<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Buddelschiff</id>
	<title>Buddelschiff - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Buddelschiff"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buddelschiff&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T04:26:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buddelschiff&amp;diff=85557&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kaubuk: /* Geschichte */ erg. ältestes datierbares Buddelschiff, aus Artikel &quot;Holstentor&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buddelschiff&amp;diff=85557&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-03T21:40:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; erg. ältestes datierbares Buddelschiff, aus Artikel &amp;quot;Holstentor&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buddelschiff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (norddeutsch auch &amp;#039;&amp;#039;Buddelschipp&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=31APAQAAMAAJ&amp;amp;q=Buddelschipp&amp;amp;dq=Buddelschipp&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=WtClTr3FCNDNswaE3YCLAw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=8&amp;amp;ved=0CE0Q6AEwBw Eintrag im Brockhaus-Lexikon] Eintrag im Brockhaus&amp;lt;/ref&amp;gt;), auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flaschenschiff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiff in der Flasche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt, ist das meist handgefertigte Modell eines [[Schiff]]es, sehr oft eines [[Segelschiff]]es, in einer Glasflasche.&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddelschiff PM02.jpg|mini|Buddelschiff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masten und die [[Takelage]] des Schiffes sind beim Einführen in die Flasche eingeklappt und werden nachträglich von außen mit Instrumenten in ihre endgültige Position gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits seit ca. 300 Jahren kennt man im [[Allgäu]] und im [[Erzgebirge]] in Flaschen gesetzte modellhafte Darstellungen, die [[Geduldsflasche]], auch Eingericht genannt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Buddelschiffmuseum Neuharlingersiel.JPG|mini|Buddelschiffmuseum in [[Neuharlingersiel]]]]&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts hat sich eine auch für heutige Maßstäbe hochwertige Buddelschiff-Kultur entwickelt. Die professionellen Modellbauer der Schiffswerften setzten die Miniaturmodelle ihrer Schiffe in ungeahnter Perfektion in die Flasche, „Preisklasse“ Geschenk vom König an den Admiral. Im [[Holstentor]]-Museum [[Lübeck]] ist so ein Meisterwerk zu sehen: Es beherbergt nämlich das älteste eindeutig datierbare Buddelschiff der Welt. Georg Biondi hat es im Jahre 1784 gefertigt und es zeigt ein besonders kunstvoll gestaltetes portugiesisches oder türkisches Kriegsschiff mit drei Masten. Die Mannschaft aus sieben Minisoldaten ist auf dem Hauptdeck angetreten, der stark verkürzte Rumpf mit den völlig überhöhten Masten steckt in einer langgezogen-eiförmigen Flasche mit rundem Boden, welche der Künstler für die zusätzliche Schwierigkeitsgradsteigerung mit der Öffnung nach unten gedreht hat. Zu Recht stolz auf sein Werk hat Biondi seine Arbeit auf einem der Segel signiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Schultz |Titel=Mobile der Modelle. Miniaturschiffe im Holstentor |Hrsg=Sebastian Marquardt &amp;amp; Tim Wellhausen |Sammelwerk=SchiffsModell |Band=5-2021 |Nummer=5-2021 |Auflage=1. |Verlag=Wellhausen &amp;amp; Marquardt Mediengesellschaft |Ort=Hamburg |Datum=2021-05 |ISSN=2196-7490 |Seiten=32–35}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Datei:Ältestes Buddelschiff der Welt von 1784.jpg|alternativtext=Das älteste, datierte Buddelschiff der Welt steht heute im Holstentor.