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	<title>Buchenholz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:48:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buchenholz&amp;diff=253061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buchenholz&amp;diff=253061&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-10-04T09:48:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert das Holz von Bäumen der Pflanzengattung Buchen; zum Ort Buchenholz in Witten siehe [[Buchenholz (Witten)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Holz&lt;br /&gt;
| Name = Buche&lt;br /&gt;
| Bild = [[Datei:Buche Holz 1.jpg|zentriert|250px|Holz der Rotbuche]]&lt;br /&gt;
| Baumarten = [[Rotbuche]]&lt;br /&gt;
| Herkunft = Europa&lt;br /&gt;
| Farbe = blassgelb bis rötlichweiß, nach [[Dämpfen (Holz)|Dämpfung]] rötlich&lt;br /&gt;
| Rohdichte Mittelwert = 720 kg/m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rohdichte Grenzwerte = 540–910 kg/m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Axiales Schwindmass = 0,3 %&lt;br /&gt;
| Radiales Schwindmass = 5,8 %&lt;br /&gt;
| Tangentiales Schwindmass = 11,8 %&lt;br /&gt;
| radiale Quellung = 0,20 %&lt;br /&gt;
| tangentiale Quellung = 0,41 %&lt;br /&gt;
| Biegefestigkeit = 105–123 N/mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Druckfestigkeit = 53–62 N/mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zugfestigkeit = 135 N/mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Brinellhärte =&lt;br /&gt;
| Wärmeleitfähigkeit = 0,176&amp;amp;nbsp;W/(m·K)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Niemz |Titel=Untersuchungen zur Wärmeleitfähigkeit ausgewählter einheimischer und fremdländischer Holzarten |Sammelwerk=Bauphysik 29 |Band=29 |Nummer=4 |Verlag=Ernst &amp;amp; Sohn Verlag für Architektur und technische Wissenschaften GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=Berlin |Datum=2007 |Seiten=311–312 |DOI=10.1002/bapi.200710040}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Brennwert = 19,7 MJ/kg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaltschmitt&amp;quot;&amp;gt;[[Martin Kaltschmitt]], Hans Hartmann, Hermann Hofbauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Energie aus Biomasse. Grundlagen, Techniken und Verfahren.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Springer Verlag, 2009, ISBN 978-3-540-85094-6, S. 360.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buchenholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird das [[Holz]] verschiedener Arten der [[Buchen]] (Gattung &amp;#039;&amp;#039;Fagus&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet, die als [[Nutzholz|Nutzhölzer]] verwendet werden. In Europa ist dies vor allem die [[Rotbuche]] (&amp;#039;&amp;#039;Fagus sylvatica&amp;#039;&amp;#039;), das für unterschiedliche Anwendungen insbesondere als [[Bauholz|Bau-]] und [[Möbel]]holz verwendet wird. Das Holz der [[Hainbuche]] (&amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus&amp;#039;&amp;#039;), die nicht näher mit der Rotbuche verwandt ist, unterscheidet sich dagegen sehr stark vom Buchenholz und wird entsprechend nicht als solches bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Deutsches Institut für Normung|DIN]] EN 13556 ist das Kurzzeichen für die Rotbuche „FASY“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Rotbuche ist in Deutschland und Teilen West-Mitteleuropas die mit Abstand häufigste Art der [[Laubbaum|Laubbäume]]. Sie hat einen Anteil von durchschnittlich 13,7 % an der deutschen Gesamtwaldfläche, der im Westen Deutschlands sogar bis 16 % betragen kann. Das Buchenholz ist zudem mit einem [[Holzernte|Einschlag]] von