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	<title>Buchenloch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:10:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buchenloch&amp;diff=1377770&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Rohlfs: /* Siehe auch */</title>
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		<updated>2024-10-16T10:59:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |NS=50.231603|EW=6.659752|type=landmark|region=DE-RP|map=right|maplevel=adm1st|maptype=relief|mapsize= x300|dim=1500|name=Buchenloch}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buchenloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buchenlay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBKT&amp;quot; /&amp;gt;) ist eine [[Höhle]] im Dolomitfelsmassiv der [[Gerolsteiner Kalkmulde]], nördlich von [[Gerolstein]] in der [[Eifel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eifelfuehrer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LeonhardBronn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und geologische Struktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Silex moustériens 001.jpg|mini|hochkant|links|Steinwerkzeuge des Moustérien]]&lt;br /&gt;
Vor geschätzt 30.000 Jahren,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBKT&amp;quot; /&amp;gt; während der letzten [[Kaltzeit|Eiszeit]] wurde sie von Menschen und Tieren aufgesucht, ob als ständige [[Wohnhöhle]] oder nur gelegentlich, ergibt sich aus den gemachten Funden nicht. Gegraben wurde in der Höhle in den 1880er Jahren durch [[Eugen Bracht]], einen [[Landschaftsmalerei|Landschaftsmaler]]. Ein dabei entdecktes [[Steingerät|Steinwerkzeug]] ließ sich dem [[Moustérien]] zuordnen, das heißt, dass sich dort [[Neandertaler]] aufhielten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eifelfuehrer&amp;quot; /&amp;gt; Die Tierknochenfunde weisen auf [[Mammuts|Mammut]], [[Höhlenbär]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;LeonhardBronn&amp;quot; /&amp;gt;, [[Wildpferd]] und [[Ren]] als Jagdbeute hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KuLaDigBuchenloch&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Archäologie|archäologischen]] Funde befinden sich im [[Rheinisches Landesmuseum Trier|Rheinischen Landesmuseum Trier]], die Knochenfunde sind zum Teil verschollen, einige liegen im Museum [[Villa Sarabodis]] in Gerolstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe des Buchenlochs, in der in der Südwand der Munterley gelegenen Magdalenenhöhle, wurden Steinwerkzeuge und Schmuckstücke entdeckt, deren nach der [[Radiokarbonmethode]] bestimmtes Alter ca. 25.000 Jahre beträgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KuLaDigBuchenloch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maße des Buchenlochs werden angegeben mit einer Länge von etwa 30 Metern, einer Breite von 4 Metern und einer durchschnittlichen Höhe von etwa 2,4 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eifelfuehrer&amp;quot; /&amp;gt; Sie besitzt links einen sehr schmalen, circa 15 Meter langen Seitenausgang oder -eingang, einen kurzen [[Schluf]], in der Mitte eine dicke Säule sowie eine größere und eine kleine Seitenkammer. Einige Bereiche sind dunkel und feucht. An der Rückseite verläuft eine steile und lehmige Halde, die bis fast unter die Höhlendecke reicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.volksfreund.de/region/vulkaneifel/eine-sagenhafte-unterirdische-verbindung_aid-5864695 Eine sagenhafte unterirdische Verbindung] Trierischer Volksfreund vom 20. Mai 2009, abgerufen am 19. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Höhle ist die Bildung von [[Kalksinter]] und [[Tropfstein]] zu sehen. Ausgelöst wird dies durch Sickerwasser, das die Gesteinsbestandteile [[Calcit]] und [[Dolomit (Mineral)|Dolomit]] auflöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1938 unter [[Naturschutz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO1938-04-16&amp;quot; /&amp;gt; stehende Höhle ist öffentlich zugänglich. Sie ist über den Vulkanwanderweg (Eifel) leicht zu erreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eifelfuehrer&amp;quot; /&amp;gt; Die neunte Etappe des [[Eifelsteig]]s führt ebenfalls an der Höhle vorbei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eifelsteig&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings sollte die Höhle zwischen dem 1. Oktober und dem 31. März nicht betreten werden, da in dieser Zeit die [[Fledermaus]]&amp;amp;shy;schutzzeit gilt, während der das Betreten von [[Grotte]]n, [[Bunker]]n, [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] und anderen potentiellen Winterschlaf-Behausungen von Fledermäusen gesetzlich untersagt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBKT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot; heights=&amp;quot;175&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Buchenlochhoehle - geo.hlipp.de - 6529.jpg|Eingang zum Buchenloch&lt;br /&gt;
