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	<title>Buchfink - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buchfink&amp;diff=43816&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Melly42: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-04-19T14:18:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Buchfink&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Fringilla coelebs&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Edelfinken&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Fringilla&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Edelfinken&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Fringillinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Finken&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Fringillidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Singvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Passeri&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Sperlingsvögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Passeriformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Fringilla coelebs (chaffinch), male.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Buchfink (&amp;#039;&amp;#039;Fringilla coelebs&amp;#039;&amp;#039;), Männchen&amp;lt;br /&amp;gt;{{Audio|Buchfinkenruf.ogg|Gesang}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rangemap-pinson.PNG|mini|Verbreitungsgebiete&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#228B22|ganzjähriges Vorkommen}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#FFFF00|nur im Sommer}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#4169E1|Überwinterungsgebiet}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#6E8B3D|eingeführt}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#8B0000|Maghrebbuchfink (&amp;#039;&amp;#039;F. spodiogenys&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#FF69B4|Buchfinken der Kanaren, Madeiras und der Azoren}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buchfink&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Fringilla coelebs&amp;#039;&amp;#039;) ist ein zur [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Finken]] (Fringillidae) gehöriger [[Singvögel|Singvogel]]. Er kommt in ganz Europa mit Ausnahme Islands und des nördlichsten Skandinaviens vor, sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich in östlicher Richtung bis nach Mittelsibirien. Er ist außerdem ein Brutvogel in Nordafrika und Vorderasien bis einschließlich des Irans. In Neuseeland und in der Südafrikanischen Republik ist der Buchfink vom Menschen eingeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Avifauna Mitteleuropas|Mitteleuropa]] ist der Buchfink einer der am weitesten verbreiteten Brutvögel. Sein Verbreitungsgebiet reicht von der Küste bis zur Baumgrenze im Gebirge. Die Buchfinken [[Nordeuropa|Nord-]] und [[Osteuropa]]s sind Zugvögel, dagegen ist er in Mitteleuropa ein Teilzieher. Es werden mehrere Unterarten unterschieden. Davon kommen drei auf den Kanarischen Inseln und je eine auf den Azoren, Madeira, Sardinien und Kreta vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Datum=2004|Abruf=2025-11-30|Titel=The birds of Africa|ISBN=978-0-7136-6531-4|Verlag=C. Helm|Autor=Charles Hilary Fry, Stuart Keith, Emil K. Urban|Ort=London|Sprache=en|Band=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chaffinch (Fringilla coelebs) (38114943341).jpg|mini|hochkant=1.3|Buchfink-Männchen im Schlichtkleid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Buchfink erreicht eine Körperlänge von 14 bis 18 Zentimeter. Die Individuen der [[Nominatform]] wiegen zwischen 18 und 25 Gramm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Unabhängig vom Geschlecht weisen Buchfinken einen auffallenden weißen Schulterfleck, eine weiße Flügelbinde und weiße äußere Steuerfedern auf. Ansonsten besteht ein auffälliger [[Sexualdimorphismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Männchen sind die Körperunterseite und die Kopfseiten bräunlichrosa bis rotbraun. Der Oberkopf, der Nacken und die Halsseiten sind im Sommerhalbjahr auffällig graublau, im Winterhalbjahr mehr bräunlichgrau. Die Stirn ist schwarz, der