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	<title>Bruno Theek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Concord: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-12-05T20:44:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Theek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Mai]] [[1891]] in [[Berlin-Wedding]]; † [[22. März]] [[1990]] in [[Ludwigslust]]) war ein deutscher Pfarrer und Schriftsteller, der als [[Friedenspfarrer]] und „roter Pfaffe“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.stadtludwigslust.de/portal/page?_pageid=74,40757&amp;amp;_dad=portal&amp;amp;_schema=PORTAL |wayback=20130921055331 |text=Biografie auf der Website der Stadt Ludwigslust}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur am [[Humboldt-Gymnasium (Berlin-Tegel)|Humboldt-Gymnasium]] in [[Berlin]] studierte Bruno Theek [[Medizin]] und [[Theologie]]. Im Januar 1915 unterbrach die Einberufung zum Militär sein Studium, aber eine schwere Erkältung bewahrte ihm vor einer aktiven Teilnahme. Während er sich deshalb auf Kur in [[Schlesien]] befand, bestand Theek im gleichen Jahr das erste theologische Examen. Noch im November wurde er als „garnisonsverwendungsfähig mit Rentenanspruch“ vom Militär entlassen. Die zweite theologische Prüfung schloss er 1917 ab und wurde [[Vikar]] in [[Treuenbrietzen]]. Bruno Theek arbeitete anschließend als Pfarrer in [[Brandenburg|brandenburgischen]] Dorfgemeinden und als Hilfsprediger in [[Berlin-Neukölln]]. Von 1918 bis 1920 war er Pastor in [[Sauen]], wo er auch das Mittelschulrektor-Examen ablegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Theek: &amp;#039;&amp;#039;Keller, Kanzel und Kaschott. Lebensbericht eines Zeitgenossen.&amp;#039;&amp;#039; Union Verlag, Berlin 1961, S.&amp;amp;nbsp;70&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1920 schied Theek selbstbestimmt aus seinem theologischen Amt aus und nahm stattdessen eine Stelle im neuen Wohlfahrts- und [[Jugendamt]] der Stadt Berlin an. Seine Erfahrungen und Beobachtung aus dieser Tätigkeit schrieb er in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;SOS – Jugend am Kreuz&amp;#039;&amp;#039; nieder. Er publizierte auch in der [[Weltbühne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1930 und 1931 musste Theek alle politischen Ämter wegen schwerer Erkrankung niederlegen. Zur Heilung befand er sich deshalb auf Kuren im Ausland, zuletzt in [[Italien]]. Nachdem Theek wieder nach Deutschland einreisen musste, ging er nach [[Schwerin]], um seine Familie nicht in Gefahr zu bringen. Dort konnte er jedoch keine Arbeit finden und so forschte Theek in der [[Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern Günther Uecker|Landesbibliothek]]. Nachdem er nur knapp einer Verhaftung durch die [[Gestapo]] entging, floh Bruno Theek nach [[Rostock]]. Dort hielt er engen Kontakt zu antifaschistischen Gruppen. 1935 wurde er als Teil einer Gruppe von vier religiösen Sozialisten (neben Theek [[Karl Kleinschmidt]], [[Aurel von Jüchen]] und [[Heinrich Schwartze]]) in den Dienst der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs]] unter dem [[Deutsche Christen|deutschchristlichen]] Landesbischof [[Walther Schultz]] übernommen. Er war zunächst kurzzeitig Vikar in [[Hohen Wangelin]], seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Oktober 1935 Pastor in Kieth ([[Dobbin-Linstow]]), 1938 Pastor in [[Satow]] und ab 1939 Pastor an der [[Stadtkirche Ludwigslust]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Peter: &amp;#039;&amp;#039;Aurel von Jüchen: (1902–1991); Möhrenbach-Schwerin-Workuta-Berlin; ein Pfarrerleben im Jahrhundert der Diktaturen.&amp;#039;&amp;#039; Stock &amp;amp; Stein, Schwerin 2006, ISBN 978-3-937447-28-5, S.&amp;amp;nbsp;161.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Oktober 1941 wurde Theek verhaftet und ins Hauptquartier der [[Schutzstaffel|SS]] nach Schwerin transportiert. Im Dezember wurde er ins [[KZ Dachau]] überführt und bis zum Ende des Krieges festgehalten. Theek überlebte. Er kehrte kurzfristig ins politische Leben zurück: als Bürgermeister von [[Ludwigslust]] im Jahr 1945. Mit Karl Kleinschmidt und [[Willi Bredel]] baute er den [[Kulturbund der DDR|Kulturbund]] in [[Mecklenburg]] auf. Bis 1955 war Theek Pfarrer der [[Stadtkirche Ludwigslust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theek unterschrieb zusammen mit [[Werner Sander]], [[Karl Fischer (Autor)|Karl Fischer]] und [[Ernst Lewek]] einen Aufruf „An alle, die Gott vertrauen!