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	<title>Bruno Walter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Intimidator: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-04-10T17:37:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruno Walter Wien 1912.jpg|mini|hochkant|Bruno Walter, Wien 1912]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Walter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[15. September]] [[1876]] in [[Berlin]] als &amp;#039;&amp;#039;Bruno Schlesinger&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister Berlin VIII, Nr. 1863 vom 20. September 1876, online abgerufen über [https://www.ancestryinstitution.com/search/collections/5753/records/595204 ancestryinstitution.com]. Die Namensform &amp;#039;&amp;#039;Bruno Walter Schlesinger&amp;#039;&amp;#039;, die in zeitgenössischen Presseberichten, besonders mit antisemitischer Tendenz, gebraucht wurde und in viele Nachschlagewerke einfloss, ist nicht authentisch und wurde von Bruno Walter selbst nie verwendet. Siehe: Erik Ryding, Rebecca Pechefsky: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Walter: a World Elsewhere.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, New Haven, CT 2001, ISBN 0-300-08713-6, S. 423, {{Google Buch |BuchID=eFwzgkxoI30C |Seite=423 |Hervorhebung=&amp;quot;Bruno Schlesinger, with no middle name&amp;quot;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; gestorben [[17. Februar]] [[1962]] in [[Beverly Hills]], [[Kalifornien]], [[Vereinigte Staaten|USA]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://agso.uni-graz.at/marienthal/biografien/walter_bruno.htm |wayback=20190201194851 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bruno Walter Schlesinger&amp;#039;&amp;#039;. }} In: Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Dirigent]], [[Pianist]] und [[Komponist]]. 1911 wurde er österreichischer, 1938 französischer und 1946 schließlich US-amerikanischer Staatsbürger. Er zählt zu den bedeutendsten Dirigenten des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Walter war Kapellmeister des [[Gewandhaus (Leipzig)|Leipziger Gewandhauses]] (1929–1933), Chefdirigent der [[New Yorker Philharmoniker]] (1947–1949) und ständiger Gastdirigent der [[Wiener Philharmoniker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
Bruno Walter stammte aus einer jüdischen Familie. Im Alter von acht Jahren begann er in Berlin ein Musikstudium am [[Stern’sches Konservatorium|Stern’schen Konservatorium]], mit neun Jahren folgten erste öffentliche Auftritte als Pianist. Der Eindruck, den [[Hans von Bülow]] auf ihn machte, brachte ihn Anfang der 1890er Jahre dazu, die Dirigentenlaufbahn einzuschlagen. Einem ersten Engagement an der [[Oper Köln|Kölner Oper]] 1893 mit ersten Dirigaten folgte 1894 eine Anstellung als Assistent von [[Gustav Mahler]] an der [[Hamburgische Staatsoper|Hamburger Oper]]. Mahler wurde das künstlerisch prägende Vorbild; Walter betrachtete sich fortan als seinen Schüler, auch wenn er sich zunächst Mahlers Bitte verweigerte, ihm an die [[Wiener Staatsoper|Wiener Hofoper]], wo dieser der Leiter der Oper wurde, zu folgen. Erst nach einer Saison in Hamburg und weiteren Stationen in [[Breslau]] (1896/97), [[Bratislava|Preßburg]] (1897/98), [[Riga]] (1898–1900) und in Berlin (1900/01) folgte er Mahler 1901 als [[Kapellmeister]] an die Wiener Hofoper. Zuvor habe ihm, so Hagedorn, Mahler im Sommer 1901 geschrieben: „Rasieren Sie Ihren Bart ab, bevor Sie in Wien eintreffen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;hagedorn&amp;quot;&amp;gt;Volker Hagedorn: {{Webarchiv |url=https://www.zeit.de/2012/08/Bruno-Walter/komplettansicht |wayback=20130505082329 |text=&amp;#039;&amp;#039;Vertreibung ins Paradies&amp;#039;&amp;#039;.}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 8/2012, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BrunoWalter.jpg|mini|hochkant|Bruno Walter um 1900]]&lt;br /&gt;
