<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Buckower_Kleinbahn</id>
	<title>Buckower Kleinbahn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Buckower_Kleinbahn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buckower_Kleinbahn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-29T23:30:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buckower_Kleinbahn&amp;diff=507258&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Eröffnung und Anfangsjahre */ Klammer-WL ersetzt mit AWB</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buckower_Kleinbahn&amp;diff=507258&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-15T17:45:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Eröffnung und Anfangsjahre: &lt;/span&gt; Klammer-WL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{BS-header|Müncheberg–Buckow}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
|KBS= 94k &amp;lt;small&amp;gt;(1934)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
--&amp;gt;128a &amp;lt;small&amp;gt;(1946)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
--&amp;gt;206.29 &amp;lt;small&amp;gt;(1998)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STRECKENNR=6534&lt;br /&gt;
|LÄNGE=4,9&lt;br /&gt;
|SPURWEITE=1435&lt;br /&gt;
|STROMG=600 V&lt;br /&gt;
|NEIGUNG=&lt;br /&gt;
|RADIUS=&lt;br /&gt;
|V-MAX=&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_FOTO=BfMuencheberg Zug der Buckower Kleinbahn 08-2015.jpg&lt;br /&gt;
|PIXEL_FOTO=300px&lt;br /&gt;
|TEXT_FOTO=Ein Zug der Buckower Kleinbahn im Bahnhof Müncheberg&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE=&lt;br /&gt;
|PIXEL_KARTE=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{BS-table}}&lt;br /&gt;
{{BS2|STR|ENDEa|−1,0||[[Bahnstrecke Berlin–Küstrin-Kietz Grenze|Ostbahn]] von [[Berlin]]}}&lt;br /&gt;
{{BS2|ABZg+l|ABZgr|−0,5||[[DB Netz]] / Museumsbahn Buckower Kleinbahn}}&lt;br /&gt;
{{BS2|BUE|BUE|||[[Bundesstraße 168|B 168]] – Eberswalder Straße }}&lt;br /&gt;
{{BS2|BHF|BHF|0,0|[[Bahnhof Müncheberg (Mark)|Müncheberg (Mark)]] Kleinbahnhof}}&lt;br /&gt;
{{BS2|STRr|STR|||Ostbahn nach [[Küstrin]]}}&lt;br /&gt;
{{BS2||BUE|||Eisenbahnweg}}&lt;br /&gt;
{{BS2||BUE|||Münchehofer Straße}}&lt;br /&gt;
{{BS2||WBRÜCKE1|||Kreuzfließ}}&lt;br /&gt;
{{BS2||HST|2,5|[[Waldsieversdorf]]|(seit Juni 1906)}}&lt;br /&gt;
{{BS2||STR|||Bezeichnung bis 1907: Wüste Sieversdorf}}&lt;br /&gt;
{{BS2||BUE|||Dahmsdorfer Weg}}&lt;br /&gt;
{{BS2||KBHFe|4,9|[[Buckow (Märkische Schweiz)]]}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:19910510b Müncheberg.jpg|mini|Kleinbahnhof Müncheberg, rechts die Anlagen der Hauptbahn, 1991]]&lt;br /&gt;
Die seit 1897 bestehende &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buckower Kleinbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Eisenbahn]]strecke im Osten [[Brandenburg]]s. Von 2002 bis 2023 wurde sie als [[Museumsbahn]] nach der [[Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen]] (BOStrab) betrieben und war damit rechtlich gesehen eine [[Straßenbahn]]. Seit 2023 wird sie wieder nach der EBO betrieben und ist damit wieder eine Eisenbahn. Die Bahn ist eine [[Stichbahn|Zweigstrecke]] der [[Bahnstrecke Berlin–Küstrin-Kietz Grenze|Preußischen Ostbahn]] und wurde im Laufe ihrer Geschichte nie erweitert. Sie wurde zunächst als dampfbetriebene [[Schmalspurbahn]] eröffnet und schließlich 1930 umgespurt und elektrifiziert. Seither ist sie ein elektrischer Inselbetrieb ohne Anschluss an das restliche [[Bahnstrom]]netz und die einzig elektrisch betriebene Museumseisenbahn mit planmäßigem Betrieb in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Flyer Buckower Kleinbahn, Fahrplan 2025, Herausgeber: Museumsbahn Buckower Kleinbahn e.