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	<title>Buckelwal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buckelwal&amp;diff=82448&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tschips: /* Systematik */ Orthografie</title>
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		<updated>2026-05-01T10:39:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Systematik: &lt;/span&gt; Orthografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Megaptera|Zur Band siehe [[Megaptera (Band)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Buckelwal&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Megaptera novaeangliae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Georg Borowski|Borowski]], 1781)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Megaptera&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[John Edward Gray|J. E. Gray]], 1846&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Furchenwale&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Balaenopteridae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Bartenwale&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Mysticeti&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Wale&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cetacea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Humpback whale (Megaptera novaeangliae) with calf Moorea 2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Buckelwale&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buckelwal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Megaptera novaeangliae&amp;#039;&amp;#039;) ist ein oft in Küstennähe vorkommender Vertreter der [[Furchenwale]]. Er erreicht eine Körpergröße von 12 bis 15 Metern und hat im Vergleich zu anderen Walen deutlich größere [[Flipper (Flosse)|Flipper]]. Bekannt sind die Tiere unter anderem aufgrund ihres [[Walgesang]]s und ihrer Lebhaftigkeit. Durch die intensive [[Walfang|Bejagung]] gingen die weltweiten Bestände zeitweise bedrohlich zurück. Seit 1966 steht der Buckelwal unter weltweitem [[Artenschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HumpbackWhaleBreaching.jpg|mini|links|Buckelwal springt vor [[Queensland]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Humpback whale size.svg|mini|Größenvergleich zwischen Buckelwal und Mensch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer durchschnittlichen Länge von etwa 13 Metern sind Buckelwale relativ kleine [[Bartenwale]], sie erreichen höchstens 18 Meter Länge. Das Gewicht liegt bei 25 bis 30 Tonnen. Der Körper ist im Vergleich zu dem aller anderen Furchenwale sehr kräftig ausgebildet. Die Färbung ist oberseits schwarz und unterseits bis an die [[Flanke (Anatomie)|Flanken]], abhängig von der [[Population (Biologie)|Population]] und auch der individuellen Ausprägung, weiß bis schwarz; [[Narbe (Wundheilung)|Narbengewebe]] in Form von weißen Flecken kommen durch den Befall mit [[Seepocken]] auf dem Körper zustande, außerdem kann der Körper von goldgelben [[Kieselalgen]] bewachsen sein. Das [[Schnauze|Rostrum]] ist flach und mit arttypischen [[Tuberkel]]n, knotigen Hautverdickungen, bestückt, auf denen jeweils ein bis zwei [[Borstenhaar|Borsten]] stehen. Die Blaslöcher liegen zentral auf dem Kopf. Der Buckelwal hat 14 bis 20 Kehlfurchen, die vom [[Kinn]] bis zum [[Bauchnabel]] reichen. Im Maul finden sich die [[Barte (Wal)|Barten]], die in Reihen von jeweils 270 bis 400 Einzelbarten stehen. Die Barten können 0,8 bis 1,0 Meter lang werden und sind im Vergleich zu denen anderer Bartenwale eher grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brustflossen sind weit größer als bei allen anderen [[Wale]]n, sie erreichen fast ein Drittel der Körperlänge. Sie sind an der Vorderseite mit Beulen und Scharten bestückt, an denen sich ebenfalls [[Seepocken]] festsetzen können. Die [[Finne (Flosse)|Rückenfinne]] ist vergleichsweise winzig und in Form und Größe sehr variabel. Sie steht auf einem kleinen Wulst aus [[Blubber]] und kann sowohl langgezogen dreieckig bis sichelförmig sein. Die [[Fluke]] ist wiederum sehr groß und tief eingekerbt. Ihre Hinterkante ist sehr rau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cypron-Range Megaptera novaeangliae.svg|mini|hochkant=1.5|Weite Verbreitung des Buckelwals (in blau)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Beached whale.jpg|mini|Gestrandeter Buckelwal in Alaska, [[Baranof Island]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Buckelwal lebt in allen [[Ozean]]en. Die Sommerquartiere