Um 1898, zu Beginn seines Engagements in Riga, konvertierte Walter zum Christentum. Anlass der Konversion dürften die in Russland geltenden Reisebeschränkungen für Juden und der Assimilationsdruck gewesen sein,&amp;lt;ref&amp;gt;{{LexMusikNS |2217|Bruno Walter|Autor=[[Hans Rudolf Vaget]]|Stand=2017-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; doch war er nach den Erinnerungen seiner Tochter Lotte ein gläubiger Christ, und seine Religiosität steigerte sich noch mit zunehmendem Alter.&amp;lt;ref&amp;gt;Erik Ryding, Rebecca Pechefsky: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Walter: a World Elsewhere.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, New Haven, CT 2001, ISBN 0-300-08713-6, S. 29&amp;amp;nbsp;f., {{Google Buch |BuchID=eFwzgkxoI30C |Seite=29 |Hervorhebung=&amp;quot;He was a Christian, and a very good one. And the older he got, the more religious he really became&amp;quot;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1901 heiratete er die [[Sopran]]istin Elsa Korneck (1871–1945); der Ehe entstammen zwei Töchter, Lotte (1903–1970) und Marguerite (1906–1939). In der Folgezeit begann seine internationale Karriere, er hatte Gastdirigate in Prag, London und Rom. Nach Mahlers Tod dirigierte er die [[Uraufführung]]en zweier der bedeutenden Spätwerke Mahlers: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Lied von der Erde]]&amp;#039;&amp;#039; 1911 in München und die [[9. Sinfonie (Mahler)|9. Sinfonie]] 1912 in Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;In der Münchner Uraufführung des &amp;#039;&amp;#039;Lieds von der Erde&amp;#039;&amp;#039; sangen [[Mme. Charles Cahier]] und William Miller die Soli.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 wurde Walter [[Österreichische Staatsbürgerschaft|österreichischer Staatsbürger]] und änderte bei diesem Anlass seinen Namen offiziell zu „Bruno Walter“, nachdem er schon seit seinem Engagement in Breslau ab 1896 diesen als [[Pseudonym|Künstlernamen]] verwendet hatte. Bis 1912 stand er mehr als 850 Mal am Dirigentenpult der Wiener Hofoper. Im Wagner-Jahr 1913 verließ er Wien und wurde Generalmusikdirektor der [[Bayerische Staatsoper|königlichen Hofoper]] in [[München]], wo er bis 1922 blieb. (1916 verteidigte ihn [[Thomas Mann]] öffentlich gegen die [[Antisemitismus|antisemitische]] Unterstellung, Walter fehle zu Wagners Musik die „stilistische Sicherheit“.) Er erneuerte das Repertoire dieses Opernhauses und setzte sich für die Musik seiner Zeit ein; 1917 dirigierte er die Uraufführung von [[Hans Pfitzner]]s Oper &amp;#039;&amp;#039;Palestrina&amp;#039;&amp;#039;. Er engagierte sich auch sehr für die Komponistin [[Ethel Smyth]]. Er selbst befreite sich in dieser Zeit vom starken Einfluss und Musikverständnis Mahlers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-12786, Bruno Walter und Yehudin Menuhin.jpg|mini|hochkant|Bruno Walter (links) 1929 mit [[Yehudi Menuhin]] (rechts)]]&lt;br /&gt;
1923 dirigierte Walter zum ersten Mal in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]. 1924 ging er als musikalischer Direktor an die [[Deutsche Oper Berlin|Städtische Oper]] in Berlin-Charlottenburg und begann seine langjährige Tätigkeit bei den [[Salzburger Festspiele]]n, an deren Gründung er maßgeblich beteiligt war. 1929 wechselte er von Berlin nach [[Leipzig]], wo er Nachfolger von [[Wilhelm Furtwängler]] als Leiter des [[Gewandhausorchester]]s wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emigration nach 1933 ===&lt;br /&gt;
Als Bruno Walter im März 1933 kurz nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] sein viertes Konzert mit den [[Berliner Philharmoniker]]n geben wollte, drohten die neuen Machthaber, sie würden im Saal alles kurz und klein schlagen lassen, falls Walter das Podium betreten sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maria Stader&amp;quot;&amp;gt;[[Maria Stader]]: &amp;#039;&amp;#039;Nehmt meinen Dank. Erinnerungen. Nacherzählt von Robert D. Abraham&amp;#039;&amp;#039;; München, 1979; S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge emigrierte Walter nach Österreich. Dort dirigierte er oft die [[Wiener Philharmoniker]], außerdem leitete er zahlreiche Opernaufführungen an der Wiener Staatsoper sowie bei den Salzburger Festspielen. 