jährlich etwa 7 Millionen [[Kubikmeter]]n (ca. 1/6 des Gesamtholzeinschlages in Deutschland pro Jahr) eines der bedeutendsten [[Laubholz|Laubhölzer]] als [[Nutzholz|Nutz-]] und [[Industrieholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Rotbuchen wachsen im Bestand gerade mit einem &amp;#039;&amp;#039;vollholzigen&amp;#039;&amp;#039; [[Baum#Aufbau des Baumstammes|Stamm]] mit sehr langem, [[ast]]freiem &amp;#039;&amp;#039;Schaft&amp;#039;&amp;#039;. Die astfreien Stammlängen erreichen hier bis zu 15 Metern bei einer Gesamthöhe des [[Baum]]es von bis zu 30 bis 35 Metern (maximal bis 45 Meter), der maximale Durchmesser beträgt 1,5 bis 2 Meter bei einem &amp;#039;&amp;#039;Maximalalter&amp;#039;&amp;#039; von 250 bis 300 Jahren. Das &amp;#039;&amp;#039;Endnutzungsalter&amp;#039;&amp;#039; der Bäume beträgt 100 bis 140 Jahre, zu diesem Zeitpunkt haben die Bäume einen Durchmesser von 30 bis 50 Zentimeter. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Zuwachs (Forstwirtschaft)|Zuwachsraten]]&amp;#039;&amp;#039; betragen etwa 4&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; pro Hektar und Jahr, wobei die Bäume anfangs sehr langsam wachsen und den &amp;#039;&amp;#039;Hauptschub&amp;#039;&amp;#039; mit bis zu 8,7&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; pro Hektar und Jahr mit etwa 120 Jahren auf gutem Boden erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rotbuchen zählen wie die [[Gemeine Esche]] zu den [[Kernholz]]bäumen mit unregelmäßiger Farbkernbildung; das bedeutet, dass Kern- und [[Splintholz]] teilweise einheitlich &amp;#039;&amp;#039;blassgelb&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;rötlichweiß&amp;#039;&amp;#039; sein können, teilweise jedoch auch einen sehr farbintensiven &amp;#039;&amp;#039;rotbraunen&amp;#039;&amp;#039; Farbkern besitzen ([[Kernbuche|Rotkern]]). Die &amp;#039;&amp;#039;Splintholzzone&amp;#039;&amp;#039; ist in der Regel sehr breit, der &amp;#039;&amp;#039;Rotkern&amp;#039;&amp;#039; bildet sich abhängig von den Standortbedingungen erst nach etwa 80 Jahren aus; nach etwa 120 Jahren kommt es zu einer sprunghaften &amp;#039;&amp;#039;Rotkernbildung&amp;#039;&amp;#039; und im Alter von 150 Jahren besitzen 80 bis 100 % der Rotbuchen einen entsprechend gefärbten [[Falschkern]]. Durch eine [[Dämpfen (Holz)|Dämpfung]] nimmt das gesamte &amp;#039;&amp;#039;farbkernfreie&amp;#039;&amp;#039; Holz eine gleichmäßig rotbraune Färbung an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grosser&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=D. Grosser, W. Teetz|Titel=Buche |Nummer=7 |Herausgeber=Arbeitsgemeinschaft Holz e.&amp;amp;nbsp;V.|Sammelwerk=Einheimische Nutzhölzer (Loseblattsammlung)|Verlag=Informationsdienst Holz, Holzabsatzfond – Absatzförderungfonds der deutschen Forst- und Holzwirtschaft|Ort=Bonn|Jahr=1998|ISSN=0446-2114|Online=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Jahrring]]e sind auf sauber abgezogenen [[Hirnholz|Hirnflächen]] deutlich voneinander abgesetzt und verlaufen teilweise &amp;#039;&amp;#039;wellig&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Trachee (Pflanze)|Holzgefäße]] sind zahlreich und zerstreut angelegt, die [[Pore]]n sind nur mit der Lupe erkennbar, wodurch die &amp;#039;&amp;#039;Längsflächen&amp;#039;&amp;#039; porenfrei sind. Kennzeichnend sind die auffälligen [[Holzstrahl]]en, die [[Tangente|tangential]] als &amp;#039;&amp;#039;Spindeln&amp;#039;&amp;#039; und [[Radius|radial]] als flächige &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; erkennbar sind. Insgesamt ist das Erscheinungsbild wenig gezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grosser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchenholz ist sehr hart und mit einer [[Rohdichte]] von 720&amp;amp;nbsp;kg/m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; bei 12 bis 15 % Holzfeuchte ein schweres heimisches Laubholz, das mit dem [[Eichenholz]] vergleichbar ist. Es ist sehr [[Homogenität (Physik)|homogen]] in seiner Dichte, zäh und wenig elastisch und besitzt als Bauholz ausgesprochen gute Festigkeitswerte. Allerdings ist die [[Schwindung]] sehr stark ausgeprägt, und es weist nach der Trocknung kein sehr gutes &amp;#039;&amp;#039;Stehverhalten&amp;#039;&amp;#039; auf; Buchenholz „arbeitet“ zudem mehr als andere Nutzhölzer. Aufgrund dieser Eigenschaften sowie der starken Anfälligkeit gegenüber [[Pilze]]n wird Buchenholz nicht in Bereichen mit starken &amp;#039;&amp;#039;Feuchtigkeitsänderungen&amp;#039;&amp;#039; verwendet und un[[Imprägnierung|imprägniert]] ist es für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Außenanwendungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nicht geeignet. Es lässt sich allerdings leicht imprägnieren und damit dauerhafter machen, wobei es dann auch unter extremen Wetterbedingungen sehr lange haltbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl als [[Rundholz]] wie auch als [[Schnittholz]] bedarf Buchenholz einer sorgfältigen Behandlung. Es neigt zur [[Schwindung]] sowie zum [[Stockfleck|Verstocken]], außerdem &amp;#039;&amp;#039;reißt&amp;#039;&amp;#039; es schnell und bildet &amp;#039;&amp;#039;Verwerfungen&amp;#039;&amp;#039;. Entsprechend wird Buchenholz nach Möglichkeit rasch abtransportiert und gesägt, die Trocknung darf jedoch aufgrund der [[Bruchmechanik|Rissanfälligkeit]] nicht zu rasch erfolgen. Die Dämpfung des Holzes führt neben der &amp;#039;&amp;#039;Farbveränderung&amp;#039;&amp;#039; zu einer &amp;#039;&amp;#039;Erweichung&amp;#039;&amp;#039; und damit zu einem Abbau der Holzspannungen, wodurch es die Verarbeitung beim Schälen, &amp;#039;&amp;#039;Messern&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Biegen&amp;#039;&amp;#039; verbessert. Das Holz kann aufgrund seiner &amp;#039;&amp;#039;homogenen&amp;#039;&amp;#039; [[Chemische Struktur|Struktur]] gut bearbeitet werden, es lässt sich mühelos &amp;#039;&amp;#039;schneiden&amp;#039;&amp;#039;, [[fräsen]], [[Hobel|hobeln]], [[bohren]] und [[Schleifen (Fertigungsverfahren)|schleifen]], auch zum [[Schnitzen]] und [[Drechseln]] ist es geeignet. Dabei ist zu beachten, dass [[Hartholzstaub|Buchenholzstaub]] [[Karzinogen|krebserregend]] ist – das Tragen von Atemschutz ist erforderlich. Nach der [[Dämpfen (Holz)|Dämpfung]] lässt es sich sehr gut &amp;#039;&amp;#039;biegen&amp;#039;&amp;#039; und wird dabei nur vom [[Eschenholz]] übertroffen. Verbindungen durch [[Nagel|Nägel]] und [[Schraube]]n sind gut haltbar, die [[Holzleim|Verleimungsfestigkeit]] ist sehr gut. Die Oberflächen lassen sich gut [[polieren]], [[Beizen (Holz)|beizen]] und einfärben. Die Behandlung mit [[Lack]]en ist unproblematisch, in [[Zement]]werkstoffen kann Buchenholz jedoch aufgrund der Hemmung der &amp;#039;&amp;#039;Zementabbindung&amp;#039;&amp;#039; nicht eingesetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grosser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fagus sylvatica Beukenhout.jpg|mini|Parkettboden aus Buchenholz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Buchenholz.JPG|mini|Spielzeug aus Buchenholz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Buchenholz gehackt.jpg|rechts|mini|Buchenholz, als Brennholz abgelängt und gespalten]]&lt;br /&gt;