Rücken ist kastanienbraun und der [[Bürzel]] ist grünlich. Der Schnabel ist beim Männchen im Frühjahr stahlblau, ansonsten hornfarben. Die Weibchen sind auf der Körperoberseite olivgrau und auf der Körperunterseite etwas heller. Der Schnabel des Weibchens ist ganzjährig hellbraun bis hornfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frisch geschlüpfte Buchfinken weisen auf der Körperoberseite, den Flügeln, Schenkeln und dem Bauch zunächst blass rauchgraue Dunen auf. Die Haut ist fleischfarben rosa. Der Rachen ist tiefrosa, die Schnabelwülste sind weiß oder rahmfarben bis gelblich getönt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harrison, S. 430&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Datum=2004|Auflage=2., überarbeitete Aufl|Abruf=2025-11-30|Titel=Jungvögel, Eier und Nester der Vögel Europas: Nordafrikas und des Mittleren Ostens|ISBN=978-3-89104-685-2|Verlag=AULA|Autor=Colin James Oliver Harrison, Peter Castell|Ort=Wiebelsheim|Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jungvögel ähneln adulten Weibchen, jedoch sind bei ihnen die Federn am Kopf und Körper etwas kürzer und weicher, die Steuerfedern sind schmäler und laufen spitzer aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchfinken laufen auf dem Boden unter rhythmischem Kopfnicken. Der Flug ist wellenartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Buchfink.Luther-Friedhof.1.jpg|Männchen mit bräunlichrosafarbener Brust, schwarzer Stirn und Dunen auf dem Rücken&lt;br /&gt;
 Buchfink.Luther-Friedhof.4.jpg|Männchen im Sommerkleid mit grauem Oberkopf, schwarzer Stirn, stahlblauem Schnabel und rotbrauner Kopfseite&lt;br /&gt;
 Buchfink.Luther-Friedhof.8.jpg|Männchen mit gespreizten schwarz-weißen Deckfedern und grünlichem Bürzel&lt;br /&gt;
Fringilla coelebs -Ireland -female-8.jpg|Weibchen der Unterart &amp;#039;&amp;#039;F. c. gengleri&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Der Buchfink ist in Europa und Nordafrika, aber auch in Westasien verbreitet, wo er vor allem in Wäldern, aber auch in Parkanlagen und großen Gärten bis in etwa 1500 Meter Höhe lebt. Er zählt zu den häufigsten Singvogelarten in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lebensraum des Buchfinken sind Wälder, Dickichte, Hecken, Gärten und große Obstanbauflächen. In Afrika ist er am häufigsten in Wäldern mit Korkeichen, Zedern, [[Aleppo-Kiefer]]n, Thuja-, Eukalyptus-, Walnuss-, [[Sandarakbaum|Sandarak-]] und [[Arganbaum|Arganbeständen]] sowie in Olivenhainen anzutreffen. In der [[Kyrenaika]] kommt er besonders häufig in Wacholderwäldern vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mitteleuropa sind Buchfinken Teilzieher, in Ost- und Nordeuropa dagegen Zugvögel. Ein großer Teil der Population verbleibt ganzjährig im Brutgebiet – und hier besonders die Männchen, sodass der Eindruck entsteht, dass diese im Winter [[zölibat]]är leben, weswegen [[Carl von Linné]] der Art auch diesen lateinischen Namenszusatz gab&amp;lt;ref&amp;gt;[https://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/arten/21458.html Der Buchfink – Singender Schönling.] Auf &amp;#039;&amp;#039;nabu.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 7. März 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Buchfinken, die während des Winterhalbjahres in klimatisch günstigere Regionen abwandern, ziehen sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Sie folgen dabei zum Teil der Küstenlinie, Flusstälern oder Bergpässen. In Marokko sind die von Europa herziehenden Vögel insbesondere vom späten August bis November zu beobachten. An der Meerenge von Gibraltar lassen sich zurückziehende europäische Buchfinken bereits ab Januar beobachten, der Zug setzt sich bis in den April fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In Marokko wurde bereits ein Vogel wiedergefunden, der ursprünglich im 3.250 Kilometer entfernten [[Kaliningrad]] beringt wurde. In Algerien zählen zu den Wiederfunden Vögel aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Italien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Afrika bilden die dort überwinternden Zugvögel wie auch die dort brütenden Standvögel kleine Trupps, die häufig nur