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	<title>Bruno von Schuckmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Konsul (Deutsches Kaiserreich)</title>
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		<updated>2026-02-08T17:15:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Konsul_(Deutsches_Kaiserreich)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Konsul (Deutsches Kaiserreich) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Konsul (Deutsches Kaiserreich)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bruno von Schuckmann.jpg|mini|Geheimer Legationsrat Bruno von Schuckmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno von Schuckmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Dezember]] [[1857]] in [[Kołki|Rohrbeck]], [[Kreis Arnswalde]]; † [[6. Juni]] [[1919]] in [[Stettin]]) war ein deutscher [[Jurist]], kaiserlicher Gouverneur von [[Deutsch-Südwestafrika]] und Mitglied des [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhauses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel. 1922. |Sammelwerk=GGT |Band=Schuckmann |Nummer=II. Linie: Kargow. 2. Ast |Auflage=16 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1921 |Seiten=823 f. |Online=https://archive.org/details/gothaischesgenealogischestaschenbuchderadeligenhauserteilb_1922/page/n839/mode/2up |Abruf=2023-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des neumärkischen Gutsbesitzers Otto [[Schuckmann (Familienname)#Die adligen von Schuckmann|von Schuckmann]] (1824–1902) und der aus Mecklenburg stammenden Gutsherrntochter Elisabeth von Behr-Behrenhoff (1831–1895) besuchte Schuckmann die Schule in [[Gorzów Wielkopolski|Landsberg an der Warthe]] (Gymnasium), [[Putbus]] auf [[Rügen]] ([[Pädagogium Putbus|Pädagogium]]) und [[Friedland (Mecklenburg)]]. Er begann an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] [[Rechtswissenschaft]] zu studieren und wurde 1877 im [[Corps Saxo-Borussia Heidelberg]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Senioren-Convents-Verband|Cösener Corps-Listen]] 1930. Eine Zusammenstellung der Mitglieder der bestehenden und der nach dem Jahre 1867 suspendierten Corps mit Angabe von Jahrgang, Chargen und Personalien. Hrsg. [[Otto Gerlach (Jurist)|Otto Gerlach]]. Im Verlag der Deutschen Corpszeitung, Frankfurt am Main 1930/1931, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;71&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;/808.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er an die [[Universität Leipzig]] und die [[Universität Breslau|Schlesische Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau]]. Nach dem Examen war er [[Gerichtsreferendar]] in [[Choszczno|Arnswalde]] und Landsberg. 1885 bestand er am [[Kammergericht]] die Assessorprüfung. Er wurde zunächst bei der Staatsanwaltschaft des [[Landgericht Berlin|Landgerichts&amp;amp;nbsp;II]] in Berlin tätig. Er wechselte 1886 in das [[Auswärtiges Amt|Auswärtige Amt]] (politische Abteilung) und wurde zur Preußischen Gesandtschaft in [[Hamburg]] beordert. 1888 ernannte man ihn zum Vizekonsul in [[Chicago]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialdienst und Abgeordnetenmandat ===&lt;br /&gt;
Im April 1890 wechselte Schuckmann als „Hilfsarbeiter“ (d.&amp;amp;nbsp;h. etwa: wissenschaftlicher Assistent) in die Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes, wo er im Mai 1891 zum [[Legationsrat]] befördert wurde. Bereits im Juli 1891 wurde er zur Vertretung von Gouverneur [[Eugen von Zimmerer]] nach [[Kamerun]] entsandt und nahm dort an der Expedition von [[Karl von Gravenreuth]] nach [[Buea]] teil. Ende Januar 1892 nach Berlin zurückgekehrt, wurde er im April 1895 Wirklicher Legationsrat und Vortragender Rat und im Oktober 1895 deutscher [[Generalkonsul]] in [[Kapstadt]]. Bei einer [[Rinderpest]] konnte er 1896 [[Robert Koch]] ans Kap holen. Koch fand Gegenmittel.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert von Lucius]]: &amp;#039;&amp;#039;Cape Town Experiences of Bruno von Schuckmann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Africana Notes and News.&amp;#039;&amp;#039; (Africana Museum Johannesburg), Dezember 1977 (Band 22, Nr. 8), S. 316–347.