&amp;amp;nbsp;V., Buckow 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streckenbeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buckow-bf-3.jpg|mini|Endbahnhof Buckow mit Museum (rechts)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick in das Museum der Buckower Kleinbahn.JPG|mini|Blick in das Museum der Kleinbahn (2025)]]&lt;br /&gt;
Die durchgehend eingleisige Strecke zweigt aus Richtung Berlin im Westkopf des Bahnhofs [[Müncheberg]] (Mark) von der Ostbahn ab. Eigentlicher Ausgangspunkt der Bahn ist der parallel gelegene, aber separat betriebene Bahnhofsteil Müncheberg (Mark) Kleinbahnhof, von wo aus sie anschließend in nördliche Richtung verläuft. Über den einzigen Zwischenhalt [[Waldsieversdorf]] wird nach 4,9&amp;amp;nbsp;Kilometern der Endbahnhof [[Buckow (Märkische Schweiz)]] erreicht. In Müncheberg besteht eine Gleisverbindung zur Hauptbahn, in Buckow gibt es eine Wartungshalle für die Fahrzeuge. Ausweichmöglichkeiten sind auf der Strecke nicht vorhanden, lediglich in den beiden Endbahnhöfen besteht eine Umsetzmöglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Bereits 1849 gab es Planungen für eine [[Preußische Ostbahn|Königliche Ostbahn]] von [[Berlin]] nach [[Königsberg (Preußen)|Königsberg in Preußen]]. Die Strecke sollte nah an den Städten [[Altlandsberg]], [[Strausberg]] und Buckow vorbeiführen und diese somit allesamt einen [[Bahnhof]] erhalten. Da das [[Königreich Preußen]] jedoch auch militärische Aspekte in den Vordergrund stellte und die Trasse möglichst preiswert sein sollte, wurde eine fast geradlinige Streckenführung verwirklicht und 1867 eröffnet. Deswegen lagen die Bahnhöfe von Strausberg, Altlandsberg und Buckow weit außerhalb der Stadtgrenzen und die Stadtkerne erhielten keinen direkten Anschluss an das preußische Eisenbahnnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit dazu brachte das [[Preußisches Kleinbahngesetz|Preußische Kleinbahngesetz]] vom 28.&amp;amp;nbsp;Juli 1892. Nachdem am 17.&amp;amp;nbsp;August 1893 bereits die [[Strausberger Eisenbahn|Strausberger Kleinbahn]] vom Vorstadtbahnhof in die Stadt eröffnet wurde, brachten die Buckower Ratsmänner den Entwurf einer Bahnstrecke von Müncheberg nach Buckow am 30.&amp;amp;nbsp;August 1893 im Landrat des [[Landkreis Lebus|Kreises Lebus]] ein. Die Kosten übernahmen Stadt, Kreis, Land, Staat und Privatinvestoren zu etwa gleichen Teilen. Mit dem Bau wurde die &amp;#039;&amp;#039;Firma Phillip Balke&amp;#039;&amp;#039; beauftragt, die die Strecke am 26.&amp;amp;nbsp;Juli 1897 dem Verkehr übergeben konnte (ein Jahr später erhielt mit der Inbetriebnahme der [[Altlandsberger Kleinbahn]] dann auch Altlandsberg seinen Bahnanschluss nach Hoppegarten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eröffnung und Anfangsjahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Waldsieversdorf.JPG|mini|Der nachträglich eröffnete Haltepunkt Waldsieversdorf ist die einzige Unterwegsstation der Buckower Kleinbahn]]&lt;br /&gt;
