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	<title>Bruno Wurster - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Carlos Wurster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1939]] in [[Bern]]; † [[3. Juni]] [[2003]] ebenda) war ein [[Schweiz]]er [[Malerei|Maler]], [[Grafiker]], [[Radierung|Radierer]] und [[Lithograf]] [[Abstrakte Malerei|abstrakter]] Stilrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bruno Wurster wurde als einziges Kind von Otto Wurster und Irmgard Wurster-Burri in Bern geboren. Der Vater war Kaufmann in leitender Position, die Mutter hatte an den Konservatorien in Bern und Dresden Klavier studiert. Die beiden führten ein offenes Haus mit grossem Freundeskreis zu dem viele Künstler, unter ihnen [[Lily Klee|Lily]] und [[Paul Klee]], später auch deren Sohn [[Felix Klee|Felix]] mit seiner Familie zählten. Früh an [[Poliomyelitis|Kinderlähmung]] erkrankt, konnte Bruno nur lückenhaft öffentliche Schulen besuchen; deswegen liessen ihn die Eltern privat unterrichten und förderten seine Begabung fürs Malen. Im eigenen Atelier übte sich der werdende Künstler in verschiedenen Techniken der Malerei und begann 1952/53 seine Werke der Öffentlichkeit vorzustellen. Ab 1959 beteiligte er sich an den Weihnachtsausstellungen Bernischer Künstler in der [[Kunsthalle Bern]]. 1957/58 belegte Wurster an der [[Schule für Gestaltung Bern und Biel|Kunstgewerbeschule Bern]] einen Kurs in Tierzeichnen bei Hans Schwarzenbach und im Wintersemester 1958/59 Kulturgeschichte bei O. Michel. Während seiner Zeit als Volontär beim Verlag [[Kober Kümmerly Frey Media|Kümmerly &amp;amp; Frey]] erwarb er erste Kenntnisse im grafischen Bereich. 1959–1961 war er Schüler an der Malschule [[Max von Mühlenen]] in Bern. In Weiterbildungskursen bei Peter Zeiler in München übte er [[Aktzeichnen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.peterzeiler.de/index.html Website von Peter Zeiler]&amp;lt;/ref&amp;gt; und erlernte an der Atelier-Malschule das [[Collage|Collagieren]]. 1962 belegte er zwei Semester an der [[Akademie der Bildenden Künste München]] bei [[Franz Nagel (Maler)|Franz Nagel]]. Danach folgten fünf Semester an der [[Akademie der Bildenden Künste Nürnberg]] bei [[Hermann Wilhelm (Maler)|Hermann Wilhelm]] und [[Ernst Weil]].&lt;br /&gt;
Nach seiner Heirat mit der Physiotherapeutin Renate Wurster geb. Heydel (1938–2022) bezog das Paar eine Wohnung mit Atelier im elterlichen Haus am Steinhölzliweg und blieb zeitlebens dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurster starb am 3. Juni 2003 in einem Berner Spital. Sein Nachlass befindet sich im [[ArchivArte]] in Bern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
1970 begannen die [[Tiefdruckverfahren|Tiefdruckarbeiten]] Wursters Schaffen zu prägen, vor allem Radierungen und [[Aquatinta]], vorerst noch in Schwarz-Weiss. Den Druck besorgte Fritz Karlen von der [[Bundesamt für Landestopografie|Eidgenössischen Landestopographie]] und Walter Casserini in Thun. Auf der 1976 erworbenen grossen Tiefdruckpresse, die er im Untergeschoss aufstellen liess, entstanden Werke in grosser Zahl. Es begann eine reiche Schaffensphase. In Reisefotos vom Norden Deutschlands und der Insel [[Sylt]] hielt er seine Eindrücke fest, um sie zuhause auszuwerten. Reisen nach [[Korsika]] und [[Lanzarote]] und besonders der Weltstadt [[New York City|New York]] fanden ebenfalls ihren Niederschlag in seinen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerfreunde ==&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Aspekt seines Lebens stellte die Musik dar. Doch war es mehr das Hören und Analysieren, als das selbst Musizieren. Wurster pflegte Kontakte zu Musikern und Komponisten wie etwa seinem Jugendfreund [[Urs Peter Schneider]], der sein 1973 uraufgeführtes Werk &amp;#039;&amp;#039;Zähler&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.filmkollektiv.ch/films/003/003_txt_ueber_ups.pdf U.P.Schneider, Werkverzeichnis, Seite 12] (PDF; 81&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Renate und Bruno Wurster widmete. Er pflegte Briefkontakte mit dem koreanischen Komponisten [[Yun I-sang|Isang Yun]], mit [[György Ligeti]], [[Sándor Veress]], [[Mario Venzago]], [[Augustinus Franz Kropfreiter]], [[Ernst Ludwig Leitner]] und [[Roland Moser (Komponist)|Roland Moser]]. Mit dem Lyriker Peter Weibel&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.literapedia-bern.ch/Weibel,_Peter Peter Weibel] auf Literapedia Bern&amp;lt;/ref&amp;gt; war er bis zu seinem Tod freundschaftlich verbunden. 1983 erschien eine Mappe mit fünf Radierungen zu fünf lyrischen Texten des Autors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen  (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Gruppenausstellungen ===&lt;br /&gt;
