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	<title>Buchela - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:33:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buchela&amp;diff=795414&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DanySahne85: /* Literatur */ Autobiographie bei Literatur mit Erscheinungsjahr und ISBN angegeben.</title>
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		<updated>2026-04-25T17:47:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Autobiographie bei Literatur mit Erscheinungsjahr und ISBN angegeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Madame Buchela&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[bürgerlicher Name]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margarethe Goussanthier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Oktober]] [[1899]] als &amp;#039;&amp;#039;Margarethe Merstein&amp;#039;&amp;#039; in [[Honzrath]]; † [[8. November]] [[1986]] in [[Bonn]]) war eine [[deutsche]] [[Wahrsagerin]]. Sie galt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahrsagerin von Bonn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Pythia]] vom Rhein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach ihren Angaben wurde sie auf einem Feld unter einer [[Buche]] geboren, was ihren Künstlernamen erklärt. In einem frühen Fernsehinterview von 1953 hingegen gab sie die weniger mystische Erklärung, dass sie in der Schule häufig [[Buchecker]]n gegessen und deswegen von ihrem Lehrer den Spitznamen Buchela erhalten habe. Weil der Vater [[Hausierer]] war, zog sie als „Zigeunerkind“ durch die Lande. Die Gabe des [[Wahrsagen]]s will sie entdeckt haben, als sie den Tod ihres Bruders Anton voraussah. Nachdem sie die weitere Kindheit im [[Waisenhaus]] erlebt hatte, heiratete sie Adam Goussanthier. Viele ihrer Familienangehörigen wurden von den Nationalsozialisten als „Zigeuner“ in [[Konzentrationslager]]n inhaftiert und ermordet. Sie selbst entging der Verfolgung vermutlich aufgrund des französisch klingenden Familiennamens ihres Mannes, der als Soldat der [[Wehrmacht]] am Ende des Zweiten Weltkrieges fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg lebte sie zunächst in [[Stotzheim (Euskirchen)|Stotzheim]], später an der [[Ahr]] und ab 1961 in [[Remagen]], wo unter anderem angeblich [[Konrad Adenauer]] zu ihren Besuchern gehörte, dem sie bereits den Wahlsieg von 1953 vorhergesagt haben soll. Hierfür gibt es jedoch keine Belege. In Remagen und Umgebung erlangte sie bald den Status einer lokalen Berühmtheit. Die teuren Autos, mit denen die Ratsuchenden vor ihrem Haus, dem Vermächtnis einer dankbaren Kundin, vorfuhren, trugen zu Spekulationen über die Namen der in- und ausländischen Politiker bei, die angeblich ihre Kunden waren. Gerüchte behaupteten, sie übe dadurch erheblichen Einfluss auf die Politik aus, was u.&amp;amp;nbsp;a. auch durch einen von den DDR-Dokumentarfilmern [[Walter Heynowski]] und [[Gerhard Scheumann]] gedrehten Dokumentarfilm unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Geisterstunde (1967)|Geisterstunde]]&amp;#039;&amp;#039; aufgegriffen wurde. Stets soll sie aber auch „einfache Leute“ empfangen und ihnen, ggf. auch ohne Honorar, die Zukunft vorausgesagt haben. In der Remagener Bevölkerung war sie zudem durch ihre zahlreichen Haustiere, zu denen auch ein Affe gehörte, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebliche Bekanntheit verdankte sie auch ihrer Beteiligung an der Aufklärung der [[Soldatenmord von Lebach|Soldatenmorde von Lebach]], auch wenn sie hierbei nicht als Wahrsagerin auftrat: Die beiden Haupttäter hatten Margarethe Goussanthier mehrfach aufgesucht und geplant, sie unter einem Vorwand zu entführen – vermutlich um sie zum Verrat intimer Details aus dem Privatleben ihrer Kunden zu zwingen und diese dann damit zu erpressen. Nach anderen Quellen wurden bei ihr größere Bargeldbeträge und Gold vermutet, da sie als „Zigeunerin“ ihr Geld keiner Bank anvertrauen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Crime Nr. 28&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden hatten sich bei der Kontaktaufnahme als &amp;#039;&amp;#039;Dr. Sardo&amp;#039;&amp;#039; nebst Sekretär ausgegeben und behauptet, im Auftrag der ehemaligen Kaiserin [[Soraya Esfandiary Bakhtiary|Soraya]] zu kommen, die Buchelas Dienste in Anspruch nehmen wolle. Allerdings sollte Madame Buchela mit ihnen fahren, was unüblich war, denn Margarethe Goussanthier empfing ihre Kunden sonst immer zu Hause. Da ihr die Männer suspekt waren, hatte sie sich daraufhin das Autokennzeichen notiert. Als bei der Fahndung nach den Mördern in der Fernsehsendung [[Aktenzeichen XY … ungelöst]] auch über ein in Verbindung mit der Tat stehendes Erpressertelegramm berichtet wurde, das mit &amp;#039;&amp;#039;Dr. Sardo&amp;#039;&amp;#039; unterzeichnet war, informierte sie die Polizei, die dank des Kennzeichens die Täter identifizieren konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eduard Zimmermann]]: Das unsichtbare Netz. München 1969, S. 227–234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren späten Jahren lebte ein Neffe bei ihr, zu dem sie ein besonders enges Verhältnis hatte. Nach seinem Tod 1976, der sie tief getroffen hatte (er war in ihrem Haus ermordet worden), zog sich die häufig kranke Margarethe Goussanthier weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. 