Buchenholz wird sowohl als [[Rundholz|Rund-]] als auch als &amp;#039;&amp;#039;gedämpftes&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;ungedämpftes&amp;#039;&amp;#039; [[Schnittholz]] und als [[Furnier]] verkauft und verarbeitet; es stellt in Deutschland das wichtigste Laubholzsortiment dar. Neben [[Fichtenholz|Fichten-]] und [[Kiefernholz]] ist es das am meisten verwendete Industrieholz, auf der anderen Seite liefert es jedoch auch sehr begehrte &amp;#039;&amp;#039;Spezialhölzer&amp;#039;&amp;#039; für zahlreiche Verwendungen. Eingeschränkt nutzbar ist das Holz als &amp;#039;&amp;#039;Konstruktions&amp;#039;&amp;#039;- und [[Bauholz]] in massiver Form aufgrund der &amp;#039;&amp;#039;mangelhaften&amp;#039;&amp;#039; [[Dauerhaftigkeit]]. Insgesamt sind mehr als 250 Anwendungsfelder für Buchenholz bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grosser&amp;quot; /&amp;gt; Etwa die Hälfte wird dabei als Industrieholz bei der Herstellung von [[Spanplatte|Span-]] und [[Faserplatte]]n sowie zur [[Zellstoff]]herstellung in der Papierindustrie und insbesondere als [[Chemiezellstoff]] für die Produktion von [[Regeneratfaser]]n wie [[Viskose]] und [[Lyocell]] für die Herstellung von [[Textilien]] und [[Technische Textilie|technischen Garnen]] verwendet. Auch eignet es sich gut zur Herstellung von [[Kreosot]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau- und Möbelholz ===&lt;br /&gt;
Der Haupteinsatzbereich für Buchenholz ist die [[Möbel]]produktion, wo es sowohl als [[Bauholz#Vollholz|Massivholz]] wie auch als [[Sperrholz]], [[Formsperrholz]] und &amp;#039;&amp;#039;Formschichtholz&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt wird. Es dient der Herstellung von &amp;#039;&amp;#039;harten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;widerstandsfähigen&amp;#039;&amp;#039; Oberflächen für &amp;#039;&amp;#039;stark beanspruchte&amp;#039;&amp;#039; Möbel, insbesondere &amp;#039;&amp;#039;Kinder&amp;#039;&amp;#039;- und &amp;#039;&amp;#039;Jugendmöbel&amp;#039;&amp;#039;, Büromöbel und &amp;#039;&amp;#039;Bestuhlungen&amp;#039;&amp;#039;. In der [[Stuhl (Möbel)|Stuhlproduktion]] ist Buchenholz das am meisten verwendete Holz (Beispiel: der [[Michael Thonet#Stuhl Nr. 14|Thonet-Stuhl]] aus gebogenem Buchenholz), oft werden Betten, Tische, [[Bank (Möbel)|Bänke]], [[Polstermöbel]]gestelle aus Buchenholz gefertigt, außerdem &amp;#039;&amp;#039;Gartenmöbel&amp;#039;&amp;#039; und [[Liegestuhl|Liegestühle]]. Im [[Innenausbau]] wird Buchen[[furnier]] für [[Wandverkleidung|Wand-]] und [[Deckenverkleidung]]en verwendet. Aufgrund seiner Härte ist Buchenholz zum [[Treppe]]nbau sowie zur Herstellung von [[Parkett]]- und [[Pflaster (Belag)#Holzpflaster|Holzpflasterböden]] gut geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sehr großes Verwendungsspektrum hat Buchenholz im Bereich der Alltagsgegenstände. Hier reicht seine Verwendung von Küchengeräten wie &amp;#039;&amp;#039;Frühstücksbrettern&amp;#039;&amp;#039;, Nudelrollen, Schüsseln, Tabletts und  über die [[Schaft (Werkzeug)|Griffe]] von [[Werkzeug]]en, [[Bürste]]n und [[Besen]] sowie &amp;#039;&amp;#039;Gerätestielen&amp;#039;&amp;#039;, bis zu [[Werkbank|Werkbänken]], [[Gliedermaßstab|Zollstöcken]] und [[Wäscheklammer]]n. In der [[Spielzeug]]industrie ist es als [[Holzspan|spanfreies]] und hartes Holz das am meisten verwendete Holz. Aufgrund der &amp;#039;&amp;#039;Schäl&amp;#039;&amp;#039;- und &amp;#039;&amp;#039;Verbindungseigenschaften&amp;#039;&amp;#039; ist das Holz auch bei der Herstellung von [[Holzwerkstoff]]en zentral – insbesondere &amp;#039;&amp;#039;Furniersperrhölzer&amp;#039;&amp;#039;, [[Schichtholz]], Sperrholz- und &amp;#039;&amp;#039;Schichtholzformteile&amp;#039;&amp;#039;; [[Kunstharzpressholz]] und [[Holzmodifikation|modifiziertes Holz]] wird zu einem großen Anteil aus Buchenholz gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verpackungsindustrie ===&lt;br /&gt;
