<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Buch_Judit</id>
	<title>Buch Judit - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Buch_Judit"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buch_Judit&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T10:21:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buch_Judit&amp;diff=27248&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Minoo: /* Literatur */ lnk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buch_Judit&amp;diff=27248&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-23T19:53:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; lnk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Hinweisbaustein&lt;br /&gt;
 |ICON=[[Datei:Gtk-dialog-info.svg|25px|Falschschreibung]]&lt;br /&gt;
 |INHALT=Dieser Artikel orientiert sich in der Namensschreibweise an der [[Einheitsübersetzung]] gemäß [[Wikipedia:Namensgebung biblische Namen]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linkbox Geschichtsbücher des Alten Testaments}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lucas Cranach the Elder - Judith with the Head of Holofernes - Google Art Project.jpg|mini|[[Lucas Cranach der Ältere]], &amp;#039;&amp;#039;Judith mit dem Kopf des Holofernes&amp;#039;&amp;#039;, 1530, [[Kunsthistorisches Museum Wien]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mantegna, giuditta di dublino.jpg|mini|[[Andrea Mantegna]], &amp;#039;&amp;#039;Judith mit dem Kopf des Holofernes&amp;#039;&amp;#039; 1460–1506, [[National Gallery of Ireland]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Judit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|יְהוּדִית&amp;amp;lrm;|Jəhūdīt|de=[[Juda (Reich)|Judäerin]], [[Juden|Jüdin]]}}) ist eine frühjüdische Schrift, die erstmals in der [[Altgriechische Sprache|griechischen]] [[Septuaginta]] (&amp;#039;&amp;#039;LXX&amp;#039;&amp;#039;) auftaucht und wahrscheinlich im [[Hellenismus|hellenistischen]] [[1. Jahrhundert v. Chr.]] verfasst wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Für eine Abfassung in griechischer Sprache und wohl in Alexandria plädieren u.&amp;amp;nbsp;a. Jan Joosten: &amp;#039;&amp;#039;The Original Language and Historical Milieu of the Book of Judith.&amp;#039;&amp;#039; In: Meghillot V–VI (2007), *159–*176. Barbara Schmitz, Helmut Engel: &amp;#039;&amp;#039;Judit&amp;#039;&amp;#039; (HThK AT). Freiburg i.Br. / Basel / Wien 2014, S. 42–43, 61–63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da ein hebräisches Original nicht bekannt war, ist das Buch Judit in der [[Jüdische Bibel|Jüdischen Bibel]] (&amp;#039;&amp;#039;Tanach&amp;#039;&amp;#039;) nicht enthalten. In der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] und der [[Orthodoxe Kirche|orthodoxen Kirche]] zählt es als [[deuterokanonisch]]es Buch zum Alten Testament. In den [[Protestantismus|evangelischen Kirchen]] wird es jedoch nicht als Teil des [[Bibelkanon|biblischen Kanons]] angesehen und ist daher nur in manchen [[Bibel]]ausgaben unter den „[[Apokryphen]]“ zwischen [[Altes Testament|Altem]] und [[Neues Testament|Neuem Testament]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch berichtet von der Witwe Judit, die unbewaffnet in das [[Heerlager]] des [[Assyrer|assyrischen]] Generals [[Holofernes]] geht und ihn mit seinem eigenen Schwert enthauptet. Sie übernimmt damit indirekt die Rolle des [[Mose]] und rettet das [[Volk Israel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferung ==&lt;br /&gt;
