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	<title>Bruno Spoerri - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fundriver am 1. Februar 2026 um 13:33 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Spoerri8.jpg|mini|Bruno Spoerri (2007)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Alexander Spoerri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. August]] [[1935]] in [[Zürich]]) ist ein [[Schweiz]]er [[Jazz]]musiker und Komponist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach Studien in [[Basel]] (u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Karl Barth]] und [[Karl Jaspers]]) und [[Zürich]] erwarb er 1958 ein Diplom in [[Angewandte Psychologie|Angewandter Psychologie]]. Er spielte schon als Student als Saxophonist in verschiedenen Jazzgruppen (u.&amp;amp;nbsp;a. im &amp;#039;&amp;#039;Francis Notz Septett&amp;#039;&amp;#039;), tourte bereits 1956 mit der &amp;#039;&amp;#039;Modern Jazz Group Freiburg&amp;#039;&amp;#039; durch Deutschland und gehörte von 1957 bis 1975 zum &amp;#039;&amp;#039;[[Metronome Quintett]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 1960er Jahre arbeitete er als Psychologe und Berufsberater, spielte aber in der Freizeit auch im Quintett von [[Remo Rau]] und [[Hans Kennel]]. 1964 verfasste er die Musik für einen Werbefilm; auch schuf er im Auftrag von Unternehmen zahlreiche Werbemusiken, in die konkrete Klänge aus den Betriebsstätten integriert wurden. Nachdem er an den &amp;#039;&amp;#039;Kölner Kursen für Neue Musik&amp;#039;&amp;#039; 1965/66 teilgenommen und an der Musik zum Kriminalfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Der Würger vom Tower]]&amp;#039;&amp;#039; mitgewirkt hatte, lebte er seit 1967 freischaffend als Komponist und Tonmeister. Frühe Experimente mit elektrifiziertem [[Saxophon]], Effektgeräten, den [[Ondes Martenot]] und selbst gebauten Klangwandlern seit 1968 sowie mit dem EMS VCS-3 [[Synthesizer]] seit 1970 führten ihn immer weiter in die Welt der [[Elektronische Musik|elektronischen Musik]]. Es konnte viele Signete wie dasjenige für die Kindersendung [[Spielhaus (Schweiz)|Spielhaus]] an das Schweizer Fernsehen liefern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://swissfilmmusic.ch/wiki/List%20of%20film%20music%20by%20Bruno%20Spoerri List of film music by Bruno Spoerri]&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 entstand Spoerris Album &amp;#039;&amp;#039;Voice of Taurus&amp;#039;&amp;#039;. In der Gruppe [[Brainticket]] arbeitete er mit [[Hans Deyssenroth]] zusammen. In seiner &amp;#039;&amp;#039;Jazz Rock Experience&amp;#039;&amp;#039;, später bei &amp;#039;&amp;#039;Peaches and Waves&amp;#039;&amp;#039; oder der &amp;#039;&amp;#039;Isolierband&amp;#039;&amp;#039; kamen ebenfalls Jazz und Elektronik zusammen. Mit [[Joël Vandroogenbroeck]] bildete er ein elektronisches Improvisationsduo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spoerri war zwischen 1971 und 1973 und von 1975 bis 1977 musikalischer Leiter des Zürcher Jazz-Festivals. Mit [[George Gruntz]] und [[Tony Oxley]] tourte er im Trio. Er spielte auch mit Jazzgrössen wie [[Clark Terry]], [[Albert Mangelsdorff]], [[Lee Konitz]], [[Lauren Newton]], [[Reto Weber]] und [[Ernst Reijseger]]. Tourneen führten u.&amp;amp;nbsp;a. nach Japan, Indien und Äthiopien. Daneben schuf er Musik zu Werbe- und zu Spielfilmen (u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Fluchtgefahr&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tauwetter&amp;#039;&amp;#039; von [[Markus Imhoof]], &amp;#039;&amp;#039;Teddy Bär&amp;#039;&amp;#039; von [[Rolf Lyssy]], &amp;#039;&amp;#039;Der Kongress der Pinguine&amp;#039;&amp;#039; von H.