aus einem Geschlecht bestehen. Sie sind regelmäßig mit [[Grünling (Vogel)|Grünlingen]], [[Bluthänfling]]en und [[Stieglitz]]en vergesellschaftet. Mit diesen gemeinsam bilden sie größere Trupps, die gemeinsam auf Feldern nach Nahrung suchen oder Ruheplätze nutzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 7,5 bis 9,5 Millionen Brutpaaren in Deutschland wurde der Buchfink im Jahr 2016 als wahrscheinlich zweithäufigste Brutvogelart angesehen, nur wenig hinter der [[Amsel]] und vor [[Mönchsgrasmücke]] und [[Kohlmeise]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gerlach, B., R. Dröschmeister, T. Langgemach, K. Borkenhagen, M. Busch, M. Hauswirth, T. Heinicke, J. Kamp, J. Karthäuser, C. König, N. Markones, N. Prior, S. Trautmann, J. Wahl &amp;amp; C. Sudfeldt (2019): Vögel in Deutschland – Übersichten zur Bestandssituation. [[Dachverband Deutscher Avifaunisten|DDA]], BfN, LAG VSW, Münster.([https://www.dda-web.de/index.php?cat=pub&amp;amp;subcat=vid online]; PDF; 7&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Die Nahrung der Buchfinken besteht aus [[Beere]]n, [[Same (Pflanze)|Samen]] aller Art, [[Insekten]] und [[Spinnentiere|Spinnen]]. Die [[Nestling]]e werden mit Insekten und deren Larven gefüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nahrung sucht der Buchfink überwiegend auf dem Erdboden und nutzt vor allem die Stellen, die nur spärlich mit Vegetation bewachsen sind. Die Nahrung wird mit schnellen, pickenden Bewegungen vom Erdboden aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimme ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buchfinkenruf.ogg|links|mini|Gesang eines Buchfinken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20240616 Buchfink ((Fringilla coelebs).jpg|mini|Singender Buchfink]]&lt;br /&gt;
Der Kontakt- und Alarmruf des Buchfinken ist ein lautes „pink, pink“, sein Flugruf ein gedämpftes „jüp, jüp“. Laut und durchdringend singt er ab März etwa wie „zizizizjazjazoritiu-zip“ oder &amp;#039;&amp;#039;zipzipzip&amp;#039;&amp;#039;. In unterschiedlichen Lebensräumen sind abweichende Rufe, so genannte regionale Dialekte, zu vernehmen. Neben dem namensgebenden Lockruf „pink“ (oder „fink“) gibt es noch das in manchen Gegenden Deutschlands und Großbritanniens als Regen verkündend angesehene „trürr“ (oder „trüb“). Dieser „Regenruf“ kann manchmal auch zweisilbig vorgetragen werden. Anderen Quellen zufolge wird dieser Ruf nur als „Regenruf“ bezeichnet, weil er lautmalerisch als „trief“ gedeutet wird.&lt;br /&gt;
Bei Streitigkeiten und Revierkämpfen ist ein lautes Klickern zu hören, welches offenbar als Drohlaut dient. Zugleich wird, wie auch bei einigen anderen Singvögeln (z.&amp;amp;nbsp;B. männlichen Rabenkrähen), die Befiederung des Kopfes (Scheitel) aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesang männlicher Buchfinken (auch &amp;#039;&amp;#039;Finkenschlag&amp;#039;&amp;#039; genannt) wird in dem jahrhundertealten Brauchtum und seit 2014 als [[Immaterielles Kulturerbe]] anerkannten [[Finkenmanöver im Harz]] in Wettbewerben bewertet. Zu Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts waren diese Wettbewerbe auch in anderen Gegenden sehr beliebt. In [[Wien]] hießen die Fänger und Halter &amp;#039;&amp;#039;Vogelbucker&amp;#039;&amp;#039;, ausgetragen wurden die Wettbewerbe hier meist in [[Gaststätte]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Perzina: &amp;#039;&amp;#039;Vogelhandel und -Liebhaberei in Wien.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ornithologische Monatsschrift]], Jahrgang 16 (1891): 455 - 465. ([https://www.zobodat.at/pdf/Ornithologische-Monatsschrift_16_0455-0465.pdf PDF 1,6 MB])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Wessely: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Finkenliebhaberei&amp;#039;&amp;#039;. In: Illustrierte Kronenzeitung, 18. Januar 1926, S. 7 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=krz&amp;amp;datum=19260118&amp;amp;query=%22vogelbucker%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=7 Online]); erneut abgedruckt am 17. Dezember 1934, S. 6 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=krz&amp;amp;datum=19341217&amp;amp;query=%22vogelbucker%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=6 