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	<title>Bruno Tanzmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 11. April 2026 um 16:49 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Tanzmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1878]] in [[Hörnitz|Alt-Hörnitz]] bei [[Zittau]]/[[Oberlausitz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Piefel: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Tanzmann. Ein völkischer Agitator zwischen wilhelminischem Kaiserreich und nationalsozialistischem Führerstaat.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Schmitz (Hrsg.), Clemens Vollnhals (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Völkische Bewegung - Konservative Revolution - Nationalsozialismus. Aspekte einer politisierten Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Thelem, Dresden 2005, ISBN 3-935712-18-9, S. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[28. August]] [[1939]]&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Piefel: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Tanzmann. Ein völkischer Agitator zwischen wilhelminischem Kaiserreich und nationalsozialistischem Führerstaat.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Schmitz (Hrsg.), Clemens Vollnhals (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Völkische Bewegung - Konservative Revolution - Nationalsozialismus. Aspekte einer politisierten Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Thelem, Dresden 2005, ISBN 3-935712-18-9, S. 280.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Hellerau]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handbuch1996-929&amp;quot;&amp;gt;Justus H. Ulbricht: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Tanzmann.&amp;#039;&amp;#039; In: Uwe Puschner (Hrsg.), Walter Schmitz, Justus H. Ulbricht: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur &amp;quot;Völkischen Bewegung&amp;quot; 1871 - 1918.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München u.&amp;amp;nbsp;a. 1996, ISBN 3-598-11241-6, S. 929.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Völkische Bewegung|völkischer]] Schriftsteller und Verleger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bruno Tanzmann wuchs mit seinem jüngeren Bruder Edwin auf dem Bauerngut seiner Großeltern in [[Waltersdorf (Großschönau)|Waltersdorf]] in der Oberlausitz auf. Als junger Mann brach er zu einer Wanderfahrt auf, die ihn als blinder Schiffspassagier von [[Antwerpen]] über [[Genua]] bis nach [[Syrakus]] führte. Nach Ableisten seiner [[Wehrpflicht|Militärpflicht]] in Dresden kehrte er als Bauer auf das großelterliche Gut zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit begann er, Gedichte und Erzählungen zu schreiben. Sein Text „Mutter und Kind“ wurde bei einem Preisausschreiben des [[Dürerbund]]es prämiert und 1908 in dem Sammelband „Am Lebensquell“ veröffentlicht. [[Adolf Bartels]] wurde auf ihn aufmerksam und band Tanzmann in die völkische Agitation ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 zog Bruno Tanzmann mit seinem Bruder Edwin in die [[Gartenstadt Hellerau]] und eröffnete dort eine Buchhandlung mit angeschlossener Wanderschriften-Zentrale. Er engagierte sich in der deutschen [[Volkshochschule]]n-Bewegung. 1914 wurde er als Soldat eingezogen und kämpfte bei der Infanterie-Brigade Graf von Pfeil der sächsischen [[Landwehr (Militär)|Landwehr]] an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Aus Bücherspenden namhafter Verlage baute er eine Feldbücherei von 6000 Bänden auf, die in den Nachkriegswirren wieder zerstreut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg heiratete er die fast 20 Jahre jüngere Ilse Ferchland, Tochter eines Regierungsbaumeisters. Mit ihr bezog er ein repräsentatives Heim im Hellerauer Villen- und Landhausviertel. In diesem Haus gründete er zusammen mit seinem Bruder Edwin 1919 den [[Hakenkreuz-Verlag]]. Neben dem [[Hakenkreuz]]-Jahrweiser und vielem anderem verlegte er auch die Schriften des [[Lebensreform]]ers [[Heinrich Pudor]]. Ein Vertrag mit dem Autor [[Heinar Schilling]] über die Herausgabe des „Königsliedes“ trieb den Verlag jedoch in den finanziellen Ruin, obwohl es gelungen war, Persönlichkeiten wie [[Eugen Diederichs]], [[Selma Lagerlöf]] und [[Heinrich Claß]] als [[Subskribent]]en zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 richtete Tanzmann in Hellerau die erste [[Deutsche Bauernhochschule]] ein und gab eine Zeitschrift mit dem gleichen Titel heraus. In dieser Zeitschrift druckte er 1923 einen Aufruf von [[Willibald Hentschel]] nach, in dem dieser fordert: Gründen wir „eine ritterliche deutsche Kampfgemeinschaft auf deutscher Erde – ich nenne sie Artam.“ Tanzmann wurde danach zum organisatorischen Mitbegründer der [[Artamanen]]-Bewegung, trat aber 1926 von deren Führung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keinem seiner wirtschaftlichen Unternehmen war dauerhafter Erfolg beschieden. Seine Familie zerbrach darüber. 1933 versuchte er, mit der Sonntagszeitung „Weltwacht der Deutschen. Sonntagszeitung für das Deutschtum der Erde“ wieder wirtschaftlich festen Boden unter die Füße zu bekommen. Diese Zeitung enthielt auch eine Seite „Kritik an Mißständen im Deutschen Reich“, wodurch er sich immer mehr ins Abseits manövrierte. 