&amp;amp;nbsp;U. Schlumpf und &amp;#039;&amp;#039;St. Moritz im Winter&amp;#039;&amp;#039; von [[Gaudenz Meili]]) und befasste sich auch ausgiebig mit der Geschichte des Jazz in der Schweiz, zuletzt als Herausgeber des Werks &amp;#039;&amp;#039;Jazz in der Schweiz. Geschichte und Geschichten&amp;#039;&amp;#039; (Chronos-Verlag, Zürich 2005). &amp;#039;&amp;#039;Musik aus dem Nichts&amp;#039;&amp;#039; (Chronos-Verlag, Zürich 2010), in welchem Spoerri als Herausgeber und Autor mehrerer Beiträge die Geschichte der elektroakustischen Musik in der Schweiz aufarbeitet, gilt heute auch international als Standardwerk für diesen musikhistorischen Bereich. Ausserdem schrieb er Kinderlieder, zwanzig erschienen 1976, gesungen von [[Bill Ramsey]], auf einem Doppelalbum. Obwohl er einer der ersten Elektroniker in der Musik war, ist er immer in erster Linie Musiker geblieben; die Maschinen hatten stets nur eine dienende Funktion. Heute beschäftigt er sich mit interaktiven Systemen, die ihm die Möglichkeit geben, mit seinen Geräten in musikalische Kommunikation zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkte als Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Zürich für [[Computermusik]] und an der [[Musikhochschule Luzern]]. 2017 erhielt er den [[Swiss Jazz Award]] für sein Lebenswerk.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bote.ch/nachrichten/kultur/saxofonist-bruno-spoerri-mit-preis-geehrt;art46444,1020806 &amp;#039;&amp;#039;Saxofonist Bruno Spoerri mit Preis geehrt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Walliser Bote]].&amp;#039;&amp;#039; 26. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jazz-Rock Experience&amp;#039;&amp;#039; (Deram, 1970)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glückskugel&amp;#039;&amp;#039; (Finders Keepers Records, 1971–1980)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Container&amp;#039;&amp;#039; (1976)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Voice of Taurus&amp;#039;&amp;#039; (Gold Records/Inzec 1978)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;AX+BY+CZ+D=0&amp;#039;&amp;#039; (1983)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zürich Tenors&amp;#039;&amp;#039; mit [[Ernst Gerber (Saxophonist)|Ernst Gerber]], [[Fernando Fantini]], [[Richard Lipiec]], Umberto Foletti, [[Rolf Cizmek]], Hans Brunner (FFO 1983)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Shake, Shuttle and Blow.&amp;#039;&amp;#039; Albert Mangelsdorff – Bruno Spoerri – [[Christy Doran]] – Reto Weber ([[Enja]], 1999)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bruno Spoerri - a portrait&amp;#039;&amp;#039; (5 CDs) [[Dot Time Records]] DT9400, mit über 100 Kompositionen (2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1977: Alois oder die Wende zum Besseren lässt auf sich warten&lt;br /&gt;
* 1977: [[Tauwetter (Film)|Tauwetter]]&lt;br /&gt;
* 1978: El Gamin&lt;br /&gt;
* 1982: Hirnbrennen&lt;br /&gt;
* 1983: Teddy Bär&lt;br /&gt;
* 1986: Der schöne Augenblick&lt;br /&gt;
* 1987: Umbruch&lt;br /&gt;
* 1988: Der Schuh des Patriarchen&lt;br /&gt;
* 1988: Erzählung für Sandra&lt;br /&gt;
* 1991: Schmetterlingsschatten&lt;br /&gt;
* 1992: Liebe – einfach kompliziert&lt;br /&gt;
* 1993: [[Der Kongress der Pinguine]]&lt;br /&gt;
* 1998: Die Metzger&lt;br /&gt;
* 1999: Vaglietti zum Dritten&lt;br /&gt;
* 2004: Wäg vo de Gass!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Jazz Festival Zürich]] 1954: erster Preis für Saxophon und Band&lt;br /&gt;
* Jazz Festival Düsseldorf (Deutschland) 1956: Zweiter Preis für Alt-Saxophon mit der Modern Jazz Group Freiburg (zweiter Preis)&lt;br /&gt;
* Jazz Festival Zürich 1958: Erster Preis für Bigband&lt;br /&gt;
* International Advertising Film Festival Cannes 1965: erster Preis für den TV-Spot &amp;#039;&amp;#039;Bic&amp;#039;&amp;#039; (Produktion Televico)&lt;br /&gt;
* American TV and Radio Commercials Festival 1971: Clio für den TV-Spot [[Riri (Reissverschlussproduzent)|Riri]]&lt;br /&gt;
* 1973 [[Zürcher Filmpreis|Filmpreis der Stadt Zürich]]&lt;br /&gt;
* 1979 erster Preis der [[Ars Electronica]] Linz für die Demonstration des [[Lyricon]]&lt;br /&gt;