liegen in polaren Meeren, die Winterquartiere in tropischen und subtropischen Gewässern, wobei sich die Tiere vor allem in Flachmeerzonen aufhalten. Tiefere Meeresgebiete durchqueren sie auf ihren Wanderungen zwischen den Sommer- und Wintergebieten. Während ihrer Wanderungen bevorzugen Buckelwale küstennahe Gewässer und dringen dabei in Buchten und Flussmündungen ein. Vereinzelt werden [[Wale in der Ostsee|Buckelwale zum Beispiel auch in der westlichen Ostsee]] beobachtet; so wurden im Sommer 2014 zwei Exemplare in der [[Flensburger Förde]] gesichtet, im Juli 2016 ein Tier im [[Greifswalder Bodden]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/sichtung-im-greifswalder-bodden-war-ein-buckelwal-0124252108.html |titel=Rätsel um Wal geklärt: Sichtung im Greifswalder Bodden war ein Buckelwal |werk=nordkurier.de |abruf=2016-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; und im Juni 2018 wurde ein toter Buckelwal vor [[Graal-Müritz]] ([[Mecklenburg-Vorpommern]]) geborgen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Toter-Buckelwal-Todesursache-weiter-unklar,buckelwal212.html|titel=Toter Buckelwal: Todesursache weiter unklar |werk=ndr.de |abruf=2018-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 2025 wurde ein Buckelwal vor der Insel [[Rügen]] gesichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stern.de/gesellschaft/regional/hamburg-schleswig-holstein/ungewoehnlicher-besuch--buckelwal-vor-ruegen-gesichtet-35898254.html |titel=Ungewöhnlicher Besuch: Buckelwal vor Rügen gesichtet |werk=Stern |hrsg=Stern |datum=2025-07-16 |sprache=de |abruf=2025-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen Anfang März bis Ende April 2026 war in der [[Mecklenburger Bucht]] (genauer [[Lübecker Bucht|Lübecker]] und [[Wismarer Bucht]]) ein [[Timmy (Buckelwal)|Buckelwal mehrfach gestrandet]]. Auch im [[Mittelmeer]] wurden seit 2021 vermehrt einzelne Buckelwale gesichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Panigada et al. |url=https://www.researchgate.net/publication/261530754 |titel=Are humpback whales electing the Mediterranean Sea as new residence? |abruf=2021-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rodrigues et al. |url=https://static.cambridge.org/content/id/urn:cambridge.org:id:article:S0003598X16001095/resource/name/S0003598X16001095sup001.pdf |titel=A review of Mediterranean whale species |abruf=2021-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wanderungen können abhängig von der [[Population (Biologie)|Population]] tausende von Kilometern zurückgelegt werden. Man geht davon aus, dass die Einzelpopulationen dabei den [[Äquator]] nicht überqueren, sodass sowohl im [[Pazifischer Ozean|Pazifik]] als auch im [[Atlantischer Ozean|Atlantik]] jeweils eine nördliche und eine südliche Population existiert, die durch die saisonalen Wanderungen getrennt bleiben. Während die südlichen Tiere im Sommer in das [[Südpolarmeer]] ziehen, verbringen die nördlich lebenden Tiere den Sommer in den Gewässern des [[Nordpolarmeer]]es. Eine Ausnahme stellt die Population des [[Indischer Ozean|Indischen Ozeans]] dar, die nicht nach Norden wandern kann. Diese bleiben teilweise auch im Sommer im Bereich nahrungsreicher Meeresgebiete der tropischen Zone, teilweise ziehen sie ebenfalls in das Südpolarmeer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Whales Bubble Net Feeding-edit1.jpg|mini|Buckelwale bei der Nahrungsaufnahme]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bubble net feeding.webm|mini|Video: Buckelwal jagt mit einer Luftblasenwand in Alaska (0:43 min)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrung der Buckelwale besteht vor allem aus [[Krill]] und zu einem kleinen Teil auch aus [[Fische]]n, letzteres vor allem im nördlichen Verbreitungsgebiet. Gefressen wird nur in den Sommerquartieren, im Winter zehren Buckelwale von ihren [[Fettgewebe|Fettreserven]]. Ihre Nahrung finden die Wale in Wassertiefen bis 50 Meter. Sie gehören zu den „Schluckfiltrierern“, wofür die Nahrung in relativ dichten Schwärmen vorliegen muss. Der Wal schwimmt mit geöffnetem Maul in diese Schwärme ein und taucht danach meist mit gefülltem Maul ab. An der Oberfläche findet dies horizontal statt, aus größeren Tiefen steigt der Wal senkrecht auf. In letzterem Fall produziert der Wal einen Vorhang aus aufsteigenden Luftblasen, um die Nahrung zu konzentrieren. Dabei können sich abhängig von der Größe des Beuteschwarmes auch mehrere Wale zusammenschließen und ihren Beutefang synchronisieren. Gebildet von einer Gruppe von Walen, können die Luftblasenwände, welche durch Laute koordiniert werden, einen Durchmesser von 3 bis 30 Metern erreichen, damit sind sie die größten von Tieren erzeugten „[[Fischernetz]]e“. Bei dieser Technik umkreist eine Gruppe von Walen zuerst einen Schwarm kleiner Fische oder Krill. Ein Wal fängt an, durch sein Blasloch Luftblasen zu produzieren, während er die Beute umkreist. Dann steigen andere mit ein. So sperren sie die Beute ein, dann gibt ein Wal ein Signal, einen Nahrungsruf. An diesem Punkt brechen die Buckelwale ihre Formation auf und schwimmen mit weit geöffnetem Maul im „Netz“ nach oben und schlucken die angesammelte Beute.