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	<title>Bubsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T16:02:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bubsheim&amp;diff=510009&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Icy2008: Wikilink fix</title>
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		<updated>2026-04-07T08:58:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/07/10/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 08/49/46/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Bubsheim in TUT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis = Tuttlingen&lt;br /&gt;
|Höhe = 912&lt;br /&gt;
|PLZ = 78585&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07429&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08327007&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BSI&lt;br /&gt;
|Straße = Gosheimer Straße&amp;amp;nbsp;4&lt;br /&gt;
|Website = [https://www.bubsheim.de/ www.bubsheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Thomas Leibinger&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwaebische.de/region/sigmaringen-tuttlingen/spaichingen/rund-um-spaichingen_artikel,-Thomas-Leibinger-ist-Bubsheimer-Schultes-_arid,5188041.html schwaebische.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Partei = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bubsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] und ein Dorf im [[Landkreis Tuttlingen]] in [[Baden-Württemberg]], [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Bubsheim liegt auf dem [[Großer Heuberg|Großen Heuberg]] im [[Naturpark Obere Donau]] auf einer Hochfläche zwischen zwei Tälern und einigen Kuppen. Die höchste Erhebung auf der Gemarkung ist mit {{Höhe|971|DE-NHN|link=1}} der [[Kirchberg (Schwäbische Alb)|Kirchberg]]. Bubsheim ist die höchstgelegene selbstständige Gemeinde in Baden-Württemberg außerhalb des [[Schwarzwald]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Bubsheim gehören das Dorf Bubsheim und die Häuser Anhäuser Mühlen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S.&amp;amp;nbsp;631–632.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Norden an [[Wehingen]], im Nordosten an [[Reichenbach am Heuberg]], im Osten an [[Egesheim]], im Süden an [[Königsheim]], im Südwesten an [[Böttingen]]. Im Nordwesten grenzt Bubsheim an [[Gosheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Bubsheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde liegt das [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Bubsheimer Kirchberg und Umgebung]]; zusätzlich hat sie Anteil am [[FFH-Gebiet]] [[Großer Heuberg und Donautal]] sowie am [[Vogelschutzgebiet]] [[Südwestalb und Oberes Donautal]]. Darüber hinaus gehört Bubsheim zum [[Naturpark Obere Donau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/tAnD Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vom Mittelalter bis zur Mediatisierung Vorderösterreichs ===&lt;br /&gt;
Bubsheim wurde im Jahre 1347 erstmals urkundlich erwähnt, der Weiler Anhausen bereits 1095. 1376 und 1378 wurde das Dorf durch die [[Rottweil]]er zerstört bzw. verbrannt. Das Dorf gehörte zur [[Grafschaft Hohenberg]] und kam 1381 zu [[Vorderösterreich]]. 1634 wurde das Dorf im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] durch die Schweden zerstört. In der 1635 ausgebrochenen Pestepidemie starben ein Fünftel der Einwohner des Dorfes. Bei einer Brandkatastrophe 1748 wurden 24 Häuser zerstört. 1796 brandschatzten versprengte französische Truppen den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit der Zugehörigkeit zu Württemberg ===&lt;br /&gt;