In den [[Jüdische Religion|jüdischen]] [[Bibelkanon#Tanach|Kanon]] nahm man das Buch nicht auf. Es wurde Bestandteil des [[Griechisches Altes Testament|Griechischen Alten Testaments]] und wird bis heute von [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]] und [[Orthodoxe Kirchen|Orthodoxen]], nicht aber von evangelischen Christen als Teil der [[Bibel#Bibel|Christlichen Bibel]] angesehen. Das Buch ist in einer vermutlich nicht originalen hebräischen Fassung sowie in [[Griechische Sprache|griechischen]] Fassungen, einer [[Aramäische Sprachen|aramäischen]] und als [[Vulgata|lateinische Übersetzung]] überliefert. Bei letzterer ließ Hieronymus vom Originaltext nur die Hälfte übrig. Er hebt Judit als keusch hervor – im griechischen Text und in anderen lateinischen Übersetzungen kommt das Wort nicht vor. Im Ursprungstext handelt Judit ohne Gottes offensichtliche Hilfe&amp;amp;nbsp;– Hieronymus lässt Gott in die Handlung eingreifen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lange, Lydia: &amp;#039;&amp;#039;Die Juditfigur in der Vulgata. Eine theologische Studie zur lateinischen Bibel.&amp;#039;&amp;#039; Verlag De Gruyter, 2016, ISBN 978-3-11-048823-4; 456 Seiten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Belagerung ===&lt;br /&gt;
Verärgert wegen mangelnder Unterstützung in einem –&amp;amp;nbsp;siegreich beendeten&amp;amp;nbsp;– Krieg sendet der assyrische König [[Nabu-kudurri-usur II.|Nebukadnezar]] seinen Oberbefehlshaber [[Holofernes]] mit einem gewaltigen [[Heer]] gegen alle Länder des Westens. Sie sollen erobert und bestraft werden; alle, die Widerstand leisten, sollen schonungslos dem Tod und der Plünderung preisgegeben werden. Holofernes zieht verheerend durch einen Teil von [[Kleinasien]] und [[Syrien]] und kommt so auch an die Nordgrenze von [[Palästina (Region)|Palästina]] (Kap. 1–3 {{Bpur|Jdt|1}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Israeliten]] treffen nach Anweisung ihres [[Hoherpriester|Hohenpriesters]] sogleich Verteidigungsmaßnahmen und sperren die [[Gebirgspass|Bergpässe]], wenden sich aber auch mit Buße und Gebet an Gott den Herrn (Kap. {{BB|Jdt|4}}). Demgemäß sieht sich Holofernes vor der kleinen Bergfestung [[Betulia (Palästina)|Betulia]], die den Schlüssel zum nördlichen Land Juda bildet, aufgehalten. Voll Grimm darüber erkundigt er sich bei den [[Moab (Staat)|moabitischen]] und [[Ammon (Staat)|ammonitischen]] Fürsten in seinem Heer, welches Volk es sei, das ihm so zu widerstehen wage. Die Antwort gibt ihm der Ammoniterfürst [[Achior]] in einem vollständigen Abriss der jüdischen Geschichte, als deren Resultat er hinstellt, dass die Israeliten unüberwindlich seien, solange sie ihren Gott den Einzigen nicht beleidigten (Kap. {{BB|Jdt|5}}). Hiermit zieht Achior sich den Unwillen aller assyrischen Größen zu, insbesondere auch, weil der assyrische König auf die höchste göttliche Verehrung Anspruch erhebt und jede fremde Religion vertilgen will. Demzufolge lässt Holofernes den Ammoniterfürsten gebunden nach Betulia führen, wo er sich bei der Einnahme der Feste von der [[Torheit]] seiner Behauptung und der Allgewalt der [[Assyrer]] überzeugen und dann elend mit den Juden zu Grunde gehen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Israeliten aufgenommen, erregt er durch seine Erzählung großen Schrecken; doch fassen die Israeliten sich wieder im Vertrauen auf den allmächtigen Gott (Kap. {{BB|Jdt|6}}). Als aber Holofernes Betulia mit 182.000 Mann einschließt und die Wasserleitung abschneidet, sinkt den Belagerten der Mut. Als sich die Wasservorräte zu Ende neigen, fordern die Belagerten am 34. Tag der Belagerung den Stadtobersten [[Asarja|Usija]] auf, die Festung zu übergeben. Usija verspricht, ihnen nachzugeben, wenn binnen fünf Tagen keine Rettung kommt (Kap. {{BB|Jdt|7}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judit rettet das Gottesvolk ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Judit decapitando a Holofernes, por Artemisia Gentileschi.jpg|mini|[[Artemisia Gentileschi]], &amp;#039;&amp;#039;Judit enthauptet Holofernes&amp;#039;&amp;#039;, 1620, [[Uffizien]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Francesco Solimena, , Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie - Judith zeigt dem Volk das Haupt des Holofernes - GG 6915 - Kunsthistorisches Museum.jpg|mini|[[Francesco Solimena]], &amp;#039;&amp;#039;Judith mit dem Kopf des Holofernes&amp;#039;&amp;#039;, 18.