Online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Wiener Tagblatt, 21. Juni 1931, S. 9 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwg&amp;amp;datum=19310621&amp;amp;query=%22vogelbucker%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=9 Online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FringillaCoelebsFemale.jpg|mini|Weibchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Buchfink Nest - Nest of chaffinch - Fringilla coelebs 1.jpg|mini|Nest mit Moos und eingewebten Haaren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinson des arbres – Fringilla coelebs moreletti – Flamengos Fayal Açores 222.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Fringilla coelebs&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der Buchfink brütet bevorzugt in lichten Laub- und Mischwäldern sowie in Hecken, Parks und Gärten. In Mitteleuropa beginnt die Brutperiode frühestens ab Ende März, gewöhnlich schreiten Buchfinken aber von Mitte April bis Juni zur Brut. In Marokko und Algerien brüten Buchfinken von Ende März bis Anfang Juni. Im Südwesten der [[Kapprovinz]] dagegen von September bis November.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Je nach Klima und Lage ziehen sie ein bis zwei Jahresbruten pro Jahr groß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harrison, S. 430&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Fortpflanzungszeit kennzeichnet das Männchen sein Brutrevier durch lautstarken Gesang. Die Größe des Brutreviers variiert abhängig vom Verbreitungsgebiet beträchtlich und ist in Europa umso größer, je höher im Norden der Buchfink brütet. In der marokkanischen [[Macchie]] haben die Brutreviere eine durchschnittliche Größe von 270 Quadratmetern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das Brutrevier wird von beiden Vögeln eines Paares energisch verteidigt, Eindringlinge werden verjagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sorgfältig, ausschließlich vom Weibchen gebaute, dickwandige [[Nest]] besteht aus [[Wurzel (Pflanze)|Wurzeln]], [[Rinde]]nfasern, [[Sprossachse|Halmen]], [[Moose]]n und [[Flechte]]n. Innen wird es mit [[Haar]]en und einzelnen [[Feder]]n gepolstert. Das Nest wird meistens in einer Höhe von zwei bis zehn Metern auf Sträuchern oder in Bäumen in einer Astgabel gebaut und ist durch die Moose und Flechten gut getarnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelege besteht gewöhnlich aus vier bis sechs hellbraunen oder bläulich-weißen [[Ei]]ern, die durch rot- bis dunkelbraune Flecken und feine Streifen gezeichnet sind. Die Zeichnung ist gelegentlich so dicht, dass die Grundfärbung überdeckt wird. Nur sehr selten sind sie schwach oder gar nicht gezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harrison, S. 430&amp;quot; /&amp;gt; Die Brutdauer beträgt dreizehn bis vierzehn Tage, es brütet allein das Weibchen, das mit der Brut gewöhnlich nach der Ablage des vorletzten Eis beginnt. Nach dem Schlüpfen werden die Jungen von beiden Altvögeln gefüttert, wobei das Weibchen aber einen größeren Anteil an der Versorgung der Jungvögel hat. Die Nestlingszeit beträgt meist 11 bis 18 Tage, gewöhnlich fliegen die Jungvögel aber nach 14 Tagen aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harrison, S. 430&amp;quot; /&amp;gt; Gelegentlich bilden die Jungvögel gemeinsam mit den Elternvögeln für weitere 20 bis 35 Tage einen Familienverband. Jungvögel sind etwa 14 Tage nach dem Ausfliegen in der Lage, sich selber zu versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste beringte Vogel, der bislang wiedergefunden wurde, erreichte ein Lebensalter von 14 Jahren. In der Regel werden Buchfinken aber selten älter als fünf Jahre. Die Nestlingssterblichkeit ist insbesondere in den Jahren besonders hoch, in denen es an Raupen mangelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Common Chaffinch (Fringilla coelebs africana) Morocco.jpg|mini|Maghrebbuchfink]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Açores 452A1626 (35867036050).jpg|mini|Azorenbuchfink]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Madeira Buchfink-001.JPG|mini|Madeirabuchfink]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fringilla coelebs -La Palma, Canary Islands, Spain-8.