1805 fiel das Dorf mit der gesamten Herrschaft Hohenberg an das [[Kurfürstentum Württemberg]] und fand sich somit im 1806 gegründeten [[Königreich Württemberg]] wieder. Dort wurde es dem [[Oberamt Spaichingen]] zugeordnet. Bei der Gebietsreform 1938 gelangte der Ort zum [[Landkreis Tuttlingen#Alter Landkreis Tuttlingen|Landkreis Tuttlingen]]. Im Jahre 1945 wurde die Gemeinde ein Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum Nachkriegsland [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl Bubsheims hat sich in den vergangenen 50 Jahren aufgrund der in der Gemeinde ansässigen Drehteile-Industrie mehr als verdoppelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Bubsheim blieb als früherer Bestandteil Vorderösterreichs stets katholisch. Die Kirchengemeinde mit der 1901 neu erbauten Pfarrkirche [[St. Jakobus Maior (Bubsheim)|St. Jacobus Maior]] ist derzeit Bestandteil der Seelsorgeeinheit &amp;#039;&amp;#039;Oberer Heuberg&amp;#039;&amp;#039; im [[Dekanat Tuttlingen-Spaichingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist Mitglied des [[Gemeindeverwaltungsverband Heuberg|Gemeindeverwaltungsverbandes Heuberg]] mit Sitz in Wehingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Bubsheim ist eine der Gemeinden in Baden-Württemberg, in der der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] durch [[Mehrheitswahl]] gewählt wird. Bei der Mehrheitswahl gibt es keine Listen oder Gruppierungen. Der Gemeinderat besteht aus acht Mitgliedern. Darunter sind seit der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] drei Frauen. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Am 8. Januar 2012 wurde Thomas Leibinger im ersten Wahlgang mit 52,53 % zum [[Bürgermeister]] gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 71,9 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwaebische.de/region/sigmaringen-tuttlingen/spaichingen/rund-um-spaichingen_artikel,-Thomas-Leibinger-ist-Bubsheimer-Schultes-_arid,5188041.html &amp;#039;&amp;#039;Thomas Leibinger ist Bubheimer Schultes&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = In [[Silber#Heraldik|Silber]] ([[Weiß#Heraldik|Weiß]]) eine bewurzelte [[Grün#Heraldik, Phaleristik und Vexillologie|grüne]] [[Buche (Heraldik)|Buche]].&lt;br /&gt;
|Quelle = {{Literatur |Autor=Herwig John, Martina Heine (Bearb.) |Hrsg=Landesarchivdirektion Baden-Württemberg |Titel=Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Freiburg |Reihe=Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg |BandReihe=3 |Verlag=[[Konrad Theiss Verlag]] |Ort=Stuttgart |Datum=1989 |ISBN=3-8062-0803-4 |Seiten=41}}&lt;br /&gt;
|ref = &amp;quot;Wappen&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Quelle_2 = {{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/14017/ort |titel=Bubsheim |werk=Webseite Landesarchiv Baden-Württemberg |abruf=2019-11-05}}&lt;br /&gt;
|Begründung = In dem Buch „Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Freiburg“ findet sich folgende Aussage:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Im Jahr 1933 nahm die Gemeinde das Wappen, das sich als Bild auf einem Siegel von 1762 findet, als Gemeindewappen an. Die Umschrift des Siegels lautet SIGILL.DER.GEMAINDT.BVBSHAIM. Der Baum war zuvor auch als [[Linden (Gattung)|Linde]] bezeichnet worden und mit einer alten Dorflinde in Verbindung gebracht worden. Für die [[Tingierung]] des Wappens wählte man auf Vorschlag der Archivdirektion die Farben Silber und Grün. Daraus leiten sich die Farben für die Flagge ab, die am 20.&amp;amp;nbsp;März 1968 vom [[Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg|Innenministerium]] verliehen wurde.}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Banner ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Banner Bubsheim.svg|63px|Banner Bubsheim]] || {{0|00}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Banner:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; „Das Banner ist grün-weiß längsgestreift mit dem aufgelegten Wappen oberhalb der Mitte.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kommunalflaggen.de/cgi-bin/db.pl?eintrag:08327007: |titel=Banner der Gemeinde Bubsheim |werk=kommunalflaggen.de |abruf=2020-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Kommune ist dem Tourismusverband „Donaubergland“ angeschlossen.&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Großer Heuberg#Sport und Tourismus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[File:2026-04-05 Bubsheim 905.jpg|thumb|Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[File:Heidentor (Egesheim)-9846.jpg|thumb|Heidentor]]&lt;br /&gt;