|mini|hochkant=0.6|Das älteste, datierte Buddelschiff der Welt steht heute im Holstentor.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Zeit des Flaschenschiffbaues indessen waren die Mitte und die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. In fast allen maritimen Museen der Welt werden kostbare Stücke aufbewahrt. Diese Zeit war identisch mit der Zeit der Großsegler, deren Reisen in das [[Kaiserreich China]], nach [[Australien]], [[Chile]] und zurück führten, um den europäischen Bedarf an [[Tee]], [[Wolle]], [[Nitrate#Salpeter|Salpeter]] und anderen Gütern zu decken. Auf jeder dieser langen Seereisen passierten die Segler Schönwetterzonen, in denen die Schiffe größtenteils gute Fahrt machten, relativ ruhig in der See lagen und Segelmanöver selten waren. Was sich da anbot, war die Herstellung nautischer Gegenstände aus Werkstoffen, die zum Greifen nahe waren. Zum Beispiel [[Holz]], allerlei [[Garn]]e und [[Tauwerk]], auf den [[Walfänger|Walfangschiffen]] [[Zahn|Zähne]] vom [[Wale|Wal]] und [[Knochen]], mit denen sich manches herstellen ließ: dekorative Gebilde, mit denen der [[Seemann]] sein Schiff schmücken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beliebteste [[Hobby]] war gewiss zu jener Zeit der Buddelschiffbau. Auf fast jedem Schiff wurden sie gebaut, wenngleich es natürlich nicht jedem Seemann gegeben war, feinste Handarbeit zu verrichten. Lange Zeit umgab den Buddelschiffbau so etwas wie ein Geheimnis. So hatte der alte [[Seemannsgarn|Seemannsschnack]], demzufolge es eine Flüssigkeit geben soll, die die Hand so geschmeidig macht, dass sie mühelos durch den engen Hals einer leeren [[Rum]]- oder [[Köm]]flasche gleiten kann, um dann noch im Flaschenbauch das Wunder des kleinen Modells zu bauen, schon manch gläubigen Zuhörer gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddelschiff res.jpg|mini|Typisches Buddelschiff, Deutschland ca. erstes Drittel 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Als Flasche wird aus Stilgründen meistens eine klare, glatte Spirituosenflasche üblicher Größe (meistens 0,7 l bis 1,0 l, jedoch auch bis zu 5,0-l-Gastronomie-Größe oder ein „Flachmann“) bzw. eine klare Apothekerflasche entsprechender Größe benutzt. Auch Kunst- bzw. Designerflaschen finden Verwendung. Der Durchmesser der Flaschenhalsöffnung beträgt bei ernsthaften Modellen höchstens ein Viertel bis ein Drittel des Durchmessers einer Flasche mit kreisförmigem bzw. der Seitenlänge oder der Diagonalen einer Flasche mit vierseitigem Querschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf wird aus Massivholz, die Masten meist aus handelsüblichen Rundholzstäben, die Takelage aus Garn und die Segel meist aus Papier gefertigt. Die Verwendung von Originalmaterialien (evtl. Metall für Rumpf und [[Spiere]]n, Stoff für die Segel) ist wegen der mangelhaften Verarbeitbarkeit und der wegen des Maßstabes wenig authentischen Optik wenig verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klassische „Aufzieh“ oder „Zug“-Technik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buddelschiff wird außerhalb der Flasche fertig gebaut, jedoch mit klappbaren Masten und beweglichen Spieren ausgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Takelage wird derart an Rumpf und Masten befestigt bzw. an entsprechenden Stellen durch dafür vorgesehene Löcher in Masten, Spieren und Rumpf geführt, dass die Masten nach achtern (hinten) umgelegt werden können. Dabei haben die einzelnen Fäden eine derartige Länge, dass sie später noch aus der Flasche herausragen, um an ihnen die Masten durch Zug wieder aufrichten zu