* 1992 Featured Guest Composer bei der &amp;#039;&amp;#039;International Computer Music Conference&amp;#039;&amp;#039; San José&lt;br /&gt;
* Diverse Auszeichnungen von Werbefilmen durch den Art Directors’ Club Schweiz&lt;br /&gt;
* Kunstpreis 2004 der Gemeinde [[Zollikon]] (Hintermeister-Gyger-Stiftung)&lt;br /&gt;
* [[Swiss Jazz Award]] 2017&lt;br /&gt;
* Sankt Elektronika Lifetime Achievement Award, St. Gallen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=St Gallen VADIAN. NET AG |url=https://www.st.gallen.im/de/Erster+Sankt+Elektronika+Lifetime+Achievement+Award+fuer+Bruno+Spoerri/703252/detail.htm |titel=Erster Sankt Elektronika Lifetime Achievement Award für Bruno Spoerri |sprache=de |abruf=2024-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Goldenen Ehrenmedaille des Kantons Zürich]] 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bruno Spoerri: &amp;#039;&amp;#039;Spoerri, Bruno Alexander&amp;#039;&amp;#039;. In: Bruno Spoerri (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Lexikon des Schweizer Jazz.&amp;#039;&amp;#039; CD-Beilage zu: Bruno Spoerri (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jazz in der Schweiz. Geschichte und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Chronos-Verlag, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0739-6.&lt;br /&gt;
* Bruno Spoerri (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musik aus dem Nichts.&amp;#039;&amp;#039; Chronos-Verlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-0340-1038-2.&lt;br /&gt;
* Arild Widerøe: &amp;#039;&amp;#039;Swiss Jazz Discography 1925–2004.&amp;#039;&amp;#039; CD-Beilage zu: Bruno Spoerri (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jazz in der Schweiz. Geschichte und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Chronos-Verlag, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0739-6, S. 854&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123681235}}&lt;br /&gt;
* Bestände von [https://www.fonoteca.ch/fond/75001.011 SPOERRI, Bruno] in der [[Schweizerische Nationalphonothek|Schweizerischen Nationalphonothek]].&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0820028}}&lt;br /&gt;
* [http://www.computerjazz.ch/ Website] von Bruno Spoerri&lt;br /&gt;
* [https://www.jsl.ch/div/spoerri_portrait.htm Porträt] von Bruno Spoerri bei der [[Hochschule Luzern]] (mit Auswahl von CDs)&lt;br /&gt;
* Sebastian Reier: [https://www.zeit.de/2013/12/Bruno-Spoerri &amp;#039;&amp;#039;Jazz für Gabelstapler.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 14. März 2013&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunkkultur.de/kultalbum-der-wuerger-vom-tower-bruno-spoerri-100.html &amp;quot;Kult-Soundtrack für einen Film zum Vergessen&amp;quot;] – Gespräch mit Spoerri über seinen Soundtrack zu &amp;quot;Der Würger vom Tower&amp;quot;, [[Deutschlandfunk Kultur]], 17. Januar 2023&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf:video:cadb6450-94ef-4f29-b4cc-29500f1acd98 Musikpionier Bruno Spoerri wird 90] 16.8.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123681235|LCCN=nr/91/41429|VIAF=37831787}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spoerri, Bruno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Saxophonist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live-Elektroniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (elektronische Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Jazz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheber von Kinderliedern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spoerri, Bruno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Spoerri, Bruno Alexander (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Jazzmusiker und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. August 1935&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fundriver</name></author>
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