* Die katholische &amp;#039;&amp;#039;[[St. Jakobus Maior (Bubsheim)|Ortskirche St.-Jakobus-Maior]]&amp;#039;&amp;#039; ist [[Jakobus der Ältere|Jakobus dem Älteren]] geweiht.&lt;br /&gt;
* An der Gemarkungsgrenze zu [[Egesheim]] und [[Reichenbach am Heuberg|Reichenbach]] befindet sich der frühkeltische Opferplatz &amp;#039;&amp;#039;[[Heidentor (Egesheim)|Heidentor]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
* Baumgruppe (6 Kastanien, 1 Linde) am &amp;#039;&amp;#039;Weiher&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Saubuche&amp;#039;&amp;#039; – Geschätztes Alter 250–300&amp;amp;nbsp;Jahre, Stammumfang ca. 6&amp;amp;nbsp;m, eine [[Weidbuche]] mit 5 Einzelstämmen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schwaebische.de/home_artikel,-Der-Weg-zur-ueber-250-Jahre-alten-Saubuche-_arid,559909.html |wayback=20140222161553 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Weg zur über 250 Jahre alten Saubuche.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;schwaebische.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Buche im &amp;#039;&amp;#039;Hörnle&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Baumgruppe am Bierkeller auf &amp;#039;&amp;#039;Nack&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Linde im Dorf&lt;br /&gt;
* Flächendenkmal &amp;#039;&amp;#039;Fohlenstein&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/pages/selector/index.xhtml &amp;#039;&amp;#039;Naturdenkmale.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Webseite Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Ein Höhepunkt im Bubsheimer Jahresablauf ist die [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht]]. Traditionell beginnt sie in Bubsheim am [[Schmutziger Donnerstag|Schmotzige Durschtig]]. Wie in der Region üblich, stauben die Zunfträte der &amp;#039;&amp;#039;Habermuszunft&amp;#039;&amp;#039; aber bereits am [[Erscheinung des Herrn|Dreikönigstag]] die Zunft[[Narrenhäs|häser]] &amp;#039;&amp;#039;Bürglenarr&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Habermusweible&amp;#039;&amp;#039; ab. Am Morgen des &amp;#039;&amp;#039;Schmotzige&amp;#039;&amp;#039; trifft sich die närrische Gesellschaft dann im &amp;#039;&amp;#039;Gasthaus Traube&amp;#039;&amp;#039; zur ersten Stärkung vor der Machtübernahme im Rathaus und der Schülerbefreiung. Als Mittagsimbiss wird danach wiederum in der &amp;#039;&amp;#039;Traube&amp;#039;&amp;#039; die [[Schwarzer Brei|Habermussuppe]] verzehrt, bevor nachmittags der traditionelle Pflugumzug mit Narrensamensäen und [[Strohbär]]treiben stattfindet. Der Tag klingt dann in der Gemeindehalle oder verschiedenen Lokalitäten und Häusern aus. Früher Donnerstags, mittlerweile am Freitagabend, wird von der Narrenzunft ein [[Bunter Abend]] gestaltet, bei dem so manches Narrenstück des Jahres aufgegriffen wird. Der Höhepunkt der Ortsfasnet ist dann der Kinderumzug am [[Rosenmontag]], bevor die Fasnet am [[Dienstag|Zeischtig]] mit dem Eiersammeln (vgl. auch &amp;#039;&amp;#039;Bettelnarr&amp;#039;&amp;#039;) und darauf folgenden [[Narrenbaum]]fällen ihr Ende findet. Ursprünglich eine reine Straßen- und [[Wirtshaus]]fasnet, hat sich das Narrentreiben in Bubsheim mit der Zeit mehr auf Saalveranstaltungen und den Besuch von [[Narrensprung|Narrentreffen]] verlagert. In jüngerer Zeit ist aber wieder eine leicht rückläufige Tendenz erkennbar.&lt;br /&gt;