können. Zum Kippen besitzen die Masten ein meistens aus Draht hergestelltes Gelenk am Fuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fertige Schiffsmodell wird mit einer Spezialzange mit dem Heck voraus und mit am Rumpf anliegenden Masten und Spieren durch den Flaschenhals in die Flasche gebracht und dort auf eine vorgefertigte gefärbte Masse, die das Meer darstellen soll (meistens Kitt), gesetzt und fixiert. Nun werden die Masten mit den Fäden wieder aufgerichtet, die Fäden an den Löchern im Schiffsmodell festgeklebt, mit einem Spezialwerkzeug am Schiffsmodell abgetrennt und die Flasche schließlich verschlossen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddelschiff Titanic.JPG|mini|Diorama des Untergangs der &amp;#039;&amp;#039;[[Titanic (Schiff)|Titanic]]&amp;#039;&amp;#039; als Buddelschiff im Buddelschiffmuseum Neuharlingersiel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddelschiff ^Black Prince^.jpg|mini|Buddelschiff &amp;#039;&amp;#039;Black Prince&amp;#039;&amp;#039; bei Sonnenuntergang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sektionsbauweise - das komplette Zerlegen fertiger Modelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier wird das Modell außerhalb der Flasche komplett fertig gebaut. Um zu vermeiden, dass später das beim Zersägen zwangsläufig entfernte Material am fertigen Modell fehlt, sollten die einzelnen Sektionen allerdings gleich zu Beginn der Arbeiten und damit vor Formgebung des Rumpfes eingeteilt werden. Jede Sektion darf dabei nur so groß sein, dass sie durch die Flaschenöffnung passt. Diese werden dann im Flascheninneren mittels in die benachbarte Sektion eingeschobene Stifte wieder zusammengesetzt und verleimt. Mit dieser Technik lassen sich auch Modelle mit erheblich größeren Rümpfen als dem Halsdurchmesser bauen. Die Kunst besteht hier darin, das Modell so zu zerschneiden und in der Flasche wieder zusammenzukleben, dass diese „Zerstörung“ nicht mehr sichtbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PHS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Technik ist „PHS“, was „Perfektes Haar-System“ bedeutet, denn als „Fäden“ für die Takelage werden Haare verwendet. Das Schiff wird zunächst außerhalb der Flasche fertiggestellt. Dann werden die Masten einzeln, aber mitsamt der Takelage und den Segeln, vom Rumpf entfernt. Als Nächstes wird der Rumpf eingesetzt, dann die Masten einzeln von hinten nach vorne. Diese Technik erlaubt eine wesentlich detailliertere Darstellung des Schiffes, denn es können feinere Materialien verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Technik wurde zwischen 1975 und 1985 vom dänischen Buddelschiff-Meister Paul Hass erfunden, dann in Zusammenarbeit mit Fa. Buddel-Bini Hamburg zur Serienreife weiterentwickelt. Sie stellt heutzutage den äußersten Qualitätsstandard für kommerziell gefertigte Buddelschiffe dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diverse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Techniken arbeiten unter anderem mit am Fuß mittels eines Kugelgelenks nach allen Richtungen schwenkbaren Masten oder mit Gummifäden als Takelage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit, die Engstelle des  Flaschenhals zu umgehen, besteht darin, ein fertig aufgebautes Schiff in eine Flasche mit abgetrenntem Boden einzusetzen. Der Boden wird anschließend wieder angesetzt und die Nahtstelle kaschiert - beispielsweise mit einer Kordel. Diese Technik findet sich oft bei günstigen, für den Souvenirhandel in Serie hergestellten Modellen. Häufig werden hierbei [[Infusion|Tropfinfusionsflaschen]] verwendet, da diese durch ihre Aufhängung bereits entsprechende umlaufende vertiefte Rillen haben, in der der Trennungsspalt und die verdeckende Kordel einliegen und dort einen „natürlichen“ Eindruck erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ship in a bottle Construction.jpg|mini|Werkzeug und Stadien, private Arbeit nach Bastelbuch]]&lt;br /&gt;