Die Buckower Kleinbahn wurde zunächst als [[Schmalspurbahn]] mit einer [[Spurweite (Schienenverkehr)|Spurweite]] von 750&amp;amp;nbsp;Millimetern eröffnet und mit Dampflokomotiven betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Streitigkeiten zwischen den Orten Buckow und Wüste Sieversdorf (ab 1907 Waldsieversdorf) erhielt letzterer knapp neun Jahre nach dem Bau der Strecke im Juni 1906 ebenfalls einen eigenen [[Haltepunkt]] an der Buckower Kleinbahn. Er ist bis heute der einzige Unterwegshalt auf der Strecke. Die Züge halten dort seit der Eröffnung lediglich bei Bedarf. Früher befand sich hier auch ein Ladegleis für den Güterverkehr. Im Vergleich mit der Ostbahn erreichte die Buckower Kleinbahn nie hohe Fahrgastzahlen, jedoch brachte der Ausflugsverkehr die Kleinbahn bereits bald an die Belastungsgrenze. 1925 wurden annähernd 180.000 Personen im Jahr befördert, die meisten davon Berliner auf dem Weg in die [[Sommerfrische]]. Um diese Beförderungsleistung zu erbringen, wurden zahlreiche zusätzliche Züge gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umspurung und Elektrifizierung ===&lt;br /&gt;
Nachdem die schmalspurige Kleinbahn dem Ansturm im Ausflugsverkehr bei weitem nicht mehr gewachsen war, wurde ein Umbau der Strecke auf Normalspur unausweichlich. Aufgrund der Leistungsfähigkeit des elektrischen Antriebs entschied man sich ferner für eine [[Elektrifizierung]] mit 800&amp;amp;nbsp;Volt [[Gleichstrom]]. 1929 wurde im laufenden Betrieb mit den Bauarbeiten begonnen, bereits am 15.&amp;amp;nbsp;Mai 1930 konnte der elektrische Betrieb aufgenommen werden. Der letzte Kleinbahnzug fuhr am selben Tag. Mit der neuen Betriebsart kamen auch neue Fahrzeuge in Form der [[Buckower Kleinbahn Nr. 1 bis 3|elektrischen Triebwagen 1 bis&amp;amp;nbsp;3 nebst Beiwagen]] auf die Strecke. Der Strom wurde mit einem – heute museal erhaltenen – [[Quecksilberdampfgleichrichter]] bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit, Verstaatlichung und DDR-Zeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:19820516 m xl 027-Buckower Kleinbahn Ende der 1970er-Anfang der 1980er Jahre - Höhe Waldsieversdorf (Alter Sportplatz).jpg|mini|Buckower Kleinbahn Ende der 1970er-Anfang der 1980er Jahre – Höhe Waldsieversdorf (Alter Sportplatz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] wurde die Strecke kurzzeitig wegen der fehlenden Stromversorgung noch einmal mit Dampflokomotiven befahren, bevor 1947 die elektrischen Anlagen wieder hergestellt waren. Am 1. April 1949, dem Termin der [[Verstaatlichung]] fast aller Privatbahnen in der DDR, wurde die Bahn schließlich verstaatlicht und in die [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutsche Reichsbahn]] integriert; organisatorisch unterstand sie fortan der [[S-Bahn Berlin|Berliner S-Bahn]]. Diese übernahm neben dem Betrieb auch die Wartung der Fahrzeuge, jedoch nicht in der hauseigenen Halle in Buckow, sondern im [[Reichsbahnausbesserungswerk Berlin-Schöneweide]]. Die Zukunft der Strecke stand jedoch auch weiterhin auf der Kippe, am 30. Januar 1965 wurde der spärliche Güterverkehr auf der Strecke eingestellt, der Personenverkehr sollte nach dem Willen der Deutschen Reichsbahn bald folgen. Der Mangel an [[Omnibus]]sen sowie der schlechte Zustand der Straßen in der Gegend verhinderten jedoch die Umsetzung des sogenannten [[Verkehrsträgerwechsel]]s. Die Buckower Kleinbahn war in den darauffolgenden Jahren eine der am besten ausgelasteten Nebenstrecken in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Ferner stellte sie, neben der [[Schmalspurbahn Klingenthal–Sachsenberg-Georgenthal]], der [[Bahnstrecke Schleiz–Saalburg]], der [[Oberweißbacher Bergbahn]], der [[Berliner Außenring#Nach dem Bau der Berliner