1936 wurde er in der Direktion [[Erwin Kerber]] künstlerischer Berater mit umfassenden Kompetenzen an der Wiener Staatsoper. In dieser Zeit war er auch fester Gastdirigent beim Amsterdamer [[Concertgebouw-Orchester|Concertgebouworkest]]. Nach dem [[Anschluss Österreichs|„Anschluss“]] Österreichs 1938 –&amp;amp;nbsp;die Nachricht vom Einmarsch der [[Wehrmacht]] erreichte ihn auf Konzertreise in Amsterdam&amp;amp;nbsp;– musste er abermals emigrieren, zunächst nach [[Lugano]]. Er erhielt dann die [[französische Staatsbürgerschaft]], ging aber im November 1939 doch in die USA, wo er als prominenter Dirigent des [[Los Angeles Philharmonic]] Orchestra sofort eingesetzt und 1946 eingebürgert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagedorn schrieb 2012, Walter sei wohl „der berühmteste Dirigent unter all den Musikern, den Komponisten und den Musikwissenschaftlern, die in der Zeit des ‚Dritten Reiches‘ in die USA emigrierten“&amp;lt;ref name=&amp;quot;hagedorn&amp;quot; /&amp;gt; (siehe [[Deutsches Exil in der Zeit des Nationalsozialismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruno Walter repeteert met het Concertgebouworkest in Amsterdam Weeknummer 46-47 - Open Beelden - 30392.ogv|mini|hochkant|Bruno Walter mit dem Concertgebouworkest in Amsterdam, 1946]]&lt;br /&gt;
In den Vereinigten Staaten dirigierte Walter einige der bedeutendsten Orchester des Landes sowie von 1941 bis 1959 Aufführungen an der [[Metropolitan Opera]] in New York. Er wohnte im eigenen Haus am Bedford Drive in [[Beverly Hills]] in [[Kalifornien]], bis 1945 mit [[Franz Werfel]] und bis 1951 mit [[Alma Mahler-Werfel]] als Nachbarn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hagedorn&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Walter ab 1947 zu Dirigaten häufig nach Europa zurück. Von den späten 1940er Jahren an arbeitete er erneut mit den Wiener Philharmonikern zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 verhalf er dem damals 25-jährigen [[Leonard Bernstein]] durch Zufall zu seinem kometenhaften Aufstieg. Als Bruno Walter wegen einer Grippe ein Konzert der New Yorker Philharmoniker, das über Radio im ganzen Land übertragen werden sollte, nicht dirigieren konnte, hatte Bernstein als &amp;#039;&amp;#039;assistant conductor&amp;#039;&amp;#039; des Orchesters für ihn einzuspringen und wurde so über Nacht schlagartig berühmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den außergewöhnlichen Künstlern, die Bruno Walter entdeckte und förderte, zählt besonders die britische Altistin [[Kathleen Ferrier]], die sich während ihrer kurzen Karriere zu einer der bedeutendsten Vertreterinnen ihres Faches entwickelte. Unter Bruno Walter sang sie in [[Christoph Willibald Gluck|Glucks]] &amp;#039;&amp;#039;[[Orfeo ed Euridice]]&amp;#039;&amp;#039;, u.&amp;amp;nbsp;a. beim [[Glyndebourne Festival Opera|Glyndebourne]] Festival in England, und Mahlers &amp;#039;&amp;#039;Lied von der Erde&amp;#039;&amp;#039;. In mehreren Liedaufnahmen mit Kathleen Ferrier zeigte Bruno Walter auch später noch sein großes Talent als Pianist. 1949 spielte er mit Ferrier und den Wiener Philharmonikern Mahlers &amp;#039;&amp;#039;[[Kindertotenlieder (Mahler)|Kindertotenlieder]]&amp;#039;&amp;#039; ein, 1952 die &amp;#039;&amp;#039;[[Rückert-Lieder]]&amp;#039;&amp;#039; und in demselben Jahr noch das &amp;#039;&amp;#039;Lied von der Erde&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;!-- Walter zählte dabei zu den ersten Dirigenten, die nach dem Zweiten Weltkrieg Werke des von den Nazis verfemten Gustav Mahler aufführten.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Walter 1 1978.jpg|mini|hochkant|Grab von Bruno Walter auf dem Friedhof von [[Gentilino|San Abbondio, Collina d’oro-Gentilino]] ([[Schweiz]])]]&lt;br /&gt;