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.guinnessworldrecords.de/world-records/632385-largest-animal-made-fishing-nets |titel=Largest animal-made fishing nets |sprache=de-de |abruf=2021-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortbewegung und Kennzeichen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Buckelwal Schwanzflosse.jpg|mini|[[Fluke]] eines Buckelwals]]&lt;br /&gt;
Buckelwale sind schnelle Schwimmer, wobei die Geschwindigkeiten bei den Wanderungen zwischen 1,5 und 11,0 Kilometern pro Stunde bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 2 bis 5 Kilometern pro Stunde liegen. Als Spitzengeschwindigkeit wurden bis zu 27 Kilometer pro Stunde gemessen, die die Tiere in sehr erregtem Zustand erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch ist auch sein Tauchverhalten, bei dem er unter Bildung eines Buckels abtaucht. Dieses Verhalten ist der Grund für seinen Namen. Außerdem hebt er beim Abtauchen regelmäßig die Schwanzflosse vollständig aus dem Wasser. Die Tauchgänge dauern abhängig von der Nahrungsdichte selten länger als 15 Minuten und erreichen durchschnittlich nur drei bis neun Minuten. In den Winterquartieren tauchen die Tiere im Durchschnitt bis zu 30 Minuten. Der [[Blas]] der Buckelwale ist einstrahlig und oft buschig und kann von dem anderer Walarten gut unterschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baleine à bosse et son baleineau 2.jpg|links|mini|Springender Buckelwal]]&lt;br /&gt;
Die Tiere zeichnen sich zudem durch akrobatische Sprünge aus, bei denen sie sich mit dem gesamten Körper aus dem Wasser erheben. Neben diesen Sprüngen klatschen sie häufig mit den Flippern oder der Fluke auf die Wasseroberfläche, wodurch laute Knallgeräusche entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialverhalten und Kommunikation ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wal Groenland.JPG|mini|Buckelwal vor Grönland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buckelwale leben überwiegend allein oder gelegentlich zum Jagen und Paaren in kleinen Gruppen von zwei bis neun Tieren. Kühe mit Neugeborenen werden oft von einem Bullen begleitet, der sie gegen zudringliche andere Wale verteidigt. Im Bereich der Nahrungsgründe und auch der Fortpflanzungsgebiete finden sie sich dagegen auch zu größeren Gruppen zusammen, wobei sich die Einzelgruppen allerdings weiterhin unabhängig voneinander bewegen. Für die Nahrungsgründe konnte allerdings nachgewiesen werden, dass sich hier alljährlich Gruppen von mehreren Tieren treffen, die gemeinsam jagen und deren Zusammensetzung über Jahre hinweg stabil sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Fortpflanzungszeit kommt es zu teilweise sehr aggressivem Verhalten der männlichen Tiere untereinander, wobei sie sich mit geöffnetem Maul bedrohen, sich rammen und abdrängen. Die Verletzungen, die bei diesen Kämpfen entstehen, sind meist nur oberflächlich, hinterlassen allerdings deutliche Narben in der Rückenhaut der Tiere. Das Paarungsverhalten ist [[Monogamie|polygam]], die Einzeltiere verpaaren sich entsprechend mit mehreren Partnern, wodurch sich die Aggressivität der Männchen untereinander erklären lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Humpbackwhale singing.webm|mini|Gesang eines jungen Buckelwals im Pazifischen Ozean nahe [[Vavaʻu]], Tonga (1 Minute, 7,6 MB)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls in den Bereich des Verhaltens während der Paarungszeit gehört der charakteristische [[Walgesang|Gesang]] der Buckelwale. Zwar geben alle Bartenwale Töne von sich, bei den Buckelwalen aber gibt es die größte Vielfalt von Stimmäußerungen. Eine Forschungsgruppe der [[University of Queensland]] registrierte in einer 2007 veröffentlichten Studie 622 verschiedene Laute.