<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Buckelwiesen</id>
	<title>Buckelwiesen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Buckelwiesen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buckelwiesen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T18:01:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buckelwiesen&amp;diff=783335&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfrejg: BKL Kohlröschen ersetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buckelwiesen&amp;diff=783335&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-01-09T09:54:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL Kohlröschen ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Buckelwiese_unterhalb_Ferchenseewände_mit_Blick_zum_Karwendel.jpg|mini|Buckelwiese oberhalb des [[Ferchensee]]s, im Hintergrund das [[Karwendel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krün - Gebiet Buckelwiesen, Soierngruppe 02.jpg|mini|Buckelwiesen in der Nähe von Klais, im Hintergrund Berge der [[Soierngruppe]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buckelwiesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine [[Geomorphologie|geomorphologische]] Besonderheit des alpinen Raumes. Die größten Restbestände dieser vielfach von Menschenhand eingeebneten Buckelfluren finden sich in den [[Alpen]] noch im [[Werdenfelser Land|Niederwerdenfelser Land]], also in der Region um [[Mittenwald]], [[Krün]] und [[Klais (Krün)|Klais]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lfu.bayern.de/geologie/bayerns_schoenste_geotope/68/index.htm Website des Bayerischen Landesamtes für Umwelt über die Buckelwiesen, abgerufen am 8. Oktober 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die grasbewachsenen Bodenwellen entstanden am Ende der [[Würmeiszeit]], als der vordringende Isargletscher den Schotter der [[Moräne]]n zu [[Drumlin]]s, langgezogenen Bodenwellen, zusammenschob. Frost- und [[Verkarstung]]sprozesse modellierten durch häufigen Wechsel von Auftauen und Gefrieren und dem zwischen den Wölbungen netzartig fließenden Schmelzwasser die Formationen weiter aus ([[Solifluktion#Typen und Spezialformen|Jahreszeiten-Solifluktion]]). Nach der Erwärmung des Klimas siedelten sich zuerst [[Flechte]]n und [[Moose]], später [[Spirke]]n, [[Birke]]n, und schließlich Bergmischwälder an. Die Buckel bildeten sich unter [[Gemeine Fichte|Fichten]], wo das Kalkgestein vor Lösung relativ geschützt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch rodete die Flächen und formte sie in eine Kulturlandschaft um. Erste Rodungen nahmen Mönche im 8. Jahrhundert vor, um Weideflächen für das Vieh zu gewinnen. Aus dem Jahr 1406 ist eine [[Mähen|Mahd]] erstmals urkundlich erwähnt. Bis in die 1920er Jahre gab es in Bayern noch 63.000 Hektar mit derartigen Landschaftsformationen. Heute sind es noch 1200 Hektar, wovon etwa 1000 Hektar im Gebiet bei Mittenwald liegen. Bauern ebneten die Buckelwiesen häufig ein, um die Flächen leichter bearbeiten zu können. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg ließen die Nationalsozialisten durch den [[Reichsarbeitsdienst]] Lager beim [[Barmsee]] und [[Tennsee]] einrichten, um die Buckelwiesen einzuebnen. Pläne der Nationalsozialisten, auf den Flächen eine Großsiedlung zu errichten, wurden nicht verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute stehen zwei Bereiche von Buckelwiesen bei Mittenwald unter [[Naturschutz]]. Bauern bekommen von der [[Europäische Union|EU]] Fördermittel, wenn sie sich verpflichten, die Böden traditionell zu bewirtschaften und das Zuwachsen der Flächen durch Gehölze zu verhindern, um ein Verdrängen der lichtbedürftigen, standorttypischen Arten zu vermeiden. Auf den [[Magerrasen]] mit nährstoffarmen, sauren Böden wachsen über 200 [[Art (Biologie)|Pflanzenarten]], darunter [[Clusius-Enzian|Stängelloser Enzian]], Rotes [[Nigritella|Kohlröschen]], [[Habichtskraut]], [[Berg-Hahnenfuß]], [[Mehlprimel]]n, [[Weiße Silberwurz]] und Gelbe [[Schwarzwurzel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Buckelwiesen bei Mittenwald|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lfu.bayern.de/geologie/bayerns_schoenste_geotope/68/index.htm Buckelwiesen bei Mittenwald] Bayerns schönste Geotope, Bayerisches Landesamt für Umwelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaziale Landform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Garmisch-Partenkirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Garmisch-Partenkirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfrejg</name></author>
	</entry>
</feed>