1983 erschien ihre Autobiographie &amp;#039;&amp;#039;Ich aber sage Euch. Das Vermächtnis der großen Seherin&amp;#039;&amp;#039;, die mutmaßlich von einem [[Ghostwriter]] verfasst wurde. Sie verbrachte ihre letzten Lebensmonate im Haus einer Freundin in Oberwinter. Dies führte zu einem Konflikt mit ihrer Familie, die behauptete, Madame Buchela sei dort gegen ihren Willen festgehalten worden.&amp;lt;ref&amp;gt;So die Aussagen in einem Dokumentarfilm https://www.youtube.com/watch?v=C7AMi77T_xg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Geburtsort wurde 2002 ein nach Madame Buchela benannter Brunnen errichtet. 2012 erschien der Biografieroman &amp;#039;&amp;#039;Vom Sehen und Sagen. Die Buchela&amp;#039;&amp;#039; von [[Monika Littau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Buchela: &amp;#039;&amp;#039;Ich aber sage euch: Das Vermächtnis der grossen Seherin&amp;#039;&amp;#039;,  ([[Autobiographie]]) 1983, Knaur Taschenbücher, [[ISBN]] 3426260719&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Buchela (eigentlich Margarethe Goussanthier, geb. Merstein).&amp;#039;&amp;#039; In: Ursula Koehler-Lutterbeck, Monika Siedentopf: &amp;#039;&amp;#039;Frauen im Rheinland. Außergewöhnliche Biographien aus der Mitte Europas.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2004, S. 215–218.&lt;br /&gt;
* Hildegard Ginzler: &amp;#039;&amp;#039;Die Seherin Madame Buchela (1899–1986). Ein Leben zwischen Buche und Birke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 2000, Ahrweiler 1999, S. 153.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118516590}}&lt;br /&gt;
* Lydia Becker: [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/G/Seiten/MargaretaGoussanthier.aspx &amp;#039;&amp;#039;Margareta Goussanthier (1899–1986), „Madame Buchela“, Seherin.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Landschaftsverband Rheinland]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Portal Rheinische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 4. Juli 2014.&lt;br /&gt;
* Peter Lempert: [http://www.honzrath.info/Geschichte/MadameBuchela.html &amp;#039;&amp;#039;Vom Aufstieg der Madame Buchela .&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Saarbrücker Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. April 2010, online in: &amp;#039;&amp;#039;Honrath.info.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hildegard Ginzler: {{Webarchiv|url=http://www.general-anzeiger-bonn.de/incoming/Buchela-die-Pythia-vom-Rhein-article85890.html|wayback=20130723075308|text=&amp;#039;&amp;#039;Buchela – die „Pythia vom Rhein“.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Januar 2006.&lt;br /&gt;
* Roland Schmitt: {{SaarBiogr |331 |Goussanthier Margarethe}}.&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm7198602|Madame Buchela}}&lt;br /&gt;
* Andrea Kath: &amp;#039;&amp;#039;[https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-madame-buchela-wahrsagerin-100.html 12.10.1899: Geburtstag der Wahrsagerin Madame Buchela]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[WDR5]]&amp;#039;&amp;#039;, [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]], 12.&amp;amp;nbsp;Oktober 2024, (Podcast, 14:47&amp;amp;nbsp;Min., verfügbar bis 13.&amp;amp;nbsp;Oktober 2099.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118516590|VIAF=32787625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buchela}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Esoterik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roma (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Buchela&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Goussanthier, Margarethe (wirklicher Name); Merstein, Margarethe (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Wahrsagerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Oktober 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Honzrath]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. November 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DanySahne85</name></author>
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