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abc.net.au/science/news/stories/2006/1792754.htm?enviro &amp;#039;&amp;#039;Singing whales make small talk too&amp;#039;&amp;#039;], www.abc.net.au vom 20. November 2006, abgerufen am 24. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gesang der Buckelwale gehört zu den facettenreichsten Tierlauten überhaupt und wird hauptsächlich von männlichen Tieren unter Wasser produziert. Der Gesang besteht aus Einzelstrophen, die sich regelmäßig wiederholen, individuentypisch sind und sich im Laufe der Jahre verändern. Er zählt mit einer Lautstärke von 190 [[Dezibel]] zu den lautesten Rufen im Tierreich. Eine ausführliche Darstellung des Buckelwalgesangs befindet sich unter [[Walgesang#Gesang der Buckelwale|Gesang der Buckelwale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Humpback song.PNG|mini|zentriert|700px|Idealisiertes Schema des Gesangs eines Buckelwales]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tonaufnahmen von Buckelwalen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Audio|Humpback whale wheezeblow.ogg|Gesang eines Buckelwals}}&lt;br /&gt;
* {{Audio|Humpback whale moo.ogg|Buckelwalgesang an einem windigen Tag}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe der abgelegenen [[Ogasawara-Inseln]] 1000&amp;amp;nbsp;km südlich von Tokio, wo nur einmal am Tag ein Schiff fährt, wurde 2018 festgestellt, dass Buckelwale in der Nähe eines vorbeifahrenden Schiffes den Gesang reduzieren oder einstellen und typisch erst eine halbe Stunde später wieder aufnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/#/stories/3077824/ Buckelwale singen nicht in der Nähe von Schiffen] orf.at, 25. Oktober 2018, abgerufen am 25. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung und Entwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Buckelwal Nahaufnahme.jpg|mini|Nahaufnahme eines jungen Buckelwals]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fortpflanzung der Buckelwale findet in den Winterquartieren in tropischen Gewässern statt. Dabei kommt es zu dem bereits beschriebenen Rivalenkampf der Männchen sowie zu deren Gesang. Paare bleiben im Normalfall für wenige Stunden zusammen und beide Partner verpaaren sich mit weiteren Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Tragzeit]] der Weibchen beträgt etwa zwölf Monate und die Jungtiere kommen entsprechend wieder in den Fortpflanzungsgewässern zur Welt. Die Jungen sind bei der [[Geburt]] etwa 4 Meter groß und bleiben für mindestens ein Jahr bei der Mutter, wobei die [[Säugezeit]] die ersten sechs bis zehn Monate einnimmt und die Jungtiere eine Größe von 7,5 bis neun Metern erreichen. Danach können sie sich entweder einer anderen Gruppe anschließen oder sich von der Gruppe trennen und allein ziehen. Die Weibchen können in Abständen von etwa drei Jahren erneut Junge gebären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Buckelwal wird im Alter von 5 Jahren und einer Größe von etwa 12 Metern [[Geschlechtsreife|geschlechtsreif]] und nach etwa 15 Jahren hat er seine endgültige Größe erreicht. Das bisher älteste gefundene Tier war 48 Jahre alt, wobei das Alter anhand der Zuwachsringe der [[Ohrkapsel]] berechnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhalten gegenüber Raubtieren ===&lt;br /&gt;
Buckelwale sind oft Angriffsziele von [[Schwertwal]]en, insbesondere von Kühen mit Kälbern. Die Buckelwale stören die &amp;#039;&amp;#039;Orcas&amp;#039;&amp;#039; vermutlich daher oft bei der Jagd. Das Team der Walforscher Robert Pitman und John Durban hat vermehrt Beobachtungen machen können, dass durch Störmanöver die Jagd der Schwertwale auf [[Robben]], [[Seelöwen]] und andere Wale verhindert wurde. In einem Fall versuchten zwei Buckelwale, ein von Schwertwalen angegriffenes [[Grauwal]]kalb zu retten. In einem anderen Fall wurde eine Robbe durch einen Buckelwal vor dem Angriff eines Schwertwals gerettet.&amp;lt;ref&amp;gt;Meike Seibert: Mobbing unter Walen, Bild der Wissenschaft 12/2016, S.&amp;amp;nbsp;16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube|-lw8_SAtX8o|Humpback whales&amp;#039; attempt to stop killer whale attack|abruf=2024-05-13|kommentar=Video aus der BBC-Serie Planet Earth}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=c7JH9Z2oMUA Orca VS calf: the incredible story], Buckelwale helfen einem jungen Grauwal gegen Schwertwale, 4. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Meeresbiologin Nan Hauser glaubt, von einem Buckelwal vor einem [[Tigerhai]] beschützt worden zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hna.de/welt/taucherin-behauptet-ein-wal-rettete-mein-leben-vor-haiangriff-zr-9523305.html Taucherin: Ein Buckelwal rettete mein Leben vor einem Hai] [[Hessische/Niedersächsische Allgemeine]] vom 14. Januar 2018 u.