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	<title>Buchsgau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuerstbistum Basel 16Jh.png|mini|Das weltliche Herrschaftsgebiet der Bischöfe von Basel im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buchsgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine historische [[Schweiz]]er Landschaft, die heute zum grossen Teil zum [[Kanton Solothurn]] (Amteien [[Thal-Gäu]] und [[Olten-Gösgen|Olten-Gösgen (Niederamt)]]) und zu einem kleinen Teil zum [[Kanton Bern]] ([[Bipperamt]]) gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weltlich ==&lt;br /&gt;
Der historische Buchsgau entstand aus dem alten [[Augstgau]], der ein Gebiet zwischen [[Rhein]] und [[Aare]] östlich der [[Siggern]] (bei Solothurn) umfasste und später in die Teile [[Frickgau]], [[Sisgau]], [[Sornegau]] und Buchsgau zerfiel. Dieser lag am linken Ufer der Aare und erstreckte sich von der Siggern bis zum [[Erzbach (Aare)|Erzbach]] (bei [[Erlinsbach SO|Erlinsbach]]). Im Norden lag die Gaugrenze auf der Wasserscheide im [[Jura (Gebirge)|Jura]]; daraus haben sich später teilweise die heutigen Kantonsgrenzen gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Buchsgau gehörten das [[Bipperamt]], Balsthal-Thal und [[Langenbruck BL|Langenbruck]], das [[Solothurnisches Gäu|solothurnische Gäu]], das Gebiet von [[Olten]] und der Hauptteil des späteren Bezirks Gösgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1080 erhielt [[Burkhard von Fenis]], [[Bistum Basel|Bischof von Basel]], von [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] die Belehnung mit dem Buchsgau. Der Bischof belehnte seinerseits den [[Frohburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Frohburg]] mit dem Amt des [[Landgraf]]en im Buchsgau. Mehr als sechshundert Jahre blieb der Fürstbischof von Basel Oberlehnsherr der Landgrafschaft Buchsgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frohburger übten im Buchsgau, in dem sie auch über grossen Eigenbesitz verfügten, lange Zeit die landgräflichen Rechte aus. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht um 1200 gründeten sie mehrere Städte als wirtschaftliche Zentren in diesem Gebiet, zum Beispiel [[Olten]], [[Klus (Balsthal)|Klus]], [[Aarburg]] und das um 1375 von den [[Gugler]]n zerstörte [[Fridau (Schweiz)|Fridau]] auf dem heutigen Gemeindegebiet von [[Fulenbach]]. Nach dem Aussterben der Frohburger 1336 fiel der Buchsgau an Graf [[Liste der Herrscher von Neuenburg|Rudolf IV. von Nidau]], der 1375 im Kampf gegen die Gugler fiel. Danach kam die Landgrafschaft an Graf Sigmund II. von [[Thierstein (Adelsgeschlecht)|Thierstein-Farnsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Niedergang des Adels im 14. Jahrhundert und dem Erstarken der Städte kamen immer mehr Gebiete des Buchsgaus unter den Einfluss von Bern und Solothurn. Mit dem Einverständnis des Fürstbischofs einigten sich die beiden Städte dahingehend, dass Solothurn im Thal allein und im Gäu mit Bern zusammen die Landgrafschaft ausübte. 1460 forderte Bern eine vollständige Teilung der gemeinen Herrschaft im westlichen Teil des Buchsgaus. Solothurn wurde 1463 Herr über das Gäu, Bern über das Bipperamt. Die Herrschaft Gösgen hatte Solothurn bereits im Jahr 1458 von Thomas [[Falkenstein (schweizerisches Adelsgeschlecht)|von Falkenstein]] gekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solothurn kaufte sich am 25. September 1669 für 20&amp;amp;nbsp;000 Gulden von der landgräflichen Oberlehnsherrlichkeit des Fürstbischofs von Basel los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchlich ==&lt;br /&gt;
Die Anfänge des [[Dekanat]]s Buchsgau des [[Bistum Basel|Bistums Basel]] sind nicht bekannt. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zählte es 37 Pfarreien mit 33&amp;amp;nbsp;000 Katholiken und war damit das grösste Dekanat der Schweiz. 1915 wurden die 19 Pfarreien von Hägendorf bis Erlinsbach abgespaltet und aus ihnen das Dekanat Niederamt gebildet. Dem Dekanat Buchsgau verblieben seither im Wesentlichen &amp;lt;!--sic?--&amp;gt; die solothurnischen (staatlichen) Bezirke [[Bezirk Gäu|Gäu]] und [[Bezirk Thal|Thal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Urban Fink-Wagner: [https://www.kirchenblatt.ch/assets/Kirchenblatt/kb-1018-buchsgau.pdf &amp;#039;&amp;#039;Dekanat Buchsgau. Spurensuche und Nachruf.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenblatt für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn&amp;#039;&amp;#039; 50/10, 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 wurde das Dekanat aufgelöst und in den gleichnamigen (Kirchen-)Bezirk umgewandelt, der die [[Pastoral]]räume Dünnernthal, St.&amp;amp;nbsp;Wolfgang im Thal und Gäu umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kirchenblatt.ch/seelsorge/pastoralraeume/ &amp;#039;&amp;#039;Pastoralräume.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenblatt für römisch-katholische Pfarreien im Kanton Solothurn&amp;#039;&amp;#039; 52/13–14, 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|8463|Autor= Rudolf Gamper}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Alois Kocher&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Buchsgau. Dekanat und Kirchen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Jahrbuch für Solothurnische Geschichte&lt;br /&gt;
   |Band=39&lt;br /&gt;
   |Datum=1966&lt;br /&gt;
   |Seiten=5–211&lt;br /&gt;
   |DOI=10.5169/seals-324337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4684223-8|VIAF=236127394}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Aargau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Basel-Landschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Basel-Stadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Solothurn)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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