&amp;amp;nbsp;Jh., [[Kunsthistorisches Museum Wien]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem Abkommen hört die fromme Witwe Judit, die Tochter Meraris von Betulia, deren Gatte Manasse drei Jahre zuvor zur Zeit der Gerstenernte an einem [[Hitzschlag bei Menschen|Hitzschlag]] verstorben ist. Sie wird im Buch Judit wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Sie hatte eine schöne Gestalt und ein blühendes Aussehen. Ihr Gatte Manasse hatte ihr Gold und Silber, Knechte und Mägde, Vieh und Felder hinterlassen, die sie in ihrem Besitz hielt. Niemand konnte ihr etwas Böses nachsagen, denn sie war sehr gottesfürchtig.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Judit 8,7–8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Judit ist ganz anderer Ansicht. Sie macht den Ältesten der Stadt Vorhaltungen wegen ihres Mangels an Gottvertrauen und begehrt für sich und ihre Magd freie Passage durch das Stadttor (Kap. {{BB|Jdt|8}}). Nachdem ihr diese zugesagt wird, wirft sie sich in inbrünstigem Gebet vor Gott nieder, um dessen Segen zu ihrem kühnen Plan zu erflehen (Kap. {{BB|Jdt|9}}). Dann schmückt sie sich aufs Herrlichste und geht mit ihrer Magd ins assyrische Lager. Hier angekommen, erregt sie durch ihre Schönheit großes Aufsehen und wird sogleich zu Holofernes geführt (Kap. {{BB|Jdt|10}}). Es gelingt ihr, diesen durch kluge Reden zu berücken (Kap. {{BB|Jdt|11}}), so dass sie Freiheit erhält, im assyrischen Lager aus und ein zu gehen. Bei einem Mahl am 40. Tag der Belagerung, welches ihr zu Ehren gegeben wird, ist Holofernes so betrunken (Kap. {{BB|Jdt|12}}), dass die mit ihm allein gelassene Judit ihm mit seinem eigenen Schwert das Haupt abschlagen kann. Dieses bringt sie zum freudigen Erschrecken der eingeschlossenen Israeliten mit sich zurück nach Betulia (Kap. {{BB|Jdt|13}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Achior macht dies solchen Eindruck, dass er sich zur jüdischen Religion bekennt. Nach Judits Rat wagen nun die Belagerten einen Ausfall, wodurch auch den Assyrern bekannt wird, was geschehen ist (Kap. {{BB|Jdt|14}}). Voll Schrecken darüber suchen sie ihr Heil in wilder Flucht, und das ganze Lager wird eine Beute der Israeliten. Darüber hoch gefeiert (Kap. {{BB|Jdt|15}}), gibt Judit in einem Loblied ihrer Dankbarkeit gegen Gott Ausdruck und zieht sich dann wieder in die Stille des Witwenlebens zurück. Solange Judit lebt, und noch lange nach ihrem Tod, gibt es niemanden mehr, der Israel erschrecken kann (Kap. {{BB|Jdt|16}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Wirkungsgeschichte in Kunst, Literatur und Musik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz von Stuck - Judith.jpg|mini|links|[[Franz von Stuck]] – Judith, 1927]]&lt;br /&gt;
[[Datei:August Riedel Judith 1840.jpg|mini|[[August Riedel]], &amp;#039;&amp;#039;Judit&amp;#039;&amp;#039;, 1840, [[Neue Pinakothek]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Judith und Holofernes (Buch Judith)|titel1=Judith und Holofernes in Kunst, Literatur und Musik}}&lt;br /&gt;