&amp;amp;nbsp;a.mit Zitat des Videos [https://www.bbc.com/news/av/world-asia-42630468/a-marine-biologist-says-a-humpback-whale-saved-her-from-a-shark A marine biologist says a humpback whale saved her from a shark] von [[BBC]] vom 10. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Megaptera&amp;#039;&amp;#039; (griechisch für „großer Flügel“) leitet sich von seinen sehr großen [[Flipper (Flosse)|Flippern]] ab. Das [[Epitheton]] &amp;#039;&amp;#039;novaeangliae&amp;#039;&amp;#039; ([[Neu-England]]) erhielt er von seinem Erstbeschreiber [[Georg Heinrich Borowski]], der ihn 1781 als &amp;#039;&amp;#039;Balaena novaeangliae&amp;#039;&amp;#039; beschrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conder&amp;quot;/&amp;gt; Die Einordnung in eine eigene Gattung erfolgte 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Furchenwale ist der Buckelwal der einzige Vertreter der somit monotypischen Gattung &amp;#039;&amp;#039;Megaptera&amp;#039;&amp;#039;. Er wird allen anderen Furchenwalen, die in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst werden, als [[Schwesterart]] gegenübergestellt. Durch [[Molekularbiologie|molekularbiologische]] Studien wurde eine nahe Verwandtschaft zwischen dem Buckelwal und Vertretern der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera&amp;#039;&amp;#039; festgestellt, die auch in kombinierten genetischen und morphologischen Analysen („total evidence“) erhalten blieben. Mögliche Schwesterart des Buckelwals wäre demnach der [[Finnwal]] (&amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera physalus&amp;#039;&amp;#039;). Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Megaptera&amp;#039;&amp;#039; beruht auf der abweichenden Morphologie des Buckelwals gegenüber den anderen. Obwohl damit die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera&amp;#039;&amp;#039; [[paraphyletisch]] wird, wenn man &amp;#039;&amp;#039;Megaptera&amp;#039;&amp;#039; als Gattung anerkennt, haben die Wal-Systematiker bisher davon abgesehen, die Gattungsumschreibungen zu ändern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Montgelard&amp;quot; /&amp;gt; Es gibt elf dokumentierte Fälle von Blauwal/Finnwal-Kreuzungen in der Wildnis.&amp;lt;ref&amp;gt;Maurizio Würtz, Nadio Repetto, Manferto, Valeria (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wale &amp;amp; Delphine, Biografie der Meeressäuger&amp;#039;&amp;#039;. Jahr Verlag, Hamburg 1998, ISBN 3-86132-264-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fossile Reste von Buckelwalen liegen nur aus Sedimenten des Pleistozän vor. Zeitweise wurden in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Megaptera&amp;#039;&amp;#039; auch drei weitere fossile Arten anerkannt, von denen die Stellung von &amp;#039;&amp;#039;Megaptera miocaena&amp;#039;&amp;#039; Kellogg, 1922 (beschrieben nach einem unvollständigen Schädel aus der [[miozän]]en Monterey Formation, aus Kalifornien) lange ungeklärt war. Während einige Bearbeiter eine nahe Verwandtschaft sahen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marx&amp;quot; /&amp;gt; steht er nach aktueller Meinung der Systematiker basaler und gehört einer anderen Gattung an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Demere&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marx2&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Methode der [[Molekulare Uhr|molekularen Uhr]] wurde das Alter der Art Buckelwal, mit großer Unsicherheit, auf etwa 880.000 Jahre abgeschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt; Die Art ist also, nach übereinstimmenden Befunden, vermutlich im [[Pleistozän]] evolviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben beschrieben, unternehmen Buckelwale jährliche Wanderungen zwischen Nahrungshabitaten in polaren Meeren und Fortpflanzungshabitaten in wärmeren Meeresteilen, wobei die Populationen der Nord- und Südhalbkugel durch die äquatorialen Meere voneinander getrennt sind. Obwohl Buckelwale vor der Küste Afrikas (Gabun) und der Pazifikküste Mittelamerikas (Costa Rica) vom Südpolarmeer kommend den Äquator nach Norden überschreiten, kommen sie dabei nie in Kontakt mit den Populationen des Nordatlantik oder des Nordpazifik. Nach genetischen Analysen zahlreicher Buckelwale aus verschiedenen Regionen der Weltmeere sind drei Populationen unterscheidbar, die