Mauer|Versuchsstrecke Hennigsdorf–Wustermark]] und der [[Rübelandbahn]], einen von sechs elektrischen [[Inselbetrieb (Eisenbahn)|Inselbetrieben]] der Deutschen Reichsbahn dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Straßenbahn Magazin]] 4/1973, Heft 8, &amp;#039;&amp;#039;Die elektrischen Inselbetriebe der Deutschen Reichsbahn (Klingenthal – Sachsenberg-Georgenthal, Oberweißbacher Bergbahn, Schleiz – Saalburg, Müncheberg – Buckow, Versuchsstrecke Hennigsdorf – Wustermark, Rübelandbahn)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1980 und 1982 wurden im Raw Schöneweide drei neue Züge aus je einem Trieb- und einem Steuerwagen gebaut. Da der [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe|RGW]] der DDR einen solchen Neubau jedoch untersagt hatte, wurden die alten Triebwagen zuvor offiziell zur „Rekonstruktion“ nach Schöneweide überführt, aber dort hinterstellt. Nur einige wenige Teile wurden von ihnen weiter verwendet. Der letzte Wagen wurde erst 1992 verschrottet. Gleichzeitig wurde die Fahrspannung des Betriebs von 800 auf 600&amp;amp;nbsp;Volt heruntergesetzt. Noch 1989 wurde mit dem Neubau des Oberbaus der Strecke begonnen, aufgrund der [[Wende (DDR)|politischen Wende in der DDR]] konnte jedoch nur der Abschnitt von Müncheberg bis Waldsieversdorf fertiggestellt werden, der übrige Streckenabschnitt nach Buckow wurde damals lediglich notdürftig instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedergang und Einstellung des Regelbetriebs ===&lt;br /&gt;
[[Datei:19910510a Buckow.jpg|mini|Bahnsteig und Wagenhalle in Buckow, 1991]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Bahn nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] durch die Zunahme sowohl der [[Arbeitslosigkeit]] als auch des Autoverkehrs an Bedeutung verlor, wurden die 1989 begonnenen Baumaßnahmen später nie weitergeführt. Als auch ein Umbau des [[Unterwerk]]s wegen einer Umstellung der Energieversorgung nötig geworden wäre, stellte die [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutsche Reichsbahn]] den elektrischen Betrieb am 22.&amp;amp;nbsp;Mai 1993 ein. Seitdem kamen auf der Strecke dieselbetriebene „[[DR-Baureihe VT 2.09|Ferkeltaxen]]“ zum Einsatz; die Züge fuhren teilweise bis [[Berlin-Lichtenberg]] durch. Zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1994 kam die Bahn zur [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn AG]]. Diese beendete den Personenverkehr mit dem Ende des [[Fahrplan|Sommerfahrplans]] 1995 (gültig bis Ende September 1995). Im darauf folgenden Winterfahrplan wurde stattdessen ein Busverkehr eingerichtet. Zwei Jahre lang (1996 und 1997) verkehrte die Bahn dann nur noch im Sommer, bevor schließlich auch dieser Saisonverkehr abbestellt wurde – der letzte Zug nach dem bisherigen Fahrplan verkehrte am 27.&amp;amp;nbsp;September 1997. Im Jahr 1998 gab es dann nur noch an Sommerwochenenden und Feiertagen einen regulären Betrieb, bevor schließlich am 27.&amp;amp;nbsp;September 1998 das endgültige Aus für den planmäßigen Nahverkehr auf der Strecke kam. Dank des Einsatzes eines Vereins von Eisenbahnfreunden richtete die Deutsche Bahn am 20.&amp;amp;nbsp;Juni 1999 einen einmaligen Pendelverkehr zwischen Müncheberg und Buckow ein, der von Eisenbahnfreunden und der örtlichen Bevölkerung sehr gut angenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museumsbetrieb ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wdorf-vt.jpg|mini|MAN-VT (ex AKN VT 2.17) auf der Buckower Kleinbahn im Haltepunkt Waldsieversdorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20250906 xl 1331-Buckower Kleinbahn.webm|mini|Buckower Kleinbahn Höhe &amp;#039;&amp;#039;Bauernsee&amp;#039;&amp;#039; (2025)]]&lt;br /&gt;