* D’Fackel: Am &amp;#039;&amp;#039;[[Funkensonntag|Facklesuntig]],&amp;#039;&amp;#039; dem ersten Sonntag nach Aschermittwoch, wird traditionell das [[Funkenfeuer]] abgebrannt. Früher wurde mit dem Errichten der Fackel von den Schülern der 9.&amp;amp;nbsp;Klasse mit Unterstützung der älteren Jahrgänge bereits Wochen im Voraus begonnen. Heute werden die Neuntklässler dabei von 4 örtlichen Vereinen unterstützt und der Aufbau findet nur noch am &amp;#039;&amp;#039;Facklesamschtig&amp;#039;&amp;#039; statt. Dazu werden im Ort Holzabfälle und die ausgedienten Christbäume eingesammelt und unter einem 3- oder 4-eckigen Gerüst aus [[Stangenholz|Stangen]] aufgeschichtet. Die Spitze der Fackel ziert eine von den Mädchen des Jahrgangs hergestellte Hexe. Damit die Fackel in der Nacht von Samstag auf Sonntag nicht den Streichen der Jünglinge aus umliegenden Ortschaften zum Opfer fällt, muss diese bis zum Tagesanbruch am Sonntag bewacht werden. Mehr als einmal fiel das Funkenfeuer am Sonntagabend bereits aus, weil es bereits in der Nacht abgebrannt war. (Teilweise errichten die Jahrgänger in einem solchen Fall auch im Laufe des Sonntags nochmals eine kleine „Not“-Fackel.) Im Normalfall aber wird die Fackel am Sonntagabend unter Anteilnahme der Bevölkerung, insbesondere der Kinder, bei Einbruch der Dunkelheit angezündet und abgebrannt. Die Kinder bringen hierzu eine [[Fackel|Pechfackel]] oder einen [[Lampion]], früher auch &amp;#039;&amp;#039;Rauch- oder Schwenkkännchen&amp;#039;&amp;#039; mit. Der Standort der Fackel befindet sich heute am Fuße des Kirchbergs, frühere Standorte waren auch am &amp;#039;&amp;#039;Pfeiffenboschen&amp;#039;&amp;#039; oder am &amp;#039;&amp;#039;Schafhausweg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist eine Industriegemeinde. Vom ehemaligen Bauerndorf ist nur wenig übriggeblieben. Sie ist eine der [[Gewerbesteuerkraft|steuerstärksten]] Gemeinden im Landkreis Tuttlingen. Größter Arbeitgeber ist [[Anton Häring]] KG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Noe classroom.jpg|mini|Das Schulhaus von Bubsheim aus dem Jahre 1830 befindet sich heute im [[Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck]]. Das Foto zeigt das Klassenzimmer der jüngeren Schüler.]]&lt;br /&gt;
In Bubsheim gibt es einen katholischen Kindergarten sowie eine Grundschule. Weiterführende Schulen befinden sich in der Nachbargemeinde Böttingen ([[Hauptschule]] mit Werkrealschule) bzw. im nahe gelegenen Wehingen ([[Realschule]] Gosheim-Wehingen und [[Gymnasium]] Gosheim-Wehingen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsplätze ===&lt;br /&gt;
Am Ort gab es 2004 nahezu 600 [[Arbeitsplatz|Arbeitsplätze]], 85 % davon im produzierenden Gewerbe. Die Pendlerbilanz war positiv, 190 Bubsheimer verdienten ihren Lebensunterhalt außerhalb der Gemeinde und 250 Arbeitskräfte kamen aus anderen Gemeinden nach Bubsheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stichtag 30.&amp;amp;nbsp;Juni 2011&amp;lt;ref&amp;gt;statistik-bw.de: {{Webarchiv |url=http://www.statistik-bw.de/Veroeffentl/Statistische_Berichte/3153_11001.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Statistische Berichte Baden-Württemberg (Ausgabe vom 10. Mai 2012)&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130522162750 |format=PDF; 3,31&amp;amp;nbsp;MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt; gab es bereits 825 [[sozialversicherungspflicht]]ig [[Beschäftigter|Beschäftigte]] am Ort:&lt;br /&gt;
* 812 arbeiteten im [[Produzierendes Gewerbe|produzierenden Gewerbe]].&lt;br /&gt;
* Von den 825 Arbeitsplätzen wurden 577 von Männern und 248 von Frauen besetzt.&lt;br /&gt;
* 703 der 825 sozialversicherungspflichtig Beschäftigen waren [[Deutsche Staatsangehörigkeit|Deutsche]], die übrigen 122 [[Ausländer]].&lt;br /&gt;
* 26 waren [[Teilzeitbeschäftigung|Teilzeitbeschäftigte]], davon 23 Frauen.&lt;br /&gt;
* 55 waren [[Auszubildender|Auszubildende]]&lt;br /&gt;