Ein Buddelschiff weist je nach gewähltem Modell und dem Maßstab meistens folgende Details in entsprechend richtigen Proportionen auf:&lt;br /&gt;
* Rumpf: Bug- und Heckform, Farbgebung, eventuell Bullaugen, Wasserlinie&lt;br /&gt;
* Deck: [[Schanzkleid]], [[Deckssprung]], Niveauunterschiede, Aufbauten, Rettungs- und andere Beiboote mit [[Davit]]s, Treppen, Reling&lt;br /&gt;
* Spieren: Untermaste, [[Stenge]]n, evtl. Mars, Rahen, Bäume, Gaffeln, Bugspriet (Klüverbaum)&lt;br /&gt;
* [[Takelage]]: [[Stehendes Gut|Stage]], [[Stehendes Gut|Wanten]], [[Stehendes Gut|Pardunen]], [[Brasse (Segeln)|Brassen]], Toppnanten&lt;br /&gt;
* Segel: Alle gemäß der dargestellten Szene gesetzten [[Schratsegel|Schrat-]] und Rahsegel&lt;br /&gt;
* Umgebung: Auf See das Wasser; im Hafen das Wasser und Kaimauern, Häuser, Leuchttürme, Windmühlen und Landschaft&lt;br /&gt;
* Hintergrund: Manche Buddelschiffe haben einen auf die der vorgesehenen Blickrichtung gegenüberliegenden Flascheninnenseite gemalten zweidimensionalen Hintergrund, der meist Himmel oder Land darstellt und Tiefenwirkung simulieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellwahl ==&lt;br /&gt;
Gemäß der Entwicklungsgeschichte der Buddelschiffe werden meistens Segler des 19. und des 20. Jahrhunderts dargestellt, entweder lediglich bestimmte Schiffstypen oder Nachbauten bestimmter, oft bedeutender Schiffe.&lt;br /&gt;
* Die wichtigsten Schiffstypen: (Gaffel-)[[Schoner]] (zwei bis sieben Masten), [[Brigantine (Schiffstyp)|Brigantine]], [[Brigg]], [[Bark (Schiffstyp)|Bark]], [[Vollschiff]], letztere beiden auch mit vier bzw. mit fünf Masten.&lt;br /&gt;
* Oft dargestellte Schiffe:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Preußen (Schiff, 1902)|Preußen]]&amp;#039;&amp;#039; (einziges Fünfmastvollschiff), &amp;#039;&amp;#039;[[Gorch Fock (Schiff, 1933)|Gorch Fock von 1933]]&amp;#039;&amp;#039; oder [[Gorch Fock (Schiff, 1958)|von 1958]] (deutsches Schulschiff), &amp;#039;&amp;#039;[[Thomas W. Lawson]]&amp;#039;&amp;#039; (einziger Siebenmastschoner)&lt;br /&gt;
** Viermastbarks der berühmten Flying P-Liner der Reederei Laeisz, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Peking, Pamir, Padua, Passat und Priwall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Zur Erhöhung des Schwierigkeitsgrades wurden vereinzelt Abweichungen in der Anordnung des Modells in der Flasche gewählt. So kann das Modell mit dem Bug voran in die Flasche gebracht und in dieser Stellung befestigt werden, was meist eine Umlenkrolle oder Ähnliches zum Aufrichten der Masten nötig macht, da diese wegen der achterständigen, meist fest vorinstallierten, Wanten in der Regel nach wie vor heckwärts umgelegt und also entgegen der Zugrichtung aufgestellt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls kann das Modell um 90° gedreht und am Boden befestigt werden, sodass der Flaschenhals später nach oben zeigt. Auch Modelle mit dem Flaschenhals nach unten wurden realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner gibt es Ganzmodelle, die das Schiff nicht mit lediglich über dem Wasserspiegel dargestellten Teilen, sondern einschließlich des Unterwasserrumpfes zeigen, wobei kein Meer dargestellt, sondern das Schiff auf einem Sockel in der Flasche platziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nelson&amp;#039;s Ship in a Bottle.