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	<title>Bruttig-Fankel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:05:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bruttig-Fankel&amp;diff=79701&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zweimot: /* Bekannte Söhne und Töchter */ Dirko Juchem, Jazzmusiker, Saxophonist und Autor beigefügt.</title>
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		<updated>2026-03-25T16:19:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bekannte Söhne und Töchter: &lt;/span&gt; Dirko Juchem, Jazzmusiker, Saxophonist und Autor beigefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Bruttig-Fankel COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/7/53/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/13/54/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bruttig-Fankel in COC.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Cochem-Zell&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Cochem&lt;br /&gt;
|Höhe              = 85&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56814&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02671&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07135017&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE UTI&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Ravenéstraße 61&amp;lt;br /&amp;gt;56812 Cochem&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.bruttig-fankel.de/ www.bruttig-fankel.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Hermann-Josef Scheuren&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruttig.jpg|mini|Ortsteil Bruttig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:bruttig01.jpg|mini|Ortsteil Fankel mit Moselschleuse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Germany (15), Rhineland-Palatinate, Bruttig-Fankel.JPG|mini|Pfarrkirche und Schuncksches Haus, Ortsteil Bruttig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruttig-Fankel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Cochem-Zell]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Cochem]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der [[Mosel]] (Flusskilometer 57 bis 59; [[Untermosel]]) und besteht aus den Ortsteilen Bruttig und Fankel, sowie dem [[Wohnplatz]] Birkenhof.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2022 |Seiten=30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Der [[Niederschlag|Jahresniederschlag]] beträgt 716&amp;amp;nbsp;Millimeter.&amp;lt;ref&amp;gt;Niederschlagsmittelwerte von Deutschland für den Zeitraum von 1961 bis 1990, Quelle: [[DWD]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ältesten Zeugnisse der Besiedlung in der näheren Umgebung des Ortes sind die sehr gut erhaltenen [[Hügelgrab|Hügelgräber]] auf dem Bruttig-Fankeler Berg entlang des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Rennweges&amp;#039;&amp;#039;, einer alten Verbindungsstraße zwischen den zwei Gabel-Endpunkten der keltisch/römischen Fernstraße von der [[Mosel]] über den [[Hunsrück]] zur [[Nahe (Rhein)|Nahe]], heute als [[Keltenweg Nahe–Mosel]] touristisch beworben und vermarktet, über die heute der „Archäologische Wanderweg Bruttig-Fankel“ verläuft. Nach Auskunft des [[Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz|Landesamtes für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz]] in [[Koblenz]] stammen diese Gräber teilweise noch aus der [[Bronzezeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Bruttig-Fankel hat sowohl [[Kelten|keltisch]]-[[Römisches Reich|römische]] als auch [[Merowinger|merowingisch]]-[[Franken (Volk)|fränkische]] Ursprünge, wobei der Ortsteil Bruttig wohl der ältere ist. Die erste urkundliche Erwähnung als „Pruteca im Mayengau“ stammt vom 4. Juni 898 in einer Schenkungsurkunde des [[Lotharingien|lothringischen]] [[König]]s [[Zwentibold]] zu Gunsten des reichsunmittelbaren, freiadligen Frauenstifts in [[Stift Essen|Essen]]. Neben zahlreichen Besitzungen im Raum [[Köln]] und [[Bergheim]] übertrug der König dem Stift in Essen: &amp;#039;&amp;#039;… in pago magnensi in villa pruteca terra arabilis cum curtile et vineis …&amp;#039;&amp;#039; (Übers. etwa: &amp;#039;&amp;#039;… im [[Mayen]]gau, im Dorfe Bruttig einen Hof mit zugehöriger pflügbarer Erde und [[Weinberg]]en …&amp;#039;&amp;#039;). Diese Urkunde belegt, dass der Ort mindestens 1100 Jahre alt ist, wahrscheinlich aber sogar wesentlich älter, da bereits ein Hof mit Weinbergen bestand. Ein weiterer Hinweis darauf, dass der Ort bereits eine keltische Siedlung war, ergibt sich aus dem Namen „Bruttig“ selbst. Sprachforscher leiten den heutigen Namen ab vom keltischen „Bruti[[-acum]]“ (d.