Nach der Aufgabe des regulären Verkehrs nahm sich der &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnverein Märkische Schweiz e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; der Strecke an und baute in den folgenden Jahren zunächst das Unterwerk um, um wieder elektrischen Betrieb zu ermöglichen. Es dauerte etwa drei Jahre, bis der Betrieb –&amp;amp;nbsp;wiederum auf die Sommermonate beschränkt&amp;amp;nbsp;– als Museumsbahn mit einem neu errichteten Bahnstromgleichrichterwerk –&amp;amp;nbsp;der [[Quecksilberdampfgleichrichter]] ist nicht mehr in Betrieb&amp;amp;nbsp;– wieder aufgenommen werden konnte. Erster Betriebstag war der 14. September 2002. Seither wird die Strecke wieder regelmäßig mit den Triebwagen der [[DR-Baureihe 279|Baureihe 479]] befahren. Allerdings wird die Bahn nicht mehr als Eisenbahn im Sinne der [[Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung]] (EBO) betrieben, sondern nach der vereinfachten [[Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung|Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen]] (BOStrab). Unter anderem aus diesem Grund wurde ursprünglich auch das Verbindungsgleis zur [[Bahnstrecke Berlin–Küstrin-Kietz Grenze|Ostbahn]] blockiert. Nach einem Umbau der Bahnhofsanlagen in Müncheberg ist das Verbindungsgleis wieder regulär nutzbar. Seither werden auch das Gleis 5 und die Ladestraße wieder regelmäßig und eigenwirtschaftlich für den Holzumschlag auf die Eisenbahn genutzt. Seit Beginn des Jahres 2000 ruhte der Güterumschlag, nachdem das Sparprogramm MORA-C der DB AG hier für die Einstellung des Wagenladungsverkehr gesorgt hatte. Seit September 2012 fahren nunmehr private EVU den Bahnhof Müncheberg zum Holzumschlag an. Aber auch die DB AG in Form ihrer Güterverkehrstochter RBH tritt hin und wieder in Münchberg in Erscheinung. Mittlerweile ist Müncheberg der letzte aktive Gütertarifpunkt hinter Strausberg entlang der Ostbahn bis zur polnischen Grenze. Entsprechend  entwickelt sich ein zunehmendes Interesse für den Bahnhof Müncheberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 16. auf den 17.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 kam es zu einem [[Buntmetalldiebstahl]] auf einer Fahrleitungslänge von 200&amp;amp;nbsp;Metern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Neumann |Titel=Metalldiebstahl jetzt auch bei Museumsbahn |Sammelwerk=Berliner Zeitung |Datum=2010-06-21 |Online=https://www.berliner-zeitung.de/unbekannte-entkommen-mit-200-meter-fahrleitung-metalldiebstahl-jetzt-auch-bei-museumsbahn-li.58038 |Abruf=2021-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem der Betrieb zunächst provisorisch mit einer Diesellok aufrechterhalten werden konnte, kam es wenige Tage darauf zu einem erneuten Diebstahl, so dass der Fahrleitungsdraht auf einer Gesamtlänge von 1,5&amp;amp;nbsp;Kilometern fehlte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gier nach Kupfer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ina Brzoska |Titel=Nacht für Nacht rauben Diebe Fahrleitungen in der Märkischen Schweiz. Nun steht die Buckower Kleinbahn vor dem Ruin: Gier nach Kupfer |Sammelwerk=Berliner Zeitung |Datum=2010-07-03 |Online=https://www.berliner-zeitung.de/nacht-fuer-nacht-rauben-diebe-fahrleitungen-in-der-maerkischen-schweiz-nun-steht-die-buckower-kleinbahn-vor-dem-ruin-gier-nach-kupfer-li.58040?pid=true |Abruf=2021-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der wirtschaftliche Gesamtschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Da der Betrieb mit der zunächst eingesetzten Diesellok auf Grund der abgelaufenen Betriebsfrist nicht mehr möglich war, verkehrte seit dem 10. Juli 2010 auf der Strecke ersatzweise ein [[MAN-Schienenbus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gier nach Kupfer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Neumann |Titel=Diesmal stahlen Metalldiebe zwei Kilometer Kabel: Museumsbahner stehen ohne Fahrleitung da |Sammelwerk=Berliner Zeitung |Datum=2010-06-25 |Online=https://www.berliner-zeitung.de/diesmal-stahlen-metalldiebe-zwei-kilometer-kabel-museumsbahner-stehen-ohne-fahrleitung-da-li.58043 |Abruf=2021-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21. April 2011 wurde die Fahrleitung durch Hilfe von Sponsoren fertiggestellt, so dass auf der Strecke wieder elektrischer Betrieb stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht zum 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2023 kam es erneut zu einem Buntmetalldiebstahl, bei dem etwa 500 Meter Fahrleitung und ein Tragseil gestohlen wurden. Der Schaden wurde von der Polizei auf etwa 25.000 Euro geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/beitraege/2023/01/brandenburg-museumsbahn-buckow-kabeldiebstahl.html |titel=Kupferdiebe klauen Buckower Museumbahn Teile der Oberleitung - 25.000 Euro Schaden |sprache=de |abruf=2023-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Spendenaktionen konnte erreicht werden, den Betrieb bis Ende April 2023 wiederaufzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/verkehr-mobilitaet-maerkische-schweiz-diebe-kabelklau-legt-erneut-museumsbahn-bei-berlin-lahm-wer-kann-jetzt-helfen-spenden-li.313213 |titel=Kabelklau legt erneut Museumsbahn bei Berlin lahm: Wer kann jetzt helfen? |titelerg=Die Diebe kamen nachts. In der Märkischen Schweiz wurde die Stromversorgung einer der letzten elektrischen Kleinbahnen zerstört. Jetzt werden Spenden gebraucht. |autor=Peter Neumann |werk=www.berliner-zeitung.de |datum=2023-02-02 |abruf=2023-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/panorama/2023/02/buckower-kleinbahn-hilfsaktion-diebstahl-oberleitung-ostern.html |titel=Buckower Kleinbahn hofft nach Kupferdraht-Klau auf Spenden |titelerg=Nach dem Diebstahl von hunderten Metern Kupferdraht ist es unklar, ob die Buckower Kleinbahn in der neuen Sommersaison wieder fahren kann. Zahlreiche Spenden und Hilfsangebote machen nun etwas Hoffnung. Berliner S-Bahn-Mitarbeiter helfen auch. |autor=Fred Pilarski |werk=www.rbb24.de |datum=2023-02-10 |abruf=2023-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=MOZ.de |url=https://www.moz.de/lokales/strausberg/kleinbahn-buckow-nach-dreistem-kabelklau-_-wie-der-saisonstart-gesichert-wurde-69905915.html |titel=Kleinbahn Buckow: Nach dreistem Kabelklau – wie der Saisonstart gesichert wurde |datum=2023-03-28 |sprache=de |abruf=2023-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeuge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Müncheberg (Mark), Bahnsteig Kleinbahn (2).JPG|mini|Lok EL&amp;amp;nbsp;4 und Beiwagen BR 879]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OC BDe 4-4 13 LesGranges 060413.jpg|mini|OC BDe 4/4 13]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich verfügte die Schmalspurbahn über zwei 1896 von der Mecklenburgischen Maschinen- und Waggonbau&amp;amp;nbsp;AG in Güstrow gebaute dreifachgekuppelte Tenderlokomotiven (Fabriknr. 