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Fringilla canariensis palmae&amp;#039;&amp;#039; auf [[La Palma]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fringilla coelebs canariensis 01.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Fringilla canariensis canariensis&amp;#039;&amp;#039; auf [[La Gomera]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chaffinch -1.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Fringilla coelebs gengleri&amp;#039;&amp;#039; in Schottland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemals werden 19 Unterarten vom Buchfink anerkannt. Langjährige genetische und verhaltensbiologische Untersuchungen führten 2021 zu einer grundlegenden Neueinteilung des &amp;#039;&amp;#039;Fringilla&amp;#039;&amp;#039;-Artenkomplexes. Vom Buchfink wurden einige ehemalige [[Unterart]]en abgetrennt, die den Status eigenständiger Arten mit lokalen Unterarten erhielten. Die Systematik ergibt sich seitdem wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;María Recuerda, JuanCarlos Illera, Guillermo Blanco, Rafael Zardoya &amp;amp; Borja Milá: &amp;#039;&amp;#039;Sequential colonization of oceanic archipelagos led to a species-level radiation in the common chaffinch complex (Aves: Fringilla coelebs)&amp;#039;&amp;#039;, Molecular Phylogenetics and Evolution, volume 164, 2021, {{DOI|10.1016/j.ympev.2021.107291}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Gill, David Donsker &amp;amp; Pamela Rasmussen: &amp;#039;&amp;#039;Finches, euphonias, longspurs, Thrush-tanager&amp;#039;&amp;#039;, IOC World Bird List Version 15.1, eingesehen am 16. März 2026, [https://www.worldbirdnames.org/bow/finches/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Buchfink (&amp;#039;&amp;#039;Fringilla coelebs&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Fringilla coelebs coelebs&amp;#039;&amp;#039; [[Carl von Linné|{{Person|Linnaeus}}]], 1758 ist die [[Nominatform]], die von Kontinentaleuropa bis nach Sibirien vorkommt und zum Teil im Nordwesten Afrikas überwintert. Der Mantel ist bei den Männchen dieser Unterart von einem intensiveren Braun, die Körperunterseite ist rötlicher.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;F. c. gengleri&amp;#039;&amp;#039; [[Otto Kleinschmidt|{{Person|Kleinschmidt}}]], 1909 kommt in Großbritannien und Irland vor. Die Unterart wurde außerdem in Südafrika eingeführt. Sie weist viel Ähnlichkeit mit der Nominatform auf, hat aber kürzere Flügel und die Männchen eine einheitlich rötlich-zimtfarbene Körperunterseite.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;F. c. alexandrovi&amp;#039;&amp;#039; [[Nikolai Zarudny|{{Person|Zarudny}}]], 1916 – Nord-[[Iran]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;F. c. sarda&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Joseph Rapine|Rapine]]}}, 1925 – [[Sardinien]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;F. c. solomkoi&amp;#039;&amp;#039; [[Michail Alexandrowitsch Menzbier|{{Person|Menzbier}}]] &amp;amp; [[Pjotr Petrowitsch Suschkin|{{Person|Sushkin}}]], 1913 – [[Krim]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;F. c. syriaca&amp;#039;&amp;#039; [[James Maurice Harrison|{{Person|J. M. Harrison}}]], 1945 – [[Zypern]] und die [[Levante]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;F. c. transcaspia&amp;#039;&amp;#039; [[Nikolai Zarudny|{{Person|Zarudny}}]], 1916 – [[Turkmenistan]]&lt;br /&gt;
* [[Maghrebbuchfink]] (&amp;#039;&amp;#039;Fringilla spodiogenys&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;F. s. spodiogenys&amp;#039;&amp;#039; [[Charles Lucien Jules Laurent Bonaparte|{{Person|Bonaparte}}]], 1841 kommt im Nordwesten Libyens sowie in Tunesien vor. Die Art fehlt lediglich im Nordwesten Tunesiens.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;F. s. africana&amp;#039;&amp;#039; [[Francois Levaillant|{{Person|Levaillant}}]], 1850 kommt von Marokko bis in den Nordwesten Tunesiens vor.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;F. s. harterti&amp;#039;&amp;#039; [[Lars Svensson (Ornithologe)|{{Person|Svensson}}]], 2015 kommt in Libyen vor.&lt;br /&gt;