&amp;amp;nbsp;h.: „Wohnung des Brut“) über das lateinische „Proteca“ (898 n. Chr.), „Prodecha“ (1250 n. Chr.) zum heutigen „Pruttig/Bruttig“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Fankel wurde um das Jahr 1100 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name ist abgeleitet vom keltischen „fank“, für sumpfiges Gelände. Die Besitzverhältnisse regelten sich im Mittelalter in Bruttig wie in Fankel durch mehrere sogenannte [[Weistum|Weistümer]]. Zu Zeiten der [[Franzosenzeit|französischen Besatzung]] ab dem Jahr 1794 wurden beide Ortsteile der [[Mairie]] [[Beilstein (Mosel)|Beilstein]] zugeordnet, welche zum [[Kanton Zell]] gehörte. Die Verwaltung lag allerdings beim [[Kanton Treis]] des [[Département de Rhin-et-Moselle]] und ab 1816 nach der Zuordnung zum [[Königreich Preußen]] beim [[Kreis Cochem]].&lt;br /&gt;
Vom 10. März 1944 bis zum 14. September 1944 bestand im Ortsteil Bruttig ein Teil des [[KZ Bruttig-Treis|Konzentrationslagers Bruttig-Treis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1946 sind die Orte Bruttig und Fankel Teil des Landes [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der rheinland-pfälzischen [[Verwaltungsreform]] erfolgte am 7. Juni 1969 die Zusammenlegung der bis dahin eigenständigen Gemeinden Bruttig und Fankel zur neuen Ortsgemeinde Bruttig-Fankel.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2016 |Seiten=161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Bruttig-Fankel besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Welches (Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/716/ausgabe/26/2024/artikel/00000000000043013064-OL-716-2024-26-26-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat der Ortsgemeinde Bruttig-Fankel am 9. Juni 2024 |werk=Stadt- und Landbote VG Cochem, Ausgabe 26/2024 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-28 |abruf=2024-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Hermann-Josef Scheuren wurde am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsbürgermeister von Bruttig-Fankel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Welches |url=https://ol.wittich.de/titel/716/ausgabe/27/2024/artikel/00000000000043106610-OL-716-2024-27-27-0 |titel=Bekanntmachung – Konstituierende Sitzung des Gemeinderates Bruttig-Fankel 2024 |werk=Stadt- und Landbote VG Cochem, Ausgabe 27/2024 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |abruf=2024-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 war er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 87,2 % gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1350101700 |titel=Bruttig-Fankel, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Bruttig-Fankel |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheurens Vorgänger Rainer Welches hatte das Amt am 10.&amp;amp;nbsp;April 2017 übernommen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fankel.de/images/niederschriften/Bruttig-Fankel-20-vom-10-04-2017.pdf |titel=Niederschrift über die 20. Sitzung des Gemeinderates von Bruttig-Fankel am 10.04.2017 |hrsg=Ortsgemeinde Bruttig-Fankel |format=PDF |abruf=2020-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem es Manfred Ostermann 2016 aus gesundheitlichen Gründen nach zwölf Jahren niederlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/kreis-cochem-zell_artikel,-am-sonntag-bruttigfankel-waehlt-neuen-ortschef-_arid,1623784.html |titel=Am Sonntag: Bruttig-Fankel wählt neuen Ortschef |werk=Rhein-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2017-03-15 |abruf=2020-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das neue Wappen der Ortsgemeinde Bruttig-Fankel basiert auf einem Beschluss des Gemeinderats vom 16. Januar 1973.