1935 äußerte er sich gar kritisch zur [[Endlösung der Judenfrage|Judenpolitik]] und zur [[Rassenforschung]]. Sein Aufnahmeantrag in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] wurde aufgrund „Diffamierung hochgestellter Parteigenossen“ 1937 abgelehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Piefel2005-279&amp;quot;&amp;gt;Matthias Piefel: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Tanzmann. Ein völkischer Agitator zwischen wilhelminischem Kaiserreich und nationalsozialistischem Führerstaat.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Schmitz (Hrsg.), Clemens Vollnhals (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Völkische Bewegung - Konservative Revolution - Nationalsozialismus. Aspekte einer politisierten Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Thelem, Dresden 2005, ISBN 3-935712-18-9, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar erhielt er 1935 als „völkischer Vorkämpfer“ von [[Adolf Hitler]] einen einmaligen Ehrensold von 1000 [[Reichsmark]], jedoch wurde seine Zeitung wegen „Verächtlichmachung national-sozialistischer Staatsgrundsätze und Verbreitung unwahrer Nachrichten“ verwarnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Johanna Herzing: &amp;#039;&amp;#039;„Grüne Revolution“ und Hakenkreuz. Der völkische Verleger und Agitator Bruno Tanzmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Antiquariat.&amp;#039;&amp;#039; NF 6 2008, {{ISSN|0343-186X}}, S. 299–311.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Piefel2005-279/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 60. Geburtstages fanden mehrere „Ehrenabende“ und im Komödienhaus in Dresden eine Sonntagmorgenfeier für den „völkischen Vorkämpfer“ statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ehrungen für Bruno Teichmann. In: &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 5. Dezember 1938, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 beging Tanzmann Suizid.&amp;lt;ref name=Handbuch1996-929/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Kurt Arnold Findeisen]]|Titel=Handschrift des Pfluges. Ehrenbüchlein für Bruno Tanzmann. Denker und Dichter zu seinem 60. Geburtstag|Verlag=Limpert|Ort=Berlin|Jahr=1938|Kommentar=Festschrift}}&lt;br /&gt;
* Thomas Gräfe: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Tanzmann&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 8, Berlin 2015, S. 129–132.&lt;br /&gt;
* Matthias Piefel: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Tanzmann. Ein völkischer Agitator zwischen wilhelminischem Kaiserreich und nationalsozialistischem Führerstaat.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Schmitz (Hrsg.), Clemens Vollnhals (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Völkische Bewegung – Konservative Revolution – Nationalsozialismus. Aspekte einer politisierten Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Thelem, Dresden 2005, ISBN 3-935712-18-9, S. 255–280.&lt;br /&gt;
* Thomas Nitschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenstadt Hellerau im Spannungsverhältnis zwischen weltoffener Reformsiedlung und nationalistisch gesinnter völkischer Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Dissertationsschrift, Halle 2007.&lt;br /&gt;
* Thomas Nitschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Gartenstadt Hellerau.&amp;#039;&amp;#039; Hellerau-Verlag, Dresden 2009, ISBN 978-3-938122-17-4, S.&amp;amp;nbsp;96–116.&lt;br /&gt;
* Thomas Nitschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenstadt Hellerau. Eine „Pädagogische Provinz“ und ihre Gegner.&amp;#039;&amp;#039; Thelem Verlag, Dresden 2021, ISBN 978-3-95908-507-6, S. 300–351 und S.&amp;amp;nbsp;377–349.&lt;br /&gt;
* Thomas Nitschke: &amp;#039;&amp;#039;Das Junge Hellerau als ein Zentrum der völkischen Bewegung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hellerau. Ort der Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Sandstein Verlag, Dresden 2023, ISBN 978-3-95498-662-0, S. 174–198.&lt;br /&gt;
* [[Justus H. Ulbricht]]: &amp;#039;&amp;#039;Hellerau und Hakenkreuz. Völkische Kultur in einer deutschen Gartenstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Archiv für sächsische Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 89 (2018), S. 109–135 (darin: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Tanzmann: Verleger, Dichter, Volkserzieher&amp;#039;&amp;#039;, S. 115–126). ([https://journals.qucosa.de/nasg/article/view/28/80 online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117201340}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Andreas Peschel|117201340|Bruno Tanzmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117201340|VIAF=45074099}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tanzmann, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der völkischen Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellerau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Anwärter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tanzmann, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher völkischer Verleger und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hörnitz|Alt-Hörnitz]] bei [[Zittau]], [[Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. August 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hellerau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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