* [[Azorenbuchfink]] (&amp;#039;&amp;#039;Fringilla  moreletti&amp;#039;&amp;#039;) [[Jacques Pucheran|{{Person|Pucheran}}]], 1859 – [[Azoren]]&lt;br /&gt;
* [[Madeirabuchfink]] (&amp;#039;&amp;#039;Fringilla maderensis&amp;#039;&amp;#039;) [[Richard Bowdler Sharpe|{{Person|Sharpe}}]], 1888 – [[Madeira]]&lt;br /&gt;
* [[Kanarenbuchfink]] (&amp;#039;&amp;#039;Fringilla canariensis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;F. c. canariensis&amp;#039;&amp;#039; [[Louis Pierre Vieillot|{{Person|Vieillot}}]], 1817 – [[La Gomera]] und [[Teneriffa]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;F. c. bakeri&amp;#039;&amp;#039; [[Jacques Pucheran|{{Person|Pucheran}}]], 1859 – [[Gran Canaria]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;F. c. ombriosa&amp;#039;&amp;#039; [[Ernst Hartert|{{Person|Hartert}}]], 1913 – [[El Hierro]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;F. c. palmae&amp;#039;&amp;#039; [[Henry Baker Tristram|{{Person|Tristram}}]], 1889 – [[La Palma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Einhard Bezzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Vögel.&amp;#039;&amp;#039; BLV Verlagsgesellschaft, München 1996, ISBN 3-405-14736-0.&lt;br /&gt;
* [[Charles Hilary Fry|C. Hilary Fry]] und [[Stuart Keith]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Birds of Africa.&amp;#039;&amp;#039; Band VII. Christopher Helm, London 2004, ISBN 0-7136-6531-9.&lt;br /&gt;
* [[Colin James Oliver Harrison]] und Peter Castell: &amp;#039;&amp;#039;Jungvögel, Eier und Nester der Vögel Europas, Nordafrikas und des Mittleren Ostens.&amp;#039;&amp;#039; Aula Verlag, Wiebelsheim 2004, ISBN 3-89104-685-5.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Maxime Metzmacher |Titel=La transmission du chant chez le Pinson des arbres (Fringilla c. coelebs): phase sensible et rôle des tuteurs chez les oiseaux captifs |Sammelwerk=Alauda |Band=63 |Datum=1995 |Seiten=123–134 |Sprache=fr |Online=[http://hdl.handle.net/2268/162713 Volltext]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Maxime Metzmacher |Titel=Imitations et transmission culturelle dans le chant du Pinson des arbres Fringilla coelebs? |Sammelwerk=Alauda |Band=84 |Datum=2016 |Seiten=203–220 |Sprache=fr |Online=[http://hdl.handle.net/2268/204048 Volltext]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Maxime Metzmacher |Titel=L&amp;#039;apprentissage du chant chez le Pinson des arbres (Fringilla coelebs): une réévaluation des conclusions de Thorpe |Sammelwerk=Alauda |Band=84 |Datum=2016 |Seiten=237–239 |Sprache=fr |Online=[http://hdl.handle.net/2268/204189 Volltext]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fringilla coelebs|Buchfink (&amp;#039;&amp;#039;Fringilla coelebs&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vogelstimmen-wehr.de/avi.htm#bfi Singender Buchfink] bei www.vogelstimmen-wehr.de&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 22720030&lt;br /&gt;
| ScientificName = Fringilla coelebs&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 18. Dezember 2008&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= comcha |Name= Buchfink (&amp;#039;&amp;#039;Fringilla coelebs&amp;#039;&amp;#039;) |Abruf= 2023-06-23}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto |ID=Fringilla-coelebs |ScientificName=Fringilla coelebs}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vogelwarte.ch/de/voegel/voegel-der-schweiz/buchfink Buchfink] bei der [[Schweizerische Vogelwarte Sempach|Schweizerischen Vogelwarte Sempach]]&lt;br /&gt;
* Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: [http://blascozumeta.com/specie_files/16360_Fringilla_coelebs_E.pdf Geschlechts- und Altersbestimmung] (PDF-Datei, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/buf.htm Federn des Buchfinks]&lt;br /&gt;
*[http://hdl.handle.net/2268/246148: Sonagrams of Chaffinch songs (&amp;#039;&amp;#039;Fringilla coelebs&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4008618-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Melly42</name></author>
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