* Beschäftigte am Wohnort gab es 597, also etwas über die Hälfte der Bevölkerung stand in einem [[Arbeitnehmer|sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis]]&lt;br /&gt;
* 192 dieser 597 Beschäftigen hatten ihren Arbeitsplatz als Aus[[pendler]] außerhalb der Gemeinde, etwa 2/3 der arbeitenden Bevölkerung verdienen ihren Lebensunterhalt somit am Wohnort.&lt;br /&gt;
* 420 der 825 Stellen waren durch Ein[[pendler]] aus anderen Wohnorten besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größter Arbeitgeber am Ort ist die [[Drehteil (Bauteil)|Drehteileindustrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steueraufkommen ===&lt;br /&gt;
Realsteuer-Istaufkommen und Hebesätze in Bubsheim für das Jahr 2012:&amp;lt;ref&amp;gt;statistik-bw.de: {{Webarchiv |url=http://www.statistik-bw.de/Veroeffentl/Statistische_Berichte/3926_12001.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Statistische Berichte Baden-Württemberg (Ausgabe vom 26. Juni 2013)&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140222004924 |format=PDF; 5,26&amp;amp;nbsp;MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Steuerart !! 2012&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grundsteuer (Deutschland)|Grundsteuer]] A || 3.024 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Grundsteuer B || 135.446 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gewerbesteuer (Deutschland)|Gewerbesteuer]] || 1.493.469 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gemeindesteuer (Deutschland)|Sonstige Steuern]] || 3.546 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Einkommensteuer (Deutschland)#Föderale Verteilung|Gemeindeanteil an der Einkommensteuer]] || 574.908 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeindeanteil an der [[Umsatzsteuer (Deutschland)|Umsatzsteuer]] || 97.433 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gewerbesteuerumlage]] || −312.271 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuern netto || 1.995.555 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hebesatz (Steuerrecht)|Hebesatz]] Grundsteuer A || 340 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hebesatz Grundsteuer B || 290 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hebesatz Gewerbesteuer || 330 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der Hebesatz für die Grundsteuer auf land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke (Grundsteuer&amp;amp;nbsp;A) stimmte fast identisch mit dem Durchschnittswert für die 35&amp;amp;nbsp;Gemeinden des Landkreises Tuttlingen überein (341 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hebesatz für bebaute Grundstücke (Grundsteuer&amp;amp;nbsp;B) lag dagegen erheblich unter dem Durchschnitt (328 %). Geringere oder gleiche Hebesätze hatten im Landkreis nur die Gemeinden Rietheim – Weilheim (240 %), Wurmlingen (250 %), Seitingen-Oberflacht (270 %), Aldingen (280 %), Gosheim (280 %) und Reichenbach (290 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hebesatz für die Gewerbesteuer lag ebenfalls unter dem Kreisdurchschnitt (342 %), wobei geringere Hebesätze nur in den Gemeinden Rietheim – Weilheim (290 %), Wurmlingen (310 %) und Seitingen-Oberflacht (320 %) festgesetzt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Neben Ackerbau und Viehzucht wird in Bubsheim auch Obst angebaut. Ein [[Baumwart]] lieferte aus einer Gemeindebaumschule raue, späte Kernobstsorten und viele Kirschbäume. Die Obstbäume wurden am Straßenrand und auf privatem Grund gepflanzt. Im Grundbuch war die Nutzung der Seitenstreifen in Württemberg über [[Dienstbarkeit]]en geregelt. Auf den höher gelegenen Orten fanden sich spätblühende Sorten für raue Lagen. In Bubsheim wurden an der Allee entlang der Ortsdurchfahrt Nachpflanzungen historischer Sorten vorgenommen, welche regelmäßig fachgerecht gepflegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben König [[Wilhelm I. (Württemberg)|Wilhelm]] verschenkten auch die [[Herrnhuter Brüdergemeine|Brüdergemeinden]] Obstbäume.