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Nelson’s Ship in a Bottle&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rekordschiff (21).jpg|mini|Größtes freischwebendes Buddelschiff der Welt von Matthias Schultz]]&lt;br /&gt;
Das große Buddelschiff des nigerianisch-britischen Künstlers [[Yinka Shonibare]] &amp;#039;&amp;#039;Nelson’s Ship in a Bottle&amp;#039;&amp;#039;, welches vom 24. Mai 2010 bis zum 30. Januar 2012 auf der vierten Plinthe auf dem [[Trafalgar Square]] in London stand, wurde vom [[National Maritime Museum]] in [[Greenwich (London)|Greenwich]] gekauft und ist jetzt dort zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das anerkannt bisher größte Buddelschiff der Welt hat [[Jonny Reinert]] gebaut. Nachdem er bereits 1982 seinen ersten Weltrekord aufstellen konnte, stellte er diesen drei Jahre später mit dem exakt 68,2 cm langen Modell des Walfängers „Lagoda“ wieder ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.folkartinbottles.com/artists/artists-i-r/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=269:building-plans-for-the-whaling-ship-lagoda&amp;amp;catid=27:scaled-plans-and-drawings&amp;amp;Itemid=124%3C/ref%3E. |titel=Folk Art In Bottles - Building Plans for the Whaling Ship &amp;quot;Lagoda&amp;quot; |abruf=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses in einer eigens dafür angefertigten, 129 Liter fassenden Flasche befindet sich im Museum „Windstärke 10“ in Cuxhaven.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/reise/deutschland/article151060459/Hinter-Glas-spielen-sich-winzig-klein-Dramen-ab.html |titel=Buddelschiffe: Hinter Glas spielen sich winzig klein Dramen ab |werk=welt.de |abruf=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer Kette in einem aufrecht stehenden, 50 Liter fassenden Gärballon unter der Öffnung aufgehängt, wurde 2024 das größte freischwebende Buddelschiff der Geschichte von [[Matthias Schultz]] vollendet. Es misst 38 cm in der Länge sowie 40 cm in der Höhe und ist eine um den Faktor 3 verkleinerte Version eines Lübecker [[Kriegsschiff|Orlogschiff]]s aus dem Jahre 1617, welches sich heute in der St.-Petri-Kirche in Landkirchen auf Fehmarn befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Olaf |url=https://rekord-institut.org/buddelschiffbauer-holt-weltrekord/ |titel=BUDDELSCHIFFBAUER HOLT WELTREKORD |werk=REKORD-INSTITUT (RID) |datum=2024-09-27 |abruf=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* D. Hubbard: &amp;#039;&amp;#039;Buddelschiffe, wie man sie macht&amp;#039;&amp;#039;. Delius-Klasing, Bielefeld 1971, ISBN 3-7688-0168-3.&lt;br /&gt;
* R.H. Biggs: &amp;#039;&amp;#039;Das Buddelschiff&amp;#039;&amp;#039;. Jade-Verlag, Wilhelmshaven 1973.&lt;br /&gt;
* P. Carstensen: &amp;#039;&amp;#039;Der perfekte Buddelschiffbauer&amp;#039;&amp;#039;. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg 1974, ISBN 3-7979-1831-3.&lt;br /&gt;
* J. Binikowski: &amp;#039;&amp;#039;Wie kommt das Schiff in die Flasche&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag, 1977.&lt;br /&gt;
* A.E. Höpfner: &amp;#039;&amp;#039;Buddelschiff Modellbau, Einmaster&amp;#039;&amp;#039;. Prechtel Verlag, Weißenburg 1978, ISBN 3-88262-015-3.&lt;br /&gt;
* E. Koch: &amp;#039;&amp;#039;Buddelschiffe&amp;#039;&amp;#039;. Frech Verlag, Stuttgart 1978, ISBN 3-7724-0322-0.&lt;br /&gt;
* J. Binikowski: &amp;#039;&amp;#039;Flasche und Schiff – Buddelschiff&amp;#039;&amp;#039;. Christopherus-Verlag, Freiburg 1979, ISBN 3-419-52443-9.&lt;br /&gt;
* J. Lammer: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Welt in der Flasche&amp;#039;&amp;#039;. Otto Maier Verlag, Ravensburg 1979, ISBN 3-473-43001-3.&lt;br /&gt;
* H. Scheuer: &amp;#039;&amp;#039;Zugeschaut und mitgebaut 4&amp;#039;&amp;#039;. Falken-Verlag, Niedernhausen 1979, ISBN 3-8068-5093-3.&lt;br /&gt;
