zeremonien]] und weiteren gemeinschaftlichen Feiern. Als Zentrum der religiösen Praxis bildete häufig der [[Stupa]], ursprünglich ein Erdhügel, der über den sterblichen Überresten einer toten Person errichtet wurde (aus dem [[Sanskrit]] &amp;#039;&amp;#039;stup&amp;#039;&amp;#039;: „aufhäufen, ansammeln“), den Ausgangspunkt buddhistischer Tempelanlagen in Indien. Um den buddhistischen Tempel ([[Chaitya-Halle]]) war eine Klosteranlage angeordnet. Sie bestand aus einem rechteckigen offenen Hof mit diesen umgebenden Wohnzellen für die Mönche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frühe Sonderform des buddhistischen Tempels bilden die [[Höhlentempel in Asien|Höhlentempel]] Indiens, die in zahlreichen Ländern [[Asien|Asiens]] nachgeahmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem indischen [[Stupa]] entwickelten sich regional verschiedene Bautraditionen [[Buddhismus|buddhistischer]] Tempelanlagen in [[Zentralasien|Zentral-]], [[Ostasien|Ost-]] und [[Südostasien]], darunter die [[China|chinesische]] [[Pagode]], der [[Chörten]] in [[Tibet]], die &amp;#039;&amp;#039;Paya&amp;#039;&amp;#039; in [[Myanmar]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriele Seitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildsprache des Buddhismus.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf: Patmos 2006. S. 46–59, hier: S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Chedi]] in [[Thailand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südostasien ===&lt;br /&gt;
Auch bei südostasiatischen Tempelanlagen stehen zumeist mehrere Einzelgebäude in einem umfangreichen Tempelbezirk, der oft auch einen oder mehrere Stupas enthält. (Siehe auch: [[Wat]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ostasien ===&lt;br /&gt;
Die Klöster in Ostasien unterscheiden sich deutlich von denen in Indien. Das zentrale Heiligtum ostasiatischer Tempelanlagen bildet die [[Pagode]]. Neben der Pagode steht eine ausgiebig geschmückte Halle, die von den Statuen verschiedener [[Buddha-Statue|Buddhas]] dominiert wird. Die übrigen Hauptgebäude ostasiatischer Tempel sind von einem meist rechteckigen Hof umgeben, an den die Klostergebäude angrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Einführung des Buddhismus nach Japan im 6. Jahrhundert hatte sich das Zentrum der Tempelanlage bereits von der Pagode zur Haupthalle (jap. &amp;#039;&amp;#039;[[Haupthalle (Buddhistischer Tempel Japan)|hondō]]&amp;#039;&amp;#039;) verschoben, in welchem das Hauptheiligtum (&amp;#039;&amp;#039;[[honzon]]&amp;#039;&amp;#039;) – zumeist eine Buddha-Statue – aufbewahrt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Kazuo Nishi &amp;amp; Kazuo Hozumi: &amp;#039;&amp;#039;What is Japanese Architecture?&amp;#039;&amp;#039; Tokyo: Kodansha International 1985, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit einhergehend hatte auch die heute für die japanische Tempelarchitektur kennzeichnende Abgrenzung von der Symmetrie der chinesischen Tempel begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Buddhistische Tempel in Korea]]&lt;br /&gt;
* [[Tempelelefant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Japanese-English Buddhist Dictionary.&amp;#039;&amp;#039; Daitō Shuppansha, Tokio 1984.&lt;br /&gt;
* Heinrich Gerhard Franz: &amp;#039;&amp;#039;Von Gandhara bis Pagan: Kultbauten des Buddhismus und Hinduismus in Süd- u. Zentralasien&amp;#039;&amp;#039;. Akademische Druck- u. Verl.-Anst., Graz 1979. &lt;br /&gt;
* [[Dietrich Seckel]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst des Buddhismus. Werden, Wanderung und Wandlung.&amp;#039;&amp;#039; Holle, Baden-Baden 1962.&lt;br /&gt;
* Dietrich Seckel: &amp;#039;&amp;#039;Buddhistische Tempelnamen in Japan&amp;#039;&amp;#039;. MOS 37. Steiner, Stuttgart 1985.&lt;br /&gt;
* Gabriele Seitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildsprache des Buddhismus.&amp;#039;&amp;#039; Patmos, Düsseldorf 2006. &lt;br /&gt;
* [[Mortimer Wheeler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Prachtbauten des Ostens: Tempel, Grabstätten und Festungen Asiens&amp;#039;&amp;#039;. Ariel, Frankfurt am Main 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistische Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistischer Tempel| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikiman123455</name></author>
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