genetisch voneinander getrennt sind und nur wenig [[Genfluss]] untereinander aufweisen können: Diejenigen mit Nahrungshabitat im Südpolarmeer, im Nordpazifik und im Nordatlantik. Obwohl keine verlässlichen morphologischen Unterschiede angegeben werden können, halten die Autoren der Studie es für gerechtfertigt, dafür drei Unterarten zu unterscheiden (wobei sie ältere Namen vorher [[Synonym (Taxonomie)|synonymisierter]] Taxa&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clapham&amp;quot; /&amp;gt; revalidierten):&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Megaptera novaeangliae kuzira&amp;#039;&amp;#039; (Gray, 1850) für die Population des Nordpazifik,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Megaptera novaeangliae novaeangliae&amp;#039;&amp;#039; (Borowski, 1781) für die Population des Nordatlantik,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Megaptera novaeangliae australis&amp;#039;&amp;#039; (Lesson, 1828) für die südhemisphärischen Populationen.&lt;br /&gt;
Genetisch relativ isoliert ist zudem eine Population im [[Arabisches Meer|Arabischen Meer]], vor den Küsten von Iran, Oman und Pakistan. Es gibt Hinweise darauf, dass die Tiere die Region möglicherweise ganzjährig bewohnen, also nicht [[Migration (Biologie)|migrieren]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pomilla&amp;quot; /&amp;gt; Ein formaler Vorschlag, die Population als eigene Unterart zu fassen, liegt bisher aber nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Umfrage unter Walexperten im Jahr 2015&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bettridge&amp;quot; /&amp;gt; ergab, dass die Mehrzahl von ihnen die Unterscheidung der drei Unterarten für gerechtfertigt hält. Nur eine Minderheit war aber bereit, auch der Population im Arabischen Meer Unterartstatus zuzugestehen. Taxonomen halten allerdings teilweise die vergebenen Unterartnamen für taxonomisch invalide, weil für die Unterarten kein [[Typusexemplar]] designiert wurde, was die vergebenen Namen zu einem [[Nomen nudum]] macht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WoRMS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walfang und Schutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buckelwale Gruppe.jpg|mini|Buckelwalfamilie vor Australien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man geht heute davon aus, dass vor dem massiven Eingriff des Menschen in die Walpopulationen weltweit etwa 125.000 Buckelwale lebten, davon etwa 100.000 südlich des Äquators. Die Tiere wurden bereits im Altertum in kleinem Ausmaß gejagt, in großem Stil aber seit dem 17. Jahrhundert. Nachdem die Buckelwalpopulation durch die starke Bejagung auf wenige tausend Tiere zurückgegangen war, konnte sich diese durch das weltweite Fangverbot von 1966 wieder stark erholen. Die IUCN geht von mehr als 60.000 Tieren weltweit aus und hat den Buckelwal seit 2008 in die geringste Gefährdungsstufe der Roten Liste (LC = &amp;quot;least concern&amp;quot;) eingeordnet. Laut den Berichten der Internationalen Walfangkommission (IWC) und NOAA lebten Mitte 2011 schätzungsweise 25.000 Buckelwale in den südlichen Meeren und im Nordpazifik waren es vermutlich wieder etwa 20.000 Tiere. Im Nordatlantik wurde von einer Populationsgröße von 11.500 Tieren ausgegangen, hinzu kamen kleinere, verstreute Populationen an der amerikanischen Westküste, im Golf von Maine, Samoa und anderen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2018 führt die [[Rote Liste gefährdeter Arten|IUCN-Rote Liste gefährdeter Arten]] bezüglich des Buckelwals eine weltweite Population von rund 135.000 Walen auf, davon sind etwa 84.000 Tiere fortpflanzungsfähig, mit steigendem Populationstrend. Regionale Schätzungen gehen von rund 13.000 Tieren im Nordatlantik, 21.000 im Nordpazifik und 80.000 in der südlichen Hemisphäre aus.&amp;lt;ref name=iucn&amp;gt;{{cite web |author=Cooke, J. G. |title= &amp;#039;&amp;#039;Megaptera novaeangliae&amp;#039;&amp;#039; |year=2018 |doi=10.2305/IUCN.UK.2018-2.RLTS.T13006A50362794.en |url=https://www.iucnredlist.org/species/13006/50362794 |access-date=2026-01-06 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=WDC&amp;gt;{{cite web |url=https://au.whales.org/whales-dolphins/species-guide/humpback-whale/ |title=Humpback Whale Species Guide |publisher=Whale and Dolphin Conservation (WDC)|access-date=2026-01-06 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er sich der Küste nähert und nicht sonderlich groß ist, ist der Buckelwal leichter zu jagen als andere [[Großwale]]. Deswegen gehörte er zu den ersten Großwalarten, die bejagt wurden. Sein Auftreten war sowohl in den Fortpflanzungs- als auch in den Nahrungsgründen einfach zu berechnen, sodass er sowohl dort als auch auf den Wanderstrecken gejagt wurde. Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren die Bestände im Nordatlantik stark reduziert, woraufhin man begann, die Waljagd auf die größeren südlichen Populationen zu konzentrieren. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden mehr als 100.000 Tiere getötet. Um 1920 fielen die jährlichen Fangquoten rapide von 14.000 auf 2000 Tiere pro Jahr, da die Wale selten und für die Märkte weniger interessant geworden waren. Zwischen 1940 und 1963 kam es wieder zu einer stärkeren Bejagung und es wurden in diesen Jahren weitere 50.000 Buckelwale getötet und die sich gerade wieder erholende Population des Nordatlantik unter internationalen Schutz gestellt, 1963 zudem die Populationen der südlichen Hemisphäre. 1966 erfolgte ein vollständiges Fangverbot, die einzige Ausnahme stellt der traditionelle [[Walfang]] der Bevölkerung der Karibikinsel [[Bequia]] dar. Die Bewohner dürfen im Jahr bis zu vier Buckelwale für den eigenen Verzehr erlegen, diese Zahl wurde allerdings nie erreicht und heute gibt es dort keinen Walfänger mehr. Bis Ende 1978 wurden zudem etwa acht Tiere pro Jahr vor [[Tonga]] und bis Ende 1985 bis zehn Tiere pro Jahr vor [[Grönland|Westgrönland]] erlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 erklärte [[Japan]], am 18. November mit dem 8000-Tonnen-Schiff &amp;#039;&amp;#039;[[Nisshin Maru]]&amp;#039;&amp;#039; die erste Großjagd auf Buckelwale seit 1963 beginnen zu wollen – das wäre zugleich die größte Jagd seit Beginn der Schutzmaßnahmen der Internationalen Walfangkommission (IWC) gewesen. Dazu wollten die Fischer eine Ausnahmebestimmung für Wissenschaftler nutzen. Tatsächlich sollte aber der größte Teil der getöteten Wale an Restaurants verkauft werden. Es war geplant, bis zu 50 Buckelwale, bis zu 50 [[Finnwal]]e sowie bis zu 935 [[Südlicher Zwergwal|Südliche Zwergwale]] mit der Harpune zu töten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,517965,00.html Spiegel Online: „Japan startet Großjagd auf Buckelwale – die erste seit 44 Jahren“], 17. November 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach internationalem Druck verzichtete Japan auf die Jagd von Buckelwalen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/japan_jagd_wale_1.624277.html Neue Zürcher Zeitung: „Japan gibt internationalem Druck teilweise nach“], 21. Dezember 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Buckelwal in Lebensgröße als Skulptur: [[The Cast Whale Project]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bettridge&amp;quot;&amp;gt;Shannon Bettridge, C. Scott Baker, Jay Barlow, Phillip J. Clapham, Michael Ford, David Gouveia, David K. Mattila, Richard M. Pace, III, Patricia E. Rosel, Gregory K. Silber, Paul R. Wade: Status review of the humpback whale (Megaptera novaeangliae) under the Endangered Species Act. NOAA Technical Memorandum NMFS 504. [https://repository.library.noaa.gov/view/noaa/4883 download] bei NOAA U.S. National Oceanic and Atmospheric Adiministration.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clapham&amp;quot;&amp;gt;Philip J. Clapham and James G. Mead: Megaptera novaeangliae. Mammalian Species no. 604. American Society of Mammalogists 1999. 9 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conder&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Conder &amp;amp; Strahan |Titel=Dictionary of Australian and New Guinean Mammals |Verlag=CSIRO PUBLISHING |Ort= |Datum=2007 |ISBN=978-0-643-10006-0 |Seiten=76 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Dictionary_of_Australian_and_New_Guinean/LmJsAzEXRyEC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;pg=PT76&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Megaptera novaeangliae&amp;#039;&amp;#039;]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Demere&amp;quot;&amp;gt;Thomas A. Deméré, Annalisa Berta, Michael R. McGowen (2005): The Taxonomic and Evolutionary History of Fossil and Modern Balaenopteroid Mysticetes. Journal of Mammalian Evolution 12 (1/2): 99–143. [[doi:10.1007/s10914-005-6944-3]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot;&amp;gt;Jennifer A. Jackson, Debbie J. Steel, P. Beerli, Bradley C. Congdon, Carlos Olavarrí, Matthew S. Leslie, Cristina Pomilla, Howard Rosenbaum, C. Scott Baker (2014): Global diversity and oceanic divergence&lt;br /&gt;