* H. Pegge: &amp;#039;&amp;#039;So entsteht ein Buddelschiff&amp;#039;&amp;#039;. Franck’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1980, ISBN 3-440-04845-4.&lt;br /&gt;
* P. Brückner: &amp;#039;&amp;#039;Das vergnügte Buddelschiff&amp;#039;&amp;#039;. Koelers Verlagsgesellschaft, Herford 1981, ISBN 3-7822-0240-6.&lt;br /&gt;
* A.E. Höpfner: &amp;#039;&amp;#039;Buddelschiff Modellbau, Barken&amp;#039;&amp;#039;. H.M. Hauschild, Bremen 1981, ISBN 3-920699-35-1.&lt;br /&gt;
* J. van Schouten: &amp;#039;&amp;#039;Gefangen in Glas&amp;#039;&amp;#039;. Delius-Klasing, Bielefeld 1981, ISBN 3-7688-0371-6.&lt;br /&gt;
* P. Brückner: &amp;#039;&amp;#039;Mach’s nach&amp;#039;&amp;#039;. Moby Dick Verlag, Kiel 1983.&lt;br /&gt;
* H. Lawrenz: &amp;#039;&amp;#039;Das lachende Schiff in der Flasche&amp;#039;&amp;#039;. Kiel 1989.&lt;br /&gt;
* J. Needham: &amp;#039;&amp;#039;Buddelschiffe-Miniaturen in der Flasche&amp;#039;&amp;#039;. Delius-Klasing, Bielefeld 1989, ISBN 3-7688-0637-5.&lt;br /&gt;
* A. Bielert: &amp;#039;&amp;#039;Vom Original zum Buddelschiff&amp;#039;&amp;#039;. Bernard &amp;amp; Graefe, Koblenz 1990, ISBN 3-7637-5867-4.&lt;br /&gt;
* R. Jacobi: &amp;#039;&amp;#039;Buddelschiffe&amp;#039;&amp;#039;. Hinstorff Verlag, Rostock 1992, ISBN 3-356-00426-3.&lt;br /&gt;
* G.G. Herrling: &amp;#039;&amp;#039;Buddelschiffe-Bauanleitung f. d. Praxis&amp;#039;&amp;#039;. Delius-Klasing, Bielefeld 1994.&lt;br /&gt;
* Hille &amp;amp; Young: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Buddelschiffbau&amp;#039;&amp;#039;. Delius-Klasing, Bielefeld 1995, ISBN 3-7688-0857-2.&lt;br /&gt;
* I.Darrigrand, P. Leger: &amp;#039;&amp;#039;Kunsthandwerk der Seeleute&amp;#039;&amp;#039;. Delius-Klasing, Bielefeld 1996, ISBN 3-7688-0954-4.&lt;br /&gt;
* Peter Hille: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Buddelschiffbau&amp;#039;&amp;#039;. Delius-Klasing, Bielefeld 2006, ISBN 3-7688-1748-2.&lt;br /&gt;
* A.M. Dunaiski: &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis des Flaschenschiffbaues&amp;#039;&amp;#039; – Eigenverlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ship in a bottle|Buddelschiff}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://wald.heim.at/sherwood/530271/buddel/buddel/start.html Baubeschreibung]&lt;br /&gt;
* [http://www.buddelschiff.org/ Bauanleitung Buddelschiff]&lt;br /&gt;
* [https://www.fischland-darss-zingst.net/fdz/ahrenshoop/traditionelles/buddelschiffe.php Wie kommt das Schiff in die Flasche?]&lt;br /&gt;
* [http://www.buddelschiffmuseum.de/ Buddelschiffmuseum Neuharlingersiel]&lt;br /&gt;
* [http://www.buddel.de/museum/buddelschiff_alt.htm &amp;#039;&amp;#039;Buddelschiff-Museum Hamburg&amp;#039;&amp;#039;], bis 2012 im Souterrain des [[Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft|Schulauer Fährhauses]] Wedel/Elbe, mit kommentierten Foto-Galerien zu besonderen Exponaten ab circa 1900&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-buddelschiffer-gilde.de/deutsch/galerie.html Modellbeispiele]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste seemännischer Fachwörter (A bis M)]], [[Liste seemännischer Fachwörter (N bis Z)]]&lt;br /&gt;
* [[Geduldsflasche]]&lt;br /&gt;
* [[Peking (Schiff)|Flying P-Liner der Reederei F. Laeisz, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Peking, sind Vorlagen für viele Modelle]]&lt;br /&gt;
* [[Trinkschiff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Normdaten|TYP=s|GND=4216468-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsmodell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maritime Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flasche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kaubuk</name></author>
	</entry>
</feed>