Im [[Verpackungsindustrie|Verpackungsbereich]] hat Buchenholz neben den [[Nadelhölzer]]n eine zunehmende Bedeutung für die Herstellung von [[Transportpalette]]n aus Massiv- und Sperrholz, außerdem für die Herstellung von Kisten und Fässern. Für Böden im [[Container]]bau sowie beim Bau von Ladeflächen für Lastwagen und Transporter wird es in Form von &amp;#039;&amp;#039;Sperrholzplatten&amp;#039;&amp;#039; verwendet; zudem wird es in Form von [[Verbundwerkstoff]]en mit Stahl für Spezialzwecke verwendet. [[Teerölverordnung|Teerölgetränkte]] Bahnschwellen aus Buchenholz kommen beim Gleisbau und wegen der Schadstoffe immer seltener als Nachnutzung im Landschafts- und Gartenbau zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energetische Nutzung ===&lt;br /&gt;
Buchenholz ist ein hervorragendes [[Brennholz]], das sich durch sehr &amp;#039;&amp;#039;langes&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;ruhiges&amp;#039;&amp;#039; Brennen, starke Glutbildung und einen hohen [[Brennwert]] von 19,7 MJ/kg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaltschmitt&amp;quot; /&amp;gt; auszeichnet. Aufgrund der starken Glutbildung eignet es sich gut zum Grillen. Die Wertschätzung der [[Rotbuche]] als Brennholz führte zu spezifischen, heute kaum mehr praktizierten Formen der Bewirtschaftung, bei denen die Bäume immer wieder zurückgeschnitten werden ([[Niederwald]]betrieb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung hat Buchenholz zudem als Ausgangsstoff für die Herstellung von [[Holzkohle]], wo es das bevorzugte Holz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Räuchern ===&lt;br /&gt;
Als festes Holz wird Buche häufig zum [[Räuchern]] verwendet. Das Holz soll dem Lebensmittel im Vergleich zu anderen Holzarten einen eher würzigen Geschmack verleihen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kuechengoetter.de/raeuchern/smokgut-rauchgut-tipps Räuchern Hauptdarsteller: die richtigen Holzarten und Zutaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laugenbeize ===&lt;br /&gt;
Zur Herstellung des blauen Farbstoffs [[Indigo]] aus der Pflanze [[Färberwaid]] wurde früher die stark alkalische Asche von Buchenholz (daneben auch anderer Harthölzer) verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die ‚Cirurgia‘ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (Zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960), S. 481.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Martin: &amp;#039;&amp;#039;Die ‚Ulmer Wundarznei‘. Einleitung – Text – Glossar zu einem Denkmal deutscher Fachprosa des 15. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1991 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 52), ISBN 3-88479-801-4 (zugleich Medizinische Dissertation Würzburg 1990), S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Lutze: &amp;#039;&amp;#039;Buchenholz – Rohstoff für heute und morgen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;LWF aktuell.&amp;#039;&amp;#039; Heft 109.  Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Freising 2016, {{ISSN|1435-4098}}, S. 16–19 ([https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/forsttechnik-holz/bilder/a109_buchenholz_rohstoff_fuer_heute_und_morgen_gesch.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Beech wood|Buchenholz}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Buchenholz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4351125-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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