&amp;lt;ref&amp;gt;apfelgut.de: {{Webarchiv|url=http://www.apfelgut.de/wir/downloads/apfelgeschichte.pdf |wayback=20200929212745 |text=&amp;#039;&amp;#039;Eine Württemberger Apfelgeschichte&amp;#039;&amp;#039; |format=PDF; 103&amp;amp;nbsp;KB }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute werden die in Bubsheim gedeihenden Sorten, wie [[Kolbingen|Kolbinger]] Goldbirnen als Hochstämme vom [[Naturpark Obere Donau|Naturschutzzentrum]] in Beuron über Sammelbestellungen bereitgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;naturschutz.landbw.de: {{Webarchiv |url=http://www.naturschutz.landbw.de/servlet/is/93782/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Naturschutzzentrum Obere Donau – Streuobstwiesen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20151030030202 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Häring]] (1912–1998), katholischer Moraltheologe, Redemptoristenpater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 1914, 23.&amp;amp;nbsp;Juli: Johannes Becker, Pfarrer, Erbauer der &amp;#039;&amp;#039;[[St. Jakobus Maior (Bubsheim)|Ortskirche St. Jakobus Maior]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot;&amp;gt;Michael Häring: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Bubsheim.&amp;#039;&amp;#039; Geiger Verlag, Horb am Neckar 2002, ISBN 3-89570-812-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1956, 29.&amp;amp;nbsp;Juli: Kaspar Helmle, Pfarrer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971, 24.&amp;amp;nbsp;Januar: [[Berta Zirn]], Gemeinde-Krankenschwester, Trägerin des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuzes am Bande]] (8. Februar 1961), Goldenes Caritaskreuz (24. Januar 1971)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2002, 19.&amp;amp;nbsp;Dezember: [[Anton Häring]], Unternehmer,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt; Bürgermedaille in Gold (1990), Träger des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuzes am Bande]] (19. Dezember 2002),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Macher vom Heuberg&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Macher vom Heuberg.&amp;#039;&amp;#039; In: IHK im Regierungsbezirk Freiburg: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft im Südwesten.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 10/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Träger der Wirtschafts- und [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg|Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Macher vom Heuberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Träger der Verdienstmedaille/Bürgermedaille in Gold ===&lt;br /&gt;
* 1990: [[Anton Häring]], Unternehmer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ivo Häring, Nadler, Träger des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuzes]] (1. Juli 1995)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Michael Häring, Post- und Verwaltungsangestellter a.&amp;amp;nbsp;D., Hauptautor des Heimatbuches&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Spaichingen |Titel=Bubsheim |Wikisource=Kapitel B 6 |Seite=267–272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [[Liste_der_Kulturdenkmale_in_Bubsheim#Bubsheim|Liste der Kulturdenkmale]]&lt;br /&gt;
* [https://www.bubsheim.de/ Website der Gemeinde Bubsheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Tuttlingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4727730-0|LCCN=n2004039613|VIAF=138577894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bubsheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Tuttlingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1347]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Icy2008</name></author>
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