&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung |Blasonierung=Ein gespaltener Wappenschild, [[Heraldisch rechts|rechts]] auf silbernem Hintergrund ein roter Schlüssel mit Vierpass-Griff und nach links gerichtetem Bart mit Kreuzeinschnitt, überdeckt von einem grünen Wellenbalken; links eine goldene [[Lilien|Lilie]] auf grünem Feld. |Zusatz= |Quelle=Festschrift 1100 Jahre Bruttig; Gemeinde Bruttig-Fankel; 1998 |Begründung=Das Wappen stellt eine Zusammenführung der Symbolik der beiden alten Gemeindewappen der Ortsteile Bruttig und Fankel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wappenentwurf stammt von Alfons Friedrichs aus Zell.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfons Friderichs: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch des Kreises Cochem-Zell.&amp;#039;&amp;#039; S. 36–37.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Mit [[Overijse]] in [[Belgien]] wird seit 1958 eine Partnerschaft gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* Schuncksches Haus von 1656 (beachtliche Innenausstattung)&lt;br /&gt;
* Alte Rathäuser von Bruttig (von 1619) und Fankel (16. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Kirche St. Margaretha in Bruttig (1845) und Filialkirche Mariä Himmelfahrt in Fankel (1385)&lt;br /&gt;
* Christophorushaus und Fachwerkhäuser in der Brunnenstraße (ältestes zusammenhängendes Fachwerkensemble im Moselraum)&lt;br /&gt;
* Ehemalige [[Synagoge (Bruttig)|Synagoge]] in der Mühlenbachstraße im Ortsteil Bruttig&lt;br /&gt;
* zahlreiche Fachwerkhäuser in den alten Ortskernen von Bruttig und Fankel&lt;br /&gt;
* Kreuzkapelle (18. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Bruttig-Fankel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Bahndamm in Bruttig ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruttig Damm 02 Jun05.JPG|mini|Gemauerter Bahndamm in Bruttig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruttig Grosse Bruecke Oct09 0952.JPG|mini|Die größte der 12 Brücken]]&lt;br /&gt;
Quer durch den Ortsteil Bruttig verläuft ein bis zu zehn Meter hoher Bahndamm. Im nördlichen Teil wirkt er mit seinen gemauerten Wänden fast wie eine [[Stadtmauer]], im südlichen Teil liegt er zwischen den Häusern. Mit insgesamt zwölf Brücken führt er über die ihn querenden Straßen und Gassen. Der Damm ist ein Relikt einer während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] als [[strategische Eisenbahn]] geplanten [[Rechte Moselstrecke|Bahnstrecke entlang des rechten Moselufers]] von [[Bullay]] nach Koblenz. Gebaut wurden aber, mit Unterbrechungen, lediglich der 2565 Meter lange &amp;#039;&amp;#039;Treiser Tunnel&amp;#039;&amp;#039; zwischen Bruttig und [[Treis-Karden|Treis]] sowie die aus den genannten Orten zu ihm hinführenden Bahndämme. Die Bauarbeiten wurden 1924 endgültig eingestellt, in Betrieb ging die Strecke nie. Im Tunnel wurden 1944, im Rahmen eines Programmes zur [[U-Verlagerung|Verlagerung der Produktion kriegswichtiger Güter in geschützte Untergrundanlagen]], elektronische Bauteile produziert. Hierbei wurden auch KZ-Häftlinge eingesetzt, welche in [[KZ Bruttig-Treis|Lagern auf den Bahndämmen]] zu beiden Seiten des Tunnels untergebracht waren. 1946 wurde der Tunnel auf Anordnung der französischen Besatzungsbehörden durch mehrere Sprengungen zerstört. Noch heute lässt sich die Trasse gut bis zum ehemaligen Südportal des Tunnels verfolgen. Auf großen Teilen ihrer Fläche, auch innerorts, wurde noch bis vor einigen Jahren Wein angebaut. Vor dem Portal sind die Überreste zweier Betonbauten aus dem Jahre 1944 erkennbar. An das Konzentrationslager erinnert ein Gedenkstein auf dem Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessantes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste öffentlicher Bücherschränke in Rheinland-Pfalz|Bruttig-Fankeler Bücherbox]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Bruttiger Winzerfest am zweiten Wochenende im August&lt;br /&gt;
* Fankeler Weinfest am zweiten Wochenende im Juli&lt;br /&gt;
* Bruttiger Kirmes am ersten Sonntag nach dem 20. Juli&lt;br /&gt;
* Fankeler Kirmes am ersten Sonntag nach dem 15. August&lt;br /&gt;
* Pfingstfest&lt;br /&gt;
* Weingelage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Germany (17), Rhineland-Palatinate, Bruttig-Fankel, Moselle locks.JPG|mini|400px|Die Fallhöhe der Staustufe Fankel beträgt 7 m]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleusenbau Fankel 2009.jpg|mini|[[Staustufe Fankel]]: Bau einer zweiten [[Schleusenkammer]] 2009]]&lt;br /&gt;