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der [[Krüger-Depesche]] wurde Schuckmann im April 1899 abberufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder in Berlin wurde Schuckmann im Dezember 1899 [[Geheimer Legationsrat]]. Am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 1901 trat er in den einstweiligen Ruhestand. Von 1904 bis 1907 gehörte er für die Konservative Partei dem [[Preußisches Abgeordnetenhaus|preußischen Abgeordnetenhaus]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Mann (Historiker)| Bernhard Mann]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918&amp;#039;&amp;#039;. Droste, Düsseldorf 1988,  S. 354–355, ISBN 3-7700-5146-7 (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Kühne]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1994, S. 212 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21.&amp;amp;nbsp;Mai 1907 wurde er wieder in den Reichsdienst gerufen und ab Juli 1907 zum Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika ernannt. Diese Funktion füllte er bis Juni 1910 aus, legte sein Amt aber schließlich wegen der Diamantenpolitik der Regierung nieder. Im Nordosten der Kolonie wurde nach ihm der Ort [[Luhonono|Schuckmannsburg]] (seit 2013 &amp;#039;&amp;#039;Luhonono&amp;#039;&amp;#039;) am [[Sambesi]] ([[Caprivizipfel]]) benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1911 und 1918 war Schuckmann wieder Abgeordneter im Preußischen Abgeordnetenhaus. 1911 erwarb er das Forstgut Fischerheide im [[Landkreis Arnswalde|Kreis Arnswalde]]. 1914 bis 1919 war er Deputierter der Kur- und Neumärkischen Ritterschafts-Direktion und auf Wahl für sechs Jahre Hauptritterschaftsdirektor am Kur- und Neumärkischen Ritterschaftlichen Kreditinstitut mit Sitz in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Bruno von Schuckmann heiratete 1887 in Hamburg die Tochter der Wilhelmine von Heyden-Cartlow und des Generalleutnants a. D. [[Clemens von Radowitz]], Marita (1864–1943). Das Ehepaar hatte die Töchter Ottonie, Maria-Elisabeth und Barbara. Erbe wurde der Sohn Siegfried von Schuckmann, Major, liiert mit Bernhardine von der Marwitz-Cölpin, vier Kinder. Bruno von Schuckmann hatte drei Geschwister, Elisabeth und Emmy, sowie den Bruder Otto (1875–1943), der zuletzt Oberstleutnant war und bis 1935 das Forstgut Rüggen innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er trotz seines Alters als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] im [[3. Garde-Ulanen-Regiment]] der [[Garde-Kavallerie-Division (Deutsches Kaiserreich)|Garde-Kavallerie-Division]] zunächst als [[Vizefeldwebel|Vizewachtmeister]], später als [[Leutnant der Reserve]] teil. Zeitweilig amtierte er als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses der Etappen-Inspektion [[Gent]]. Ab Juni 1915 wurde er wieder militärisch verwendet, ab März 1916 als Kompanieführer. Schuckmann erlag einer Krankheit, die er sich im Frühjahr 1917 im Felde zugezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Schnee]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Kolonial-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3, Verlag von Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1920, S. 306. [https://archive.org/details/bub_gb_bY4zAQAAMAAJ/page/306/mode/2up Schuckmann, v. Gouverneur a. D.]&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], Friedrich Wilhelm Euler, [[Jürgen von Flotow]], [[Walter von Hueck]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser, B (Briefadel).&amp;#039;&amp;#039; Band II, Band 12 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], [[Starke Verlag|C. A. Starke]], Glücksburg/Ostsee 1956, {{ISSN|0435-2408}}, S. 429–431.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/6cad01e8-f459-42cf-baa7-edff61368c69/ &amp;#039;&amp;#039;Nachlass Bruno von Schuckmann.&amp;#039;&amp;#039;] 1888–1919, 1924. N 2272 im Bundesarchiv.&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/016039}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gouverneure (Deutsch-Südwestafrika)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117123536|VIAF=64775733}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schuckmann, Bruno von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouverneur (Deutsch-Südwestafrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kamerun, Kolonie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kavallerist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuckmann (Adelsgeschlecht)|Bruno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirklicher Legationsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exzellenz (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsul (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schuckmann, Bruno von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, kaiserlicher Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kołki|Rohrbeck]], [[Kreis Arnswalde]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juni 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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