“ gegen die [[Wiederbewaffnung|Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theek war Vater der Schauspielerin [[Ingeborg Theek]] und der Onkel des Chefredakteurs der [[Weltbühne]] in den 1980er Jahren, [[Peter Theek]]. Er hatte fünf weitere Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches ===&lt;br /&gt;
1911 trat Theek zwanzigjährig der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei. Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] schloss er sich 1917 der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] an, wechselte 1922 wieder zur SPD zurück. 1933 wurde er Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], aus der er 1937 ausgeschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rebecca Scherf [https://www.google.de/books/edition/Evangelische_Kirche_und_Konzentrationsla/SrfkEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1 Evangelische Kirche und Konzentrationslager],  S. 274, 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1946 bis 1951 war er Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Bei der Parteiüberprüfung 1951 wurde seine SED-Mitgliedschaft gestrichen. Eine Begründung der Streichung ist nicht bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Peter: &amp;#039;&amp;#039;Aurel von Jüchen: (1902–1991); Möhrenbach-Schwerin-Workuta-Berlin; ein Pfarrerleben im Jahrhundert der Diktaturen.&amp;#039;&amp;#039; Stock &amp;amp; Stein, Schwerin 2006, ISBN 3-937447-28-8, S.&amp;amp;nbsp;162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruno Theek Pastor Bürgermeister NSDAP SED Ludwigslust 59.jpg|mini|Dokument des Rates des Kreises Ludwigslust]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger]] der Stadt Ludwigslust seit 1986&lt;br /&gt;
* Ehrenspange zum [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold (1986)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berliner Zeitung]], 2. Mai 1986, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Carl-von-Ossietzky-Medaille (Friedensrat der DDR)|Carl-von-Ossietzky-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;SOS – Jugend am Kreuz. Notrufe aus der Großstadtunterwelt&amp;#039;&amp;#039;. 1926 (stand auf der „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ der Nationalsozialisten; Ausgaben davon wurden bei der [[Bücherverbrennung 1933 in Deutschland|Bücherverbrennung]] am 10. Mai 1933 in Berlin vernichtet) neu herausgegeben vom BS-Verlag Rostock, ISBN 978-3-89954-022-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;KZ Dachau. Erlebnisbericht&amp;#039;&amp;#039;. 1945&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keller, Kanzel und Kaschott. Lebensbericht eines Zeitgenossen.&amp;#039;&amp;#039; 1961 ([[Autobiografie]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124791654}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|235634557}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PER|Theek,Bruno}}&lt;br /&gt;
* [http://library.fes.de/fulltext/bibliothek/tit00205/00205k11.htm ausführliche Biografie] bei der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124791654|LCCN=no/2005/50314|VIAF=67408860}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Theek, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille (Friedensrat der DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Ludwigslust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Ludwigslust)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Religiöser Sozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Theek, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pfarrer und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Wedding]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ludwigslust]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Concord</name></author>
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