Die Gestalt der Judit erscheint in bildlichen Darstellungen der [[Neun Gute Heldinnen|Neun Guten Heldinnen]], sie ist in dieser ikonografischen Reihe eine der drei Vertreterinnen des [[Judentum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szenen der Enthauptung des Holofernes und der des heimlichen Aufbruchs, meist mit einer Dienerin oder einem Diener, sowie Judit als ikonische Figur oder im Format eines Porträts, immer mit Holofernes’ Kopf in der Hand, waren ein sehr beliebtes [[Judith und Holofernes (Sujet)|Thema]] in der abendländischen Kunst. Es wurde – um nur die bekanntesten Beispiele zu nennen – unter anderen von [[Donatello]] im Auftakt zur [[Renaissance]] [[Judith und Holofernes (Donatello)|in Bronze gegossen]] als Identifikationsfigur der [[Republik Florenz|Florentiner Republik]], in der auch die Maler [[Judith mit ihrer Magd|Domenico Ghirlandaio]], [[Sandro Botticelli|Botticelli]] arbeiteten, doch vor allem [[Artemisia Gentileschi]], die das Sujet immer wieder behandelte. Daneben sind [[Andrea Mantegna]], [[Paolo Veronese]], [[Michelangelo Merisi da Caravaggio|Caravaggio]] und [[Bartolomeo Manfredi]] zu nennen. Im Norden machte [[Lucas Cranach der Ältere|Lucas Cranach]] die Judith mehrmals zum Bildgegenstand, die auch vielfach kopiert wurde. Später malte sie unter anderen auch [[Peter Paul Rubens]]. Im 19. Jahrhundert bekam das Sujet vorwiegend eine orientalisierende und erotische Interpretation wie etwa bei [[Judith und Holofernes (Klimt)|Gustav Klimt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die [[bildende Kunst]] nach 1945 fand Judit ebenfalls Eingang. Ihre Rolle in der Geschichte der Frauen machte die [[Feminismus|feministische]] Künstlerin [[Judy Chicago]] deutlich: Sie widmete ihr in der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;[[The Dinner Party]]&amp;#039;&amp;#039; eines der 39 Gedecke am Tisch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.brooklynmuseum.org/eascfa/dinner_party/home.php Seite zum Kunstwerk.] Brooklyn Museum; abgerufen am 15. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der jüdische Künstler Moran Haynal setzte im Jahr 2011 in einer seiner Arbeiten das gesamte Buch Judit als zeitgenössische Kalligraphie um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste filmische Bearbeitung des Stoffes realisierte [[David Wark Griffith]] 1914 mit &amp;#039;&amp;#039;[[Judith von Bethulien]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kroatische Humanist [[Marko Marulić]] verfasste ein Epos &amp;#039;&amp;#039;[[Judita (Marko Marulić)|Judita]]&amp;#039;&amp;#039;, das 1501 fertiggestellt war und 1521 gedruckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dramatisch wurde das Thema unter anderen von [[Friedrich Hebbel]] verarbeitet, dessen Drama &amp;#039;&amp;#039;Judith&amp;#039;&amp;#039; wiederum von [[Johann Nestroy]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Judith und Holofernes (Nestroy)|Judith und Holofernes]]&amp;#039;&amp;#039; parodiert wurde. [[Rolf Hochhuth]] transponiert mit dem Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Judith&amp;#039;&amp;#039; (1984) die Thematik ins 20. Jahrhundert am Beispiel des Vietnamkriegs. Der historische Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Sünderin. Wien 1683&amp;#039;&amp;#039; (2018) von [[Walter Laufenberg]] versetzt Judith ins Wien zur Zeit der 2. türkischen Belagerung, wo sie den feindlichen Feldherrn Kara Mustafa zu enthaupten versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Barockkomponist [[Alessandro Scarlatti]] gestaltete den durchaus operngerechten Stoff zweimal als [[Oratorium]] (&amp;#039;&amp;#039;La Giuditta&amp;#039;&amp;#039;) in seiner römischen Zeit, als dort gemäß päpstlichem Erlass Opern verboten waren. [[Antonio Vivaldi]] vertonte den Stoff in lateinischer Sprache zu seinem Oratorium &amp;#039;&amp;#039;[[Juditha triumphans]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Pietro Metastasio]] verarbeitete das Thema in seinem Oratorienlibretto &amp;#039;&amp;#039;[[La Betulia liberata (Metastasio)|La Betulia liberata]]&amp;#039;&amp;#039;, das von ungefähr 50 Komponisten vertont wurde, darunter auch [[Wolfgang Amadeus Mozart]] (→ &amp;#039;&amp;#039;[[La Betulia liberata]]&amp;#039;&amp;#039;). 