[[Weinbau]] und [[Tourismus]] prägen den Ort und gehören untrennbar zusammen. Im Ortsteil Bruttig wird jährlich am zweiten Wochenende im August das große Winzerfest gefeiert. Bekannte [[Steilhang]]-Weinlagen sind Pfarrgarten, Götterlay, Rathausberg, Layenberg und Rosenberg. Es wird überwiegend [[Riesling]] angebaut, darüber hinaus aber auch [[Elbling]] und diverse andere (auch rote) Rebsorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fankel befindet sich neben der [[Staustufe Fankel]] auch die Zentralwarte der [[RWE Power AG]], von der aus die Wasserkraftwerke der deutschen [[Liste der Moselstaustufen|Moselstaustufen]] gesteuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Kölner]] (auch Johannes Koelner de Vanckel) (* um 1448 in Fankel; † 29. Juli 1490 in [[Köln]]), deutscher Jurist; 1482 Dekan der Juristischen Fakultät der [[Universität Köln]]&lt;br /&gt;
* [[Matthias Coelner de Vanckel]] (auch Matthias Fanckel) (* um 1450 in Fankel; † 5. Juni 1506 in Trier), deutscher Geistlicher, Dominikaner, Prior und Inquisitor&lt;br /&gt;
* [[Servatius Fanckel]] (* um 1450 in Fankel; † 15. Juli 1508 in [[Basel]]), deutscher Geistlicher, Dominikaner und Definitor des Provinzialkapitels&lt;br /&gt;
* [[Petrus Mosellanus]] (geb. Peter Schade), * 1493 in Bruttig; † 19. April 1524 in [[Leipzig]], Moselhumanist, Philologe, Theologe und Kirchenlehrer&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Gobelius]] (* 1562 in Bruttig-Fankel; † nach 1615 in Mainz), Mediziner, Rektor in [[Mainz]] und kurfürstlicher Leibarzt&lt;br /&gt;
* [[Cornelius Gobelius]] der Jüngere (* 7. November 1570 in [[Bruttig]]; † 5. Juni 1611 in [[Erfurt]]), Weihbischof in [[Mainz]] (Titulatur eines Bischofs von [[Titularbistum Ascalon|Askalon]])&lt;br /&gt;
* Egon Hess (* 18. April 1922 in Fankel; † 17. November 1980 in Bruttig-Fankel), Kommunalpolitiker und ehemaliger Bürgermeister von Bruttig-Fankel&lt;br /&gt;
* Dirko Juchem, Jazzmusiker, Saxophonist und Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfons Friderichs]]: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch des Kreises Cochem-Zell.&amp;#039;&amp;#039; Zell 2001. ISBN 3-00-008064-3&lt;br /&gt;
* Alfons Friderichs: &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell.&amp;#039;&amp;#039; Trier 2004. ISBN 3-89890-084-3&lt;br /&gt;
* Alfons Friderichs: &amp;#039;&amp;#039;Urkunden und Regesten der Städte, Gemeinden, Burgen, Klöster Mühlen und Höfe im Kreis Cochem-Zell bis 1900.&amp;#039;&amp;#039; Trier 2010. ISBN 978-3-89890-125-3&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heimes]]: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe immer nur den Zaun gesehen. Suche nach dem KZ-Außenlager Cochem.&amp;#039;&amp;#039; Fölbach; 4. Aufl.; Koblenz 1999. ISBN 3-923532-39-3&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Schommers]]: &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Bruttig-Fankel an der Mosel.&amp;#039;&amp;#039; Rheinische Kunststätten Nr. 371; Verlag des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz; 1. Aufl.; Köln 1992. ISBN 3-88094-675-2&lt;br /&gt;
* Theisen, Horst / Weidenbach, Markus: &amp;#039;&amp;#039;Familienbuch Bruttig-Frankel von 1500–1899.&amp;#039;&amp;#039; Cardamina-Verlag Breuel, Plaidt 2007 (Deutsche Ortssippenbücher: Reihe A; 424)&lt;br /&gt;
* [[Norbert J. Pies|Norbert Pies]]: &amp;#039;&amp;#039;Bruttig-Fankel und Kloster Maria Engelport. Ein Beitrag zur 1100-Jahrfeier der Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Erftstadt-Lechenich 1998. ISBN 978-3-927049-19-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bruttig-fankel.de/ Homepage der Ortsgemeinde Bruttig-Fankel]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13501017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Cochem-Zell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4290601-5|VIAF=122850195}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Cochem-Zell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Mosel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsname keltischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zweimot</name></author>
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