of humpback whales (Megaptera novaeangliae). Proceedings of the Royal Society B 281: 20133222. [[doi:10.1098/rspb.2013.3222]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marx&amp;quot;&amp;gt;Felix G. Marx (2011): The More the Merrier? A Large Cladistic Analysis of Mysticetes, and Comments on the Transition from Teeth to Baleen. Journal of Mammalian Evolution 18: 77–100. [[doi:10.1007/s10914-010-9148-4]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marx2&amp;quot;&amp;gt;Felix G. Marx and R. Ewan Fordyce (2015): Baleen boom and bust: a synthesis of mysticete phylogeny, diversity and disparity. Roya Society open science 2: 140434. [[doi:10.1098/rsos.140434]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Montgelard&amp;quot;&amp;gt;Claudine Montgelard, Emmanuel J. P. Douzery, Jacques Michaux: Classification and Molecular Phylogeny. Chapter 3 in Debra Lee Miller (editor): Reproductive Biology and Phylogeny of Cetacea: Whales, Porpoises and Dolphins. (Reproductive Biology and Phylogeny Series 7). CRC Press, Boca Raton 2007. ISBN 978-1-4398-4257-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pomilla&amp;quot;&amp;gt;Cristina Pomilla, Ana R. Amaral, Tim Collins, Gianna Minton, Ken Findlay, Matthew S. Leslie, Louisa Ponnampalam, Robert Baldwin, Howard Rosenbaum (2014): The World’s Most Isolated and Distinct Whale Population? Humpback Whales of the Arabian Sea. PLoS ONE 9(12): e114162. [[doi:10.1371/journal.pone.0114162]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WoRMS&amp;quot;&amp;gt;[https://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&amp;amp;id=137092 Megaptera novaeangliae (Borowski, 1781)]. World Cetacea Database, abgerufen über WoRMS World Register of Marine Species am 10. April 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mark Carwardine: &amp;#039;&amp;#039;Wale und Delfine&amp;#039;&amp;#039;. Delius Klasing, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-7688-2473-6 (hochwertiger Führer).&lt;br /&gt;
* Mark Carwardine u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Delphine &amp;amp; Wale. Verstehen – Erkennen – Beobachten&amp;#039;&amp;#039;. Gondrom-Verlag, Bindlach 2005, ISBN 3-8112-2593-6 (Taschenbuchausgabe).&lt;br /&gt;
* Ralf Kiefner: &amp;#039;&amp;#039;Wale und Delfine weltweit&amp;#039;&amp;#039;. Jahr Top Special, Hamburg 2002, ISBN 3-86132-620-5 (Führer der Zeitschrift &amp;quot;tauchen&amp;quot;, sehr detailliert).&lt;br /&gt;
* J. Niethammer, F. Krapp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Säugetiere Europas.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6. Meeressäuger, Teil 1A: Wale und Delphine 1. AULA-Verlag, Wiesbaden 1994, ISBN 3-89104-559-X (sehr detailliertes Fachbuch).&lt;br /&gt;
* R. R. Reeves, B. S. Stewart, P. J. Clapham, J. A. Powell: &amp;#039;&amp;#039;Sea Mammals of the World – a complete Guide to Whales, Dolphins, Seals, Sea Lions and Sea Cows&amp;#039;&amp;#039;. A&amp;amp;C Black, London 2002, ISBN 0-7136-6334-0 (Führer mit zahlreichen Bildern).&lt;br /&gt;
* Maurizio Würtz, Nadio Repetto: &amp;#039;&amp;#039;Underwater world. Dolphins and Whales&amp;#039;&amp;#039;. White Star Guides, Vercelli 2003, ISBN 88-8095-943-3 (Bestimmungsbuch).&lt;br /&gt;
* Maurizio Würtz, Nadio Repetto, Manferto, Valeria (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wale &amp;amp; Delphine, Biografie der Meeressäuger&amp;#039;&amp;#039;. Jahr Verlag, Hamburg 1998, ISBN 3-86132-264-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Megaptera novaeangliae|Buckelwal}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [{{IUCN|ID=13006|ScientificName=Megaptera novaeangliae|PureURL=yes}} IUCN] – Buckelwale in der Roten Liste (in englischer Sprache)&lt;br /&gt;
* [https://www.fisheries.noaa.gov/species/humpback-whale NOAA] – Eintrag zu Buckelwalen (in englischer Sprache)&lt;br /&gt;
* [https://iwc.int/about-whales/estimate.htm IWC – Populationsschätzungen (Menge)] und [https://iwc.int/about-whales/population-status -status] der [[Internationales Übereinkommen zur Regelung des Walfangs#Internationale Walfangkommission|internationalen Walfangkommission]] (IWC) (in englischer Sprache)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|12. Februar 2006|13642069}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4146842-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bartenwale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tschips</name></author>
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