Gerolstein Buchenloch Tropfstein.jpg|Tropfsteinbildung an der Mittelsäule der Buchenlochhöhle&lt;br /&gt;
Buchenlochhöhle (auch Buchenlay) bei Gerolstein (2).jpg|Innenansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzfunktion im Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Neben den Wäldern der [[Dietzenley]] diente die Buchenlochhöhle als Schutzunterschlupf für einen Teil der Gerolsteiner Bevölkerung während der häufigen Bombenangriffe auf Gerolstein im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], bedingt durch die strategisch wichtige Bahnlinie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-73361-20130901-2 Höhle Buchenloch bei Gerolstein] In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital, abgerufen am 19. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Höhlen in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stadtverwaltung Gerolstein (Hrsg.): Gerolstein in der Vulkaneifel, Trier, 1975&lt;br /&gt;
* Grabungsergebnisse in: Festschrift zur Begrüßung der XIV. Allgemeinen Versammlung der Deutschen Anthropologischen Gesellschaft, Trier 1883.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Jakob Schneider|Titel=Das Kyllthal mit seinen nächsten Umgebungen, nach geschichtlich-antiquarischen und naturhistorischem Bezuge, und mit Rücksicht auf die Sagen dargestellt|Datum=1853|Seiten=63 ff.|Online=[https://books.google.de/books?id=2AsSAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#PPA63,M1 online auszugsweise]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hartwig Löhr&lt;br /&gt;
   |Titel=Buchenloch-Höhle&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Führer zu archäologischen Denkmälern des Trierer Landes&lt;br /&gt;
   |Reihe=Schriftenreihe des Rheinischen Landesmuseums Trier&lt;br /&gt;
   |BandReihe=35&lt;br /&gt;
   |HrsgReihe=[[Rheinisches Landesmuseum Trier]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Trier&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-923319-73-2&lt;br /&gt;
   |Seiten=108 f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Buchenlochhöhle}}&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier|838|Buchenloch – Altsteinzeitliche Höhle|Gerolstein}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb1982/hjb1982.72.htm Heimatjahrbucharchiv Landkreis Vulkaneifel: &amp;#039;&amp;#039;Rückblick in die Steinzeit&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb1993/hjb1993.93.htm Heimatjahrbucharchiv Landkreis Vulkaneifel: &amp;#039;&amp;#039;Die Gerolsteiner Dolomiten&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.geocaching.com/geocache/GC31084_buchenloch-hohle?guid=fe98e854-2808-4d70-9daf-ff129d02c050 Buchenloch-Höhle] aus &amp;#039;&amp;#039;geocaching.com&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBKT&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Kremb/Lautzas&lt;br /&gt;
 |Titel=Landesgeschichtlicher Exkursionsführer Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
 |Band=2&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag Arbogast&lt;br /&gt;
 |Ort=Otterbach&lt;br /&gt;
 |Datum=1991&lt;br /&gt;
 |Kommentar=zitiert in {{KulturDB-Trier|838|Buchenloch – Altsteinzeitliche Höhle|Gerolstein|zugriff=2017-09-12}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eifelfuehrer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.eifelfuehrer.de/touristische-ziele/geologische-zeugnisse/buchenloch&lt;br /&gt;
 |titel=Buchenloch&lt;br /&gt;
 |zugriff=2017-09-12&lt;br /&gt;
 |werk=www.eifelfuehrer.de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eifelsteig&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.eifelsteig.de/a-eifelsteig-etappe-9&lt;br /&gt;
 |titel=Eifelsteig-Etappe 09&lt;br /&gt;
 |zugriff=2017-09-12&lt;br /&gt;
 |titelerg=Von Hillesheim nach Gerolstein}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KuLaDigBuchenloch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{KuLaDig|O-73361-20130901-2|Höhle Buchenloch bei Gerolstein| autor=Benjamin Keul|| zugriff=2017-09-12}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LeonhardBronn&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
K.C. von Leonhard und H. G. Bronn (Herausgeber, 1837): &amp;#039;&amp;#039;Neues Jahrbuch fur Mineralogie, Geognosie, Geologie und Petrefaktenkunde.&amp;#039;&amp;#039; E. Schweizerbart’s Verlagshandlung, S. 490.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO1938-04-16&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://naturschutz.rlp.de/Dokumente/rvo/nd/ND-7233-164.pdf Verordnung zur Sicherung von Naturdenkmalen im Kreis Daun] vom 16. April 1938.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.231603|EW=6.659752|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1038561329|VIAF=305150348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Eifel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gerolstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moustérien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Rohlfs</name></author>
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