1955 und 1956 trat Walter erneut mit den Wiener Philharmonikern auf und musizierte mit ihnen sowie der Sopranistin [[Sena Jurinac]] u.&amp;amp;nbsp;a. in der Staatsoper, im [[Wiener Musikverein]] und bei den Salzburger Festspielen, darunter Werke von Gustav Mahler. 1956 erhielt er den [[Ehrenring der Stadt Wien]], 1957 den [[Arthur-Nikisch-Preis]] und 1959 wurde er mit dem [[Dr.-Karl-Renner-Preis|Karl-Renner-Preis]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wiener Rathauskorrespondenz&amp;#039;&amp;#039;, 13. Dezember 1958, Blatt 2496&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;az1958-12-14&amp;quot;&amp;gt;{{Arbeiterzeitung |Titel=Renner-Preise für den Flugrettungsdienst, die Barmherzigen Brüder und de Erfinder des LD-Verfahrens |Datum=1959-12-13 |Seite=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wiener Rathauskorrespondenz&amp;#039;&amp;#039;, 17. Jänner 1959, Blatt 83&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;az1959-1-18&amp;quot;&amp;gt;{{Arbeiterzeitung |Titel=Die Renner-Preise feierlich überreicht |Datum=1960-01-24 |Seite=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1957 wählte Walter Musiker der amerikanischen Westküste für das [[Columbia Symphony Orchestra]] aus, um wichtige Teile seines Repertoires nochmals in [[Stereofonie]] einzuspielen. Im Epilog seines im selben Jahr erschienenen Essaybandes &amp;#039;&amp;#039;Von der Musik und vom Musizieren&amp;#039;&amp;#039; gab Walter ein Bekenntnis zur [[Anthroposophie]] ab, die er in den letzten Jahren seines Lebens kennen- und schätzenlernte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Walter: &amp;#039;&amp;#039;Von der Musik und vom Musizieren.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-10-090506-7, S. 253 (1. Auflage 1957).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1960 gastierte er zum letzten Mal in Wien und erhielt 1961 das [[Österreichisches Ehrenzeichen und Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst|Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst]]. 1962 starb er in seinem Haus in Beverly Hills.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontrast zu seiner Dirigentenkarriere blieb der Komponist Bruno Walter bis heute weitgehend unbeachtet. Seine Werke liegen mit dem Nachlass in Wien in der Bibliothek der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Universität für Musik und darstellende Kunst]], der sie von Walters Tochter Lotte nach dessen Tod übergeben wurden. Darunter befinden sich zwei [[Sinfonie]]n und eine [[Violinsonate]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein für Bruno Walter (Salzburg-Altstadt).jpg|mini|Stolperstein in Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruno Walter Hollywood Walk of Fame star.jpg|mini|hochkant|Stern auf dem [[Hollywood Walk of Fame]]]]&lt;br /&gt;
Am 17. August 2020 wurde durch den Künstler [[Gunter Demnig]] vor dem [[Haus für Mozart]] in Salzburg ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] für Bruno Walter verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in [[Salzburg]] als auch in [[Berlin-Lichterfelde]] und in [[Englschalking|München-Englschalking]] wurden Straßen nach ihm benannt, ebenso der [[Asteroid]] [[(16590) Brunowalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gustav Mahler’s III. Symphonie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Merker&amp;#039;&amp;#039; 1 (1909), S.&amp;amp;nbsp;9–11.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mahlers Weg: ein Erinnerungsblatt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Merker&amp;#039;&amp;#039; 3 (1912), S.&amp;amp;nbsp;166–171.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Ethel Smyth: ein Brief von Bruno Walter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Merker&amp;#039;&amp;#039; 3 (1912), S.&amp;amp;nbsp;897–898.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Öffentlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Monatshefte]]&amp;#039;&amp;#039; (Oktober 1916), S.&amp;amp;nbsp;95–110&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beethovens Missa solemnis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchner Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; (30. Oct. 1920), Beethoven suppl., S.