780 und 781) mit den Bahnnummern [[Buckower Kleinbahn Nr. 1 und 2 (1896)|1&amp;amp;nbsp;und&amp;amp;nbsp;2]]. Später soll die Lokomotive Nr.&amp;amp;nbsp;2 durch eine von Krauss 1891 gefertigte Maschine (Fabriknr. 2377) ersetzt worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Kieper, Reiner Preuß |Titel=DDR-Schmalspurbahnarchiv |Auflage=2. |Verlag=transpress Verlag |Datum=2011 |JahrEA=1982 |Kommentar=Nachdruck |ISBN=978-3-613-71405-2 |Seiten=167}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den drei Elektrotrieb- und den drei Beiwagen der [[DR-Baureihe ET 188|Baureihe 479/879]] unterhält der Eisenbahnverein auch mehrere Lokomotiven und [[Nebenfahrzeug]]e, darunter zwei E-Loks des Typs [[LEW EL 4|EL&amp;amp;nbsp;4]], als Dauerleihgabe der [[Strausberger Eisenbahn]]. Eine Neuerwerbung im Jahr 2017 war der [[Schweiz]]er Triebwagen [[OC CFe 4/4 12–13|BDe 4/4&amp;amp;nbsp;13]] der [[Chemin de fer Orbe–Chavornay| Orbe–Chavornay-Bahn]] (Baujahr 1920).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.buckower-kleinbahn.de/seite/753019/elektrischer-triebwagen-bde-4-4.html |titel=elektrischer Triebwagen BDe 4/4 |titelerg= |werk=buckower-kleinbahn.de |hrsg= |datum= |seiten= |format= |sprache= |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2021-08-28 |kommentar= |zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Städtische Nahverkehrstarife in der Wirtschaftskrise 1920–1923 |Sammelwerk=[[Berliner Verkehrsblätter]] |Datum=2018-07 |Seiten=144}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren sind eine [[DR-Kleinlokomotive Leistungsgruppe II|Kö]], eine [[LKM V 22 B|V 22]] sowie je ein SKL [[DR-Baureihe SKL 24|24]] und [[DR-Baureihe SKL 25|25]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Andreas Ermer&lt;br /&gt;
   |Titel=50 Jahre elektrische Regelspurbahn Müncheberg–Buckow (Märkische Schweiz)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Der Modelleisenbahner&lt;br /&gt;
   |Band=Heft 4&lt;br /&gt;
   |Ort=Bad Waldsee&lt;br /&gt;
   |Datum=1980&lt;br /&gt;
   |ISSN=0026-7422&lt;br /&gt;
   |Seiten=103 ff.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://buckower-kleinbahn.de/ |titel=Willkommen zur Seite der Buckower Kleinbahn |werk=buckower-kleinbahn.de |abruf=2021-08-28 |abruf-verborgen=ja |kommentar=}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.bkb-info.de/ |titel=Buckower Kleinbahn |werk=bkb-info.de |abruf=2021-08-28 |abruf-verborgen=ja |kommentar=Website des Vorsitzenden der Museumsbahn Buckower Kleinbahn, Uwe Klötzer}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.bahnstrecken.de/indexf.htm?http://www.bahnstrecken.de/bk.htm |titel=Bahnstrecken im Land Brandenburg |werk=bahnstrecken.de |abruf=2021-08-28 |abruf-verborgen=ja |kommentar=Details zur Buckower Kleinbahn}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.berliner-bahnen.de/kleinbahnen/buckow/index.html |titel=Bahnen im Berliner Raum – Eisenbahn |werk=berliner-bahnen.de |abruf=2021-08-28 |abruf-verborgen=ja |kommentar=Buckower Kleinbahn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buckow (Märkische Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Märkische Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbahn (Brandenburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
	</entry>
</feed>