* 1953: Grüne Galerie, Bern «17 Berner Maler»&lt;br /&gt;
* 1955: Xe Salon des réalités nouvelles im Palais des Beaux-Arts de la ville de Paris&lt;br /&gt;
* 1956: Schweizerische Kunstausstellung Basel 1956, Schweizer M&lt;br /&gt;
* 1959–1989: Kunsthalle Bern, Teilnahme an den Weihnachtsausstellungen Bernischer Künstler&lt;br /&gt;
* 1960: «Cercle Artistic de Sant Luc», Barcelona, mit Christian Megert&lt;br /&gt;
* 1965: Galerie Bürdeke, Zürich, Kollektivausstellung&lt;br /&gt;
* 1966: Fränkische Galerie, Nürnberg, Ausstellung der Künstlergruppen «Die Hütte» und «Der Kreis»&lt;br /&gt;
* 1969: Galerie Hellhof, Kronberg im Taunus/Frankfurt a. M.&lt;br /&gt;
* 1971: Galerie Corner, Basel, mit Peter Kohler&lt;br /&gt;
* 1972: Berner Galerie, Bern, Preisträger des Louise Aeschlimann-Stipendiums 1972 (Rudolf Jungi, [[René Ramp]], Reini Rühlin, Urs Stoss, Bruno Wurster)&lt;br /&gt;
* 1975: Kunsthalle Bern «Grossformate» 3. Berner Kunstausstellung in Zusammenarbeit mit der GSMBA/Sektion Bern&lt;br /&gt;
* 1979: National Art Center, New York «Swiss Artists», Exhibition of graphic Art&lt;br /&gt;
* 1983: Galerie Atelier Worb, Worb, mit Präsentation der «Mappe 1983» (Peter Weibel: fünf lyrische Texte und Bruno Wurster: fünf Radierungen)&lt;br /&gt;
* 1986: Sektionsausstellung GSMBA Bern, Kunsthalle Bern und [[Kunstmuseum Bern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelausstellungen ===&lt;br /&gt;
* 1989: Galerie Zähringer, Bern&lt;br /&gt;
* 1990: Galerie Lysistrata, Bremen&lt;br /&gt;
* 1999: Galerie Herzog, [[Büren zum Hof]], Ausstellung zum 60. Geburtstag&lt;br /&gt;
* 2005: Retrospektive Ausstellung im Schlösschen [[Bleichenberg|Vorder-Bleichenberg]], Biberist&lt;br /&gt;
* 2013: Ausstellung in Köniz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.koeniz.ch/xml_1/internet/de/application/d3/d158/f1152.cfm | wayback=20131030120240| text=Hommage an Bruno Wurster}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1964: Aufmunterungspreis des Eidgenössischen Kunststipendiums&lt;br /&gt;
* 1972: Louise Aeschlimann-Stipendium der [http://www.kunstgesellschaft.be/de/home/ac-stipendium/ehemalige-preistraeger-32.html Bernischen Kunstgesellschaft]&lt;br /&gt;
* 2007: {{Webarchiv | url=http://www.koeniz.ch/xml_1/internet/de/file/modul/news/html.cfm?config=26D78AC3-E517-EB06-AF3EB3F964B598BD&amp;amp;did=1&amp;amp;lid=1&amp;amp;lg=DE&amp;amp;userLG=DE&amp;amp;newsID=750&amp;amp;archiv=1 | wayback=20130921060239| text=Wegtaufe «Bruno Wurster-Weg», Liebefeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bruno Wurster: Zähringer Galerie, 30. Mai bis 24. Juni 1989&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog Galerie Zähringer, Zürich 1989.&lt;br /&gt;
* Fred Zaugg, Alexander Egger: &amp;#039;&amp;#039;Lokaltermin Atelier. 101 Künstlerinnen und Künstler. Das Louise-Aeschlimann-Stipendium 1942–1987&amp;#039;&amp;#039;. Bernische Kunstgesellschaft, Bern 1988, S. 150–151.&lt;br /&gt;
* [[Steffan Biffiger]], Fred Bauer, Daniel de Quervain (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bruno Wurster: Maler und Radierer 1939–2003.&amp;#039;&amp;#039; Stämpfli, Bern 2005, ISBN 3-7272-1103-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|111503876}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4001941|Wurster, Bruno}}&lt;br /&gt;
* [https://www.brunowurster.ch Website von Bruno Wurster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=111503876|LCCN=no2018097105|VIAF=57239532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wurster, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wurster, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wurster, Bruno Carlos&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juni 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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