&amp;amp;nbsp;3–5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von den moralischen Kräften der Musik.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1935; Dornach 1996, ISBN 3-7235-0844-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gustav Mahler. Ein Porträt.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1936; Wilhelmshaven 1981, ISBN 3-7959-0305-X&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bruckner and Mahler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chord and Discord&amp;#039;&amp;#039; 2/2 (1940), S.&amp;amp;nbsp;3–12.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thema und Variationen. Erinnerungen und Gedanken.&amp;#039;&amp;#039; Stockholm 1947; Frankfurt am Main 1963, ISBN 3-10-390502-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der Musik und vom Musizieren.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1957; ebd. 1976, ISBN 3-10-090506-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Weg zur Anthroposophie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Goetheanum&amp;#039;&amp;#039; 52 (1961), S.&amp;amp;nbsp;418–421.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lotte Walter Lindt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bruno Walter. Briefe 1894–1962.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1969; ebd. 1971, ISBN 3-10-090504-0.&lt;br /&gt;
* Erik Ryding, Rebecca Pechefsky: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Walter: a World Elsewhere.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, New Haven, CT 2001, ISBN 0-300-08713-6.&lt;br /&gt;
* Susanne Eschwé, Michael Staudinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bruno Walter. Der Wiener Nachlass.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2002, ISBN 3-85151-068-2.&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Wolfgang Behrens|Lemma=Walter, Bruno|Band=P17|SpalteVon=|SpalteBis=|ID=mgg13602}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Möbius, Marcus Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bruno Walter – Leben, Wesen, Musiker.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelmshaven 2017, ISBN 978-3-7959-1008-2.&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|355|357|Walter, Bruno|[[Stephan Hörner]]|118628879}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118628879|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/018056}}&lt;br /&gt;
* {{LexMusikNS |2217|Bruno Walter|Autor=[[Hans Rudolf Vaget]]|Stand=2017-07-24}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mdw.ac.at/bib/BW/BW_Page/Walter_NL.html Nachlass von Bruno Walter in der Wiener Musikuniversität]&lt;br /&gt;
* [https://kuenste-im-exil.de/KIE/Content/DE/Personen/walter-bruno.html Bruno Walter] auf [[Künste im Exil]]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/atom/126D95C0-064-002F5-000004C0-126C9757 Jimmy Berg interviewt Bruno Walter am 3. Mai 1960 in New York anläßlich der Aufführung von „Das Lied von der Erde“ von Gustav Mahler] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] (Interview, Radiobeitrag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118628879|LCCN=n50026431|NDL=00460139|VIAF=46948108}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Walter, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmusikdirektor (Bayerische Staatsoper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewandhauskapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person, für die in Österreich ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Walter, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schlesinger, Bruno (Geburtsname); Schlesinger, Bruno Walter (Falschschreibung)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-französisch-amerikanischer Dirigent, Pianist und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Beverly Hills]], [[Kalifornien]], [[Vereinigte Staaten|USA]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
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