1985 erfolgte die Uraufführung [[Siegfried Matthus]]’ [[Judith (Matthus)|Oper &amp;#039;&amp;#039;Judith&amp;#039;&amp;#039;]] nach dem gleichnamigen Drama von [[Friedrich Hebbel]] und Texten aus dem [[Altes Testament|Alten Testament]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Mord an Holofernes wird Judith in der Kunst oft als sinnliche, kaltblütige [[Femme fatale]] dargestellt; so ist das Werk von [[Franz von Stuck]] Teil der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Femme Fatale. Blick – Macht – Gender&amp;#039;&amp;#039; (2022/23) in der [[Hamburger Kunsthalle]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hamburger-kunsthalle.de/ausstellungen/femme-fatale &amp;#039;&amp;#039;Femme Fatale. Blick – Macht – Gender&amp;#039;&amp;#039;] [[Hamburger Kunsthalle]], aufgerufen am 5. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste biblischer Bücher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Benedikt Eckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Reclaiming Tradition: The Book of Judith and Hasmonean Politics&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;JSP&amp;#039;&amp;#039;, 2000, 18, S. 243–263.&lt;br /&gt;
* Robert Hanhart: &amp;#039;&amp;#039;Text und Textgeschichte des Buches Judith.&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen des Septuaginta-Unternehmens XIV. Göttingen 1979, ISBN 3-525-82392-4.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Schmitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Israels&amp;#039;&amp;#039; (utb 3547). 2. Auflage. Paderborn 2014, ISBN 3-8252-4358-3.&lt;br /&gt;
* Barbara Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Trickster, Schriftgelehrte oder femme fatale? Die Juditfigur zwischen biblischer Erzählung und kunstgeschichtlicher Rezeption.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biblisches Forum&amp;#039;&amp;#039; ,2004; [http://bibfor.theoconsult.de/archiv/04.schmitz.pdf Auszug.] (PDF) bibfor.theoconsult.de&lt;br /&gt;
* Barbara Schmitz, Helmut Engel: &amp;#039;&amp;#039;Judit&amp;#039;&amp;#039; (HThK AT). Freiburg i.Br. / Basel / Wien 2014, ISBN 3-451-26820-5.&lt;br /&gt;
* Bettina Uppenkamp: &amp;#039;&amp;#039;Judith und Holofernes in der italienischen Malerei des Barock.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2004, ISBN 3-496-01304-4.&lt;br /&gt;
* Erich Zenger: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch Judit.&amp;#039;&amp;#039; Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit I,6. Gütersloh 1981, ISBN 3-579-03916-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Book of Judith}}&lt;br /&gt;
* [http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/jdt1.html Text in der Fassung der Einheitsübersetzung.] theol.uibk.ac.at&lt;br /&gt;
* [https://www.joerg-sieger.de/einleit/spez/06lehr/spez79.htm Kurze Einleitung.] joerg-sieger.de&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex |10395 |Titel=Judit / Juditbuch |Autoren=Barbara Schmitz |Abruf=2023-10-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Geschichtsbücher im Alten Testament}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deuterokanon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4073093-1|LCCN=n83018770|VIAF=316752440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spätschrift des Alten Testaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judith| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen in der Bibel|Judit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Minoo</name></author>
	</entry>
</feed>